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Hartz und herzlich: Neue Folgen schon ab Juli – aus einer ganz neuen Stadt

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Von: Katja Becher

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Die beliebte Sozial-Doku „Hartz und herzlich“ geht in die nächste Runde. RTLZWEI kündigt neue Folgen an – mit einem neuen Schauplatz in Rheinland-Pfalz.

Seit 2016 ist die Sozial-Doku „Hartz und herzlich“ aus der deutschen Fernseh-Landschaft nicht mehr wegzudenken. Das RTLZWEI-Format beleuchtet die Zustände in verschiedenen sozialen Brennpunkten – darunter zum Beispiel in den Benz-Baracken in Mannheim oder dem Stadtteil Groß Klein in Rostock. Jetzt hat RTLZWEI neue Folgen der Erfolgsdoku angekündigt – erstmals an einem neuen Schauplatz in Rheinland-Pfalz.

SozialreportageHartz und herzlich
SenderRTLZWEI
DrehorteMannheim, Rostock, Duisburg, Pirmasens, Trier
Erstausstrahlung20. Februar 2016

„Hartz und herzlich“: Nach Mannheim und Rostock – RTLZWEI verkündet neuen Schauplatz

Zum beliebtesten Schauplatz von „Hartz und herzlich“ zählen sicherlich die Benz-Baracken in Mannheim mit Fan-Lieblingen wie Elvis und Janine. Neben Folgen aus dem Sozialviertel in Mannheim zeigt RTLZWEI aber auch den Alltag der Bewohner der Rostocker Blockmacherring, einer Plattenbausiedlung zwischen der Ostsee und der Rostocker Innenstadt.

Erstmals erzählt „Hartz und herzlich“ nun auch die Schicksale mehrerer Bewohner der ältesten Stadt Deutschlands. In drei neuen Folgen, die jeweils zur Primetime um 20:15 Uhr ausgestrahlt werden sollen, geht es um den Alltag mehrerer Menschen aus dem sozialen Brennpunkt Trier-West. Ausgestrahlt werden die neuen Folgen ab dem 5. Juli immer dienstags.

„Hartz und herzlich“: Neue Folgen aus Trier – Hochzeit wird zur finanziellen Herausforderung

Zu den neuen Protagonisten von „Hartz und herzlich“ aus Trier gehören auch die Eheleute Hannelore und Ralf. Beide sind seit über 30 Jahren abhängig vom Staat. Ihr Zuhause in Trier-West ist nicht nur ein beliebter Treffpunkt für ihre Kinder, sondern auch für viele Nachbarn – ähnlich wie bei „Hartz und herzlich“-Liebling Elvis aus den Benz-Baracken, der zuletzt mit einer Straßenbahnfahrerin aneinander geriet.

Auch Tochter Nadine wohnt im selben Haus, gemeinsam mit Sohn Elias und ihrem Verlobten Raimund. Die Familie hat schwere Zeiten durchgemacht, da Elias an einer unheilbaren Stoffwechselkrankheit leidet. Jetzt wollen die Trierer in eine positive Zukunft schauen und nach vier Jahren Beziehung heiraten. Eine finanzielle Herausforderung für die Hartz-IV-Empfänger.

Nadine, Raimund und der kleine Elias von „Hartz und herzlich“ aus Trier
Nadine, Raimund und der kleine Elias von „Hartz und herzlich“ aus Trier © RTLZWEI

„Hartz und herzlich“ aus Trier-West: Mutter kämpft um ihre Kinder

Auch Sush lebt in Trier-West und zeigt seinen Alltag bei „Hartz und herzlich“. Seit der ehemalige Taxifahrer seinen Führerschein verloren hat, lebt er von Hartz IV. Sush setzt alles daran, um seine Fahrerlaubnis zurückzubekommen und verzichtet dafür auf jeglichen Luxus. Für seinen Wocheneinkauf gibt er nicht mehr als 15 Euro aus. Doch bis er das Geld für seine Medizinisch-Psychologische Untersuchung aufbringen kann, ist es noch ein langer Weg.

Auch seine gute Freundin Valeska möchte raus aus der Arbeitslosigkeit und fängt an, in derselben Diskothek wie Sush zu arbeiten. Die zweifache Mutter will sich ihre Existenz wieder aufbauen, um ihre Kinder aus der Wohngruppe des Jugendamts wieder dauerhaft zu sich zu holen. Ein ähnliches Problem mit dem Jugendamt hat auch die junge Cindy, aus der Rostocker Version von „Hartz und herzlich“.

„Hartz und herzlich“ aus Trier: Die 30-jährige Valeska möchte raus aus Hartz IV und nimmt einen Job in einer Disco an.
„Hartz und herzlich“ aus Trier: Die 30-jährige Valeska möchte raus aus Hartz IV und nimmt einen Job in einer Disco an. © RTLZWEI

Neue Folgen von „Hartz und herzlich“: Sascha und Ehemann Mike wollen wieder arbeiten

Sascha und sein Ehemann Mike leben zusammen in Trier-West. Die beiden versuchen, im Berufsleben Fuß zu fassen. Doch die Suche gestaltet sich nicht so einfach: Während Sascha die Chance bekommt, über eine Maßnahme des Jobcenters seinen Hauptschulabschluss nachzuholen, um später eine Ausbildung als Schreiner machen zu können, kassiert Ehemann Mike nur Absagen.

Die Mitbewohner Nina und Bernd haben Geldprobleme. Stromschulden in Höhe von knapp 2500 Euro machen Nina und dem Frührentner das Leben schwer. Verzweifelt versuchen sie an Geld zu kommen und hoffen auf die Unterstützung des Jobcenters. Nach Pirmasens ist Trier die zweite rheinland-pfälzische Stadt, in der „Hartz und herzlich“ gedreht wurde. (kab/pm)

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