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„7 vs. Wild“-Kandidat Joris packt aus – so hat sich der Heidelberger auf die Survival-Show vorbereitet 

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Von: Sina Koch

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In der aktuellen „7 vs. Wild“-Staffel gibt es erstmals eine Wildcard, die an ein Community-Mitglied vergeben wurde. Im Interview mit MANNHEIM24 verrät Joris, wie er sich vorbereitet hat:

Giftige Tiere, Einsamkeit oder Unwetter: Seit dem 5. November 2022 stellen sich die Kandidaten der neuen Staffel „7 vs. Wild“ auf YouTube diesen Gefahren. 7 Teilnehmer werden für volle 7 Tage allein auf einer Insel in Panama ausgesetzt – so auch der Wildcard-Gewinner Joris aus Heidelberg. Der Hobbybiologe weiß: Diese Zeit mit nur 3 Gegenständen – Machete, Gefäß und Feuerstahl – zu überstehen wird nicht einfach. Im Interview mit MANNHEIM24 plaudert der „7 vs. Wild“-Kandidat aus dem Nähkästchen:

„7 vs. Wild“ in Panama: Wie hat sich Joris auf die Wildnis vorbereitet?

Joris hat sich für das Abenteuer „7 vs. Wild“ in Panama besonders gut vorbereitet. Dabei hat er sich im Vorfeld – im Gegensatz zu seinen YouTube-Mitstreitern – erst einmal an das Filmen gewöhnen müssen: „Ein ganz großer Punkt war für mich, dass ich üben musste, wie es ist, sicher vor der Kamera zu sein: Wie hält man eine Kamera? Wie geht man damit um? [...] Ich hatte mich vorher noch nie selbst gefilmt, vor meiner eigentlichen Bewerbung“, verrät der 24-Jährige im Interview mit unserer Redaktion.

Joris hat schon so manchen Dschungel gesehen. Trotzdem hat er sich in den Vorbereitungen zur YouTube-Show noch einmal mit den Tieren sowie Pflanzen vor Ort und den Tropen im Allgemeinen befasst: „Praktisch vorbereitet habe ich mich natürlich auch. Ich habe eine eigene Machete entworfen, die ich dann auch mitgenommen hatte“, schildert der Heidelberger ausführlich.

2. Staffel „7 vs. Wild“: Joris hat sich auf die Zeit in Panama gefreut – „unglaublich happy“

Panama war schon immer eines seiner Wunsch-Reiseziele! So hat sich Joris besonders über den diesjährigen „Aussetzungsort“ gefreut, wie er im Interview mit MANNHEIM24 verrät. „Als ich erfahren habe, dass es nach Panama geht, war ich natürlich unglaublich happy. Panama war eines der wenigen Bucket List-Länder, die ich noch unbedingt mal machen wollte“, schwärmt der gebürtige Heidelberger.

Falls eine 3. Staffel „7 vs. Wild“ zustande kommen würde, hätte der YouTube-Neuling schon eine Idee, wo er die Kandidaten hinschicken würde: „Festland-Tropen fände ich interessant – nicht auf einer Insel – sondern mitten im Urwald, wo man sich dann auch durchschlagen müsste. Das wäre noch etwas, was mich persönlich interessiert“, so der Student im Gespräch über seine Zeit in Panama.

„7 vs. Wild“: Teilnehmer versinken im Müll – Joris haben die Plastik-Berge zu denken gegeben

Bereits in den ersten Episoden „ 7 vs. Wild“ sticht den Zuschauern etwas ins Auge: Die Strände der Insel sind mit Müll übersät. Was die Teilnehmer natürlich im ersten Moment „freut“, da sie das angespülte Material für ihre „Bauprojekte“ gut brauchen können – doch eigentlich ist es ein trauriger Anblick. Wie hat Joris die Müll-Massen vor Ort empfunden? „Es war beängstigend. Ich habe das schon in verschiedenen Ländern erlebt, aber so extrem wie in Panama tatsächlich auch noch nicht“, erklärt er im Interview.

Dabei bereitet ihm vor allem eines große Sorgen: „Wenn man weiß, dass dieses Plastik einen selbst auch noch überdauern wird und über die Jahre nicht weniger wird, dann ist es kein schöner Gedanke – es lässt einen über den eigenen Konsum nachdenken“, schildert der „7 vs. Wild“-Kandidat bedrückt. 7 Tage zu beobachten, wie immer mehr Müll an die Insel angespült wird, habe ihn dazu bewegt über seine Entscheidungen im Alltag nachzudenken: „Die haben Auswirkungen nicht nur auf einen selbst und das unmittelbare Umfeld, sondern auch auf das Ökosystem“, so Joris weiter.

„7 vs. Wild“: Einsamkeit, giftige Tiere oder doch das Wetter? – davor hatte Joris am meisten Respekt

Die Kandidaten von „7 vs. Wild“ hätten sich im Vorfeld der Show gar nicht so viele Gedanken um die Auswahl ihrer Gegenstände machen müssen. Denn wie es scheint, findet sich alles, was das Survival-Herz begehrt, auch im Müll. „Oft hat man tatsächlich auch den Müll angeschaut und sich gefragt: Wie ist der hier gelandet?“, erklärt der 24-Jährige.

Von wegen gefährliche Tiere, giftige Pflanzen und Unwetter: Am meisten Sorgen hat sich Joris über seine eigene Unachtsamkeit gemacht. Jede Verletzung – sei es nur eine kleine Schürfwunde – kann Ernst werden, wie zuletzt bei Konkurrent Knossi zu sehen war. Er rammt sich offensichtlich ein Stück Holz in den Fuß, wie ingame.de berichtet. Darüber hinaus habe sich Joris vor dem Start der Show Gedanken über eine mögliche Dehydration und damit einhergehende „Darmprobleme“, wie er es im Interview scherzhaft nennt, gemacht.

Die Webserie 7 vs. Wild geht auf YouTube in die zweite Staffel
Die Webserie 7 vs. Wild geht auf YouTube in die zweite Staffel © dpa/Carsten Rehder; Screenshot instagram 7vswild; Headline24 Montage

„7 vs. Wild“- Kandidat kommt aus Heidelberg – „ist die schönste Stadt Deutschlands“

Joris erinnert viele Zuschauer an Indiana Jones – morgens in der Uni, abends auf Abenteuerjagd in der Wildnis. Durch seine Faszination für die Tiere und Pflanzen in Panama lässt sich leicht vermuten: Joris studiert bestimmt „irgendwas mit Biologie“. Doch Fehlanzeige! Bei dem Wildcard-Teilnehmer stehen Themen wie die Auswirkungen von Mindestlöhnen oder die Regulierung von Banken im Mittelpunkt des Studiums – er studiert Volkswirtschaftslehre (VWL) in Heidelberg.

In die Stadt mit dem romantischen Schloss und der alten Brücke hat er sich schon lange verliebt: „Das ist die schönste Stadt Deutschlands! Ich glaube, dass kann man so sagen, ohne ein schlechtes Gewissen zu haben“, verrät er mit einem Schmunzeln. Seine Begeisterung für die Tiere und Pflanzen dieser Welt hat ihn schon in verschiedenste Länder gebracht – so auch nach Papua. Auf Instagram teilt der Hobbyfotograf zuletzt einzigartige Schnappschüsse seiner Reise mit den Followern.

„7 vs. Wild“: Wann das Staffelfinale auf YouTube zu sehen ist

Noch bis zum 31. Dezember können die Zuschauer „7 vs. Wild“ auf YouTube verfolgen. Das Staffelfinale findet diesmal am Samstag, 31. Dezember 2022, um 18 Uhr statt.

Bislang sind die ersten vier Folgen der Survival-Show mit Joris zu sehen. Wie lang der sympathische Heidelberger durchhält und ob er die vollen 7 Tage Wildnis übersteht, bleibt vorerst abzuwarten. Eins steht allerdings jetzt schon fest: Der Wildcarder darf sich über viel Zuspruch in den Kommentaren zur Sendung freuen. (sik)

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