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Nena: Aussage über Polizisten – Sängerin sorgt bei Konzert für Verwirrung

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Von: Daniel Hagen

Apolda – Nena tritt in Thüringen auf und fällt dort erneut mit Kritik an den Corona-Maßnahmen auf. Eine Aussage der Sängerin überrascht aber alle Anwesenden:

Im Rahmen ihrer aktuellen Tour tritt Nena am Samstag (11. September) im thüringischen Apolda auf. Auch dort kann sich die Sängerin Kritik gegen die Corona-Regeln nicht verkneifen. Beim Apoldaer Musiksommer ist der Zutritt nach dem 3G-Modell aufgebaut. Wer mitfeiern will, muss also getestet, genesen oder geimpft sein. Auf dem Festival-Gelände muss aber keine Maske getragen werden. Anders als auf vorherigen Konzerten bricht die NDW-Ikone dieses Mal keine Regeln, indem sie Fans umarmt oder zu sich vor die Bühne holt. Eine große Wahl wird Nena dabei aber nicht gehabt haben.

NameGabriele Susanne Kerner (Nena)
Geboren24. März 1960 in Hagen
PartnerPhilipp Palm
KinderLarissa Kerner, Christopher Daniel Kerner, Simeon Kerner, Samuel Kerner, Sakias Kerner

Nena: Sängerin wettert erneut gegen Corona-Regeln

Bereits vor dem Konzert haben die Veranstalter bei einem Interview mit der Thüringer Allgemeine klargemacht, dass man sich an die Regeln halten müsse, um auftreten zu dürfen. „Eine Missachtung von Corona-Auflagen würden wir generell nicht hinnehmen“, heißt es darin. Man habe Nena als „Sängerin mit vielen tollen Songs engagiert“ – aber als nichts anderes. Zwei Konzerte der 61-Jährigen sind mittlerweile abgesagt worden, weil sie in Berlin ihre Fans dazu aufgerufen hat, die Corona-Maßnahmen zu ignorieren.

In Apolda hat Nena keine Regeln gebrochen – wie zuletzt auf Mallorca, als sie Fans umarmt hat – aber trotzdem erneut gegen die Maßnahmen gewettert. „Geimpft oder Ungeimpft. Schwarz und weiß, ich mache da nicht mit. Wir sind alle eins. Hören wir auf zu spalten“, soll die Sängerin laut Thüringen24 gesagt haben. Während ihre Fans diesen Kommentar noch verstanden haben, gibt es um den nächsten etwas Verwirrung.

Nena: NDW-Ikone lobt Thüringer Polizei

„Lasst euch keinen schei** erzählen – und ihr habt mega nice Polizisten“, sagt Nena anschließend, woraufhin wohl nur vereinzelt gelacht oder geklatscht worden ist. Die Sängerin erzählt daraufhin, dass bei Demos in Berlin manche Polizisten „nicht so nice“ gewesen seien. „Also vielen Dank an die Polizei in Thüringen. Und vielen Dank an die Eltern, die ihre Kinder schützen“, schließt die NDW-Ikone ihren Monolog und spielt weiter ihre Songs.

Über den tieferen Sinn ihrer Aussagen herrscht nach wie vor Verwirrung. Da Nena aber mit der Querdenker-Szene sympathisiert und vor kurzem sogar an einer Demo für Ungeimpfte teilgenommen hat, könnte sie mit den Eltern, die ihre Kinder schützen, auf die seit kurzem möglichen Impfungen für Jugendliche ab 14 abzielen. Die 61-Jährige scheint sich in dem Bundesland, in dem es laut Thüringer Allgemeine von April bis Juni 2020 mehr als 300 Anti-Corona-Demos gegeben hat, sehr wohl zu fühlen. „Wenn ich einen Plan B brauche, komme ich nach Thüringen.“ (dh)

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