Zeit des Verzichts

Befreit uns die Fastenzeit?

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Der Verzicht auf unsere größten Laster in der Fastenzeit, könnte uns sehr viel nutzen (Symbolbild)! 

Stuttgart - „Verzicht befreit" - das sagt zumindest Philosoph Philipp Hübl. Ein guter Grund zu fasten?

Ab Aschermittwoch beginnt die Fastenzeit. Viele Menschen verzichten heute nicht nur auf leibliche Genüsse, sondern auch auf Besitztümer, wie Auto oder Handy.

Wer Verzicht übt, könnte dies als große Befreiung empfinden, meint der Stuttgarter Philosophie-Professor Philipp Hübl.

Aber was hat Verzicht mit Glück und Befreiung zu tun?

Besitz belaste - und somit könne die Zeit des Verzichts als eine Entlastung empfunden werden, so Hübl.

Aber auch die neu gewonnene Zeit, die durch den Verzicht entsteht könne ganz neu genutzt werden:

„Der Luxus liegt sicher nicht im Verzicht selbst, sondern eher umgekehrt: im richtigen Nutzen der Zeit. Unsere Lebenszeit ist unsere kostbarste Ressource, weil sie im Gegensatz zu Geld eindeutig begrenzt ist.“

Verzichten wir ab Mittwoch also auf unsere Laster, können wir unsere Zeit - zumindest für ein paar Wochen - sinnvoller nutzen!

Hübl selbst verzichte seit einiger Zeit auf sein Auto.

„Das habe ich als große Befreiung empfunden, ich fahre jetzt wieder viel mehr Fahrrad.“

Für alle, die eher zögerlich an die Fastenzeit herangehen, definitiv eine Überlegung wert!

kab/dpa

Quelle: Mannheim24

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