Besser als ein Kinderwagen

Babytragen im Test: Auf was Sie achten müssen

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Nicht jede Babytrage ist gut fürs Kind. 

Babytragen werden immer beliebter, denn sie sind nicht nur praktisch sondern fördern auch die Entwicklung des Kindes. Aber nicht jede Tragehilfe ist gut fürs Baby. Es gibt ein paar Dinge, die man beim Tragen beachten sollte. 

So bequem ein Kinderwagen für die Eltern ist – wenn es nach den Babys ginge, würden sie am liebsten immer getragen werden, so wie das vor der Erfindung des Kinderwagens üblich war und auch heute noch von zwei Dritteln der Weltbevölkerung praktiziert wird. Denn ganz nah am Körper fühlen sich Babys einfach am wohlsten. Tatsächlich wurde nachgewiesen, dass Babys, die getragen werden, weniger schreien. 

Auch sonst hat Tragen viele Vorteile für Babys. Tragen ist gut für die Eltern-Kind-Beziehung, fördert die Entwicklung des Babys und kann Fehlentwicklungen der Hüfte vorbeugen – oder sogar therapieren.

Richtig tragen ist wichtig

Allerdings kommt es dabei darauf an, dass das Kind richtig getragen wird: Die Tragehilfe muss so gebaut sein, dass das Baby in der sogenannten Anhock-Spreizhaltung sitzen kann – eine Körperhaltung, die Neugeborene automatisch einnehmen, wenn man sie hochhebt.

Das ist nicht bei allen Babytragen der Fall. Im schlimmsten Fall kann eine falsche Trageweise zu Fehlbildungen der Hüfte führen. Auch das Tragen des Babys mit dem Rücken zum Tragenden wird nicht empfohlen. Zum einen führt es zu einer schlechten Sitzhaltung, zum anderen kann es zu einer Reizüberflutung des Babys führen. Anstatt geborgen zum Elternteil gewendet zu sitzen, prasseln von außen eine Vielzahl von Eindrücken auf das Baby ein, mit dem es im frühen Alter noch nicht umgehen kann.

Tragen ist also gut fürs Kind – wenn man es richtig macht. Nicht zuletzt deshalb werden Babytragen immer beliebter. Besonders bei kleinen Babys sind Tragehilfen aber oft auch einfach praktischer als ein großer, sperriger Kinderwagen. 

Welche ist die Richtige?

Doch wie findet man die richtige Babytrage? Die Meinungen zu den vielen verschiedenen Tragen auf dem Markt gehen so weit auseinander wie die zur richtigen Trageweise.

Das Test-Portal AllesBeste hat Experten befragt und die besten Babytragen in der Praxis getestet. Testsieger wurde der Bondolino von Hoppediz. Die Tragehilfe ist für Kinder von 0 bis 36 Monaten geeignet und lässt sich gut anpassen – ans Baby genauso wie an den Tragenden. Das ist nicht selbstverständlich, denn bei vielen Babytragen muss man lange fummeln, wenn statt der Mama der Papa tragen soll.

Auch die Trage von Emeibaby schnitt im Test gut ab und auch Manduca und Ergobaby erhalten eine Empfehlung. Die beste günstige Babytrage war der Marsupi für rund 50 Euro.

Alle Testergebnisse können Sie bei AllesBeste nachlesen.

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