Markenwindeln im Vergleich zu Windeln vom Drogeriemarkt und Discounter

Windeltest: Es muss nicht immer Pampers sein

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Auch günstige Windeln schneiden im Test gut ab.

Für sein Baby will jede Mutter nur das Beste – doch das kann bei Wegwerfwindeln ganz schön ins Geld gehen. Schließlich kosten Markenwindeln gut das Doppelte von dem, was man im Discounter ausgibt. Sind sie das wert?

Bis ein Kind trocken ist, benötigt es rund 5.000 Windeln. Da macht es einen großen Unterschied, ob man knapp 30 Cent für eine Markenwindel oder nur die Hälfte für eine Windel vom Discounter oder Drogeriemarkt ausgibt: Fast 700 Euro kann man mit preiswerten Windeln sparen. 

Aber sind Discounter-Windeln auch so gut wie die Markenwindeln von Pampers und Co.? Um das herauszufinden hat das Test-Portal AllesBeste einen ausführlichen Praxistest mit acht verschiedenen Windeln durchgeführt. 

High-Tech für den Baby-Po

Tatsächlich steckt in modernen Wegwerfwindeln erstaunlich viel High-Tech. Mehrere Lagen durchlässiger, halbdurchlässiger und undurchlässiger Folien um einen extrem saugfähigen Kern sorgen dafür, dass das Baby trocken bleibt. 

Doch im Aufbau unterscheiden sich teure und günstige Windeln nur unwesentlich voneinander und auch bei Sitz und Handhabung schneiden Discounter-Windeln im Test von AllesBeste gut ab. Unter dem Strich machten alle Windeln ihre Sache gut. 

Testsieger wurde die Babylove Premium aktiv plus der Drogeriemarkt-Kette dm, die mit ihrem speziellen Auslaufschutz am Rücken am meisten überzeugte – damit konnte sonst keine andere Windel im Test aufwarten. 

Am besten ausprobieren

Unterschiede gibt es allerdings bei der Saugfähigkeit also der Frage, wie viel Flüssigkeit eine Windel aufnehmen kann. Hier schnitten die Windeln von Pampers tatsächlich am besten ab. 

Vor allem bei Säuglingen, die noch gestillt werden, kann es bei günstigen Windeln vorkommen, dass sie nicht die ganze Flüssigkeit aufnehmen können, die das Baby in der Nacht abgibt. Die Folge: Der Baby-Po bleibt feucht und kann wund werden. Das passierte bei der Pampers Baby Dry nicht – sie konnte im Test am meisten Flüssigkeit aufnehmen. 

Doch eine Windel, die für das eine Baby gut ist, kann für ein anderes Baby unbrauchbar sein und umgekehrt. Schließlich hat jedes Baby hat einen anderen Körperbau und eine andere Verdauung. Am besten ist es daher, verschiedene Modelle und Marken auszuprobieren.

Dabei sollte man die preiswerten Windeln vom Discounter nicht links liegen lassen. Gut möglich, dass Ihr Baby damit sehr gut zurecht kommt. Und von dem gesparten Geld können Sie sich – oder Ihrem Baby – was Gutes tun. 

Den ausführlichen Test können Sie bei AllesBeste nachlesen. 

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