Autobahn stundenlang voll gesperrt

A6/Ketsch: Motorradfahrer (†24) stirbt bei Unfall – Polizei sucht nach wichtigem Zeugen

Ketsch - Am Sonntag kommt es auf der A6 zu einem schweren Unfall, bei dem ein Biker stirbt. Nun sucht die Polizei nach einem wichtigen Zeugen.

Update vom 20. November: Nach einem tragischen Verkehrsunfall auf der A6 bei Ketsch hat die Polizei die Ermittlungen zu der Unfallursache aufgenommen. Bei dem Crash ist ein 24-Jähriger auf seinem Motorrad tödlich verunglückt. Nun hat die Autobahnpolizei Walldorf einen Hinweis darauf bekommen, dass der Verunglückte zu dem Zeitpunkt nicht alleine unterwegs gewesen sein soll. Daher starten die Beamten einen Zeugenaufruf nach dem Motorradfahrer. Dieser, oder andere Zeugen, werden gebeten, sich unter der Nummer 06227/358260 bei der Autobahnpolizei Walldorf zu melden.

Erstmeldung von 16. November: Am frühen Sonntagabend (15. November) muss die A6 bei Ketsch in Fahrtrichtung Süden für mehrere Stunden voll gesperrt werden. Vorangegangen war ein schwerer Unfall, bei dem ein Motorradfahrer gegen einen Audi gekracht war – mit fatalen Folgen. Der 24-jährige Mann kommt dabei ums Leben.

GemeindeKetsch
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OberbürgermeisterJürgen Kappenstein (parteilos)

A6/Ketsch: Tödlicher Unfall – Motorradfahrer (†24) gestorben

Was ist passiert? Wie die Polizei Mannheim berichtet, ist der 24-jährige Fahrer eines Motorrades der Marke Kawasaki am frühen Abend auf der A6 in Fahrtrichtung Heilbronn unterwegs, als er auf Höhe von Ketsch ein auf der rechten Spur fahrendes Auto überholen will. Zeitgleich schert jedoch offenbar ein ebenfalls vor ihm fahrender Audi A3 zum Überholvorgang aus – dabei kommt es schließlich zum schweren Zusammenstoß.

Der 24-jährige Motorradfahrer wird in der Folge auf die Fahrbahn geschleudert und ist offenbar sofort tot. Die Audi-Fahrerin bleibt unverletzt, erleidet jedoch einen Schock. Die Ermittlungen zur Unfallursache dauern an.

Das führerlose Mottorrad des Verstorbenen auf einem von der Unfallstelle rund 200 Meter entfernten Parkplatz in das Heck eines geparkten Sattelzuges.

Die Maschine des Verstorbenen rutscht führerlos über die Fahrbahn und kracht in rund 200 Metern Entfernung in das Heck eines Sattelzuges, der auf einem Parkplatz abgestellt war – zuvor streifte das Motorrad offenbar noch weitere geparkte Lkw.

Die A6 bei Ketsch muss daraufhin zwischen Mannheim/Schwetzingen und Schwetzingen/Hockenheim in Richtung Heilbronn für mehrere Stunden voll gesperrt werden. Es kommt zu einem Rückstau von rund sieben Kilometern Länge. Erst um 21:30 Uhr kann die Autobahn wieder freigegeben werden.

A6/Ketsch: Tödlicher Motorradunfall – war Unfallfahrer viel zu schnell unterwegs?

Infolge des tödlichen Motorradunfalls auf der A6 bei Ketsch berichten offenbar mehrere Augenzeugen, dass der verstorbene Biker zuvor mit seiner schnellen und riskanten Fahrweise aufgefallen sein soll. Ein Augenzeuge sprach in diesem Zusammenhang von Geschwindigkeiten von mindestens 200 Stundenkilometern.

Ein Gutachter wurde zur Unterstützung bei der Ermittlung der Unfallursache hinzugezogen. (pol/pri/rob)

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