Konkrete Hinweise geben Hoffnung

„Aktenzeichen XY“: Johannes B. vermisst – „Wir gehen davon aus, dass er noch lebt“

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Symbolfoto

Karlsruhe - Seit über 8 Jahren fehlt von Johannes Bernhard jede Spur. Seit der Fall bei „Aktenzeichen XY“ ausgestrahlt worden ist, haben die Ermittler neue Hoffnungen – auch, dass er noch leben könnte.

  • Am Mittwoch (24. Juli) zeigt „Aktenzeichen XY“ eine Spezial-Sendung unter dem Titel „Wo ist mein Kind?“.
  • Auch der Fall von Johannes Bernhard aus Karlsruhe wird zum Thema.
  • Der damals 25-Jährige verschwand am 24. Dezember 2011 spurlos aus seiner Wohnung in Karlsruhe.
  • Seit der Ausstrahlung von „Aktenzeichen XY“ sind mehrere konkrete Hinweise eingegangen

Update vom 29. Juli: Das Verschwinden von Johannes Bernhard bleibt auch weiterhin ein Rätsel – doch vielleicht wird genau dieses bald gelöst. Seit der Ausstrahlung des Falls bei „Aktenzeichen XY“ sind insgesamt 17 Hinweise zum Aufenthaltsort von Johannes Bernhard eingegangen. Das erklärt Florian Herr, Sprecher der Polizei Karlsruhe, auf Anfrage. „Es handelt sich dabei um teils konkrete Hinweise mit möglichen Aufenthaltsorten in Baden-Württemberg, Bayern oder Nordrhein-Westfalen“, so Herr weiter. Auch ein Hinweis ins Ausland sei dabei. Die Ermittlungen dauern weiterhin an. In ein bis zwei Wochen wird die Polizei den Hinweisen, die durch „Aktenzeichen XY“ eingegangen sind, nachgegangen sein. „Wir gehen davon aus, dass er noch lebt. Die Möglichkeit besteht weiterhin“, so der Sprecher der Polizei Karlsruhe weiter.

Es wäre nicht das erste Mal, dass ein Kriminalfall mithilfe von „Aktenzeichen XY“ gelöst wird. So auch ein brutaler Raub in Karlsruhe bei dem ein Ehepaar von einem Räuber-Duo brutal im eigenen Haus überfallen wurde.

„Aktenzeichen XY“: Johannes Bernhard vermisst – diese Hinweise geben den Ermittlern Hoffnung!

Update vom 25. Juli: Über 150 Hinweise sind nach der neuesten Sendung von „Akztenzeichen XY“ im ZDF zu den vier Vermisstenfällen eingegangen. Wie Alfred Hettmer den Fans von „Aktenzeichen XY“ bei Facebook mitteilt, seien darunter auch einige Hinweise zum Fall von Johannes Bernhard aus Karlsruhe. Wie Hettmer beschreibt, seien es Hinweise „mit teilweise recht konkreten Angaben zu möglichen Aufenthaltsorten“. Die Kripo Karlsruhe würde den Hinweisen aus „Aktenzeichen XY“ in den nächsten Tagen und Wochen nun ganz gezielt nachgehen. Bleibt zu hoffen, dass Johannes Bernhard nach fast acht Jahren endlich gefunden werden kann. 

Aktenzeichen XY: Johannes Bernhard aus Karlsruhe vermisst – Mutter und Tochter in ZDF-Sendung im Interview

Update, 21:30 Uhr: Seit fast 8 Jahren ist Johannes Bernhard bereits spurlos verschwunden. Von der Ausstrahlung des Falls bei „Aktenzeichen XY“ erhoffen sich nicht nur die Ermittler neue Hinweise, sondern auch Johannes Mutter Rose und seine Schwester Anna. Bei „Aktenzeichen XY“ erzählen die beiden, wie sich Johannes Bernhard vom glücklichen Kind zum Drogen-Junkie entwickelte – bis er schließlich im Dezember 2011 spurlos verschwand. 

„Aktenzeichen XY“ sucht Johannes Bernhard: Familie gibt Hoffnung nicht auf

Johannes Bernhard hatte eine glückliche Kindheit, war lebhaft und liebevoll. Doch das änderte sich, als die Familie nach Baden-Württemberg zog. Der 12-Jährige eckte in der Schule an, fing an zu rebellieren. Als die Familie nach Karlsruhe zog, fing er an, Drogen zu nehmen, rutschte schnell in die Techno-Szene ab. Mit 22 lernte Johannes seine große Liebe Bella kennen – auch sie konsumierte Drogen. Die beiden zogen schnell zusammen. „Sie passten sehr gut zusammen“, erzählt Schwester Anna bei „Aktenzeichen XY“. Doch beide hätten längst im „Drogensumpf“ gesteckt. Ein Freund von Johannes besuchte den 25-Jährigen noch einen Tag vor Weihnachten. „An diesem Tag war sein Verschwinden noch überhaupt kein Thema.“ Alles sei normal gewesen. Am 24. Dezember streiten Johannes und seine Freundin Bella in der gemeinsamen Wohnung in Karlsruhe – das Streitthema: Drogen. Johannes verließ wutentbrannt die Wohnung. 

Aktenzeichen XY: Johannes Bernhard verschwand vor 8 Jahren: Schwester mit emotionaler Botschaft

Auch bis zum 18. Januar 2011 blieb der damals 25-Jährige aus Karlsruhe spurlos verschwunden – die Polizei nahm die Ermittlungen auf. Seitdem führen alle Spuren ins Leere. 2015 starb Johannes Freundin Bella an den Folgen ihres Drogenmissbrauchs – die letzte Verbindung zu Johannes war zerrissen. 

Nun hat Schwester Anna bei „Aktenzeichen XY“ eine emotionale Botschaft an das frühere Umfeld ihres Bruders in der Drogenszene: „Ich weiß, ihr habt Bedenken mit der Polizei zusammenzuarbeiten. Aber bitte – wenn ihr etwas wisst – meldet euch! Ich verspreche, es wird euch nichts passieren!“

Hinweise zum Verschwinden von Johannes Bernhard können unter ☎ 0721 9395555 bei der Kripo Karlsruhe abgegeben werden. 

„Aktenzeichen XY“: Kann Johannes Bernhard nach 8 Jahren gefunden werden?

Das ZDF zeigt am Mittwoch (20:15 Uhr) eine Spezial-Sendung von „Aktenzeichen XY“. Bereits zum zehnten Mal geht es in dem „Aktenzeichen XY“-Spezial um vermisste Kinder, deren Eltern seit Jahren auf ein Lebenszeichen hoffen. Zu ihnen gehört auch Johannes Bernhard aus Karlsruhe. Der damals 25-Jährige verschwand an Heiligabend 2011 nach einem Streit mit seiner Freundin aus der gemeinsamen Wohnung in Karlsruhe. Seitdem fehlt von Johannes Bernhard jede Spur. In „Aktenzeichen XY“ wird der Fall nun – 8 Jahre nach dem Verschwinden des jungen Mannes aus Karlsruhe – noch einmal thematisiert.

„Aktenzeichen XY“ sucht Johannes Bernhard: Fall aus Karlsruhe in ZDF-Sendung

Es ist der 24. Dezember 2011. Der 25-jährige Johannes Bernhard verlässt nach einem Streit mit seiner Freundin die gemeinsame Wohnung in Karlsruhe. Seitdem fehlt von ihm jedes Lebenszeichen. Noch heute beschäftigt der Fall von Johannes Bernhard die Polizei in Karlsruhe – jetzt soll „Aktenzeichen XY“ helfen. Die Ermittler in Karlsruhe haben seit dem Verschwinden von Johannes Bernhard nur wenige Anhaltspunkte: Der damals 25-Jährige war drogenabhängig, befand sich zum Zeitpunkt seines Verschwindens offenbar in einem psychisch labilen Zustand. Wollte er sich Drogen besorgen und geriet dabei an die falschen Leute?

„Aktenzeichen XY“ sucht Johannes Bernhard aus Karlsruhe

Durch die Ausstrahlung des Falls bei „Aktenzeichen XY“ hoffen die Ermittler in Karlsruhe, dass sich Zeugen an Johannes Bernhard erinnern – oder an seine auffällige Umhängetasche, die drei Wochen nach seinem Verschwinden auf einem Parkplatz in Karlsruhe gefunden wurde. Darin waren ein Geldbeutel und Medikamente – die letzte Spur nach dem Verschwinden von Johannes Bernhard. Neben seinem Foto sucht die Polizei über „Aktenzeichen XY“ auch mit einer Beschreibung nach dem Vermissten:

  • dunkelbraune, kinnlange Haare
  • trug zahlreiche verschieden Armbänder an beiden Unterarmen
  • im Gebiss fehlten mehrere Zähne

Wer Johannes Bernhard aus Karlsruhe gesehen hat oder weitere Hinweise geben kann, wird gebeten, sich unter ☎ 0721 939 5555 beim Kriminaldauerdienst Karlsruhe zu melden. 

„Aktenzeichen XY“ sucht Johannes Bernhard: Wo ist der Mann aus Karlsruhe?

Wie BNN berichtet, werde bei „Aktenzeichen XY“ in dem Clip zum Verschwinden von Johannes Bernhard auch die Frage thematisiert, ob Drogen bei seinem Verschwinden eine Rolle spielten. Gedreht worden sei laut Bericht unter anderem am Baggersee Grötzingen in Karlsruhe, interviewt worden seien Angehörige und Ermittler. „Aktenzeichen XY“ hatte bereits in der Vergangenheit ungelöste Fälle aus der Region gezeigt – wie zum Beispiel einen mysteriösen Raubüberfall in Karlsruhe, der durch die Ausstrahlung bei „Aktenzeichen XY“ gelöst werden konnte.

„Aktenzeichen XY“: Diese Fälle werden neben dem aus Karlsruhe noch gezeigt

Im „Aktenzeichen XY“-Spezial „Wo ist mein Kind“ werden am Mittwoch, um 20:15 Uhr, noch weitere Vermisstenfälle gezeigt, die teilweise nach Jahren noch ungelöst sind: 

  • Marvin Kosong (13) wird seit zwei Jahren vermisst. Er verschwand aus einer betreuten Wohngruppe.
  • Natalie Leonhard ist seit Juni 1996 spurlos verschwunden. Nach der Schule kehrte die 14-Jährige nicht nach Hause zurück. Ihre letzte Spur verlor sich an der Wilhelm-Heinrich-Brücke in Saarbrücken. 
  • Christina Hermert gilt seit Januar 1990 als vermisst. Die junge Mutter kämpfte um das Sorgerecht für ihre beiden Kinder – doch kurz vor dem Bescheid vom Amt verschwand sie spurlos. 

Seit Mitte August wird in Mannheim der 19-jährige Rafiq A. vermisst. Die Polizei bittet um Mithilfe.

kab

Quelle: Mannheim24

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