Mit 200 km/h auf der Überholspur

„Brudi“ vs. „Bratan“: Apache 207 macht jetzt sogar Capital Bra den Thron streitig

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Apache 207 auf der Überholspur! Sogar Capital Bra muss sich jetzt Sorgen machen.

Unaufhaltsam stürmt Apache 207 mit seinem „Roller“ die Charts. Es folgen weitere Hits, eine ausverkaufte Tour und nun macht er auch noch Deutschrap-König Capital Bra Konkurrenz:

  • Apache 207 knackt mit „Roller“ 100 Millionen Streams auf Spotify
  • „Roller“ wird meistgestreamtes Lied auf Spotify 2019 – trotz Veröffentlichung im August
  • Rapper hat mit über 4 Millionen monatlichen Hörern auf Spotify sogar Bausa überholt
  • Jetzt macht Apache sogar Capital Bra Konkurrenz

Über kaum einen Künstler wird aktuell so viel spekuliert wie über Apache 207. Er ist der Rapper, der nicht nur das Tanzbein schwingt, sondern der es auch nicht nötig hat, mit den Medien zu sprechen. Nirgends findet man auch nur ein Interview mit dem Rapper – obwohl Zeitungen, Magazine und Online-Portale bei ihm Schlange stehen. Umso interessanter ist Apache für die Öffentlichkeit. 

Seinen beispiellosen Erfolg feiert Apache 207 auch in einer Shisha-Bar in Sinsheim am 2. Weihnachtsfeiertag. In einer Story auf Instagram sieht man, wie der Rapper mit seinen Kumpels ordentlich Party macht und reichlich Champagner trinkt. Wie Apache 207 ohne Brille aussieht, zeigt der Rapper selbst in einem Musikvideo. 

Apache 207: Seit „Roller“ auf der Überholspur

Erst im Sommer 2018 veröffentlicht der damals erst 19-Jährige seinen allerersten Song mit dem Titel „Kleine Hure“. Danach folgen fast monatlich neue Lieder inklusive Musikvideos. Von „Famous“ bis hin zu „NoNo“ – Apache 207 zeigt, dass seine Stimme einen gewaltigen Umfang hat und beherrscht auch Balladen wie „Ferrari Testarosa“ perfekt. Doch der nationale Erfolg bleibt erst einmal aus – bis der Zwei-Meter-Mann mit goldenen Rollschuhen durch Mannheim cruist. Das absolute Wiedererkennungsmerkmal aus „Kein Problem“ macht ihn im April 2019 deutschlandweit bekannt und nur wenige Monate später folgt Apaches erster Nummer-Eins-Hit „Roller“, den DSDS-Gewinner Pietro Lombardi sogar bereits in seiner eigenen Version coverte. „Roller“ ist 2019 übrigens der auf Spotify meist gestreamte Song Deutschlands.  

Apache 207 überholt Capital Bra: „Roller“ meist gestreamter Song 2019

Ob man will oder nicht, Apache läuft seit „Roller“ im Radio. Mittlerweile hält sich der Song seit 14 Wochen in den Top 10 – und nicht nur dieser. Direkt auf Platz 3 folgt „Wieso tust Du Dir das an?“, auf Platz fünf „200 km/h“ und auf Platz neun „Doch in der Nacht“ (Stand: 3.12.19). Ganze vier Songs der Deutschen Top 10-Charts sind von Apache 207! Doch es kommt noch dicker:

„Roller“ ist knapp drei Monate nach Veröffentlichung bereits über 100 Millionen Mal gestreamt worden! Damit ist er einer der zehn erfolgreichsten Deutschrap-Hits aller Zeiten. Zum Vergleich: Bausa hat diesen Rekord mit „Was Du Liebe nennst“ im Jahr 2018 als erster Deutschrapper überhaupt geknackt – doch erst nach knapp acht Monate nach Veröffentlichung. Außerdem ist „Roller“ der meist gestreamte Song auf Spotify im Jahr 2019 – und das, obwohl das Lied erst am 25. August veröffentlicht wurde. Capital Bra schafft es mit dem Song „Wieder Lila“ ‚nur‘ auf Platz vier. Kein Wunder, dass auch große Firmen Apache 207 mittlerweile als Werbegesicht haben wollen.

„Jemand weiß, was er da tut“ – Rapper Kool Savas spricht in einem Interview über Apache 207 – und verrät das Geheimnis über dessen Mega-Erfolg.

Apache 207 macht Capital Bra gewaltige Konkurrenz

Wenn der Erfolg anhält, hat Apache 207 bald sogar Capital Bra, den erfolgreichsten Deutschrapper aller Zeiten, überholt. Der 21-Jährige hat bereits jetzt 4.662.903 monatliche Hörer und rückt „Bratan“ Capi eindeutig auf die Pelle. Capital Bra hat auf Spotify insgesamt 4.907.417 monatliche Hörer. Damit könnte Apache 207 spätestens nach seiner restlos ausverkauften Tour mit 200 km/h an Capital Bra vorbeiziehen. Wie er es bereits jetzt an seinem Label-Chef Bausa getan hat, der 

Auch wenn Fler Apache 207 vielleicht nicht unter Rap, sondern eher unter R‘n‘B oder Pop kategorisieren würde, wie er neulich in einem Video verrät – Apache bleibt trotzdem gleich. Und das heißt auch, dass er nicht nur seiner Heimatstadt Ludwigshafen treu bleibt, sondern trotz des Erfolgs auch sein großes Herz beibehält – wie er kürzlich mit einem Instagram-Post beweist. Im Dezember lässt es Apache 207 mit seinem Kollegen, Haftbefehl, ordentlich in der Region krachen. In der Wormser Shisha-Bar „Babos“ feiern die beiden den Geburtstag von Haftbefehl. Zwar rappt weder Apache 207 noch Haftbefehl an diesem Abend, doch es herrscht trotzdem eine ausgelassene Stimmung. Wenige Wochen später reist Apache 207 nach Los Angeles und postet erst einmal ein Bild, auf dem er nur in Boxershorts am Pool steht.

Ärger gibt es derzeit für zwei andere Rapper: Das Landgericht Mannheim hat Jigzaw und Kollegah – und ein Musiklabel – zur Zahlung einer saftigen Geldstrafe (100.000 Euro) verurteilt. Die beiden Rapper hatten die Töchter von Robert und Carmen Geiss (Die Geissens) in einem Song derbe verunglimpft. 

Übrigens: Apache 207 dreht bald ein neues Video – und dafür braucht er Darsteller. Die Rollen, die gesucht werden, sind jedoch ziemlich ungewöhnlich. Neben einem „gehobenen Restaurantgast“ und einem „übergewichtigen Busfahrer“ braucht der Rappe eine Hauptdarstellerin, die eine Mutter spielen soll.

Apache 207 gewinnt immer mehr Fans, unter ihnen sind auch immer mehr Promis: Im Dschungelcamp outet sich Prince Damien als Fan – da er keine Prüfungen ablegen muss, gibt er im Camp „200 km/h“ zum Besten. 

jab

Quelle: Ludwigshafen24

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