DNA-Ergebnis bestätigt Vermutung

Angriff auf Schwangere (25) in Bad Kreuznach: Messerstecher ist Vater des toten Babys!

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Im Krankenhaus St. Marienwörth passiert die Bluttat am Freitagabend (11. Januar)

Bad Kreuznach - Dramatische Szenen im Zimmer eines Krankenhauses: Ein Asylbewerber sticht auf eine Schwangere ein, tötet ihr ungeborenes Baby. Jetzt steht fest: Der Mann war der Vater des Kindes!

+++ UPDATE, 24. Januar, 8:30 Uhr:

Der 25-Jährige, der eine schwangere Frau in der Bad Kreuznacher Klinik mit einem Messer attackiert haben soll, war der Vater des toten Babys! Das bestätigt das Ergebnis eines DNA-Abgleichs, wie ein Sprecher der Staatsanwaltschaft am Mittwoch bestätigt. 

Bei dem Angriff starb das Kind, die Mutter wurde schwer verletzt. Der Asylbewerber aus Afghanistan soll seine 25-jährige Freundin im Krankenhaus besucht und nach einem Streit mit einem Messer angegriffen haben. Zu einem möglichen Motiv macht der Sprecher der Staatsanwaltschaft weiter keine Angaben.

+++ UPDATE 16. Januar, 18:45 Uhr:

Nach dem Messerangriff auf eine Schwangere in einer Bad Kreuznacher Klinik liegt für das getötete ungeborene Kind ein vorläufiges Obduktionsergebnis vor: Demnach ist das Kind aufgrund einer Verletzung am rechten Bein und durch den hohen Blutverlust der Mutter als Folge des Angriffs gestorben, wie ein Sprecher der Staatsanwaltschaft Bad Kreuznach am Mittwoch mitteilt. 

Viele andere Fragen sind dagegen noch offen. Weiterhin ungeklärt ist, ob der mutmaßliche Täter der Vater des ungeborenen Kinds ist. Der entsprechende Test dauere noch eine Weile, erklärt der Sprecher. Auch ein mögliches Motiv sei noch nicht bekannt, denn der Mann schweigt weiterhin. Die Vernehmung der Frau dauere noch an. 

Für Freitag (18. Januar) haben die Stadt und der Kreis Kreuznach zu einer Gedenkveranstaltung um 16 Uhr in der evangelischen Pauluskirche aufgerufen. Die AfD-Fraktion im Mainzer Landtag kündigt zusätzlich bereits für den Donnerstag (17. Januar) eine eigene Mahnwache um 18 Uhr in Bad Kreuznach an.

+++ UPDATE 15. Januar, 10 Uhr:

Nach der Messerattacke eines 25-Jährigen auf eine Schwangere soll eine Obduktion des getöteten Kindes Hinweise auf den Vater bringen. Ob der mutmaßliche Täter bei dem Angriff auf die gleichaltrige Frau sein eigenes Kind umgebracht hat, ist auch am Dienstag noch unklar. Laut Staatsanwaltschaft in Bad Kreuznach sei mit der Obduktion in der Mainzer Rechtsmedizin am Dienstag oder Mittwoch zu rechnen. 

Der Frau gehe es nach einer Notoperation besser, sie sei aber noch nicht vernommen worden. 

Bluttat in Krankenhaus in Bad Kreuznach: Schwangere Angegriffen und ungeborenes Kind getötet. 

14. Januar, 14:30 Uhr

Wie die Staatsanwaltschaft Bad Kreuznach am Montag mitteilt, waren Täter und Opfer ein Paar. Ob die beiden bei der Tat noch eine Beziehung hatten oder ob diese bereits beendet war, sei unklar. 

Die Fragen nach den Hintergründen der Tat sowie nach dem möglichen Motiv bleiben weiter unbeantwortet. 

Es habe keinerlei Aggression oder Gewalt gegen Dritte gegeben, sagt der Apsrecher. Der Asylbewerber aus Afghanistan habe im südhessischen Biblis gelebt und die Schwangere – eine 25 Jahre alte Polin – am Freitag im Krankenhaus in Bad Kreuznach besucht. Der ebenfalls 25-Jährige habe die stationär untergebrachte Schwangere nach einem Streit im Zimmer mit dem Messer angegriffen. 

„Das Kind ist infolge der Misshandlung zu Tode gekommen", sagte der Sprecher der Staatsanwaltschaft. Die Frau habe notoperiert werden müssen und daher bislang noch nicht befragt werden können. „Es geht ihr aber besser, so dass in absehbarer mit ihrer Vernehmung gerechnet werden kann", fügte der Sprecher hinzu. Weshalb die Frau in der Klinik behandelt wurde und in welchem Monat sie schwanger war, ist noch nicht bekannt. 

Der mutmaßliche Täter war laut Staatsanwaltschaft im Bad Kreuznacher Bereich bisher nicht polizeilich auffällig geworden. Sein Asylverfahren sei noch nicht abgeschlossen. 


+++ UPDATE 14. Januar, 11:30 Uhr

Das Motiv der Messer-Attacke auf eine 25-jährige Schwangere in einem Krankenhaus in Bad Kreuznach ist weiter unklar. Der Asylbewerber aus Afghanistan soll die gleichaltrige Frau am Freitagabend in ihrem Krankenhauszimmer mit mehreren Messerstichen lebensbedrohlich verletzt und ihr noch ungeborenes Kind getötet haben.

Der Mann habe in Biblis gelebt und die Schwangere in dem mehr als 70 Kilometer entfernten Krankenhaus besucht, teilt die Staatsanwaltschaft am Montag in Bad Kreuznach mit. Ob die beiden ein Liebespaar waren, steht noch nicht fest.

Der Beschuldigte habe sich noch nicht zur Tat geäußert. Das Opfer ist nach einer Notoperation noch nicht vernehmungsfähig. 

Wie die Staatsanwaltschaft weiter mitteilt, war in dem Krankenzimmer noch eine andere Patientin untergebracht. Sie habe die Tat mit ansehen müssen und per Patientenknopf Hilfe gerufen. 

Der Mann habe das Krankenhaus „zunächst ohne nennenswerte Eile“ verlassen und sich am Bahnhof von Bad Kreuznach der Bundespolizei gestellt. Er sitzt weiterhin in Untersuchungshaft. 

Erstmeldung (12. Januar)

Am Freitagabend (11. Januar) kommt es gegen 18 Uhr zu einer Auseinandersetzung zwischen einem 25-jährigen Asylbewerber und einer 25-jährigen schwangeren Frau. Das Ganze ereignet sich in einem Krankenhaus, in dem die Frau als Patientin liegt. 

Während eines Besuchs zieht der Mann ein Messer und sticht mehrfach auf die schwangere ein! Danach flieht er aus der Klinik, stellt sich aber am Bahnhof der Bundespolizei. Das Opfer wird durch den Angriff lebensbedrohlich verletzt und muss notoperiert werden – mittlerweile ist ihr Zustand stabil. 

Das ungeborene Kind wird aber ebenfalls verletzt und stirbt! Die Staatsanwaltschaft Bad Kreuznach und die Kriminalpolizei Mainz haben nun die Ermittlungen übernommen. Unklar ist, wie es zu der Tat kommen konnte.

Der 25-Jährige sitzt nun in Untersuchungshaft wegen versuchten Mordes in Tateinheit mit vollendetem Schwangerschaftsabbruch und gefährlicher Körperverletzung!

pol/dh/dpa/kab

Quelle: Mannheim24

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