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Corona in Baden-Württemberg: Maskenpflicht an Schulen wird gelockert

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Von: Eliran Kendi

Ab dem 21. Juni soll die Maskenpflicht bei Inzidenzen unter 50 und 35 schrittweise gelockert werden (Symbolbild). Ab dem 21. Juni soll die Maskenpflicht bei Inzidenzen unter 50 und 35 schrittweise gelockert werden (Symbolbild).
Ab dem 21. Juni soll die Maskenpflicht bei Inzidenzen unter 50 und 35 schrittweise gelockert werden (Symbolbild). © picture alliance/dpa/Sebastian Gollnow

Baden-Württemberg - Bei einer 7-Tage-Inzidenz unter 50 und 35 greift ab dem 21. Juni ein zweistufiger Lockerungsplan hinsichtlich der Maskenpflicht. Eine Einschränkung wird die Schüler jedoch weiter begleiten.

An den Schulen wird es ab dem kommenden Montag (21. Juni) die Maskenpflicht gelockert: Wird der 50er-Wert der 7-Tage-Inzidenz unterschritten, entfällt im jeweiligen Stadt- und Landkreis die Maskenpflicht im Freien. Bei der Unterschreitung der 7-Tage-Inzidenz von 35 und wenn es an der Schule in den vergangenen zwei Wochen keinen Coronavirus-Fall gegeben hat, entfällt die Maskenpflicht auch in den Unterrichtsräumen. Aber: Außerhalb der Unterrichtsräume bleibt die Maskenpflicht im Schulgebäude bestehen.

BundeslandBaden-Württemberg
Fläche35.751 km²
Bevölkerung11,07 Millionen (2019)
HauptstadtStuttgart

Baden-Württemberg: Kultusministerin will Schüler*innen entlasten

„Angesichts der niedrigen Inzidenz und der Absicherung über die Testpflicht, durch die jeder Lehrer sowie jeder Schüler und jede Schülerin an den Schulen zweimal wöchentlich getestet wird, können wir die Maskenpflicht an den Schulen vorsichtig lockern“, sagt Theresa Schopper, Kultusministerin in Baden-Württemberg.

Sie fügt hinzu: „Es ist mir wichtig, dass wir bei Lockerungen auch an die Kinder und Jugendlichen denken. Sie mussten in der Pandemie zurückstecken, um die Älteren zu schützen, deswegen müssen wir sie jetzt auch bei Lockerungen berücksichtigen und ihnen Belastungen nehmen, wenn dies vertretbar ist.“ Hinzu komme, dass ein Großteil der Lehrerinnen und Lehrer durch das Vorziehen in der Impfpriorisierung bereits geimpft sein sollte.

Baden-Württemberg: Von einer Wiederkehr der Normalität kann keine Rede sein

Testpflicht, Hygienemaßnahmen und Vorgaben zum Lüften bleiben, heißt es aus dem Kultusministerium. Außerdem bleibt es an den Schulen auch bei der indirekten Testpflicht, den bestehenden Hygienevorgaben und ebenso bei den Vorgaben zum Lüften. Diese Maßnahmen sollen weiter einen möglichst sicheren Schulbetrieb gewährleisten. „Sofern die Inzidenzen wieder ansteigen sollten, greifen auch automatisch wieder die weitergehenden Schutzmaßnahmen“, wird in einer Pressemitteilung verlautbart.

Vor dem kommenden Wochenende erhalten die Schulen noch einmal weitere Detailinformationen über die anstehende Änderung der Corona-Verordnung Schule. Diese wird aktuell im Kultusministerium ausgearbeitet und soll zum kommenden Montag in Kraft treten.

Damit die Schulen über die anstehenden Änderungen aber Bescheid wissen, hat das Kultusministerium bereits am Donnerstag (17. Juni) die Grundregeln bekannt gegeben. „Ich weiß, welche enorme Leistung die Schulen aktuell vollbringen. Ein großes Lob möchte ich in diesem Zusammenhang an alle Schulen im Land aussprechen, dass die Testungen so gut laufen und dass sie die Schülerinnen und Schüler und die Ehrenamtlichen durch die Testbescheinigungen enorm entlasten“, betont Schopper abschließend. (PM/esk)

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