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Bis zu 141 Millionen Euro: Unterstützung für Unikliniken vom Land Baden-Württemberg

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Von: Daniel Hagen

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Das Land Baden-Württemberg unterstützt erneut Universitätskliniken im Land. Bis zu 141 Millionen Euro sollen wegen der Corona-Belastung fließen.

Wegen der Belastung durch die Corona-Pandemie unterstützt das Land Baden-Württemberg erneut die Unikliniken. Mit insgesamt bis zu 141 Millionen Euro sollen die wirtschaftlichen Folgen der Pandemie gemindert und die Zahlungsfähigkeit der Häuser in Heidelberg und Freiburg, Ulm und Mannheim gesichert werden, wie das Wirtschaftsministerium in Stuttgart mitteilt. Die Universitätskliniken seien nach wie vor massiv belastet, weil sie besonders teure Infrastruktur und hochqualifiziertes Personal vorhielten, sagte Wissenschaftsministerin Petra Olschowski.

Bis zu 141 Millionen Euro: Land unterstützt Uni-Kliniken in BW

Bereits im Frühjahr 2020 hat das Land den Universitätskliniken bis zu 615 Millionen Euro zur Verfügung gestellt, damit diese den laufenden Betrieb sicherstellen und in den Ausbau von Intensivkapazitäten investieren können. Dieser Topf ist auch Grundlage für die Unterstützung im laufenden Jahr. Die Unikliniken Mannheim und Heidelberg haben vor kurzem grünes Licht für eine Fusion bekommen.

Uniklinikum Mannheim
Land unterstützt Unikliniken in Baden-Württemberg. (Symbolbild) © Uwe Anspach/dpa

Grund für die massive Belastung seien vor allem die Anforderungen des Infektionsschutzes für vulnerable Einrichtungen, die erhebliche Arbeitsausfälle und damit Erlösminderungen auch bei symptomfreien Verläufen, sagt Frederik Wenz, der Sprecher des Kompetenzverbunds Universitätsmedizin Baden-Württemberg. „Zugleich bleibt der pandemiekonforme Krankenhausbetrieb aufgrund erforderlicher Schutzmaßnahmen auch 2023 deutlich teurer als der Krankenhausbetrieb vor der Pandemie“, erklärt der Leitende Ärztliche Direktor des Universitätsklinikums Freiburg weiter. (dh mit dpa)

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