Die Masche mit den Verkaufsportalen

Dreiste Betrüger im Internet!

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Nicht darauf reinfallen: Besonders Verkaufsportale sind eine oft genutzte Plattform der Betrüger

Das Internet bietet schon länger eine breite Fläche für Betrüger. Doch die Tricks und Maschen der Internet-Schwindler werden immer dreister und gewitzter...

Es ist nicht unüblich, das Verkaufsportale oft für miese Tricks und Betrugsmaschen genutzt werden. Durch die Anonymität der Käufer und Verkäufer ist es meist sehr leicht, unwissende Nutzer übers Ohr zu hauen.
Diesen Plan hatte auch ein Engländer, der sich als Interessent für ein Angebot eines 59-jährigen Mannes aus Speyer ausgab. Dieser bot auf einer Verkaufsplattform einen Satz Felgen für einen BMW für 180 Euro an. Der angebliche Käufer sagte dem Kauf zu und schickte dem 59-Jährigen einen Scheck über 1500 Euro – somit weit über der verlangten Summe. 

Ein fieser Trick: Denn der Betrüger verlangt vom Verkäufer, dass überschüssige Geld bei der Abholung in Form von Bargeld mitzubringen und dann auszubezahlen. Erst später wird der Betrogene merken, dass der Scheck gar nicht gedeckt war. 

In diesem Fall passierte zum Glück genau das Gegenteil: Der 59-Jährige ging auf die Forderung nicht ein, brachte den "Scheinscheck" direkt zur Polizei und erstattete Strafanzeige gegen den Engländer.

In einem anderen Fall sollte ein 79-Jähriger, Opfer eines Internet-Schwindels werden. Der Senior bekam nach seinem Urlaub eine seltsame E-Mail mit einer Forderung eines angeblichen Inkasso- Büros. Dabei sollte er nicht bezahlte und offene Rechnungen mit einer Summe von 188 Euro Mahnkosten begleichen.

Klarer Hinweis auf eine "Fake"- Firma : Das Unternehmen hatte angeblich ihren Sitz in der Schweiz, die Rechnung sollte jedoch nach Bulgarien gehen. Doch nicht nur dadurch wurde der ältere Herr hellhörig. Er war sich sicher, schon alle offenen Rechnungen bezahlt zu haben. 

Aus diesem Grund machte er den Betrügern einen Strich durch die Rechnung und erstattete Strafanzeige.

MANNHEIM24/HEIDELBERG24 meint: Sobald einem etwas nur ansatzweise "spanisch" vorkommt, sollte man den Kauf/Verkauf bis aufs kleinste Detail überprüfen und keine Scheu vor einer Anzeige haben.  

pol/nis 

Quelle: Mannheim24

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