Wohnhaus-Explosion im März 

Irre Wendung im Birkenau-Fall: Lag Rüdiger K. (59) zwei Tage unter den Trümmern?

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Versteckte sich Rüdiger K. zwei Tage lang unter den Trümmern seines Wohnhauses? 

Birkenau - Zwei Tage nach der Explosion seines Wohnhauses wird Rüdiger K. verhaftet, als er zum Tatort zurückkehrt. Doch ist er wirklich zurückgekehrt oder lag er die ganze Zeit in den Trümmern seines Hauses? 

Am 22. März explodiert ein Wohnhaus in Birkenau-Löhrbach und brennt auf seine Grundfeste nieder. Am Tag der Explosion sollte das Haus zwangsversteigert werden. Ursache für die Detonation sollen angezündete Gasflaschen gewesen sein. Der einzige Bewohner und gleichzeitig auch Besitzer des Hauses, Rüdiger K., wird als vermisst gemeldet. 

100 Einsatzkräfte sind kurz nach der Explosion in Birkenau vor Ort, das THW und ein größerer Bagger tragen Gebäudeteile ab. Währenddessen sucht eine Rettungshundestaffel in den Trümmern nach eventuellen Opfern – doch sie finden niemanden. 

Explosionsdrama in Birkenau – Bilder von der Einsatzstelle 

Kurze Zeit später wird der Vermisste zum Tatverdächtigen: Der 59-Jährige soll die Explosion in Birkenau selbst herbeigeführt haben, die Polizei leitet eine öffentliche Fahndung nach ihm ein. 

Rüdiger K. wird 2 Tage nach Explosion in Birkenau verhaftet – er soll an den Tatort zurückgekehrt sein 

Zwei Tage später, am 24. März, wird Rüdiger K. festgenommen. Er soll an den Tatort zurückgekehrt sein! Nachbarn hatten den 59-Jährigen beobachtet und sofort die Polizei gerufen. Am 26. März wird wegen Fluchtgefahr Haftbefehl gegen den Mann erlassen. Der Tatverdacht: Besonders schwere Brandstiftung

Verrückte Wendung: Versteckte sich Rüdiger K. zwei Tage in den Trümmern? 

Mehr als zwei Monate nach der Explosion im beschaulichen Birkenau nun die Wende: Laut BILD-Informationen soll Rüdiger K. nicht an den Tatort zurückgekehrt sein – er war die ganze Zeit dort! Genauer gesagt soll er sich in einem 40 Zentimeter breiten Spalt zwischen kaputten Öltanks im Heizungskeller versteckt haben. 

Explosion in Birkenau: So sieht der Tatort am Tag danach aus

Auch seine Verteidigerin, Miriam Weiss, bestätigt gegenüber der BILD-Zeitung, dass es eine ärztliche Untersuchung gäbe, die beweisen würden, dass ihr Mandant längere Zeit regungslos an einem Ort gelegen hätte. Zudem wäre er bei seiner Festnahme bis zu seiner Hüfte mit Öl verschmiert gewesen. Sonst hätte er nur Prellungen und Schürfwunden davongetragen. 

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Nach Explosion in Birkenau: Hat die Suchmannschaft Rüdiger K. übersehen? 

Oberstaatsanwalt Robert Hartmann hält sich auf BILD-Nachfrage bedeckt und weist daraufhin, dass die Sache noch geprüft werde. Rüdiger K. aus Birkenau erwarten bei einer Verurteilung fünf bis 15 Jahre Haft

Warum er sich in seinem Haus versteckt haben soll und ob er die Explosion wegen der drohenden Zwangsversteigerung hervorgerufen hat, ist nicht bekannt. Der Verdächtige schweigt zu den Vorwürfen. 

kp  

Quelle: Mannheim24

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