DNA-Test wird Identität klären

Leiche am Bruchsaler Baggersee: DNA-Test bringt Gewissheit zur Identität 

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Leichenfund am Baggersee in Bruchsal-Büchenau.

Bruchsal - Großeinsatz am Baggersee im Stadtteil Büchenau: Eine weibliche Leiche wird am Ufer entdeckt. Ein DNA-Test bringt nun Gewissheit.

Update vom 26. Juni: Rund eine Woche nach dem Fund einer Leiche am Baggersee bei Bruchsal-Büchenau ist die Identität der toten Frau nun mittels eines DNA-Tests geklärt. Wie die Polizei bereits vermutet hat, handelt es sich dabei um eine 56-jährige Frau aus Bruchsal. Sie hat sich in Freitodabsicht ins Wasser begeben und ist ertrunken.

Hinweis der Redaktion: Generell berichten wir nicht über Selbsttötungen, damit solche Fälle mögliche Nachahmer nicht ermutigen. Eine Berichterstattung findet nur dann statt, wenn die Umstände eine besondere öffentliche Aufmerksamkeit erfahren. Wenn Sie oder eine Ihnen bekannte Person unter einer existentiellen Lebenskrise oder Depressionen leidet, kontaktieren Sie bitte die Telefonseelsorge unter der Nummer 0800-1110111. Weitere Infos finden Sie auf der Webseite www.krisendienst-psychiatrie.de.

Leiche treibt in Bruchsaler Baggersee – neue Hintergründe bekannt!

Update vom 19. Juni: Mit hoher Wahrscheinlichkeit handelt es sich bei der Leiche, die im Baggersee gefunden wurde, um eine 56-jährige Frau aus Bruchsal. Die endgültige Gewissheit soll ein DNA-Test bringen. Das Ergebnis wird jedoch erst im Laufe der nächsten Woche erwartet. 

Am Dienstag ist die Leiche bereits obduziert worden. Hinweise auf Fremdeinwirkung liegen nicht vor. Als Todesursache ergaben die Untersuchungen Tod durch Ertrinken. Die Ermittler der Kriminalpolizei gehen aufgrund der bisherigen Feststellungen davon aus, dass sich die Frau in Freitodabsicht voll bekleidet ins Wasser begeben hat und im weiteren Verlauf ertrunken ist.

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Leiche an Baggersee entdeckt: Wer kennt die tote Frau?

Update vom 16:45 Uhr: Am Montagmorgen (17. Juni) macht der Arbeiter eines Kieswerks eine schreckliche Entdeckung: Gegen 11 Uhr bemerkt der Mann im „Fahrteich“-See bei Bruchsal-Büchenau die Leiche einer Frau , die bäuchlings im Wasser treibt. Wie die Polizei mitteilt, war die tote Frau vollständig bekleidet und wies keine äußeren Verletzungen auf – Hinweise auf Fremdverschulden gibt es bisher nicht. Wie die Frau gestorben ist, ist Gegenstand der Ermittlungen des Kriminalkommissariats Bruchsal. 

Die tote Frau aus Bruchsal-Büchenau wird wie folgt beschrieben:

  • zwischen 20 und 40 Jahre alt
  • etwa 1,75 bis 1,80 Meter groß
  • langes, rotbraunes, zum Zopf gebundenes Haar
  • bekleidet mit einer roten Fleece-Jacke, einer blauen Jeans und bunten Sneakern

Hinweise zur Identität der unbekannten Leiche nimmt der Kriminaldauerdienst unter ☎ 0721 6660 entgegen. 

Leichen in Bruchsal am Baggersee gefunden – Hintergründe unklar

Erstmeldung von 14:30 Uhr: Am Montag (17. Juni) kommt es am Baggersee in Bruchsal-Büchenau am Kieswerk in der Neutharder Straße zu einem Polizeieinsatz. Am Vormittag wird eine Leiche am Ufer entdeckt. Die Feuerwehr muss ebenfalls anrücken, um die Leiche zu bergen. Der hinzugerufene Notarzt kann nur noch den Tod der Person feststellen.

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Noch sind die Hintergründe völlig unklar. Auch über das Geschlecht der Leiche, die am Baggersee in Bruchsal im Stadtteil Büchenau gefunden worden ist, gibt es keine Informationen.

An diesem Baggersee wird eine Leiche entdeckt.

Laut einem Schild, das an dem Baggersee in Büchenau aufgestellt ist, ist das Baden dort verboten. Ob die Tote trotz Verbots in dem See schwimmen gewesen ist, ist unklar. Die Kriminalpolizei ermittelt.

Ein Schild verbietet das Schwimmen an dem Baggersee in Bruchsal-Büchenau.

Hinweis der Redaktion: Generell berichten wir nicht über Selbsttötungen, damit solche Fälle mögliche Nachahmer nicht ermutigen. Eine Berichterstattung findet nur dann statt, wenn die Umstände eine besondere öffentliche Aufmerksamkeit erfahren. Wenn Sie oder eine Ihnen bekannte Person unter einer existentiellen Lebenskrise oder Depressionen leidet, kontaktieren Sie bitte die Telefonseelsorge unter der Nummer: 0800-1110111. Weitere Infos finden Sie auf der Webseite www.krisendienst-psychiatrie.de/.

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jab

Quelle: Mannheim24

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