Weniger Verletzte als angenommen

Nach Flixbus-Unglück: Polizei forscht nach Ursache!

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Unfall mit Flixbus auf A5

Bruchsal - Einen Tag nach dem schweren Unfall mit einem Reisebus auf der A5 dauern die Ermittlungen der Polizei weiter an. Bislang gibt es keine Hinweise auf einen Sekundenschlaf des Fahrers:

Am Samstagmorgen (29. September) kracht ein Flixbus ungebremst frontal auf eine Leitplanke an einer Tank- und Rastanlage. Sofort rücken zahlreiche Rettungskräfte aus, Polizei und Feuerwehr lassen die A5 teilweise sperren. „Beim Eintreffen bot sich den Einsatzkräften ein Schlachtfeld an Trümmern , so ein Pressesprecher der Feuerwehr. 

Fotos: Unfall mit Flixbus auf A5

Weniger Verletzte als angenommen

Wie die Polizei am Sonntag (30. September) bekannt gibt, muss die Zahl der Verletzten erneut korrigiert werden. Nachdem man von 15 Leichtverletzten ausging, seien laut den Beamten zehn Menschen leicht verletzt worden. Inzwischen haben alle das Krankenhaus verlassen dürfen.

Der Busfahrer habe Übernacht zur Beobachtung im Krankenhaus bleiben müssen. Der 30-Jährige werde im Laufe des Tages entlassen, so ein Polizeisprecher. 

Unfallursache weiterhin unklar

Die Beamten befragen derzeit die Fahrgäste. Außerdem werten sie das digitale Kontrollgeräte im Bus aus. Das Gerät zeichne Geschwindigkeiten und Ruhezeiten auf. So können die Ermittler überprüfen, ob sich der Busfahrer an die vorgeschriebenen Pausen gehalten hat. 

Sekundenschlaf sei jedoch nur ein Ermittlungsansatz. „Es gibt keine Hinweise, dass er eingeschlafen ist", so der Sprecher. Der Busfahrer ist zwar ansprechbar, kann sich aber nicht zur Ursache äußern.

Der Sachschaden des Unfalls beläuft sich auf etwa 100.000 Euro. 

dpa/jol

Quelle: Mannheim24

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