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Nach mehreren Unfällen auf Eisflächen – Polizei macht klare Ansage

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Von: Sina Koch

Gefahr durch Eis
Der Junge brach zunächst in den See ein, er konnte sich jedoch selbst retten.  (Symbolfoto) © picture alliance / dpa

Brühl - Am Donnerstagabend kommt es zu einer erschreckenden und gefährlichen Szene: Ein Junge bricht durch eine Eisfläche - Der 15-Jährige ist in klirrender Kälte gefangen.

Krach! – Am 11. Februar gegen 18 Uhr spaziert ein 15-jähriger Junge im Bereich der Schwetzinger Wiesen durch ein vom Hochwasser überschwemmtes Gebiet: Plötzlich passiert das Unerwartete – das Wiesengebiet wird dem Jungen zum Verhängnis und er kracht durch eine Eisfläche. Der Jugendliche steht bis zur Hüfte im bitterkalten Wasser, bis ihn ein Freund aus dem Wasser zieht und den Notruf wählt. So endet der Spaziergang des 15-jährigen Jungen im Rettungswagen. Er wird mit einer Unterkühlung in eine Klinik eingeliefert.

Ein zugefrorener See
Ein Mädchen brach in Erlangen in einen Teich ein. (Symbolbild) © Kira Hofmann/dpa/dpa-Bildfunk

Die Polizei und das DLRG Mannheim wart vor städtischen Eisflächen: Ein weiterer Eis-Unfall in Neckarau

Ebenfalls am Freitagmorgen (12. Februar) ist ein Spaziergänger im Überschwemmungsgebiet am Ende der Schwarzwaldstraße in Neckarau unterwegs, als ihm das Unglück passiert. Er kracht durch die Eisfläche und steht hüfthoch im eisigen Wasser. Der Mann muss durch die von Zeugen verständigte Feuerwehr aus dem frostigen Albtraum befreit werden. Auch er wird wegen des Verdachts einer Unterkühlung vorsorglich mit einem Rettungswagen in eine Klinik gebracht.

Die Polizei und das DLRG Mannheim wart vor städtischen Eisflächen: Gefrorene Flächen nicht betreten

Der Winter ist mit voller Wucht zurück und viele sind, durch die Corona-Pandemie bedingten eingeschränkten Freizeitmöglichkeiten, draußen unterwegs. Der Schnee macht das spazieren im Freien noch verlockender. Dennoch warnen die Polizei und das DLRG Mannheim vor der Versuchung auf die Eisdecken zu steigen.  „Das Betreten der Eisflächen ist jedoch lebensgefährlich“ warnen die Wasseretter der Deutschen Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG).

Die Polizei Mannheim fügt dem hinzu, dass die notwendige Eisdicke für ein gefahrloses Betreten und Befahren der Eisfläche nicht garantiert ist. Demnach sollen auch temporäre, aufgrund des Hochwassers gefrorene Flächen, nicht betreten werden. (pol/sik)

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