1. Heidelberg24
  2. Region

BW: Corona-Regeln gelockert – Klinik-Personal darf nach Erkrankung früher zurückkehren

Erstellt: Aktualisiert:

Von: Teresa Knoll

Kommentare

Baden-Württemberg – Ab Montag (25. Juli) gelten für Klinik-Personal neue Corona-Regeln. Wer keine Symptome hat, darf nach einer Infektion früher wieder arbeiten.

In Baden-Württemberg werden die Regelungen zum Tätigkeitsverbot bei asymptomatischem positiv getestetem medizinischem Personal angepasst. Dies erfolgt auf ausdrücklichen Wunsch der Krankenhäuser. Die entsprechende Corona-Verordnung Absonderung tritt am Montag (25. Juli) in Kraft. Darüber informiert das Ministerium für Soziales, Gesundheit und Integration in einer Pressemitteilung.

NameBaden-Württemberg
Fläche35.751 km²
Bevölkerung11.103.043 (31. Dezember 2020)
HaupstadtStuttgart
MinisterpräsidentWinfried Kretschmann (Bündnis 90/Die Grünen)

BW: Corona-Regeln für Klinik-Personal gelockert – Einzelfall wird beurteilt

Für positiv auf das Coronavirus getestete Beschäftigte in medizinisch-pflegerischen Einrichtungen gilt derzeit ein Tätigkeitsverbot bis zum 15. Tag nach dem Erstnachweis des Erregers. Künftig kann die Einrichtungsleitung im Einzelfall das bisher bestehende Tätigkeitsverbot bei medizinischem Personal in Kliniken und vergleichbaren medizinischen Einrichtungen aussetzen. Seit dem 30. Mai sind die Corona-Regeln für Besucher der Uniklinik Heidelberg gelockert.

Diese Regelung gilt, sofern die Beschäftigten ab dem 6. Tag des Erstnachweises von SARS-CoV-2 keine typischen Symptome einer Erkrankung mit dem Coronavirus mehr aufweisen. Für die Beschäftigten besteht jedoch die Pflicht zur Selbstüberwachung auf die typischen SARS-CoV-2-Krankheitssymptome sowie die Pflicht zum Tragen einer Atemschutzmaske (FFP2 oder vergleichbar) in der jeweiligen Einrichtung bis zum 15. Tag nach dem Erstnachweis.

BW: Corona-Regeln für Klinik-Personal gelockert – angespannte Situation in Kliniken

Übrigens: Unser MANNHEIM24-Newsletter informiert Dich regelmäßig über alles Wichtige, was in Deiner Stadt und Region passiert.

Mit den Anpassungen wird unter anderem auf die aktuell angespannte Situation in den Kliniken reagiert. Von der Ausnahmeregelung zum Tätigkeitsverbot kann nur dann Gebrauch gemacht werden, wenn Personalmangel herrscht und dadurch die Versorgung vor Ort nicht mehr gewährleistet werden kann. Darüber hinaus wird diese Einzelfallentscheidung Einrichtungen eingeräumt, die über eine besonders hohe Hygiene-Expertise verfügen. (PM/resa)

Auch interessant

Kommentare