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Corona im Rhein-Neckar-Kreis: Spontane Impfangebote – So viele Bewohner ließen sich piksen

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Von: Josefine Lenz

Rhein-Neckar-Kreis – Seit ein paar Tagen werden im Landkreis mehrere Impftermine angeboten, die die Bereitschaft in der Bevölkerung steigern soll. Eine erste Bilanz:

Der Rhein-Neckar-Kreis als Betreiber von drei Impfzentren setzt zum Schutz gegen eine Infektion mit SARS-CoV-2 schon seit zwei Wochen auf niederschwellige Impfangebote. Nun liegt eine erste Bilanz vor: Es wurden bereits elf solcher „To-go-Impfungen“ durchgeführt – dabei konnten insgesamt 698 Menschen immunisiert werden. „Diese Zahl ist erfreulich und ich bin mir sicher, dass wir sie in den nächsten Wochen durch ähnliche Aktionen noch steigern können“, sagt Landrat Stefan Dallinger. Neun weitere spontane Impfangebote stehen bereits fest. Alle Termine finden sich auf dieser Übersichtsseite, die ständig aktualisiert wird: www.rhein-neckar-kreis.de/impfaktionen

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Corona im Rhein-Neckar-Kreis: Zahlreiche Impfaktionen – Erste Bilanz

Von den bislang über die Impfaktionen insgesamt 698 geimpften Personen erhielten 426 eine Impfung mit dem Vakzin von Johnson & Johnson, von dem nur eine einzige Dosis benötigt wird und man somit bereits 14 Tage nach der Impfung einen vollständigen Impfschutz aufweist. 272 Personen erhielten ihre Erst- oder Zweitimpfung mit Biontech. Davon entfielen 236 Impfungen auf Angebote an den kreiseigenen Zentren Beruflicher Schulen.

Trotz des positiven Impferfolgs steigen die Zahlen im Rhein-Neckar-Kreis. Seit dem 26. Juli gilt deshalb die Inzidenzstufe 2, die zahlreiche Verschärfungen mit sich bringt.

Corona im Rhein-Neckar-Kreis: „Sehr wichtigen Beitrag gegen die Impfmüdigkeit“

Am Sonntag (25. Juli) erhielten zudem bei einem Angebot im Zusammenhang mit dem ersten Heimspiel des Fußball-Zweitligisten SV Sandhausen 76 Personen ihre Corona-Schutzimpfung (40 Dosen Johnson & Johnson, 36 Biontech). „Mit den niederschwelligen Vor-Ort-Impfangeboten durch unsere Mobilen Teams konnten wir in den vergangenen Wochen schon einen sehr wichtigen Beitrag gegen die Impfmüdigkeit leisten. Gerne können Kommunen oder Veranstalter weiterhin Örtlichkeiten, Einrichtungen oder Veranstaltungen für ein Vor-Ort-Impfangebot bei uns melden“, sagt die Gesundheitsdezernentin des Kreises, Doreen Kuss. (pm/jol)

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