Alle Entwicklungen im Überblick

Coronavirus in Mannheim: Seit 48 Stunden keine Neu-Infizierten – wenige aktive Fälle

Mannheim - Die Stadt setzt weitere Lockerungen der Corona-Maßnahmen um. Unterdessen sinkt die Zahl der aktiven Infektionsfälle immer weiter. Alle Entwicklungen:

  • In Mannheim gilt wegen des Coronavirus Maskenpflicht und Kontaktverbot.
  • 478 bestätigte Coronavirus-Fälle in Mannheim, davon bereits 452 Menschen genesen (Stand: 24. Mai)
  • Während Gaststätten, Fitnessstudios und zahlreiche weitere Geschäfte wieder öffnen dürfen, fürchten Bars und Clubs um ihre Existenz.
  • Eine nochmals erweiterte Notbetreuung in Kitas könnte ab 26. Mai umgesetzt werden.
  • Die wichtigsten Entwicklungen der Stadt im Corona-Ticker:

Stadt 

Mannheim

Oberbürgermeister

Peter Kurz

Einwohnerzahl

309.370

Aktive Corona-Fälle

16

Todesfälle

10

Update vom 24. Mai, 17:17 Uhr: Erneut gibt es keine Neuinfizierten in Mannheim. Das bestätigt das Gesundheitsamt am Sonntagnachmittag. Damit bleibt die Zahl der bestätigten Fälle in Mannheim insgesamt bei 478. Die Zahl der Gesunden steigt aber weiter auf 452. Somit gibt es in der Stadt nur noch 16 aktive Fälle.

Update vom 23. Mai, 18:06 Uhr: Es gibt keine neuen Fälle, wie die Stadt Mannheim am Samstagnachmittag bestätigt. Damit bleibt die Zahl der bestätigten Fälle in Mannheim insgesamt bei 478. Bislang sind in Mannheim 450 Personen genesen, die häusliche Quarantäne wurde bei ihnen aufgehoben. Damit gibt es noch 18 aktive Fälle.

Update vom 22. Mai, 17:47 Uhr: Die Zahl der infizierten in Mannheim steigt um zwei auf 478. Genesen sind davon bereits wieder 450 Personen, damit sind bereits wieder 96 Prozent gesund. Es gibt in der Stadt noch 18 aktive Fälle

Mannheims chinesische Partnerstadt Zhenjiang unterstützt die Stadt Mannheim im Kampf gegen die weitere Ausbreitung des Corona-Virus. Da medizinische Schutzmasken nach wie vor zu den besonders wichtigen Gegenständen bei der Bekämpfung der Corona-Pandemie zählen, spendet Zhenjiang an Mannheim 100.000 CE- zertifizierte OP-Masken. Mannheims Partnerstadt hat dabei nicht nur die Kosten für die Masken selbst übernommen sondern kam auch für die Transportkosten auf. „Ich danke unserer Partnerstadt für diese großzügige Spende, die wir vor allem an medizinisches und an Pflegepersonal weitergeben wollen. Diese Unterstützung ist alles andere als selbstverständlich und zeigt, dass auch wir in einer herausfordernden Situation mit internationaler Solidarität durch unsere Partnerstädte rechnen können“, erklärt Oberbürgermeister Dr. Peter Kurz.

In Mannheim nimmt außerdem die Altrheinfähre wieder den Betrieb auf. Ab Dienstag (26. Mai) fährt sie wieder täglich von 10 Uhr bis 20 Uhr über den Fluss. Der Montag bleibt nach wie vor Ruhetag. Kein Fährbetrieb ist in der Mittagszeit zwischen 13 und 14 Uhr. Die Fähre legt wie gewohnt ab Friesenheimer Insel / Restaurant Dehus zu jeder vollen Stunde und ab Sandhofen zu jeder halben Stunde ab. Die Stadt Mannheim weist darauf hin, dass auf der Fähre aufgrund der Corona-Situation Maskenpflicht für Personen ab 6 Jahren besteht. Die gängigen Abstandsregeln sind einzuhalten.

Coronavirus in Mannheim: Statistik macht Hoffnung – immer weniger Infizierte

Update vom 20. Mai, 18:30 Uhr: Auch an Christi Himmelfahrt (21. Mai) bleibt die Zahl der nachgewiesenen Coronavirus-Fälle in Mannheim bei 476. Bisher zeigte der überwiegende Teil der Covid-19-Erkrankten milde Krankheitsanzeichen und können somit in häuslicher Quarantäne bleiben. Die Zahl der Neuinfektionen in Mannheim scheint zu stagnieren, während immer Personen von ihrer Erkrankung genesen: Wie die Stadt Mannheim mitteilt, sind von den 476 bereits 449 Personen wieder genesen.

Coronavirus in Mannheim: Besuche in Krankenhäusern wieder erlaubt

Update vom 20. Mai, 17:30 Uhr: Die grün-schwarze Landesregierung stellt zur Fortführung der Soforthilfemaßnahmen und für weitere Überbrückungsprogramme insgesamt 1,5 Milliarden Euro zur Verfügung. Die Mannheimer Landtagsabgeordnete Elke Zimmer (Grüne) dazu: „Als Sprecherin unserer Landtagsfraktion für den ÖPNV freue ich mich besonders über die 200 Millionen, die das Land für diesen Bereich zur Verfügung stellt. Der Bund muss jetzt nachlegen, um den Menschen auch weiterhin verlässliche Alternativen zum eigenen Auto anzubieten und die Verkehrswende auch in Zeiten von Corona weiter voranzutreiben.

Auch die Weiterführung des Soforthilfefonds von insgesamt 775 Millionen Euro begrüßt die Abgeordnete und weist auf die Liquiditätsbrücke für kleine und mittlere Unternehmen hin: „Es war jetzt wichtig, gezielt den Branchen unter die Arme zu greifen, die von den Folgen der Pandemie besonders betroffen seien. 330 Millionen Euro Soforthilfe werde für die Gastronomie und Hotellerie zur Verfügung gestellt. Das kommt auch Mannheimer Unternehmer*innen zu Gute.“

Bereits bei einem Online-Austausch mit Kulturstaatssekretärin Petra Olschowski und Mannheimer Kultur- und Kunstschaffenden wurde auch die Frage erörtert, wie es in diesem Bereich weitergeht und welche Hilfen es vom Land braucht. „Über die Unterstützung von 40 Millionen Euro mit dem der ‚Masterplan Kultur BW – Kunst trotz Abstand‘ hinterlegt ist, haben wir hier nun auch eine gute Grundlage und dringend notwendige Perspektiven geschaffen. Und auch im Bildungsbereich hoffe ich, dass mit den zusätzlichen 65 Millionen nun so viele Schulen wie möglich mit digitalen Endgeräten ausgestattet werden, die an Schüler*innen entsprechend ausgegeben werden können. Auch das ist ein Beitrag zu mehr Chancengerechtigkeit auch in Krisenzeiten.

Coronavirus in Mannheim: Nur noch 27 aktive Fälle – ab heute Besuche in Krankenhäusern erlaubt

Update vom 19. Mai, 19:12 Uhr: Es gibt in Mannheim keinen neuen Corona-Fall, das bestätigt das Gesundheitsamt. Damit bleibt die Zahl der Infizierten bei 474. Davon sind bereits 447 Personen wieder gesund. In der Stadt gibt es somit nur noch 27 aktive Fälle

Wie das Universitätsklinikum Mannheim am Dienstag mitteilt, sind bislang 90 Corona-Patienten stationär behandelt worden. Nachdem bundesweit die Zahl der Infizierten sinkt, nehmen Theresienkrankenhaus und St. Hedwig-Klinik, Diakonissenkrankenhaus und Universitätsklinikum Mannheim schrittweise den neuen Regelbetrieb wieder auf. Weiterhin bleiben die Covid-19-Patienten von den anderen Patienten strikt getrennt. Die Besuchsregelung in allen Krankenhäusern wird wiederum gelockert. Jeder Patient, der voraussichtlich mindestens fünf Tage im Krankenhaus verbringt, kann täglich von 16 bis 19 Uhr einen einstündigen Besuch empfangen. Wie das Uniklinikum Mannheim erklärt, soll es sich dabei möglichst um den gleichen Besucher handeln. 

Auch am Universitätsklinikum Mannheim wird der Regelbetrieb wieder Schritt für Schritt hochgefahren.

Jeder Besucher muss vor dem Betreten des Klinikgeländes eine Besucherselbstauskunft und eine Verpflichtungserklärung ausfüllen. Darin werden Symptome abgefragt, die auf eine Infektion hindeuten und Informationen zum hygienisch korrekten Verhalten beim Besuch gegeben. Auch eine Kontaktadresse oder Telefonnummer muss angegeben werden. „Diese einfachen Regelungen sollen eine gute Balance zwischen den auch medizinisch oft positiven Wirkungen von Besuchen und dem gleichzeitig notwendigen Schutz von Mitpatienten und Mitarbeitern erzielen“, so das Klinikum.

Auch interessant: In Kupferzell, einem der sogenannten Corona-Hotspots in Baden-Württemberg, sollen rund 2.000 der knapp 6.000 Einwohner befragt und getestet werden. Der Ort ist einer von vier Schwerpunkten der Studie „Corona Monitoring lokal“ des Robert-Koch-Instituts (RKI).

Coronavirus in Mannheim: Kliniken blicken auf die Pandemie zurück

Von den 90 stationär behandelten Corona-Patienten in Mannheim mussten bisher 31 intensivmedizinisch betreut und 27 beatmet werden. 15 Patienten waren während ihres Klinikaufenthalts auf eine Dialyse angewiesen, acht Patienten benötigten sogar zeitweise eine Lungenersatzbehandlung.

Um die erwartete große Anzahl an Corona-Patienten gut versorgen zu können, hatten die drei Mannheimer Krankenhäuser die Behandlung nicht-zeitkritischer Erkrankungen zurückgefahren. So wurden ab Mitte März ganze Stationen sowie komplette Intensivstationen für die Versorgung von Patienten mit Covid-19 bereitgehalten. Das Universitätsklinikum hat darüber hinaus Labor-Testkapazitäten für das neuartige Coronavirus aufgebaut und einen leicht erreichbaren Coronavirus-Diagnosestützpunkt in seinem Campus-Park errichtet.

Corona-Pandemie in Mannheim: Betten bleiben für Covid-19-Patienten reserviert

Die drei Mannheimer Akutkrankenhäuser haben nach der Freigabe durch Bundesgesundheitsminister Spahn Ende April damit begonnen, ihr Diagnose- und Behandlungsspektrum wieder annähernd im gewohnten Umfang anzubieten. Gleichzeitig bleiben am Universitätsklinikum und am Theresienkrankenhaus insgesamt 14 Intensivbetten reserviert, weitere 66 Betten auf Normalstation werden im Diakonissenkrankenhaus, Theresienkrankenhaus und Universitätsklinikum für Covid-19-Patienten freigehalten. 

Falls erneut mehr Menschen an Corona erkranken, haben die Krankenhäuser in Mannheim Stufenpläne erarbeitet. Außerdem werden alle planbaren Patienten vor ihrer Aufnahme auf das Coronavirus getestet. Die Corona-Test werden zudem ausgeweitet. Nun werden auch die Mitarbeiter von Behindertenheimen sowie die Bewohner aller Mannheimer Heime auf Covid-19 getestet. Außerdem sollen – wie seit kurzem vom Robert-Koch Institut empfohlen – künftig auch die Mitarbeiter in Krankenhäusern regelmäßig und ohne Anlass auf das neuartige Coronavirus gescreent werden.

Coronavirus in Mannheim: Nur noch 22 aktive Fälle!

Update vom 18. Mai, 18:30 Uhr: Am frühen Abend veröffentlicht die Stadt die aktualisierten Fallzahlen für Mannheim: Demnach hat sich die Zahl der Coronavirus-Fälle in der Quadratestadt auf 474 erhöht. In den vergangenen 24 Stunden wurde dem Gesundheitsamt Mannheim somit lediglich ein weiterer Patient gemeldet, der sich mit Sars-CoV-2-Virus infiziert hat. 442 Personen sind inzwischen wieder genesen, bislang sind zehn Menschen an oder mit Covid-19 gestorben. Derzeit gibt es in Mannheim somit noch 22 aktive Corona-Fälle – der Großteil davon zeigt nur milde Krankheitsanzeichen.

Corona in Mannheim: Wann öffnen die Kitas wieder?

Update vom 18. Mai: Das Land Baden-Württemberg hat mit seiner neuesten Version der Rechtsverordnung die Erweiterung der Notbetreuung im Bereich der Kindertagesstätten auf maximal 50 Prozent der Plätze beschlossen. Wer bereits einen Notbetreuungsplatz hat, wird diesen auch behalten. Vertreter der Stadt Mannheim und der freien Träger haben am Freitag (15. Mai) beschlossen, dass die nochmals erweiterte Notbetreuung schrittweise ab Dienstag (26. Mai) umgesetzt werden soll. 

Corona in Mannheim: Eltern sollen Formulare bis 20. Mai einsenden

Eltern, die bevorrechtigte sind oder in in systemkritischer Infrastruktur arbeiten, können bis zum 20. Mai einen Antrag auf einen Notfall-Kitaplatz stellen. Diesen findest Du hier. Zudem soll geklärt werden, ob für die Kindertagespflege in anderen geeigneten Räumlichkeiten eine Erhöhung auf neun Kinder möglich ist. Die Notbetreuung in Schulen ist von dem Ganzen nicht betroffen. Die Schließzeiten während der Pfingstferien bleiben zudem bestehen. 

Ab dem 26. Mai gibt es eine erweiterte Kita-Notbetreuung. (Symbolfoto)

Die Stadt Mannheim hat bereits eine Priorisierung für die Vergabe der Plätze festgelegt. Kinder vor der Einschulung, bei denen ein festgestellter Förderbedarf (z.B. Sprachförderbedarf – Kolibri) oder durch die Einschulungsuntersuchung (ESU) festgestellt wurde, danach alle weiteren Kinder, die einen solchen festgestellten Förderbedarf haben, erhalten den Vorrang. Sollten dann noch Plätze frei sein, können diese an Kinder „nachrangiger Eltern“ gehen. 

Corona in Mannheim: Noch kein Normalbetrieb möglich

Wir sehen, dass die derzeitige Situation viele Familien vor große Herausforderungen stellt. Insofern ist es grundsätzlich gut, dass die Möglichkeit besteht, noch weiteren Eltern mit zwingendem Bedarf eine Betreuungsmöglichkeit für ihr Kind anbieten zu dürfen. Gleichzeitig ist es aus Sicht des Infektionsschutzes nach wie vor noch nicht möglich, zum Normalbetrieb in den Schulen und Kitas zurückzukehren“, sagt Gesundheits- und Familienbürgermeister Dirk Grunert.

Corona in Mannheim: Keine Neu-Infektionen am Wochenende

Update vom 17. Mai, 17:40 Uhr: Auch am Sonntag (17. Mai) muss das Gesundheitsamt Mannheim keinen neuen Corona-Fall melden. Die Zahl der bestätigen Corona-Infektionen bleibt damit bei 473.442 Personen sind bereits wieder genesen.

Corona in Mannheim: Parks ab Montag wieder für alle offen, aber ...

Update vom 17. Mai, 16:50 Uhr: Die Corona-Maßnahmen werden weiter gelockert. Das betrifft ab Montag (18. Mai) neben Restaurants, Cafés und Eisdielen auch die Stadtparks! Konnten in den vergangenen zehn Tagen ausschließlich Dauerkarteninhaber den Luisenpark und den Herzogenriedpark genießen, dürfen ab Montag wieder alle Besucher hinein. Allerdings gelten aus Infektionsschutzgründen wie bisher Besucherobergrenzen. Abstands- und Hygieneregeln sind weiterhin einzuhalten.

Mannheim: Ab 4.500 Besuchern ist im Luisenpark Schluss!

Für beide Parks sind Obergrenzen für Besucher festgelegt worden: In den Luisenpark dürfen bis auf weiteres höchstens 4.500 Menschen. Im Herzogenriedpark ist ab 2.500 Besuchern Einlass-Stopp. Sollte die jeweilige Anzahl erreicht sein, darf vorerst niemand in die Parks. Die Parkbesuchszeit endet jeweils um 21 Uhr. 

Über soziale Medien und auf den parkeigenen Websites luisenpark.de und herzogenriedpark.de informiert die Stadtpark Gesellschaft rechtzeitig über einen möglichen Einlass-Stopp. Rechtzeitig vor Erreichen der Besucherobergrenze erscheint auf der gesamten Homepage ein roter, unübersehbarer Warnhinweis.

Mannheim: Keine neuen Coronafälle in der Quadratestadt 

Update von 17:20 Uhr: Dem Gesundheitsamt Mannheim wurden am Samstag (16. Mai) keine neuen Corona-Fälle gemeldet. Die Zahl der Infizierten liegt demnach weiter bei 473. Die meisten von ihnen können in häuslicher Quarantäne bleiben, da sie fast ausschließlich milde Symptome haben. Bislang gelten 442 Menschen in der Quadratestadt als von Covid-19 genesen.

Am Samstag demonstrieren über 5.000 Menschen in Stuttgart gegen die Corona-Maßnahmen in Baden-Württemberg. Organisiert wird die Demo von der Initiative Querdenker 711. 

Corona in Mannheim: Nachtbürgermeister fürchtet Club- und Barsterben

Update vom 16. Mai, 16:45 Uhr: Ohne Hilfen von Bund und Land droht ein Bar- und Clubsterben infolge der Corona-Krise. „Wir haben zwar noch keine Insolvenzen, aber etliche Betreiber kämpfen“, sagt Hendrik Meier, Deutschlands erster Nachtbürgermeister aus Mannheim. Mit zinslosen Darlehen, wie sie etwa die Stadt Mannheim anbietet, sei die Branche nicht zu retten - „das verschiebt die Probleme auf das nächste Jahr“. Es brauche Zuschüsse. Und die Soforthilfe des Landes für Kleinunternehmer von 9.000 Euro sei bald aufgebraucht. „Viele leben von der Hand in den Mund.

Außerdem wachse der Unmut der Kleinunternehmer, weil ihnen jegliche Öffnungsperspektive fehle, so Meier. Die Politik messe mit zweierlei Maß: Während Restaurants ab Montag (18. Mai) in Baden-Württemberg öffnen dürfen, gebe es keine Starttermine für Bars und Clubs. Dabei sei es in der Gastronomie doch auch möglich, nur etwas zu trinken - wie in Clubs. Letztere hätten aber keine Lobby und müssten deshalb geschlossen bleiben. „Viele Bars und Clubs sehen sich benachteiligt.“ 

Corona in Mannheim: Night Mayor hängt noch ein halbes Jahr dran

Meier wollte im Juli aus dem Amt scheiden, bleibt nun aber wegen der Corona-Krise bis Ende des Jahres. Ab August wird er dann mit seinem Nachfolger fünf Monate lang im Tandem arbeiten. Um die Position haben sich 30 Menschen bei der Stadt beworben, je zur Hälfte Männer und Frauen. 

Nachtbürgermeister Meier gibt erst zum Jahresende sein Amt auf.

Für den 28-jährigen Absolventen der Mannheimer Pop-Akademie gehören die Clubs zur Kreativwirtschaft mit einem Jahresumsatz von 100 Millionen Euro. Doch den Betreibern werde wenig Gehör geschenkt: „Die Ausgehkultur wird in Politik und Gesellschaft nicht angemessen gewürdigt - obwohl sie ständig genutzt wird.“ 

Corona in Mannheim: Store-Konzept hilft bei Miet-Finanzierung

Eine neue Idee, um die Clubbetreiber über Wasser zu halten, ist das „Store-Konzept“, bei dem deren Räumlichkeiten als Büros für Gründer, Spirituosen-Fachhandel oder Schallplatten-Laden vorübergehend umfunktioniert werden. Eine solche erweiterte Gewerbeanmeldung helfe den rund 130 Mannheimer Betreibern bei der Finanzierung der Miete. Umgesetzt ist diese Überlebens-Variante laut Meier aber noch nicht. 

Als Ergänzung zu Landes- und Bundeshilfe soll ein Soforthilfeprogramm der Stadt Mannheim Selbstständigen und Unternehmen mit weniger als 50 Beschäftigen unter die Arme greifen, „die für das urbane Leben in beziehungsweise für Mannheim typische und zwingende Leistungen erbringen“. Darunter fallen auch Clubs, die eine zinslose Zuwendung erhalten, wenn alle Stricke reißen. Diese Hilfen sollen zurückgezahlt werden, wenn es die finanzielle Situation nach der Krise zulässt. Bislang ist aus der klassischen Clubszene kein Antrag eingegangen. „Wir wundern uns, denn diese Betriebe würden gut in unser Programm passen“, hieß es aus dem Rathaus. 

Im für sein reges Nachtleben bekannten Heidelberg werden Clubs und Bars über die städtische Wirtschaftsförderung und Heidelberg Marketing unterstützt, etwa bei der Beantragung von Bundes- und Landesgeldern, durch zinslose Stundung von Pachten an die Stadt oder bei Gesprächen mit Vermietern. Der städtische Zuschussfonds „Livemusikförderung für Heidelberger Clubs“ ist für die Zeit der Corona-Beschränkungen auch für Online-Livemusik geöffnet worden.

Corona in Mannheim: Nochmals erweiterte Kita-Notbetreuung ab 26. Mai

Update vom 16. Mai, 11:45 Uhr: Eltern, Erzieher, freie Träger und Kommunen warten auch am Samstagmorgen (16. Mai) noch immer auf eine neue Rechtsverordnung des Landes Baden-Württemberg zur Ausweitung der Notbetreuung in Kitas. Ab Montag (18. Mai) sollen maximal 50 Prozent der Kinder in eine nochmals erweiterte Notbetreuung kommen. Bislang steht nur fest, dass Kinder, die bereits in der Notbetreuung sind, ihren Platz behalten. 

Corona in Mannheim: Stadt und freie Träger wartet auf Kita-Verordnung

Die angekündigte Verordnung soll weitere Kriterien für die Kita-Platzvergabe festlegen, an die Kommunen - in diesem Fall auch die Stadt Mannheim - gebunden sind. Eine Öffnung der Kitas für einen größeren Kreis ist aber auch am Montag (18. Mai) noch nicht möglich. 

Nach Angaben der Stadt sind die „Möglichkeiten und Spielräume zur Ausgestaltung weiterer Kriterien für die dann noch verbleibenden wenigen restlichen Plätze sehr begrenzt.“ In einem Treffen mit den freien Trägern hat man über das weitere gemeinsame Vorgehen beraten, heißt es. Ziel sei, „ein einheitliches Vorgehen für alle Einrichtungen zu finden“, sagt Mannheims Bildungsbürgermeister Dirk Grunert. 

Corona in Mannheim: Neue Kita-Anträge voraussichtlich ab Montag - Umsetzung ab 26. Mai

Da mit der neuen Verordnung erst am Wochenende gerechnet wird, sollen Eltern Anträge für ihre Kinder erst stellen, wenn die neue Verordnung und neue Formulare vorliegen. Die Verwaltung geht davon aus, dass die Anträge ab Montag (18. Mai) auf der Homepage der Stadt verfügbar sein werden. Dann können bis Mittwoch (20. Mai) Anträge gestellt werden. Ab 26. Mai wird man laut Stadt nach der Vergaberunde mit der Umsetzung der nochmals erweiterten Notbetreuung schrittweise beginnen. Das haben Stadt und Träger gemeinsam vereinbart. 

Die Notbetreuung findet wie bislang auch in der jeweiligen Einrichtung, die das Kind bislang besucht, durch deren Personal in möglichst kleinen und gleichbleibenden Gruppen statt. Da der Gesundheits- und Infektionsschutz stets Vorrang hat, beträgt die in der erweiterten Notbetreuung zulässige Gruppengröße bei Kindertageseinrichtungen höchstens die Hälfte der regulären Gruppengröße – sofern die entsprechenden Hygieneregeln eingehalten werden können.

Corona in Mannheim: Weitere Infos zur Notbetreuung

Im Bereich der Kindertagespflege sollen bald 5 bzw. 9 Kinder betreut werden können. Ein „Platz-Sharing“ ist ausgeschlossen. Die Notbetreuung an Schulen bleibt aller Voraussicht nach wie bisher. Auch nach der aktuell gültigen Rechtsverordnung darf bereits maximal die Hälfte der regulären Plätze vergeben werden.

Corona Mannheim: „Unbürokratisches“ Hilfspaket – Stadt geht auf Gastronomen zu

Update vom 15. Mai, 15:49 Uhr: Die Gastronomen sind die Ersten, die schließen mussten und so ziemlich die Letzten, die wieder öffnen dürfen. Daher sind Restaurants, Hoteliers und das gesamte Gastgewerbe von den wirtschaftlichen Folgen der Coronavirus-Pandemie besonders hart getroffen. Erschwerend kommt hinzu, dass sie strenge Hygiene- und Mindestabstandsregeln in ihren Lokalen umsetzen müssen, wenn sie denn wieder aufmachen wollen. Konkret bedeutet dies für viele: Mehr Personal bei weniger Gästen. 

Um dem entgegenzusteuern will die Stadt Mannheim „unbürokratisch“ helfen und die Außenbewirtschaftung erleichtern. „Die Stadt Mannheim wird die örtliche Gastronomie unbürokratisch unterstützen, um die zuvor wochenlange Schließung mit den daraus folgenden finanziellen Einbußen zumindest teilweise abzufedern“, betont Erster Bürgermeister Christian Specht. Die Stadt Mannheim erhofft sich, dass Gastronomen so mehr Gäste in den Sommermonaten bewirten können.

Gastronomen sollen es ab sofort einfacher und günstiger haben,Genehmigungen für eine Außenbewirtschaftung zu bekommen. So will die Stadt Mannheim auch auf die anfallenden Gebühren für die Außenbewirtschaftung verzichten und gegebenenfalls sogar auf die Mieten für die jeweiligen Flächen. 

Doch was bedeutet dies für Gäste und Kundschaft? Ab dem 18. Mai dürfen in Baden-Württemberg wieder Eisdielen und Cafés öffnen und diese sollen dann in Mannheim ihre Außenbewirtschaftung ausweiten dürfen – vorausgesetzt, dass Sicherheitsaspekte berücksichtigt werden und Nachbarn einverstanden sind. Parkplätze im gesamten Stadtgebiet sollen auch temporär für Gastronomie umgenutzt werden können. „Wir sichern in allen Fällen eine schnelle Abwicklung zu, damit die Wirte die bevorstehenden Sommermonate möglichst vollständig für ihre Gäste im Freien nutzen können“, so Specht.

Corona Mannheim: Kitas dürfen ab Montag öffnen – darum bleiben aber viele zu 

Update vom 15. Mai, 10:23 Uhr: Kitas und Kindertagespflegestellen dürfen ab Montag (18. Mai) wieder öffnen. Das haben Kultusministerium, Städtetag, Gemeindetag und Landkreistag am Donnerstag in einer Pressemitteilung verkündet. Allerdings handelt es sich dabei um einen rechtlichen Rahmen, der geschaffen wurde.

Kitas und Kommunenmüssen nun selbst einen Weg zur Wiedereröffnung finden. Denn auch in der Einrichtungen müssen Schutzmaßnahmen getroffen werden.

Zudem dürfen nur 50 Prozent der Kinder, die normalerweise die jeweilige Einrichtung besuchen, wieder in die Kita. Eine Öffnung am Montag ist also aus praktischer Sicht eher unwahrscheinlich.

Mit dem Rahmen ermöglichen wir den Einrichtungsträgern bewusst Spielräume, damit sie im Rahmen ihrer räumlichen und personellen Kapazitäten individuelle Konzepte entwickeln können, wie sie die schrittweise Öffnung der Betreuung umsetzen können. Durch den Beschluss haben nun alle Beteiligten eine gute Grundlage, um gemeinsam wieder mehr Familien im Land eine Betreuung anbieten zu können. Das Land wird den Wiedereinstieg konstruktiv begleiten“, sagt Kultusministerin Dr. Susanne Eisenmann und ergänzt: „Die Ausweitung kann selbstverständlich nicht von heute auf morgen umgesetzt werden. Die Träger der Einrichtungen benötigen Vorlauf für ihre Planungen und die Organisation. Wie die zeitliche Umsetzung in der jeweiligen Einrichtung vor Ort erfolgt, hängt darüber hinaus maßgeblich von der jeweiligen räumlichen und personellen Situation ab. Was die Kommunen, freien Träger und Tagespflegepersonen in dieser außergewöhnlichen Situation leisten, verdient große Anerkennung.“

Corona Mannheim: Streit um Kita-Öffnung – wann machen die Einrichtungen wieder auf?

Update vom 14. Mai, 18 Uhr: Dem Gesundheitsamt Mannheim wurden bis heute Nachmittag, 14. Mai, 16 Uhr, 3 weitere Fälle von nachgewiesenen Coronavirus-Infektionen gemeldet. Damit erhöht sich die Zahl der bestätigten Fälle in Mannheim auf insgesamt 473. Die weit überwiegende Zahl aller in Mannheim bislang nachgewiesenen Infizierten zeigen nur milde Krankheitsanzeichen und kann in häuslicher Quarantäne verbleiben. Bislang sind in Mannheim 432 Personen genesen, die häusliche Quarantäne wurde bei ihnen aufgehoben.

Corona in Mannheim: Können Kitas schon ab Montag wieder aufmachen?  

In einer Mitteilung des Kultusministeriums vom 6. Mai heisst es, dass Kitas ab kommenden Montag (18. Mai) wieder für 50 Prozent aller Kinder geöffnet werden sollen. Für viele berufstätige Eltern war das ein Grund zum Aufatmen, doch seither lassen genauere Information zur schrittweisen Öffnung auf sich warten. Zusätzlich wird das Thema in der aktuellen Corona-Verordnung gänzlich ausgeklammert – das führt vielerorts zu Verwirrung. Denn darin ist lediglich von einer „erweiterten Notbetreuung“ bis zum 15. Juni die Rede. 

Wann können die Kitas in Mannheim wieder öffnen?

Nicht nur der Deutsche Kitaverband fühlt sich schlecht informiert und fragt in einer Pressemitteilung: „Wo bleibt der reduzierte Regelbetrieb?“. Gegenüber den Stuttgarter Nachrichten versucht das Kultusministerium die Wogen zu glätten: „Es gibt keine Abkehr von der Ankündigung des reduzierten Regelbetriebs“, betont ein Sprecher der Behörde. Man arbeite im Ministerium unter Hochdruck an einer neuen Verordnung, die am 18. Mai veröffentlicht werden soll. 

Corona Mannheim: Besuch in Pflegeheimen und Krankenhäusern ab Montag möglich

Update vom 14. Mai, 11:32 Uhr: Die Corona-Lenkungsgruppe in Baden-Württemberg hat einige Lockerungen beschlossen. Demnach sollen Bürger ab Montag (18. Mai) Patienten in Krankenhäusern und Pflegeeinrichtungen besuchen dürfen. „Pro Patient ist dann ein Besuch am Tag von maximal zwei Personen möglich", heißt es in einer Mitteilung des Staatsministeriums am Mittwochabend. Besucher müssen allerdings für eine etwaige Kontaktverfolgung persönliche Daten hinterlassen. Auch Kitas dürfen demnach ab Montag eingeschränkt wieder öffnen. Erlaubt sind maximal 50 Prozent der Kinder, die normalweise in die jeweilige Kita gehen. Kinder in der erweiterten Notbetreuung oder mit besonderem Förderbedarf haben Vorrang. Auszubildende im ersten Lehrjahr sollen ab dem 18. Mai wieder ihrer beruflichen Bildung nachgehen können. Schrittweise sollen dann die entsprechenden Bildungsstätten wieder öffnen. Auch die Weiterbildung an den Volkshochschulen soll dann wieder eingeschränkt möglich sein. 

Die Lenkungsgruppe "SARS-CoV-2 (Coronavirus)" ist die Schnittstelle zwischen Bund, Ländern und Kommunen in Baden-Württemberg. Sie organisiert Maßnahmen zur Bekämpfung der Corona-Pandemie.

Update vom 13. Mai, 16:55 Uhr: Die Zahl der Corona-Fälle in Mannheim ist drei Tage in Folge gleich geblieben. Bis zum Nachmittag wurde dem Gesundheitsamt keine weitere Infektion gemeldet. Damit bleibt die Zahl der bestätigten Fälle in Mannheim bei 470 – 428 Personen sind bereits wieder genesen. 

Corona in Mannheim: Für diese Personen gelten Ausnahmen bei der Maskenpflicht

Die Stadt Mannheim informiert in einer Mitteilung vom Mittwochabend noch einmal darüber, welche Ausnahmen bei der Maskenpflicht gelten. Für Menschen mit Behinderung sei eine Maskenpflicht nicht immer einhaltbar, heißt es darin. „Es gibt viele, die aufgrund ihrer Behinderung keine Maske tragen können. Sei es, weil sie nicht verstehen, warum sie eine Maske tragen müssen, oder weil sie aus medizinischen Gründen nichts über Mund und Nase tragen können“, erklärt Ursula Frenz, Beauftragte für die Belange von Menschen mit Behinderung bei der Stadt Mannheim. „Es ist deshalb wichtig, dass diese Menschen von der Maskenpflicht ausgenommen sind, um am gesellschaftlichen Leben teilhaben zu können.“ 

In der Corona-Verordnung des Landes Baden-Württemberg heißt es dazu, dass für Menschen, die aus medizinischen Gründen keine Maske tragen können, die Maskenpflicht entfällt. „Sofern dies nicht offensichtlich ist, ist für spätere Kontrollen ein Nachweis erforderlich. Dies kann beispielsweise durch eine ärztliche Bestätigung erfolgen.“, so der Wortlaut. Auch für Menschen, die aufgrund ihrer Behinderung keine Maske auf- oder absetzen können, besteht demnach keine Maskenpflicht. „Auch schwerhörige oder gehörlose Menschen, die auf das Mundbild oder eine besonders deutliche Aussprache in der Kommunikation angewiesen sind, sowie deren Begleitpersonen müssen keine Maske tragen.“ 


Laut Ursula Frenz sei jedoch das Problem, dass diese Ausnahmen in Geschäften und im ÖPNV bei den Mitbürgern oft nicht bekannt seien und Menschen mit Behinderungen in die Situation kommen könnten, in der sie mühsam begründen müssten, warum sie keine Maske tragen. Ein sensibler Umgang mit Personen, die mit der Ausnahmemöglichkeit Gebrauch machen, sei daher wichtig. Außerdem weißt Frenz darauf hin, dass es für Sehbehinderte und blinde Menschen oftmals schwierig ist, Markierungen auf dem Boden oder Informationen auf Hinweistafeln zu erkennen. Oder sie stoßen auf Stolperfallen, wenn Hinweisschilder nicht richtig platziert sind. Auch die geforderten Abstandsregeln sind für blinde Menschen schwierig einzuhalten. Hier sei eine Unterstützung durch eine freundliche Ansprache und Information sehr willkommen. Schwerhörige und gehörlose Menschen sind bei der Kommunikation vielfach auf das Lippenablesen und damit auf das Mundbild und die Mimik des Gegenübers angewiesen. Durch die Masken ist die Verständigung erschwert. Wenn keine Gebärdensprache eingesetzt werden kann, ist die Kommunikation mit Menschen mit Hörbehinderung möglich, indem man auf Stift und Papier oder das Smartphone oder Tablet zurückgreift oder durch Verwendung eines Sprach-Erkennungs-Programms auf dem Smartphone.

Corona-Krise: Wieder keine Neuinfektion – SAP Arena setzt Zeichen für Corona-Helden

Update vom 12. Mai, 19:46 Uhr: In Mannheim wurde von Montag auf Dienstag (12. Mai) keine weitere Coronavirus-Infektion gemeldet. Somit bleibt die Zahl der bestätigten Fälle in Mannheim bei insgesamt 470, von denen schon 424 Personen wieder genesen sind. Die erfreuliche Nachricht kommt pünktlich zum Internationalen Tag der Pflege, der jedes Jahr am 12. Mai die Pflegekräfte des Gesundheitswesens ehrt.

Auch die SAP-Arena in Mannheim würdigt die Arbeit der Krankenhausmitarbeiter und erleuchtet seit knapp einem Monat jeden Abend in Rot. „Es ist uns eine Herzensangelegenheit, in dieser dunklen Zeit auf diese Weise ein Signal der Hoffnung und Solidarität zu senden. Außerdem möchten wir mit der Aktion unseren tiefen Dank und Respekt gegenüber all den Corona-Helden zum Ausdruck bringen. Unser Dank richtet sich an alle Menschen, die sich derzeit auf verschiedenste Art und Weise für die Allgemeinheit einbringen“, so Arena-Geschäftsführer Daniel Hopp.

Corona-Krise in Mannheim: Viele Lockerungen – aber keine neuen Fälle

Seit hunderten von Jahren sind die Mannheimer ein wahres Tüftler- und Erfindervolk. Von der Draisine bis hin zum Automobil und dem Spaghettieis sind viele Mannheimer kreativ und einfallsreich. Auch in der Corona-Krise kommt eine gute Idee aus Mannheim: Eine Maske mit Sichtfenster.

Schwerhörige hatten in den vergangenen Wochen eine zusätzliche Hürde, da sie Mimik und Lippenbewegungen anderer Personen mit Masken nicht erkennen konnten und so die Kommunikation erschwert wurde. „Wichtig ist, dass wir in Gesprächssituationen Verständnis füreinander aufbringen und nach der besten Kommunikationsform suchen," erklärt Ursula Frenz, Beauftragte für die Belange von Menschen mit Behinderungen. Und sie ergänzt: „Die Masken sind eine Variante des Mund-Nasen-Schutzes, der die Kommunikation erleichtert."

Eine Gruppe junger Gründerinnen aus Mannheim wollte hier Abhilfe schaffen und entwickelte prompt eine Maske mit Sichtfenster. Die Masken ist jetzt in die Produktion gegangen und wird im Inklusionsbetrieb Blauherz in Weinheim genäht.

Update vom 11. Mai, 20:50 Uhr: Dem Gesundheitsamt Mannheim wurde bis zum Montagnachmittag (16 Uhr) kein weiterer Fall von nachgewiesenen Coronavirus-Infektionen gemeldet. Damit bleibt die Zahl der bestätigten Fälle in Mannheim insgesamt bei 470. Bislang sind in Mannheim 411 Personen genesen, die häusliche Quarantäne wurde bei ihnen aufgehoben.

Corona-Lockerungen in Mannheim: Öffnung von städtischen Sportplätzen und Nutzung von Vereinsanlagen

Mit der Verordnung des Kultusministeriums und des Sozialministeriums über Sportstätten des Landes Baden-Württemberg ist es den Sportvereinen in Mannheim ab Montag, 11. Mai 2020, wieder möglich, in eingeschränktem Rahmen auf Freisportanlagen, Sportangebote für ihre Mitglieder anzubieten. Gleiches gilt für die Vereine, die auf städtischen Sportanlagen ihren Trainingsbetrieb absolvieren. Zusätzlich werden die städtischen Sportanlagen Unterer Luisenpark, Schlossgarten und 48er-Sportplatz unter Auflagen der Bevölkerung zur Verfügung gestellt.

Folgende für die Öffentlichkeit relevanten Anweisungen müssen bei Nutzung dieser Sportanlagen eingehalten werden: 

  1. Während der gesamten Trainings- und Übungseinheiten muss ein Abstand von mindestens eineinhalb Metern zwischen sämtlichen anwesenden Personen durchgängig eingehalten werden. Ein Training von Sport- und Spielsituationen, in denen ein direkter körperlicher Kontakt erforderlich oder möglich ist, ist untersagt.
  2. Trainings- und Übungseinheiten dürfen ausschließlich individuell oder in Gruppen von maximal fünf Personen erfolgen. Bei größeren Trainingsflächen wie Fußballfeldern, Golfplätzen oder Leichtathletikanlagen ist jeweils eine Trainings- und Übungsgruppe von maximal fünf Personen pro Trainingsfläche von 1000 qm zulässig.
  3. Die benutzten Sport- und Trainingsgeräte müssen nach der Benutzung sorgfältig gereinigt und desinfiziert werden. Die Verordnung des Landes kann unter https://www.baden-wuerttemberg.de/de/service/aktuelle-infos-zu-corona/faq-lockerungen-11-mai/ abgerufen werden.

Corona-Krise in Mannheim: Ab heute gilt gelockertes Kontaktverbot

Erstmeldung vom 11. Mai: Nachdem Ende März in Mannheim das öffentliche Leben wegen des Coronavirus fast komplett heruntergefahren wurde, kehrt nun allmählich die Normalität zurück – wenn auch nur schrittweise. Seit Montag (11. Mai) gilt in Mannheim zum ersten Mal eine Lockerung im Kontaktverbot. Ab sofort dürfen sich nicht nur zwei Personen oder die Angehörigen des eigenen Haushaltes treffen, sondern auch zusätzlich ist es erlaubt, dass sich zwei Haushalte treffen dürfen. So können sich endlich wieder Familien verabreden und beispielsweise essen gehen. Denn durch eine weitere Lockerung der Corona-Verordnung dürfen auch wieder Gaststätten ab dem 18. Mai öffnen.

Coronavirus in Mannheim – Diese Lockerungen gelten ab sofort

Neben des ausgeweiteten Kontaktverbots dürfen ab Montag in Mannheim auch wieder Kosmetik-, Tattoo-, Piercing-, Nagel- und Massagestudios öffnen. Auch Barbiere werden ihre Salons aufmachen, Friseure haben bereits seit Anfang Mai offen. 

Neben dieser Branche haben in Mannheim auch folgende Geschäfte und Einrichtungen wieder auf:

  • Museen
  • Spielplätze (Begrenzung der zulässigen Höchstzahl von Kindern auf Spielplätzen auf maximal ein Kind pro 10 Quadratmeter Fläche)
  • Luisen- und Herzogenriedpark
  • Freiluft-Sportanlagen wie Golf- oder Tennisplätze
  • Reitanlagen
  • Hundeschulen
  • Fahrschulen
  • Sportboothäfen
  • Spielbanken ohne gastronomische Angebote
  • Musikschulen (mit Einschränkungen)

Außerdem ist in Mannheim folgendes wieder erlaubt:

  • Sport unter freiem Himmel und ohne Körperkontakt
  • Luftsport
  • Eingeschränkter Besuch in Pflegeheimen

Auch öffentliche Plätze wie Wasserturm, Paradeplatz und Neckarwiese sind in Mannheim wieder frei, allerdings gilt dort:

  • Grillverbot an Rheinterrassen, Neckarwiesen und Strandbad 
  • Abstandsregelungen von mindestens 8 Metern auf allen öffentlichen Grünflächen im Stadtgebiet 

Bei allen Wiedereröffnungen gelten wegen des Coronavirus strenge Hygienemaßnahmen. In vielen Bereichen müssen Masken getragen werden und die Abstandsregelung von 1,5 Metern eingehalten werden. In Geschäften müssen außerdem Desinfektionsmittel bereitstehen. 

Dessen ungeachtet halten sich einige nicht an das vorgeschriebene Abstandsgebot. Als die Polizei am Wochenende (8. und 9. Mai) Jugendliche am „Plankenkopf“ darauf hinweist, eskaliert die Situation. In der Folge kursieren im Netzt Aufrufe zu Randale und Gewalt gegen Polizeibeamte.  

Corona-Krise in Mannheim – Maskenpflicht beim Einkaufen, in Warteschlangen und ÖPNV

Seit dem 27. April gilt in Mannheim Maskenpflicht. Sobald Du ein Geschäft betrittst, musst Du eine Maske tragen. Es reicht aber auch aus, wenn Du einen Schal oder ein Tuch um Nase und Mund legst. Aber: Eine Alltagsmaske ist super einfach selbstgemacht – Du brauchst dafür beispielsweise nur eine Socke!

1,5 Meter Abstand halten – diese Regelung gilt fast überall in Mannheim.

Du musst in Mannheim aber auch einen Mundschutz tragen, wenn Du Bus und Bahn benutzt oder in Warteschlangen stehst und auf einem Wochenmarkt bist. Von der Maskenpflicht sind Kinder bis zum sechsten Lebensjahr und Menschen, für die ein Mundschutz unzumutbar ist (beispielsweise wegen Asthma), befreit.

Coronavirus in Mannheim – die aktuellen Fallzahlen auf einen Blick

Fallzahlen

+ zum Vortag

davon genesen

Todesfälle

470

0

411

10

*Stand 11. Mai

Corona-Krise in Mannheim – Wann machen Fitnessstudios wieder auf?

Zwar gibt es bereits zahlreiche Lockerungen in der Corona-Krise, einige Geschäfte bleiben dennoch geschlossen. Aber auch hier gibt es Hoffnung! In Mannheim werden voraussichtlich noch während Pfingsten Fitnessstudios, Tanzschulen, Kletterhallen, Indoorsporthallen und das Hotelgewerbe wieder an den Start gehen können. Diese Lockerungen hat Baden-Württemberg in der neuen Corona-Verordnung beschlossen.

Wie es allerdings mit Freibädern, Kinos, Discos und Theater aussieht, ist bislang unklar. Großveranstaltungen sind bis zum 31. August verboten.

Mannheim: Corona-Pandemie – Schulen machen schrittweise wieder auf

Nachdem bereits die Abschlussklassen für dieses und nächstes Jahr wieder in den Unterricht gehen dürfen, soll noch vor Pfingsten die Schule für Grundschüler und weiterführende Klassen schrittweise wieder weitergehen. Ein Konzept hierfür wird erarbeitet. Kitas bleiben weiterhin geschlossen, die Notbetreuung wird aber weiter ausgebaut. 

jol/dpa/rmx

Quelle: Mannheim24

Rubriklistenbild: © MANNHEIM24/Eliran Kendi

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