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Corona im Rhein-Neckar-Kreis: Elf neue Tote und über 10.000 Fälle

Corona im Rhein-Neckar-Kreis: Seit Beginn der Corona-Pandemie meldet das Gesundheitsamt die aktuellen Zahlen. Die Übersicht und die wichtigsten Entwicklungen:

  • Coronavirus im Rhein-Neckar-Kreis: Die Zahl der Infizierten steigt, Stand 21. Dezember, auf 10.052 (+222).
  • Die 7-Tage-Inzidenz beträgt 254,2
  • Seit Beginn der Corona-Pandemie sind 183 Menschen (+11) mit oder an Covid-19 gestorben (Stand: 22. Dezember).
  • Am 16. Dezember tritt die neue Corona-Verordnung von Baden-Württemberg in Kraft.

Update vom 22. Dezember: Im Rhein-Neckar-Kreis ist ein weiterer negativer Hochwert erfasst worden. Insgesamt gibt es 10.052 Fälle in der Region – also 222 mehr als am Tag zuvor. Von diesen sind 8.343 Personen bereits wieder genesen und 1.526 akut erkrankt. Die 7-Tage-Inzidenz ist leicht auf 254,2 gestiegen. Außerdem hat es elf neue Todesfälle im Zusammenhang mit Covid-19 gegeben. Es handelt sich dabei um sechs Frauen und fünf Männer zwischen 60 und 100 Jahren. Die Zahl der Corona-Toten steigt damit auf 183.

Die begrenzten Termine für Corona-Schnelltests in Reilingen, Sinsheim, Heidelberg und Eberbach sind bereits alle vergeben, wie das Gesundheitsamt Rhein-Neckar-Kreis mitteilt. „Wir freuen uns sehr, dass das Angebot zu freiwilligen Schnelltests so gut von der Bevölkerung angenommen wurde“, sagt der stellvertretende Leiter des Gesundheitsamtes.

KommuneGesamtzahlaktive Fälle
Altlußheim9718
Angelbachtal7613
Bammental10814
Brühl24326
Dielheim10514
Dossenheim15621
Eberbach21331
Edingen-Neckarhausen26029
Epfenbach392
Eppelheim30324
Eschelbronn9636
Gaiberg251
Heddesbach62
Heddesheim29644
Heiligkreuzsteinach282
Helmstadt-Bargen6214
Hemsbach18519
Hirschberg19340
Hockenheim49599
Ilvesheim17827
Ketsch31554
Ladenburg22320
Laudenbach957
Leimen648120
Lobbach333
Malsch457
Mauer548
Meckesheim7511
Mühlhausen13713
Neckarbischofsheim6811
Neckargemünd23937
Neidenstein282
Neulußheim11817
Nußloch18121
Oftersheim20531
Plankstadt19717
Rauenberg13723
Reichartshausen245
Reilingen14436
Sandhausen26157
Schönau624
Schönbrunn336
Schriesheim22127
Schwetzingen41056
Sinsheim910152
Spechbach222
St. Leon-Rot21044
Waibstadt12915
Walldorf22438
Weinheim894104
Wiesenbach385
Wiesloch41790
Wilhelmsfeld527
Zuzenhausen393

Update vom 21. Dezember: Die Zahl der Corona-Fälle ist nach Informationen des Landratsamtes Rhein-Neckar erneut gestiegen – und zwar um 149 auf insgesamt 9.830. Von diesen sind 8.163 bereits wieder genesen und 1.495 akut erkrankt. Die 7-Tage-Inzidenz liegt bei 253,5. Eine weitere Person ist um Zusammenhang mit Covid-19 gestorben. Es handelt sich um einen Mann zwischen 70 und 80 Jahren. Damit beträgt die Zahl der Todesfälle nun 172.

Auch in Eberbach werden am kommenden Mittwoch, 23. Dezember 2020 von 9 bis 17 Uhr Antigenschnelltest zur Verfügung gestellt. Das Kontingent ist begrenzt. Die Testung ist über die Hotline des Gesundheitsamtes 06221 522-1881 buchbar. Die Antigentests werden in der Mensa des Steigeschulzentrums, Steigestraße 105/1, 69412 Eberbach durchgeführt. Ziel der Aktion „Stille Nacht, einsame Nacht? Muss nicht sein!“ ist es, ein möglichst sicheres Weihnachtsfest für besonders gefährdete Personengruppen zu ermöglichen. Zudem soll die Bevölkerung für den Schutz besonders gefährdeter Gruppen vor dem Coronavirus sensibilisiert werden. Das Angebot richtet sich somit in erster Linie an Angehörige von Risikogruppen wie etwa Großeltern und Personen mit Vorerkrankungen. Eingeladen zur Testung sind nur all jene, die an Heiligabend und den Weihnachtsfeiertagen alte oder kranke Angehörige besuchen möchten, die sonst einsam und alleine wären. 

Corona im Rhein-Neckar-Kreis: Was passiert wenn der Schnelltest positiv ist?

Fällt der Test positiv aus, wird direkt im Anschluss vor Ort ein PCR-Bestätigungstest durchgeführt. In diesem Fall ist die Person verpflichtet, sich unverzüglich in Quarantäne zu begeben, bis das Ergebnis des PCR-Tests vorliegt. Ist der Antigen-Schnelltest-Ergebnis negativ, ist die getestete Person mit großer Wahrscheinlichkeit nicht infektiös; die Aussagekraft hierfür liegt laut Sozialministerium bei zirka 90 bis 95 Prozent. Wichtig ist, dass die Tests keine hundertprozentige Sicherheit garantieren und nur eine Momentaufnahme darstellen. Auch bei einem negativen Testergebnis gilt also in jedem Fall weiterhin unbedingt die AHA-Formel: Abstand halten, Hygiene beachten und Alltagsmaske (Mund-Nasen-Bedeckung) tragen.

Corona im Rhein-Neckar-Kreis: Gratis Schnell-Test vor Weihnachten – Termine und Standorte

Update vom 20. Dezember: Das Sozialministerium stellt am 23. und 24. Dezember an rund 150 Standorten in Baden-Württemberg kostenlose Antigen-Schnelltests zum Nachweis einer Corona-Infektion zur Verfügung. Auch im Rhein-Neckar-Kreis gibt es die kostenlosen Corona-Tests vor Weihnachten und an Heiligabend. Ein entsprechendes Angebot ist in den beiden Test-Centern des Rhein-Neckar-Kreises in Reilingen und Sinsheim sowie im Stadtgebiet Heidelberg verfügbar – allerdings ist das Kontingent an Corona-Tests begrenzt.

Corona im Rhein-Neckar-Kreis: Kostenloser Schnelltest vor Weihnachten – Termine und Standorte

Ziel der Test-Aktion vor Weihnachten ist es, ein möglichst sicheres Fest für besonders gefährdete Personen zu ermöglichen. Das Angebot in den Test-Centern im Rhein-Neckar-Kreis richtet sich somit in erster Linie an Angehörige von Risikogruppen wie zum Beispiel Großeltern und Personen mit Vorerkrankungen. „Eingeladen zur Testung sind nur all jene, die an Heiligabend und den Weihnachtsfeiertagen alte oder kranke Angehörige besuchen möchten, die sonst einsam und alleine wären. Wer sich für die Party mit Freunden „freitesten“ möchte, ist hier fehl am Platz“, sagte Gesundheitsminister Manne Lucha am Donnerstag in Stuttgart.

Die Aktion soll den Bürgern vor allem mehr Sicherheit bei der Frage bieten, ob sie einen Weihnachtsbesuch in den Stunden nach dem Schnelltest bei ihren besonders gefährdeten Angehörigen machen können. Mit einem Nasen-Rachen-Abstrich kann der Corona-Schnelltest innerhalb von 15 bis 30 Minuten Auskunft über eine aktuelle Infizierung geben. Die Termine und Standorte für den Schnelltest im Rhein-Neckar-Kreis und Heidelberg:

  • Reilingen: Mittwoch, 23. Dezember, von 16 bis 18 Uhr und Heiligabend 7 bis 11 Uhr
  • Sinsheim: Mittwoch, 23. Dezember, von 13 bis 18 Uhr und Heiligabend 7 bis 11 Uhr
  • Heidelberg: Mittwoch, 23. Dezember, von 14 bis 19 Uhr

Die Terminvergabe erfolgt ausschließlich über die Hotline des Gesundheitsamts unter 06221 522-1881. Ohne Voranmeldung gibt es vor Ort auch keinen Antigen-Schnelltest.

Corona im Rhein-Neckar-Kreis: Die aktuellen Zahlen vom Samstag

Update vom 19. Dezember: Im Rhein-Neckar-Kreis ist die Zahl der Corona-Infektionen am Samstag um 168 auf insgesamt 9.572 gestiegen. Wie das Gesundheitsamt mitteilt, gab es außerdem einen weiteren Todesfall. Aktuell gelten im Landkreis 1.658 Fälle als aktiv, 7.746 Personen sind genesen. Die 7-Tage-Inzidenz im Rhein-Neckar-Kreis liegt am Samstag bei 250,4 und ist damit leicht gesunken.

Corona im Rhein-Neckar-Kreis: Fast 100 Fälle in Pflegeheimen – Ausbrüche in 5 Einrichtungen

Update vom 18. Dezember, 17:30 Uhr: In fünf weiteren Alten- und Pflegeheimen im Rhein-Neckar-Kreis gibt es aktuell größere Corona-Ausbrüche. Das teilt das Landratsamt am Freitagabend mit. In Ilvesheim wurden nach aktuellem Stand 18 Personen (15 Bewohner und 3 Mitarbeiter) positiv auf das Coronavirus getestet. In Sinsheim gibt 25 Fälle im GRN-Betreuungszentrum (20 Bewohner, 5 Mitarbeiter) sowie 28 Fälle in zwei weiteren Pflegeeinrichtungen in Sinsheim. Auch in Wiesloch wurde ein größerer Ausbruch in einem Seniorenheim gemeldet – hier sind 25 Personen positiv getestet worden.

Das Gesundheitsamt ermittelt in allen Fällen die Kontaktpersonen und entscheidet gemeinsam mit den Heimleitungen über die weiteren Maßnahmen wie Quarantäne oder Besuchsverbot und Aufnahmestopp für die Einrichtung oder einzelne Wohnbereiche.

Corona im Rhein-Neckar-Kreis: Diese Stadt hat die meisten Fälle

Update vom 18. Dezember, 15:50 Uhr: Es gibt 275 neue Corona-Fälle im Rhein-Neckar-Kreis. Damit steigt die Zahl der Infizierten auf insgesamt 9.404 an. Von den Erkrankten gelten 7.577 als genesen und 1.660 als aktive Fälle. Es gibt drei weitere Todesfälle, damit sind bislang 167 Menschen im Zusammenhang mit Covid-19 verstorben. Bei den Toten handelt es sich um zwei Männer im Alter zwischen 70 und 80 Jahren und eine Frau im Alter zwischen 90 und 100 Jahren. Die 7-Tage-Inzidenz beträgt 256,6.

Corona im Rhein-Neckar-Kreis: Diese Städte sind die aktuellen Hotspots

Update vom 17. Dezember: Nach Informationen des Landratsamts Rhein-Neckar-Kreis ist die Zahl der Corona-Fälle um 252 auf insgesamt 9.129 gestiegen. Von diesen sind 7.386 bereits wieder genesen und 1.579 noch akut erkrankt. Die 7-Tage-Inzidenz liegt nun bei 242,0. Vier weitere Menschen sind im Zusammenhang mit Covid-19 verstorben. Dabei handelt es sich um drei Männer zwischen 80 und 100 Jahren sowie eine Frau zwischen 80 und 90 Jahren. Damit steigt die Zahl der Todesfälle auf 164. Die meisten Infizierten gibt es in Weinheim (843), Sinsheim (824) und Leimen (576).

Update vom 16. Dezember: Heute ist die neue Corona-Verordnung von Baden-Württemberg in Kraft getreten. Während Geschäfte, Schulen und Kitas schließen müssen, spitzt sich die Corona-Lage im Rhein-Neckar-Kreis weiter zu. Nicht nur steigt die 7-Tages-Inzidenz von 220,5 auf 234 an, auch die Todeszahl erhöht sich innerhalb eines Tages um sieben Personen. Von den neu gemeldeten verstorbenen Personen aus dem Rhein-Neckar-Kreis waren vier männlich (Alter: drei zwischen 70 und 80 Jahre, ein Mann zwischen 90 und 100) und drei weiblich (Alter: zwei Frauen zwischen 80 und 90, eine weitere zwischen 90 und 100 Jahre). Auch in Heidelberg sind zwei Menschen innerhalb eines Tages an oder mit Covid-19 gestorben.

Corona im Rhein-Neckar-Kreis: Diese Regeln gelten an Weihnachten

Update vom 14. Dezember: An Weihnachten wird die nächtliche Ausgangssperre in Baden-Württemberg gelockert um ein Weihnachtsfest im Kreis der Familie zu gewährleisten. Der Weg von und zu einer privaten Veranstaltung gilt vom 24. bis zum 26. Dezember als triftiger Grund sich außerhalb der eigenen Wohnung zu bewegen. Ein Überblick über die Corona-Regeln an Weihnachten und Silvester.

Update vom 14. Dezember: „Die Lage ist ernst“, meint Winfried Kretschmann, Ministerpräsident von Baden-Württemberg, nach der Corona-Konferenz mit Merkel und den anderen Ministerpräsidenten. Aufgrund der immer weiter ansteigenden Corona-Zahlen müssen Maßnahmen ergriffen werden, die wieder massiv in das soziale Leben aller eingreifen. Neben der Ausgangssperre kommt am Mittwoch (16. Dezember) der harte Lockdown dazu, der diese Einschränkungen mit sich zieht:

  • Einzelhandelsbetreibe werden vom 16. Dezember bis zum 10. Januar geschlossen, nur die Läden des täglichen Bedarfs dürfen geöffnet bleiben. Dazu zählen: Lebensmittelläden, Wochenmärkte, Abhol- und Lieferdienste, Getränkemärkte, Reformhäuser, Babyfachmärkte; Apotheken, Sanitätshäuser, Drogerien, Optiker, Hörgeräteakustiker, Tankstellen, Kfz Werkstätten, Fahrradwerkstätten, Sparkassen und Banken, Poststellen, Reinigungen, Waschsalons, Zeitungsverkauf, Tierbedarf, Futtermittelmärkte, Weihnachtsbaumverkauf und Großhandel. Abhol- und Lieferdienste in den Geschäften sind weiterhin möglich.
  • Kontaktbeschränkung: Private Treffen sind weiterhin auf den eigenen und einen weiteren Haushalt, in jedem Fall aber auf maximal fünf Personen zu beschränken. Kinder bis 14 Jahre sind hiervon ausgenommen.
  • Ausgangsbeschränkungen: Die landesweiten Ausgangsbeschränkungen in Baden-Württemberg gelten weiterhin – auch an Silvester!
  • Kontaktbeschränkung an Weihnachten: Vom 24. bis 26. Dezember werden mehr Kontakte möglich. Die Länder sollen in Abhängigkeit von ihrem jeweiligen Infektionsgeschehen in dieser Zeit Treffen mit vier über den eigenen Hausstand hinausgehenden Personen zulassen. Hinzu kommen Kinder bis 14 Jahre aus dem engsten Familienkreis, also von Ehegatten, Lebenspartnern und Partnern einer nichtehelichen Lebensgemeinschaft, außerdem Verwandten in gerader Linie, Geschwister, Geschwisterkinder und deren jeweiligen Haushaltsangehörigen - „auch wenn dies mehr als zwei Hausstände oder 5 Personen über 14 Jahren bedeutet“.
  • Silvester: Die landesweiten Ausgangssperren gelten auch in der Silvesternacht. Der Verkauf von Raketen und Böllern soll verboten werden, außerdem soll ein An- und Versammlungsverbot an Silvester und Neujahr gelten. An welchen Plätzen ein Feuerwerksverbot gelten soll, werden die Kommunen selbst entscheiden. Private Treffen sind auf 5 Personen aus maximal zwei Haushalten beschränkt.
  • Schulen: Die Weihnachtsferien in Baden-Württemberg werden auf den 16. Dezember vorverlegt, um weitere Kontakte zu vermeiden. Für Schüler der Abschlussklassen soll es Fernunterreicht geben, für Eltern in systemrelevanten Berufen wird eine Notbetreuung organisiert.
  • Kitas: Für Kita-Kinder werde an den regulären Öffnungstagen ebenfalls eine Notbetreuung angeboten. Anspruch auf Notbetreuung hätten Kinder, bei denen beide Erziehungsberechtigte beziehungsweise Alleinerziehende von ihrem Arbeitgeber als unabkömmlich gelten. „Bitte verzichten Sie aber auf die Notbetreuung, wo immer das für Sie möglich ist“, so Kretschmann.
  • Friseure: Dienstleistungsbetriebe im Bereich der Körperpflege wie Friseure, Kosmetikstudios, Massagepraxen, Tattoo-Studios und ähnliche Betriebe werden ab dem 16. Dezember bis zum 10. Januar geschlossen. Medizinisch notwendige Behandlungen wie Fußpflege, Physio- und Ergotherapie sind weiterhin möglich.
  • Betriebe sollen schließen: Arbeitgeber werden gebeten durch Betriebsferien oder Home-Office-Lösungen vom 16. Dezember bis zum 10. Januar zu schließen.
  • Altenheime: Es soll mehr getestet werden und mehr Schutzmasken für Alten- und Pflegeheime beschafft werden. Das Personal soll ein Mal die Woche getestet werden. In Regionen mit hohem Inzidenzwert sollen Besucher einen aktuellen negativen Coronatest vorweisen.
  • Gottesdienste: Zusammenkünfte in Kirchen, Synagogen und Moscheen sollen nur erlaubt werden, wenn ein Mindestabstand von 1,5 Metern zwischen den Teilnehmern gesichert werden kann. Zudem gilt Maskenpflicht am Platz und es darf nicht gesungen werden. Bei hohen Besucherzahlen ist eine Erlaubnis einzuholen.
  • Die Lieferung von Speisen in Gaststätten bleibt weiterhin erlaubt, der Verzehr bleibt untersagt.
  • Kfz-Werkstätten sollen geöffnet bleiben

Corona im Rhein-Neckar-Kreis: Weitere Todesfälle im Landkreis

Update vom 12. Dezember: Wie das Gesundheitsamt Rhein-Neckar-Kreis am Samstag mitteilt, steigt die Zahl der mit dem Coronavirus Infizierten um auf 8.199 Personen an. Das sind 202 mehr als am Vortag. Auch die Zahl der an oder mit Covid-19 Verstorbenen hat sich innerhalb eines Tages um vier erhöht. Von den verstorbenen Personen aus dem Rhein-Neckar-Kreis waren drei männlich (Alter: einer zwischen 70 und 80 Jahre, zwei zwischen 80 und 90 Jahre) und eine weiblich (Alter: zwischen 80 und 90 Jahre). Die 7-Tages-Inzidenz steigt leicht um 1,1 auf 192,6 an.

Beim Landesparteitag der Grünen in Reutlingen am Samstag bereitet der Ministerpräsident von Baden-Württemberg die Bevölkerung langsam auf einen Shutdown vor Weihnachten vor. „So wie es sich abzeichnet, wird der harte Lockdown vor Weihnachten kommen und nicht erst danach“, so der Ministerpräsident. Kanzlerin Angela Merkel will sich beim Corona-Gipfel mit den Ministerpräsidenten am Sonntag für einen bundesweiten Total-Lockdown ab dem 16. Dezember einsetzen.

Corona im Rhein-Neckar-Kreis: Ausgangsbeschränkung ab Samstag - diese Regeln gelten

Update vom 11. Dezember: Trotz des Lockdown-Light steigt die Zahl der Neuinfektionen mit dem Coronavirus weiter an. Aus diesem Grund werden die Corona-Maßnahmen in Baden-Württemberg schon ab dem 12. Dezember - und damit vor dem Corona-Gipfel der Ministerpräsidenten und der Bundeskanzlerin am Sonntag - weiter verschärft. Ab Samstag gilt in ganz Baden-Württemberg eine Ausgangssperre. Das Haus darf unter anderem nur für den Weg zur Arbeit, dem Besuch von Bildungseinrichtungen, zum Einkaufen, zu Arztbesuchen und der Bewegung an der frischen Luft verlassen werden. Von 20 bis 5 Uhr gilt in ganz Baden-Württemberg eine nächtliche Ausgangssperre. Die neuen Corona-Regeln für Baden-Württemberg im Überblick.

Corona im Rhein-Neckar-Kreis: 9 weitere Todesfälle

Update vom 11. Dezember: Innerhalb des Rhein-Neckar-Kreises hat es 195 Corona-Neuinfektionen gegeben. Damit steigt die Zahl der Fälle auf 7.997, von denen 6.373 bereits wieder genesen und 1.481 noch akut erkrankt sind. Die 7-Tage-Inzidenz bewegt sich mit großen Schritten auf eine gefährliche Grenze zu. Aktuell liegt sie bei 191,7. Zudem hat es gleich neun Todesfälle im Zusammenhang mit Covid-19 gegeben. Dabei handelt es sich um vier Männer und fünf Frauen zwischen 80 und 100 Jahren. Die Zahl der Todesfälle beträgt nun 143.

Corona in Rhein-Neckar-Kreis: Neues Test-Zentrum geht in Betrieb

Update vom 10. Dezember, 17 Uhr: Das Gesundheitsamt des Rhein-Neckar-Kreises hat heute (10. Dezember) ein weiteres Test-Zentrum in Betrieb genommen. Einwohner*innen aus dem Rhein-Neckar-Kreis sowie der Stadt Heidelberg können nun nach telefonischer Rücksprache mit dem Gesundheitsamt neben dem Test-Center in Reilingen auch in Sinsheim einen Abstrich vornehmen lassen. Das Kreisabstrichzentrum ist in der ehemaligen Halle der Firma Parsa (Adresse: Breite Seite 3, 74889 Sinsheim) untergebracht. Es ersetzt das Test-Center an der Sinsheimer GRN-Klinik, welches nun geschlossen ist.

Das neue Test-Zentrum ist als sogenannter Walk In konzipiert, das heißt, man kann sowohl mit dem Auto als auch zu Fuß oder mit dem Fahrrad anreisen. Die Abstriche selbst finden in der Halle in dafür eingerichteten Büros statt. Das Test-Center wird vorerst täglich von 9 bis 13 Uhr geöffnet sein. Pro Tag können somit bis zu 80 Menschen getestet werden. Zutritt erhalten nur Personen, die zuvor durch das Gesundheitsamt telefonisch einen Code erhalten haben.

Wer befürchtet, sich mit dem Coronavirus angesteckt zu haben, erreicht die Hotline des Gesundheitsamts werktags von 7:30 bis 18 Uhr und an den Wochenenden von 9 bis 16 Uhr unter der Telefonnummer 06221 522-1881.

Corona im Rhein-Neckar-Kreis: Sechs weitere Todesfälle


Update vom 10. Dezember: Die Zahl der Corona-Fälle im Rhein-Neckar-Kreis ist stark angestiegen – und zwar um 211 auf insgesamt 7.802. Davon sind 6.028 Personen bereits wieder genesen und 1.460 akut erkrankt. Die meisten Infektionen gibt es in Weinheim (730), Sinsheim (696) und Leimen (481). Zudem sind sechs weitere Personen im Zusammenhang mit Covid-19 verstorben. Es handelt sich dabei um zwei Männer zwischen 80 und 90 Jahren sowie vier Frauen zwischen 70 und 100 Jahren. Die Zahl der Corona-Toten ist damit auf 134 gestiegen. Die 7-Tage-Inzidenz liegt bei 187,2.

LandkreisRhein-Neckar-Kreis
Einwohner547.625 (2019)
Hochschulen und UniversitätenFachhochschule Schwetzingen, MLP Corporate University

Corona im Rhein-Neckar-Kreis: Kürzere Quarantäne-Zeiten beschlossen

Seit Anfang Dezember sind die Regeln für Quarantäne und Isolation in Baden-Württemberg einheitlich geregelt. So müssen infizierte Personen oder Verdachtsfälle sowie deren Kontaktpersonen für zehn Tage in Quarantäne. „Der Beginn der Quarantäne ist bei Haushaltskontakten der Beginn der Symptome des Indexpatienten bzw. das Datum der positiven Testung dieser Person. Bei allen anderen Kontaktpersonen das Datum des letzten Kontakts“, erklärt die Leiterin des Ermittlungsteams im für die Stadt Heidelberg und den RheinNeckar-Kreis zuständigen Gesundheitsamt, Dr. Anne Kühn.

Zudem ist die Cluster-Quarantäne für Schüler eingeführt worden. Hierbei zählen nur Kinder, die sich bei Klassenkameraden oder Lehrern des Kurses angesteckt haben, nicht aber Kindergartenkinder oder Schüler, die sich im privaten Infizieren. Hier kann nach fünf Tagen bereits die Quarantäne beendet werden, sollten Antigen- oder PCR-Tests negativ ausfallen. „Dies gilt für alle Kontaktpersonen der Kategorie I, nicht nur für Kinder, die Gemeinschaftseinrichtungen besuchen“, sagt Dr. Anne Kühn.

Corona im Rhein-Neckar-Kreis: Zu wenig Personal in Impfzentren – müssen Pensionäre ran?

Erstmeldung vom 9. Dezember: Erneut bricht in einem Altenheim im Rhein-Neckar-Kreis das Coronavirus aus. Wie das Gesundheitsamt am Mittwoch (9. Dezember) berichtet, trifft es dieses Mal eine Pflegeeinrichtung in Reilingen. Vor wenigen Wochen hat sich Covid-19 unter anderem in Altenheimen in Neckargemünd, Bammental und Ketsch ausgebreitet.

In Reilingen haben sich 18 Personen mit Corona infiziert. Laut dem aktuellen Stand der Ermittlungen sind 14 Bewohner und vier Mitarbeiter positiv auf das Coronavirus getestet worden. Die Fälle verteilen sich auf drei Wohnbereiche des Altenheims. Nach Bekanntwerden des Ausbruchs sind von allen Bewohnern Abstriche genommen worden. Die Ergebnisse dazu liegen laut dem zuständigen Gesundheitsamt noch nicht vor. Es besteht von nun an ein Aufnahmestopp und Besuchsverbot in der gesamten Einrichtung. Die Kontaktpersonen der Erkrankten werden informiert und über weitere Maßnahmen unterrichtet.

Corona im Rhein-Neckar-Kreis: Zu wenig Personal in Impfzentren?

Zwar ist ein Corona-Impfstoff in Deutschland noch nicht zugelassen, aber überall werden Vorbereitungen getroffen. So gibt es in der Region mehrere Impfzentren, unter anderem in Sinsheim, Weinheim und Heidelberg. Allerdings: Das Zentrale Impfzentrum (ZIZ) auf dem Gelände des Patrick-Henry-Villages steht vor einer großen Herausforderung. Denn es fehlen bislang Ärzte sowie medizinisches Fachpersonal für die Impfung gegen Corona. „Uns ist bewusst, dass die Ärztinnen und Ärzte in ihren Praxen aktuell sehr viel zu tun haben“, sagt der stellvertretende Leiter des für den Rhein-Neckar-Kreis und die Stadt Heidelberg zuständigen Gesundheitsamtes, Dr. Andreas Welker. „Trotzdem appellieren wir an alle Medizinerinnen und Mediziner und sonstiges medizinisches Fachpersonal, uns bei den wichtigen Impfungen zu unterstützen.“

In einer aktuellen Mitteilung des Landratsamtes Rhein-Neckar heißt es sogar, dass Pensionäre oder Zahnärzte einspringen und impfen können. „Wir freuen uns über jede Person, die uns hilft – gerne auch nur für eine Schicht á 8 Stunden pro Woche“ , so Welker. Daneben wird erfahrenes Personal für administrative Tätigkeiten, wie beispielsweise die Registrierung der zu impfenden Personen gesucht. Im Idealfall verfügen diese Personen zudem über Fremdsprachenkenntnisse.

Corona im Rhein-Neckar-Kreis: Impfzentren - Suche nach Ärzten in Sinsheim und Weinheim

Für die Kreisimpfzentren an den Standorten Sinsheim und Weinheim werden perspektivisch ebenfalls Ärztinnen und Ärzte sowie medizinisches Fachpersonal und administratives Personal benötigt. Die Kreisimpfzentren im Rhein-Neckar-Kreis sollen nach den derzeitigen Planungen bis Mitte 2021 arbeiten und durch mobile Impfteams unterstützt werden.

Nach den Erwartungen des Landessozialministeriums Baden-Württemberg soll die erste Lieferung des Corona-Impfstoffes noch im Laufe des Dezembers kommen. Die Logistik im ZIZ soll bis Mitte des Monats aufgebaut sein. Mobile Impfteams sollen Menschen zum Beispiel in Alten- und Pflegeheimen versorgen.

Corona im Rhein-Neckar-Kreis: Die aktuellen Zahlen der Kommunen

Im Rhein-Neckar-Kreis gibt es 142 neue Fälle. Damit steigt die Zahl der Infizierten seit Ausbruch der Corona-Pandemie auf insgesamt 7.591 an. Von den Erkrankten sind 6.206 genesen und 1.255 gelten als „aktiv“. Die Zahl der Todesfälle steigt um drei auf 128 an. Von den drei neu gemeldeten verstorbenen Personen aus dem Rhein-Neckar-Kreis waren zwei männlich (Alter: zwischen 80 und 90 sowie zwischen 90 und 100 Jahre) und eine weiblich (Alter: zwischen 80 und 90 Jahre). 

Die 7-Tage-Inzidenz beträgt 174,5 und kommt damit langsam dem Hotspot-Wert von 200 immer näher. Wenn dieser Wert überschritten ist, drohen weitere Corona-Verschärfungen.

Rubriklistenbild: © picture alliance/Hauke-Christian Dittrich/dpa

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