Pandemie-Ticker

Corona in Rheinland-Pfalz: Hausärzte müssen sich weiter an Impfreihenfolge halten

Rheinland-Pfalz - Wie hoch ist die Inzidenz und wie viele Neuinfektionen gibt es? Alle Antworten zu den aktuellen Corona-Entwicklungen im Land:

  • In Rheinland-Pfalz gab es bisher 149.106 (+338) Infektionen mit dem Coronavirus. (Stand: 17. Mai, 3:11 Uhr, RKI)
  • Bislang sind 3.646 (+4) Menschen an oder mit dem Virus gestorben. Die 7-Tage-Inzidenz liegt bei 78,2. (Stand: 17. Mai, 3:11 Uhr, RKI)

Update vom 17. Mai, 15:57 Uhr: Die Schulen in Rheinland-Pfalz sollen nach den Pfingstferien noch zwei Wochen im Wechselunterricht bleiben und dann wieder grundsätzlich zum Unterricht in den Klassenräumen zurückkehren – bei einer Inzidenz unter 100. Das laufende Schuljahr könne so gemeinsam abgeschlossen werden, teilt Bildungsministerin Stebanie Hubig am Montag mit. Hier liest Du ab welchem Tag und unter welchem Voraussetzungen die Schulen in Rheinland-Pfalz zum vollen Präsenzunterricht zurückkehren sollen.

Corona in Rheinland-Pfalz: Hausärzte müssen sich weiter an Impfreihenfolge halten

Update vom 17. Mai, 14:48 Uhr: In Rheinland-Pfalz müssen sich Hausärzte vorerst weiterhin an bundesweite Impfreihenfolge halten, wie der SWR mit Bezug auf das Gesundheitsministerium berichtet. Hintergrund: Nach wie vor seien immer nur begrenzte Mengen an Impfstoffen verfügbar. Daher werde man die bestehende Priorisierung zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht aufgehoben. Im Juni werde sich die Situation sehr wahrscheinlich deutlich entspannen. Beim großen Nachbarn Baden-Württemberg sowie anderen Bundesländern ist dies nicht mehr der Fall, wo niedergelassene Hausärzte selbst entscheiden können, welche ihrer Patienten zuerst gegen das Coronavirus geimpft werden.

Corona-Impfung bei Hausarzt.

Corona in Rheinland-Pfalz: Inzidenz unter 80 – Doch der traurige Rekordhalter hat das Doppelte

Update vom 17. Mai, 6:48 Uhr: Wie das Robert Koch-Institut (RKI) am Montagmorgen meldet, sinkt die 7-Tage-Inzidenz in Rheinland-Pfalz auf 78,2 und liegt damit deutlich unter dem wichtigen Schwellenwert von 100. Trauriger Spitzenreiter ist Ludwigshafen mit einer Inzidenz von 164,3 gefolgt von den Städten Worms (129,3) und Speyer (110,8). Im inoffiziellen Corona-Ranking der 16 Bundesländer verharrt der einstige Primus Rheinland-Pfalz dennoch auf den 8. Rang hinter Berlin (68,3) sowie Bremen (63,6) und rangiert vor Bayern (82,6). Die Zahl der Neuinfektionen ist um 338 gegenüber dem Vortag gestiegen auf 149.106 seit Pandemie-Beginn. Die 7-Tage-Fallzahl beträgt 3.200. Seit Beginn der Pandemie sind 3.646 Menschen an oder mit Covid-19 verstorbenen – somit sind vier weitere Todesopfer zu beklagen.

Corona in Rheinland-Pfalz: Shopping, Gastro & Co. – Wo nun gelockert wird

Update vom 14. Mai, 12:18 Uhr: In Worms (Inzidenz 113,7) ist seit Freitag (14. Mai) in den Geschäften wieder sogenanntes Terminshopping möglich, da die Inzidenz stabil mehr als fünf Tage unter 150 gelegen hat, wie die Stadtverwaltung mitgeteilt hat. Voraussetzung: Alle Kunden mit Terminbuchung müssen vor dem Eintritt ein negatives Test-Ergebnis vorzeigen, das nicht älter als 24 Stunden sein darf. Vollständig geimpfte sowie Personen, die ihre Genesung nachweisen können, brauchen keinen Testnachweis.

Einen weiteren Öffnungsschritt lässt auch die Stadt Frankenthal (Inzidenz 63,6) zu, wo die Stadtbücherei ab Montag (17. Mai) wieder für den Ausleihbetrieb öffnet: Montags von 14 bis 18 Uhr, dienstags, donnerstags und freitags von 10 bis 18 Uhr sowie samstags von 10 bis 13 Uhr. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Besucher müssen keinen negativen Corona-Test nachweisen, jedoch einen medizinischen Mund-Nasen-Schutz tragen. Zudem ist die Besucherzahl begrenzt. Der Abholservice wird ab Montag nur noch in Ausnahmefällen und nach vorheriger Rücksprache angeboten.

Corona in Rheinland-Pfalz: Diese Regeln gelten in der Stadtbücherei Frankenthal

Der Aufenthalt in der Stadtbücherei ist beschränkt auf die Auswahl und die Ausleihe von Medien. Sitzgelegenheiten, Lesecafé, Arbeitsplätze, Internet-PCs, Kopiergeräte, Spielsachen und Gaming-Bereich können nicht genutzt werden. Die Rückgabe von Medien erfolgt weiterhin über die Rückgabebox an der Ecke Sterngasse/Welschgasse. 

Die Stadtbücherei in Frankenthal öffnet ab 17. Mai wieder. (Symbolfoto)

Während der Schließzeit wurden alle Leihfristen jeweils pauschal um vier Wochen nach hinten gesetzt. Ab Montag, den 14. Juni, versendet die Stadtbücherei wieder Mahnbriefe. Verlängerungen von Medien können über den Online-Katalog der Stadtbücherei, per App, per E-Mail unter stadtbuecherei@frankenthal.de oder telefonisch unter der Nummer 06233-89630 vorgenommen werden.

Corona in Rheinland-Pfalz: Inzidenz sinkt weiter – Hier sind jetzt Lockerungen drin

Update vom 13. Mai: Die Inzidenz-Zahlen in Rheinland-Pfalz fallen weiter. Landesweit liegt der Wert am Donnerstagmorgen laut Zahlen des RKI bei 92,1. Mit der neuen Corona-Verordnung von Rheinland-Pfalz, sie seit Mittwoch (12. Mai) gilt, kommen auch Lockerungen für Landkreise und Städte mit niedrigen Inzidenzen. Wir haben zusammengefasst, welche Lockerungen und Öffnungen bei bestimmten Inzidenz-Werten möglich sind – und welche Regeln weiter gelten.

Corona in Rheinland-Pfalz: Inzidenz weiter im Sinkflug – erste Städte lockern massiv

Update vom 12. Mai, 6:55 Uhr: Mit einem Inzidenzwert von 55,4 am Mittwochmorgen (Quelle: RKI) hat Frankenthal landesweit den viertniedrigsten Inzidenzwert. Da die 100er-Marke an fünf Werktagen in Folge unterschritten wurde, greift ab dem morgigen Donnerstag (13. Mai) die „Bundes-Notbremse“ nicht mehr. Grundlage für die geltenden Maßnahmen ist dann wieder die Landesverordnung Rheinland-Pfalz sowie die Allgemeinverfügung der Stadtverwaltung. Für Frankenthal bedeutet das ab Donnerstag unter anderem: Die Ausgangssperre fällt weg, Treffen sind wieder mit bis zu fünf Personen aus zwei Hausständen möglich und die Außengastronomie darf öffnen. 

Die Landesregierung hat im Rahmen des „Perspektivplans Rheinland-Pfalz“ außerdem weitreichendere Lockerungen angekündigt, als sie die bisherige Verordnung vorsieht: Der gesamte Handel darf mit den Bedingungen des Lebensmittelhandels öffnen. Auch im Sport gibt es mehr Lockerungen als bisher vorgesehen. In einem zweiten und dritten Öffnungsschritt ab 21. Mai bzw. 2. Juni sollen weitere Lockerungen unter anderem für Kultur und Gastronomie folgen. Eine neue Landesverordnung wird im Laufe des Dienstagabends erwartet.

Corona in Rheinland-Pfalz: Dreyer verkündet heute 3-Stufen-Plan für Lockerungen – das steht drin

Update vom 11. Mai, 8:26 Uhr: Die rheinland-pfälzische Ministerpräsidentin Malu Dreyer (SPD) stellt am heutigen Dienstag (14 Uhr) die nächsten Öffnungsschritte im Lockdown vor. In Abstimmung mit den Kommunen und mehreren Verbänden hat die Landesregierung ein abgestuftes Konzept erarbeitet. Darüber entscheidet am Dienstag zunächst das Kabinett, dann informiert Dreyer die Öffentlichkeit. Dabei wird es voraussichtlich unter anderem um Tourismus in den Pfingstferien, um Sport und Gastronomie gehen.

Sinkende Infektionszahlen machen Öffnungen möglich. In 21 der 36 Kreise und kreisfreien Städte lag die Inzidenz zuletzt unter 100. Landesweit wurden 98,0 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner binnen sieben Tagen registriert. Dazu kämen immer mehr Geimpfte und Genesene, heißt es in der Ankündigung der Staatskanzlei.

Corona in Rheinland-Pfalz: Bei stabiler Inzidenz unter 100 – Handel öffnet ab Mittwoch wieder

Klar ist bereits: In Kreisen und kreisfreien Städten mit einer stabilen 7-Tage-Inzidenz unter 100 kann der gesamte Handel von Mittwoch an wieder öffnen. Es gelten die gleichen Bedingungen wie in den Lebensmittelgeschäften. Zudem ist die Vermietung von Ferienwohnungen und die Übernachtung in Wohnmobilen mit eigenen sanitären Anlagen dann wieder möglich sein.

Rechtzeitig zum Pfingstwochenende - ab Freitag (21. Mai) - sollen in einer zweiten Stufe des Perspektivplans weitere Öffnungen folgen. Ein dritter Öffnungsschritt ist ab Mittwoch (2. Juni) und damit pünktlich zu Fronleichnam geplant. Immer vorausgesetzt, die Bundes-Notbremse greift nicht, also die Inzidenz der Neuinfektionen auf 100.000 Einwohnern in den vergangenen sieben Tagen liegt stabil unter 100.

Corona in Rheinland-Pfalz: Inzidenz knapp unter Schwellenwert 100

Update vom 11. Mai, 6:51 Uhr: Wie das Robert Koch-Institut (RKI) am Dienstagmorgen mitteilt, sinkt die 7-Tage-Inzidenz in Rheinland-Pfalz zwar nur minimal um 1,8 auf 98, bleibt jedoch weiterhin unter dem wichtigen Schwellenwert von 100. Trauriger Spitzenreiter ist Ludwigshafen mit einer Inzidenz von 162,0 gefolgt vom Landkreis Altenkirchen (161,5) und der Stadt Kaiserslautern (144,0). Im inoffiziellen Corona-Ranking der 16 Bundesländer rutscht der einstige Primus Rheinland-Pfalz dennoch auf den 8. Rang hinter Bremen (97,0) sowie Berlin (93,7) und rangiert vor seinem westlichen Nachbarn Saarland (105,9). Die Zahl der Neuinfektionen ist um 377 gegenüber dem Vortag gestiegen. Seit Beginn der Pandemie sind 3.622 Menschen an oder mit Covid-19 verstorbenen – somit sind acht weitere Todesopfer zu beklagen.

Corona in Rheinland-Pfalz: Dieser Kreis hat die niedrigste 7-Tage-Inzidenz

Update vom 10. Mai: In Rheinland-Pfalz gibt es 448 neue Corona-Fälle, wie das renommierte Robert-Koch-Institut (RKI) in Berlin am Montagmorgen meldet. Somit haben sich insgesamt seit Pandemie-Ausbruch 145.732 Menschen mit Covid-19 infiziert. Die 7-Tage-Fallzahl beträgt 4.084. Die Zahl der Todesfälle, die an oder mit Corona gestorben sind, erhöht sich um ein Opfer auf 3.614. Die 7-Tage-Inzidenz liegt aktuell bei 99,8 und ist um 3,1 gestiegen. Die höchste Inzidenz in Rheinland-Pfalz haben die Städte Ludwigshafen (162,6) und Kaiserslautern (156,0) sowie der Landkreis Altenkirchen (151,4).

Über einer Inzidenz von 100 liegen 14 der 36 Kreise und Städte. Von Mittwoch an will Rheinland-Pfalz die Corona-Regeln in Kommunen lockern, deren Inzidenz stabil unter 100 liegt. Der gesamte Handel
kann dann wieder öffnen, es gelten die gleichen Bedingungen wie in den Lebensmittelgeschäften.

Die niedrigste Inzidenz hatte nach RKI-Daten vom Montagmorgen der Kreis Vulkaneifel mit 34,6 Infektionen je 100 000 Einwohner. Die Landeshauptstadt Mainz könnte zurzeit noch nicht von den angekündigten Lockerungen profitieren - dort kamen zuletzt 142,7 Infektionen auf 100.000 Einwohner.

Corona in Rheinland-Pfalz: Mehr Freiheiten – so viele Menschen sind vollständig geimpft

Update vom 9. Mai: Kontaktbeschränkungen und Ausgangssperren - diese Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie gelten auch in Rheinland-Pfalz für vollständig Geimpfte und Genesene seit Sonntag nicht mehr. Vollständig geimpft sind laut Robert Koch-Institut aber erst weniger als 425.000 Rheinland-Pfälzer (Stand: Donnerstag) - etwa zehn Prozent. Nach der Zustimmung des Bundesrats trat die Verordnung in Kraft. Die Ampel-Regierung hatte trotz Bedenken der FDP zugestimmt.

„In Rheinland-Pfalz gelten vergleichbare Regelungen bereits seit dem 24. April“, hatte Ministerpräsidentin Malu Dreyer (SPD) gesagt. Für Geimpfte und Genesene gibt es bereits Ausnahmen von der Testpflicht und der Absonderungspflicht nach der Einreise aus einem Risikogebiet. Ein Überblick: Diese Rechte bekommen vollständig Geimpfte und Genesene zurück.

Corona in Rheinland-Pfalz: Endlich! Inzidenz fällt in Rheinland-Pfalz unter 100 

Update vom 8. Mai, 14:46 Uhr Die Sieben-Tage-Inzidenz in Rheinland-Pfalz ist am Samstag erstmals seit 10. April wieder unter die Marke von 100 gefallen. Nach Angaben des Landesuntersuchungsamtes lag die Zahl der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner innerhalb der vorangegangen sieben Tage bei 96,7 - nach 104,0 am Vortag (Stand 11.15 Uhr). Die Gesundheitsämter in Rheinland-Pfalz registrierten 351 Neuinfektionen mit dem Virus Sars-CoV-2. Aktuell sind 14 718 Menschen mit dem Coronavirus infiziert. Die Zahl der Patienten, die seit Beginn der Pandemie an oder mit Covid-19 gestorben sind, blieb wie am Vortag bei 3.613.

Die höchste Sieben-Tage-Inzidenz gab es nach den für die Bundes-Notbremse maßgeblichen Zahlen des Robert Koch-Instituts (RKI) vom Samstagmorgen (Stand 3.10 Uhr) in der Stadt Ludwigshafen mit 173,6. Danach folgen die Städte Speyer (158,2) und Worms (149,6). Über einer Inzidenz von 100 liegen 15 der 36 Kreise und Städte. Die niedrigste Inzidenz hat der Kreis Vulkaneifel mit 42,9. Die Pandemie begann in Rheinland-Pfalz Ende Februar 2020 mit einem positiven Test in Koblenz. Seitdem haben sich in dem Bundesland nachweislich 145.256 Menschen mit Sars-CoV-2 infiziert.

BundeslandRheinland-Pfalz
LandeshauptstadtMainz
Fläche19.847 km²
Einwohnerzahl4,085 Millionen (Stand: 2019)
MinisterpräsidentinMalu Dreyer (SPD)

Corona in Rheinland-Pfalz: Präsenzunterricht! Hier öffnet die Musikschule wieder

Update vom 7. Mai, 10:26 Uhr: Und der nächste Schritt zurück in die Normalität: In Frankenthal (Inzidenz 67,7) darf auch die Städtische Musikschule wieder für den Präsenzunterricht öffnen. Streicher, Pianisten, Schlagzeuger und Gitarristen können wieder im Einzel- und Gruppenunterricht bis drei Personen unterrichtet werden. Ab Montag (10. Mai) beginnt auch wieder der Unterricht für Bläser und Sänger – ausschließlich im Einzelunterricht und mit Vorlage eines negativen Corona-Schnelltests. Weiterhin entfallen muss der Unterricht der Ensembles, der Eltern-Kind-Kurse und die musikalische Früherziehung und Grundausbildung. Der Wiedereinstieg für den Kleinkindbereich ist bei wärmeren Temperaturen im Freien geplant.

Wir hoffen, nach den Sommerferien das neue Schuljahr wieder in allen Bereichen im Präsenzunterricht starten zu können und möchten dafür jetzt schon werben. Deshalb freuen wir uns auf viele Interessierte, denen wir unsere Arbeit präsentieren dürfen – auch wenn wir auf die klassischen Formate verzichten müssen“, so Musikschulleiterin Mechthilde Wieder-Fücks. 

Corona in Rheinland-Pfalz: Ab heute „Click & Meet“ möglich – Diese Stadt erlaubt wieder Shopping

Update vom 5. Mai, 12:31 Uhr: Mit einem Inzidenzwert von 104,6 hat die Stadt Frankenthal am Mittwoch (5. Mai) fünf Werktage in Folge den Schwellenwert von 150 unterschritten. Heißt: Ab Freitag (7. Mai) darf der Handel wieder Terminshopping anbieten. Voraussetzung für dieses „Click & Meet“ ist, dass der Zutritt einzelnen Kunden nur nach vorheriger Terminvereinbarung und für einen fest begrenzten Zeitraum gestattet ist. Pro 40 Quadratmeter darf ein Kunde bedient werden. Kunden müssen ein negatives Testergebnis vorlegen, das nicht älter als 24 Stunden sein darf und beim Einkauf eine medizinische Maske tragen. Die Kontaktdatenerfassung bleibt ebenfalls Pflicht. Die Geschäfte dürfen dabei keine Waren verkaufen, die über das übliche Sortiment hinausgehen.

Im pfälzischen Frankenthal ist ab 7. Mai wieder Terminshopping „Click & Meet“ erlaubt. (Symbolfoto)

Rückblick: Mit Inkrafttreten des überarbeiteten Infektionsschutzgesetzes mussten in Frankenthal seit dem 26. April viele Händler ihre Geschäfte schließen und durften nur noch „Click & Collect“ – also Abholung vor Ort – anbieten. Die „Bundesnotbremse“ sieht diesen Schritt vor, wenn der Inzidenzwert von 150 an drei aufeinanderfolgenden Tagen überschritten ist. Die Rücknahme ist erst wieder möglich, wenn diese Grenze an fünf Werktagen unterschritten wird. Sonn- und Feiertage werden bei Unterschreitung nicht mitgezählt.

Corona in Rheinland-Pfalz: Inzidenz sinkt Richtung 100 – Nur noch eine Stadt mit über 200

Update vom 5. Mai, 6:53 Uhr: Wie das Robert Koch-Institut (RKI) am Mittwochmorgen mitteilt, sinkt die 7-Tage-Inzidenz in Rheinland-Pfalz deutlich um 6,3 auf jetzt 113,8. Im inoffiziellen Corona-Ranking der 16 Bundesländer verharrt der einstige Primus Rheinland-Pfalz und belegt heute aktuell den 7. Rang hinter Mecklenburg-Vorpommern (105,7) und Berlin (104,8). Die Zahl der Neuinfektionen ist um 571 gegenüber dem Vortag gestiegen. Seit Beginn der Pandemie sind 3.577 Menschen an oder mit Covid-19 verstorbenen – somit sind 13 weitere Todesopfer zu beklagen.

Trauriger Spitzenreiter ist Speyer mit einer Inzidenz von 203,7. Damit ist die Domstadt der einzige Stadt- oder Landkreis in ganz Rheinland-Pfalz mit einem Wert über 200. Auf dem zweiten Platz rangiert Ludwigshafen mit bereits deutlichem Abstand und einer Inzidenz von 162,0 – gefolgt vom Donnersbergkreis (156,7) und der Stadt Worms (153,2).

Corona in Rheinland-Pfalz: CDU-Landeschef Baldauf gegen Anerkennung häuslicher Selbsttests

Update vom 4. Mai, 11:08 Uhr: Der Vorsitzende der CDU-Landtagsfraktion, Christian Baldauf (53), zeigt sich besorgt über Lücken in der Teststrategie des Landes für Schüler*innen in Rheinland-Pfalz und spricht sich sogar gegen die Anerkennung von häuslichen Selbsttests aus: „In Rheinland-Pfalz dürfen Selbsttest auch zuhause durchgeführt werden, wenn die Schulgemeinschaft dies beschließt. In anderen Bundesländern wie im Saarland oder in Nordrhein-Westfalen ist das nicht so: Hier werden ausschließlich Testergebnisse anerkannt, die unter Aufsicht der Lehrpersonen oder in Corona-Testzentren durchgeführt werden.

Deshalb fordert er, dass man zum Schutz aller Schüler*innen und aller an Schule beteiligten Personen der Vorgehensweise des Saarlands und Nordrhein-Westfalens folgen sollte. „Zuhause durchgeführte Selbsttests sollten nicht mehr anerkannt werden, um am Präsenzunterricht in den Schulen teilzunehmen“, fordert der Frankenthaler Politiker.

Der CDU-Landesvorsitzende Christian Baldauf will häusliche Selbsttests nicht anerkennen lassen. (Archiv)

Darüber hinaus müsse klar sein: Wird die Testung verweigert, ist ein Schulbesuch nicht möglich. Dann würde der Online-Unterricht zwingend. Allerdings seien die entsprechenden Richtlinien in Rheinland-Pfalz unklar und missverständlich formuliert. Daher sei eine präzise und unmissverständliche Gestaltung zum Schutze aller unverzichtbar. Die Regeln müssen für alle Schüler*innen und deren Familien gelten. Denn nur so kann ein geregelter und vor allem sicherer Präsenzunterricht für alle gelingen.

CDU-Landeschef Christian Baldauf weiter: „In diesem Zusammenhang dürfen insbesondere an den Grundschulen und Kitas im Land die sogenannten Lolli-Tests nicht außen vor bleiben. Diese Corona-Schnelltests, die auf dem Sammeln von Probenmaterial im Mundraum basieren, sind insbesondere für jüngere Kinder sehr leicht durchzuführen. Überfällig ist ein Konzept des Landes, diese Art von Tests für unsere Kinder im Land anzubieten.“

Corona in Rheinland-Pfalz: Nach Bundes-Notbremse – Diese Stadt öffnet Schulen und Kitas wieder

Update vom 3. Mai, 15:01 Uhr: In Absprache mit der Aufsichts- und Dienstleistungsdirektion (ADD) wird die Stadt Frankenthal ab Mittwoch (5. Mai) ihre Schulen wieder öffnen. Außerdem öffnet die Stadt Frankenthal die Kitas – sie kehren in den Regelbetrieb unter Corona-Bedingungen zurück. Grund ist, dass der 7-Tage-Inzidenz an fünf aufeinanderfolgenden Werktagen (Sonn- und Feiertage werden bei der Unterschreitung nicht mitgezählt) unter dem Schwellenwert von 165 lag.

Mit dieser Entwicklung treten die Maßnahmen am übernächsten Tag wieder außer Kraft, so sieht es das Bundesgesetz vor. Die Schulen können dann wieder den Wechselunterricht aufnehmen. Bis zu den Pfingstferien bleiben sowohl Grund- und als auch weiterführende Schulen im Wechselunterricht. Über diese Entwicklung wurden die Schulen am Montagvormittag durch den Fachbereich Schulen informiert. Die Stadt Frankenthal hat sich hierzu eng mit der zuständigen Behörde, der ADD, abgestimmt. 

Die Schließung von Schulen und Kindertagesstätten galt seit Montag (26. April), da die hierfür ausschlaggebende Grenze von einem Inzidenzwert von 165 überschritten war. 

Corona in Rheinland-Pfalz: Sonntag runter, Montag rauf – Inzidenz-Jo-Jo geht weiter

Update vom 2. Mai, 9:19 Uhr: Es gibt 449 neue Corona-Fälle in Rheinland-Pfalz, wie das Robert-Koch-Institut am Sonntagmorgen meldet. Insgesamt haben sich seit Ausbruch der Pandemie 140.908 Menschen mit dem Virus infiziert. Die Zahl der Todesfälle bleibt bei 3.561. Die 7-Tage-Inzidenz springt von 124,6 auf 116,9 herunter.

Update vom 1. Mai, 9:44 Uhr: In Rheinland-Pfalz gibt es 732 neue Corona-Fälle, wie das Robert-Koch-Institut am Samstagmorgen meldet. Insgesamt haben sich seit Pandemie-Ausbruch 140.459 Menschen infiziert. Die Zahl der Todesfälle steigt um acht auf 3.561 an. Die 7-Tage-Inzidenz liegt aktuell bei 124,6. Die höchste Inzidenz in Rheinland-Pfalz haben der Landkreis Donnersberg (185,9), die Stadt Worms (176) und die Südliche Weinstraße (163,8).

Corona in Rheinland-Pfalz: Obwohl Inzidenz sinkt – Absturz im Bundesland-Ranking

Update vom 29. April, 6:47 Uhr: Obwohl die 7-Tage-Inzidenz in Rheinland-Pfalz laut Robert Koch-Institut (RKI) in Berlin am Donnerstagmorgen um 0,8 auf aktuell 134,9 gesunken ist, rutscht das kleine Bundesland im inoffiziellen Corona-Ranking ab – vom 6. auf den 7. Platz. Dagegen klettert Mecklenburg-Vorpommern (132,1) auf den 6. Rang. hinter Rheinland-Pfalz rangiert der Nachbar Saarland mit 143,6 auf dem 8. Platz.

Die Zahl der Neuinfektionen hat um 1.180 zugenommen. Die Fallzahl der letzten sieben Tage beträgt 5.523. Seit Beginn der Pandemie sind 3.544 Menschen an oder mit Covid-19 gestorben – somit sind fünf Opfer mehr zu beklagen als noch am Vortag.

Corona in Rheinland-Pfalz: 12.000 neue Impfstoff-Dosen da – wer zuerst Johnson & Johnson kriegt

Update vom 28. April, 14:21 Uhr: Das Land Rheinland-Pfalz hat in dieser Woche erstmals den Corona-Impfstoff der Firma Johnson & Johnson bekommen. Mit den rund 12.000 Dosen sollten vor allem Menschen in Obdachlosen-, Erstaufnahmeeinrichtungen sowie in Frauenhäusern, dem Maßregelvollzug und der psychiatrischen Tagespflege geimpft werden, kündigte Gesundheitsministerin Sabine Bätzing-Lichtenthäler (SPD) am Mittwoch in Mainz an. Diese schwer erreichbaren Gruppen seien ausgewählt worden, weil bei dem Impfstoff eine Spritze ausreiche und nicht zwei Termine eingehalten werden müssten.

Die rund 12.000 Dosen reichten für die Zielgruppe aus, sagte der Landesvorstand des Deutschen Roten Kreuzes (DRK), Manuel Gonzalez. In Abstimmung mit den Einrichtungen werde es „in Kürze“ losgehen. Das DRK organisiert die Impfungen für diese Menschen.

Corona in Rheinland-Pfalz: Freiheiten „Light“ für Geimpfte kommen

Update vom 27. April, 18:30 Uhr: Zum Thema Rechte für Geimpfte wird das Bundeskabinett in der ersten Mai-Woche über eine zustimmungspflichtige Verordnung beraten, sagt Ministerpräsidentin Malu Dreyer am Dienstag im Landtag. „Der Bundesrat wird die Verordnung nicht aufhalten“, und voraussichtlich am 28. Mai darüber beraten. Wichtig sei ein bundesweit einheitliches Verfahren für Geimpfte. Es gehe bei der Bundesverordnung nicht um Sonderrechte, sondern um ein Konzept, nach dem nicht mehr berechtigte Grundrechtseinschränkungen aufgehoben würden, erläuterte Staatssekretärin Heike Raab (SPD). Dabei sollen – wie in Rheinland-Pfalz – 14 Tage nach der zweiten Impfung Geimpfte und negativ Getestete gleichgestellt werden. Es solle aber keine Sonderöffnungen nur für Geimpfte geben – etwa in Museen oder Schwimmbädern. Die Kontakt- und Ausgangssperren in Pflegeeinrichtungen wie Altenheimen könnten aber für Geimpfte aufgeweicht werden.

Als Ausweis für eine Impfung müsse künftig nicht mehr der gelbe Impfpass ständig mitgeführt werden, sondern es solle eine digitale europaweit gültige Greencard geben, so Raab. Maßnahmen unterhalb der Schwelle starker Grundrechtseinschränkungen wie Masken und Abstand halten blieben noch eine Weile erhalten. Wenn alle Lehrer und die meisten Eltern geimpft seien, sei es aus Sicht von Ministerpräsidentin Dreyer ausgeschlossen, weiterhin so restriktiv mit Kindern, Schulen und Kitas umzugehen. Diese Frage müsse allerspätestens im Juni ernsthaft diskutiert werden und sie hoffe auf frühere Erleichterungen. „Ich bin zuversichtlich, was den Sommer betrifft.“

Corona in Rheinland-Pfalz: Kritik am Impf-Gipfel seitens der Opposition

Trotz viel Zuspruch für den Vorstoß beim Impf-Gipfel gibt es auch Kritik: Der stellvertretende CDU-Landeschef, Christian Baldauf, bemängelt, es sei bedauerlich, „dass die Ministerpräsidentenkonferenz im Hinblick auf Erleichterungen für Genesene, gegebenenfalls mit Zusatzimpfung, und Voll-Geimpfte vage geblieben ist und die Entscheidung um Wochen vertagt hat“.

Der stellvertretende Vorsitzende der AfD-Fraktion, Jan Bollinger, nennt die Ergebnisse des Gesprächs der Bundeskanzlerin mit den Regierungschefs der Länder „mehr als enttäuschend“. „Bereits ganz grundlegende Fragen, etwa dazu, welche grundrechtseinschränkenden Maßnahmen für Geimpfte und Genesene nun wann beendet werden sollen, bleiben unbeantwortet.“

Unterdessen preschen andere Bundeländer, darunter auch das Nachbarland Hessen, vor und schaffen vollendete Tatsachen.

Corona in Rheinland-Pfalz: Freiheiten für Geimpfte? Heute äußert sich Malu Dreyer dazu

Update vom 27. April, 13:41 Uhr: Die beiden Corona-Schnelltestzentren in Frankenthal öffnen auch am Maifeiertag am kommenden Samstag (1. Mai). Auf dem Festplatz testet die DLRG Ortsgruppe Frankenthal von 10 bis 16 Uhr. Im Schnelltestzentrum im City-Center bietet der Arbeiter-Samariter-Bund die anlass- und kostenlosen Schnelltests von 8 bis 13 Uhr an. Eine Voranmeldung ist in beiden Testzentren nicht erforderlich. Alle Informationen zum Angebot und zu den weiteren Schnellteststellen sind auf www.corona-frankenthal.de/schnelltestzentrum zu finden.

Corona in Rheinland-Pfalz: Freiheiten für Geimpfte? Heute äußert sich Malu Dreyer dazu

Update vom 26. April, 20 Uhr: Die rheinland-pfälzische Ministerpräsidentin Malu Dreyer (SPD) wird die Öffentlichkeit am Dienstag in einer Pressekonferenz über die Ergebnisse des Impf-Gipfels mit Bundeskanzlerin Angela Merkel informieren. Zunächst wird Dreyer am Morgen den Ältestenrats den Landtags darüber unterrichten. Nach den Bund-Länder-Beratungen hatte die Bundeskanzlerin bereits am Montagabend erklärt, dass die Impfreihenfolge spätestens im Juni aufgehoben werden soll. Sie kündigte außerdem eine Verordnung an, die Lockerungen für Geimpfte und Genesene regeln soll. Weitere Details zu den Plänen der Regierung nannte Merkel nicht.

Die rheinland-pfälzische Ministerpräsidentin Malu Dreyer äußerte sich klar zu Freiheiten für Geimpfte. (Archivfoto)

Corona in Rheinland-Pfalz: CDU-Vize Klöckner fordert Freiheitsrechte für Geimpfte

Erstmeldung vom 26. April, 12 Uhr: CDU-Vize Julia Klöckner (48) hat sich vor dem Impfgipfel von Bund und Ländern am Nachmittag dafür ausgesprochen, Geimpften gewisse Freiheitsrechte zurückzugeben. Auf die Frage, wann die Impfpriorisierung fallen solle, sagte die Landesvorsitzende der Union in Rheinland-Pfalz am Montagmorgen (26. April) vor einer hybriden Sitzung des CDU-Präsidiums in Berlin, dies habe auch damit zu tun, wie weit der Impf-Fortschritt sei. Die 16 Bundesländer kämen hier nur sehr unterschiedlich voran. Bereits im Vorfeld des Impfgipfels stehen einige Lockerungen für Geimpfte zur Diskussion.

Geimpften sollten gewisse Freiheitsrechte, die die zeitweilig eingeschränkt worden seien, schnell wiedererlangen, sagte Klöckner.
Klar sei auch: „Menschen brauchen Perspektive“, weil vielen die Decke auf den Kopf falle. Zugleich müsse auf den Expertenrat gehört werden. „Ich schätze, der Sommer wird uns wieder viel Luft geben“, betonte Klöckner.

Laut CDU-Vize Julia Klöckner (48) sollen gegen Corona geimpfte Menschen Freiheitsrechte wiedererlangen.

Auf die Frage, ob die Menschen in den Sommerurlaub fahren könnten, antwortete sie: „Ich bin zuversichtlich. Nichtsdestotrotz müssen wir uns dann auch die Fakten anschauen.“ Klöckner ergänzte: „Denn am Ende wollen wir ja vorankommen und nicht wieder Schritte zurückfallen.“

Corona in Rheinland-Pfalz: Erneuter Absturz im Ranking der Bundesländer

Wie das Robert Koch-Institut (RKI) am Montagmorgen mitteilt, steigt die 7-Tage-Inzidenz in Rheinland-Pfalz deutlich um 6,2 auf jetzt 143,1. Im inoffiziellen Corona-Ranking der 16 Bundesländer rutscht der einstige Primus Rheinland-Pfalz erneut um zwei Plätze ab und belegt aktuell nur noch den 8. Rang hinter Nachbar Saarland (142,9) und Mecklenburg-Vorpommern (139,4). Auch die Zahl der seit Beginn der Pandemie an oder mit Covid-19 verstorbenen Menschen ist um einen Todesfall gestiegen – auf jetzt insgesamt 3.515. (dpa/pek)

Rubriklistenbild: © Christoph Schmidt/picture alliance/dpa -Bildfunk

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