Normalität nach den Urlaub?

Rheinland-Pfalz: Hunderttausende Schüler starten in die Sommerferien  

Rheinland-Pfalz – Ein besonderes Schuljahr geht zu Ende. Je nach aktueller Lage soll nach den Sommerferien wieder mehr Normalität an den Schulen herrschen.

  • Coronavirus in Rheinland-Pfalz: Die aktuellen Fallzahlen sowie die neusten Entwicklungen im News-Ticker
  • Die aktuelle Corona-Verordnung von Rheinland-Pfalz gilt seit dem 24. Juni.
  • Lockerungen für private Feiern und Veranstaltungen gelten ab jetzt.
  • Corona in Rheinland-Pfalz: Insgesamt 6.979 bestätigte SARS-CoV-2 Infektionen, 235 Personen tot, 6.582 genesen, 156 aktive Fälle. (Stand 28. Juni)

Update vom 3. Juli: Hunderttausende Schüler haben ungewöhnliche Monate hinter sich. Am Freitag (3. Juli ist das von der Corona-Krise gezeichnete Schuljahr 2019/20 in Rheinland-Pfalz zu Ende gegangen - rund 406 900 Schüler starteten in die Sommerferien. Ministerpräsidentin Malu Dreyer (SPD) appellierte in einer Videobotschaft beim Kurznachrichtendienst Twitter, trotz aller Ferienfreude weiterhin auf Abstandsregeln und die Maskenpflicht zu achten. „Denn das Virus ist nicht weg, sondern wir müssen einfach mit ihm leben.“

Der rasante Corona-Ausbruch in Gütersloh zeigt uns, wie gefährlich das Virus noch immer ist

Ministerpräsidentin Malu Dreyer (SPD)

Nach den Sommerferien ab Mitte August soll in den Schulen wieder der Regelbetrieb herrschen - mit einem neuen Hygieneplan. Dieser sieht unter anderem für den Unterricht in den Klassenräumen keine
Abstandsregel mehr vor.

Während der Sommerferien will das Bildungsministerium beobachten, wie sich das Infektionsgeschehen entwickelt und ob dies die Rückkehr zum Regelbetrieb auch zulässt. Andernfalls sind zwei Szenarien im Blick – das bisherige Nebeneinander von Präsenz- und Fernunterricht sowie vorübergehende Schulschließungen bei einem größeren Ausbruch. „Der rasante Corona-Ausbruch in Gütersloh zeigt uns, wie gefährlich das Virus noch immer ist.“ (dpa)

Rheinland-Pfalz: Corona-Ausbruch in Glaubensgemeinschaft – Hochzeit findet trotzdem statt

Update vom 28. Juni: Am Samstagabend werden im Landkreis Germersheim neun bestätigte Corona-Fälle gemeldet. Nach Informationen der Rheinpfalz gehören acht der Infizierten der Freien Evangeliums-Christen-Gemeinde in Schwegenheim an. Das Gesundheitsamt ergreift aktuell Maßnahmen zur Unterbrechung der Infektionsketten. Die Infizierten und ihre Kontaktpersonen seien in Quarantäne, heisst es in einer Pressemitteilung. Da Kinder aus den betroffenen Familien die Kindertagesstätte „Sonnenstrahl" besuchen, werden vorsichtshalber auch die Mitarbeiter der Kita und die anderen Kinder getestet. Die bisherigen Testergebnisse seien alle negativ.

Corona in Germersheim: Kreisverwaltung erlaubt Hochzeit – trotz Corona-Ausbruch

Die Gesundheitsbehörde arbeite eng mit den Kirchenvorstehern zusammen. Die Glaubensgemeinschaft helfe dabei das Infektionsgeschehen einzudämmen, so die Kreisverwaltung. Deswegen sei auch eine Hochzeit in der Glaubensgemeinschaft am Samstag erlaubt worden, nachdem ein Hygienekonzept und weiter Vorgaben abgestimmt worden sind.

Trotz eines Corona-Ausbruchs in einer Glaubensgemeinschaft, erlaubt die Kreisverwaltung dort eine Hochzeit. (Symbolbild)

Landrat Fritz Brechtel appelliert an die Bevölkerung Corona nicht auf die leichte Schulter zu nehmen. Der aktuelle Ausbruch mache klar, dass die Pandemie noch nicht vorüber sei.

Rheinland-Pfalz: Behörden kontrollieren Quarantäne-Pflicht bei Reisenden aus Risikogebieten – diese Strafen drohen

Update vom 27. Juni: Die Einhaltung der Quarantänepflicht bei Reisenden aus Corona-Risikogebieten wird in Rheinland-Pfalz von den Gesundheits- und Ordnungsämtern kontrolliert. „Wenn sie nicht antreffbar sind, ist das ein Verstoß gegen die behördliche Anordnung der Quarantäne“, sagt am Samstag der Chef vom Dienst des Corona-Kommunikationsstabes der Staatskanzlei in Mainz.

Die Ordnungsämter sollen zumindest stichprobenartig auch auf Anmeldungen von Übernachtungen achten. Es sei aber nicht vorstellbar, flächendeckend durch die Hotels zu gehen. Bei Verstößen drohen nach dem Infektionsschutzgesetz bis zu zwei
Jahre Freiheitsstrafe oder Geldstrafen. Wenn ein Verstoß gegen die Quarantänepflicht zur Infektion eines anderen Menschen führen sollte, könnte er oder sie sich zudem wegen fahrlässiger Körperverletzung strafbar machen.

Die Quarantänepflicht ist in einer am Freitag in Kraft getretenen Änderung der Zehnten Corona-Bekämpfungsänderung enthalten. Darin heißt es: „Personen, die auf dem Land-, Wasser- oder Luftweg in das Land Rheinland-Pfalz einreisen und sich zu einem beliebigen Zeitpunkt innerhalb von 14 Tagen vor Einreise in einem Risikogebiet ... aufgehalten haben, sind verpflichtet, sich unverzüglich nach der Einreise auf direktem Weg in die eigene Häuslichkeit oder eine andere geeignete Unterkunft zu begeben und sich für einen Zeitraum von 14 Tagen nach ihrer Einreise ständig dort abzusondern.“

Dies sei keine „Lex Gütersloh“, betonte der Chef vom Dienst des Corona-Kommunikationsstabes. Die Regelung gelte für alle in- und ausländischen Risikogebiete. „Das Virus macht vor Landesgrenzen nicht Halt.“ Die Verordnung regelt auch die Ausnahme einer Einreise, wenn der Nachweis für einen negativen Corona-Test vorgelegt wird. Bei einem negativen Testergebnis nach der Einreise kann die Quarantäne verkürzt werden.

So sehr hat die Corona-Krise dem Tourismus in Rheinland-Pfalz geschadet

Update vom 26. Juni, 14:30 Uhr: Die Corona-Krise trifft auch die Tourismus-Branche im Land. Im Vergleich zum Vorjahresmonat reisten im April dieses Jahres rund 95 Prozent weniger Gäste nach Rheinland-Pfalz, teilt das Statistische Landesamt Rheinland-Pfalz am Freitag mit. Die Übernachtungszahlen gingen im gleichen Zeitraum um 90 Prozent zurück. Insgesamt buchten im April 2020 demnach knapp 42.200 Gäste rund 222.500 Übernachtungen in Rheinland-Pfalz. Laut Statistischem Landesamt waren von dem Rückgang alle Tourismus-Regionen im Land betroffen.

Am wenigsten traf die Krise die Vorsorge- und Rehabilitationskliniken. Aber auch hier reduzierten sich die Übernachtungen um 48 Prozent und die Zahl der Gäste um 57 Prozent gegenüber dem April 2019. Damit setzt sich der Negativ-Trend seit Beginn des Jahres weiter fort. In den ersten vier Monaten im Jahr 2020 besuchten 1,16 Millionen Gäste Rheinland-Pfalz. Das waren 48 Prozent weniger als im selben Zeitraum 2019. Die Zahl der Übernachtungen fiel um 45 Prozent auf 3,14 Millionen.

Die Coronakrise hat den Tourismus in Rheinland-Pfalz fast zum Erliegen gebracht. (Symbolbild)

Rheinland-Pfalz: Corona-regeln in Alten- und Pflegeheimen werden gelockert

Update vom 26. Juni: Angesichts der nach wie vor wenigen Neuinfektionen mit dem Coronavirus in Rheinland-Pfalz stehen weitere Lockerungen für Alten- und Pflegeheime im Land an. Eine neue Verordnung für diese Einrichtungen oder auch Unterkünfte für Menschen mit Behinderungen wird Gesundheitsministerin Sabine Bätzing-Lichtenthäler (SPD) am (heutigen) Freitag (12.30 Uhr) in Mainz vorstellen.

Die Verordnung enthält etwa Regelungen zu Ausgängen von Bewohnern, zu Besuchen in Heimen oder zum Umgang bei der Aufnahme neuer sowie der Wiederaufnahme älterer Bewohner etwa nach Klinikaufenthalten. In einer früheren Phase der Corona-Pandemie war die Bewegungsfreiheit für Bewohner deutlich eingeschränkt worden, auch Besuche waren für einen längeren Zeitraum nicht möglich. Diese Beschränkungen wurden bereits an mehreren Stellen wieder abgeschwächt

Corona in Rheinland-Pfalz: Corona-Verdacht im Landtag – Test-Ergebnis ist da

Update vom 25. Juni, 20:40 Uhr: Weil eine SPD-Abgeordnete mit einem Covid-19-Patienten in Kontakt war, ist im rheinland-pfälzischen Landtag am Donnerstag eine ganztägig geplante Plenarsitzung ausgefallen. Nie zuvor in der Geschichte des Landtags sei eine Plenarsitzung so kurzfristig abgesagt worden, erklärte die Landtagsverwaltung. Am Abend gab es Entwarnung: Der Coronavirus-Test der Abgeordneten fiel negativ aus. Die SPD-Landtagsabgeordnete Astrid Schmitt habe nach der Plenarsitzung am Mittwochabend erfahren, „dass sie im Rahmen eines dienstlichen Gesprächs Kontakt mit einer Person hatte, die später positiv auf Covid-19 getestet wurde“, teilte der Parlamentarische Geschäftsführer der SPD-Fraktion, Martin Haller, mit. Daraufhin habe sich die Abgeordnete umgehend in häusliche Quarantäne begeben und den Landtagspräsidenten informiert. Als Vizepräsidentin des Landtags hatte Schmitt die Plenarsitzung am Mittwoch zeitweise geleitet.

Corona in Rheinland-Pfalz: Quarantänepflicht für Einreisende aus Corona-Risikogebieten

Update vom 25. Juni, 17 Uhr: Wer aus Corona-Risikogebieten im In- und Ausland nach Rheinland-Pfalz kommt, muss sich ab Freitag unverzüglich nach der Einreise in eine zweiwöchige Quarantäne begeben. Risikoregionen innerhalb Deutschlands seien die, in denen binnen sieben Tagen die Rate der Neuinfektionen mit dem Coronavirus höher als 50 pro 100.000 Einwohner liege, teilt die Staatskanzlei in Mainz am Donnerstag mit. Die Regelung trete rechtzeitig zum Start der Schulferien in den ersten Bundesländern in Kraft. Im Kreis Gütersloh war es zuletzt zu einem massiven Corona-Ausbruch beim Fleischbetrieb Tönnies gekommen. Einige Bundesländer, wie zum Beispiel Baden-Württenberg, haben ein Beherbergungsverbot für NRW-Touristen beschlossen.

Corona in Rheinland-Pfalz: Corona-Verdacht im Landtag! Sitzung abgesagt

Update vom 25. Juni, 14 Uhr: Der Landtag von Rheinland-Pfalz hat seine Sitzung wegen Corona-Verdachts abgesagt. Eine Abgeordnete des Parlaments hatte offenbar Kontakt zu einem Covid-19-Patienten. Die für Donnerstag angesetzte Plenarsitzung wurde kurzfristig gestrichen, teilt der Landtag am Morgen mit. Die Abgeordnete, die Kontaktperson eines Infizierten ist und bei der Plenarsitzung am Mittwoch teilnahm, sei noch am Donnerstag auf das Coronavirus getestet worden und befinde sich in häuslicher Quarantäne, erklärt ein Sprecher der Landtagsverwaltung. Das Ergebnis des Corona-Tests wird für den frühen Abend erwartet.

Nie zuvor in der Geschichte des Landtags sei eine Plenarsitzung so kurzfristig abgesagt worden, erklärte die Landtagsverwaltung.
Die SPD-Landtagsabgeordnete Astrid Schmitt habe nach der Plenarsitzung am Mittwochabend erfahren, „dass sie im Rahmen eines dienstlichen Gesprächs Kontakt mit einer Person hatte, die später positiv auf Covid-19 getestet wurde“, teilt der Parlamentarische
Geschäftsführer der SPD-Fraktion, Martin Haller, mit.

Unterdessen ist die Zahl der bestätigten Corona-Fälle in Rheinland-Pfalz am Donnerstag um 8 auf insgesamt 6.940 gestiegen, wie das Gesundheitsministerium in Mainz mitteilt. Die Zahl der Todesfälle von infizierten Menschen bleibt bei 235. Aktuell sind 152 Menschen im Bundesland noch an Covid-19 erkrankt.

Corona in Rheinland-Pfalz: Massen-Tests in Fleischbetrieben! Angst vor 2. Welle

Update vom 24. Juni, 19 Uhr: Nach dem massiven Corona-Ausbruch in einem Fleischbetrieb von Tönnies in Nordrhein-Westfalen sollen alle Beschäftigten in sechs fleischverarbeitenden Betrieben in Rheinland-Pfalz auf das Virus getestet werden. Die Tests in zwei großen und vier kleineren Betrieben seien ab nächster Woche geplant, sagt Gesundheitsministerin Sabine Bätzing-Lichtenthäler (SPD) am Mittwoch im Landtag in Mainz.

Vor dem Hintergrund der Corona-Pandemie stehe die Gewerbeaufsicht - das sind in Rheinland-Pfalz die Struktur- und Genehmigungsdirektionen (SGD) Nord und Süd - im engen Kontakt zu den Schlachtbetrieben im Land, teilt das Gesundheitsministerium mit. „Sofern sich Missstände zeigen oder Fragen auftreten, geht die Gewerbeaufsicht dem nach und
ahndet Verfehlungen, wenn dies notwendig ist.“ Gemeinsam mit dem Zoll gebe es derzeit und in naher Zukunft Inspektionen in
Schlachtbetrieben. Darüber hinaus planen die jeweils zuständigen SGD weitere Inspektionen im dritten Quartal dieses Jahres.

Schlachtbetriebe in Größenordnungen wie in Nordrhein-Westfalen und Norddeutschland gibt es in Rheinland-Pfalz nicht. Neben einem Großbetrieb mit mehr als 500 Beschäftigten und fünf Firmen mittlerer Größe mit weniger als 100 Beschäftigten werden Schlachtungen in der Regel in Metzgereien vorgenommen. In der Fleischzerlegung gibt es im Land zwei größere Betriebe, in der Fleischproduktion und -verarbeitung einen großen Betrieb mit knapp 1000 Beschäftigten.

Corona in Rheinland-Pfalz – die aktuellen Fallzahlen

LandkreisInfizierte gesamtToteGenesen
Ahrweiler1951193
Altenkirchen17211154
Alzey-Worms27111257
Bad Dürkheim32912313
Bad Kreuznach2027189
Bernkastel-Wittlich1732160
Birkenfeld90288
Bitburg-Prüm1975179
Cochem-Zell1361131
Donnersbergkreis1376130
Germersheim1465140
Kaiserslautern1051102
Kusel91190
Mainz-Bingen43325404
Mayen-Koblenz34814327
Neuwied2154210
Rhein-Hunsrück1666160
Rhein-Lahn-Kreis1596153
Rhein-Pfalz-Kreis2575236
Südliche Weinstraße1543148
Südwestpfalz1063103
Trier-Saarburg2019186
Vulkaneifel1195113
Westerwaldkreis37022340
Stadt
Frankenthal47242
Kaiserslautern1886168
Koblenz26518246
Landau i.d.Pfalz56254
Ludwigshafen3272321
Mainz67626639
Neustadt Weinstraße1052101
Pirmasens31031
Speyer95186
Trier1031101
Worms2247213
Zweibrücken43135
insgesamt6.932 (153 aktiv)2356.543

Corona in Rheinland-Pfalz: Ab heute neue Lockerungen – HIER gilt keine Maskenpflicht mehr

Update vom 24. Juni: Heute ist in Rheinland-Pfalz die nächste Stufe der Lockerungen in Kraft getreten. Hier ein
Überblick zu den wichtigsten Änderungen in der bereits zehnten Verordnung zur Bekämpfung der Corona-Pandemie. Sie gilt bis Ende August.

Veranstaltungen: Wieder erlaubt sind Veranstaltungen im Freien mit höchstens 350 gleichzeitig anwesenden Menschen unter
Beachtung der notwendigen Schutzmaßnahmen - bisher lag die Höchstgrenze bei 250 Personen. In geschlossenen Räumen dürfen bis zu 150 Menschen gleichzeitig anwesend sein statt bislang nur 75. Dabei gilt unter anderem eine Pflicht zur Erfassung der Kontakte, aber am Sitzplatz gibt es keine Maskenpflicht.

Maskenpflicht: Im Außenbereich von Gaststätten und bei Privatfeiern gilt keine strikte Maskenpflicht mehr. Bisher musste man auf dem Weg zu seinem Platz drinnen und draußen eine Maske tragen. Nun gilt die Maskenpflicht nur noch für den Innenbereich der Lokale. In „Warte- und Abholsituationen“ ist die Maske jedoch weiterhin Pflicht. Wer also sein Essen an der Theke abholt, muss auch draußen eine Maske tragen. Bei Privatveranstaltungen drinnen oder draußen sind Abstandsgebot und Maskenpflicht „möglichst zu beachten“, aber nicht mehr zwingend notwendig.

Privatfeiern: Familienfeste oder Hochzeiten sind wieder möglich, wenn der Personenkreis vorher festgelegt wird, höchstens 75 Gäste kommen und das Fest so organisiert wird, dass sich die Kontakte nachverfolgen lassen. Nach Möglichkeit sollen aber Abstandsregeln und Maskenpflicht eingehalten und feste Sitzplätze eingerichtet werden.

Sport: In Gruppen von bis zu zehn Menschen sind Training und Wettkämpfe wieder zulässig; dies gilt auch für sogenannte
Kontaktsportarten wie Judo. Abweichend davon gelten für die obersten drei Fußball-Ligen die Bestimmungen der Deutschen Fußball Liga (DFL).

Gottesdienste: Chor- und Gemeindegesang sind wieder erlaubt, sofern dabei ein doppelter Abstand von drei Metern eingehalten wird. Dies sollte aber nach Möglichkeit im Freien geschehen, heißt es in der Verordnung. Dies gilt auch für die Blasmusik, bei der ebenfalls „mit einem verstärkten Aerosolausstoß zu rechnen ist“.

Update vom 23. Juni: Ab morgen dürfen Veranstaltungen in Innenräumen mit bis zu 150 Personen stattfinden. Bisher durften sich nur 75 versammeln. Im Freien sind sogar Veranstaltungen mit bis zu 350 Menschen möglich, wenn der Abstand gewahrt wird und die Kontaktdaten erfasst werden. Bisher durften draußen nur Veranstaltungen mit bis zu 250 Personen stattfinden. Wegen der vielen Lockerungen wurden die Corona-Kontrollen in Ludwigshafen heruntergefahren, in den letzen Wochen und Monaten ist aber einiges an Bußgeldern verhängt worden.

Update vom 22. Juni: Wie das Gesundheitsamt Mainz am Montag mitteilt, ist die Zahl der Neuinfektionen in Rheinland-Pfalz im Vergleich zum Vortag nur um 2 auf 6.911 angestiegen. Vo denen sind jedoch die meisten wieder genesen – genauer gesagt 94,3 Prozent oder 6.517 der bestätigten Infizierten. In 13 der 36 Kreise hab es in den vergangenen sieben Tagen keine einzige Neuinfektion.

Corona Rheinland-Pfalz: Leichter Anstieg aktive Fälle – neue Lockerung ab Mittwoch

Update vom 21. Juni, 15:46 Uhr: Aktuell gibt es in Rheinland-Pfalz insgesamt 6.909 bestätigte Corona-Fälle, 234 Todesfälle und 6.514 genesene Fälle. 161 Menschen im Land sind aktuell mit dem Coronavirus infiziert.

Update vom 20. Juni, 10:36 Uhr: Die Landesregierung in Rheinland-Pfalz erlaubt ab Mittwoch (24. Juni) weitere Lockerungen für private Feiern. So dürfen sich wieder bis zu 75 Menschen treffen, um beispielsweise gemeinsam Hochzeit oder Geburtstag zu feiern. Der Personenkreis muss zuvor eindeutig festgelegt werden. Die Maskenpflicht und Abstandsregeln müssen dann nicht mehr zwingend eingehalten werden, damit kann auch wieder enger zusammen getanzt werden.

Die zehnte Corona-Verordnung, die kommende Woche in Kraft tritt, erlaubt zudem, dass bei Trauerfeiern und standesamtlichen Trauungen auch Verwandte des zweiten Grades sowie deren Lebenspartner teilnehmen dürfen. Bislang dürften nur Verwandte des ersten Grades dabei sein. Eine neue Änderung betrifft auch Veranstaltungen im Freien: Hier können statt bislang 250 nun bis zu 350 Menschen teilnehmen.

Weitere Lockerungen gibt es im Sport. So sind Training und Wettkämpfe wie Ringen oder Judo erlaubt. Auch Chorauftritte können ab Mittwoch wieder stattfiden, solange der Mindestabstand eingehalten wird.

Volksfeste sind weiterhin vorboten und Discos, Clubs und Bordelle bleiben ebenfalls zu.

Aktuell gibt es in Rheinland-Pfalz insgesamt 6.899 bestätigte Corona-Fälle, 234 Todesfälle und 6.507 genesene Fälle. 158 Menschen im Land sind aktuell mit dem Coronavirus infiziert.

Corona in Rheinland-Pfalz: Nur eine Stadt „Virus-frei“ – die aktuellen Zahlen

Update vom 19. Juni, 20:21 Uhr: In Rheinland-Pfalz gibt es nur noch 158 aktive Fälle. Insgesamt haben sich 6.889 Menschen mit dem Coronavirus infiziert, 6.497 sind davon aber bereits wieder genesen. Die Zahl der Todesfälle bleibt bei 234. In Rheinland-Pfalz ist der einzige "coronafrei" Ort Pirmasens.

Update vom 18. Juni, 17 Uhr: Abstand, Masken und Kontaktbeschränkungen ist das Mantra, das auch Ministerpräsidentin, Malu Dreyer, immer wieder nachbetet. Wenn es nach Dreyer geht, sind das „die einzigen Mittel, die wir im Moment in der Hand haben, um die Pandemie immer unter Kontrolle zu haben“, wie sie am Donnerstag (18. Juni) nach einem Treffen der Länderregierungschefs mit Bundeskanzlerin Angela Merkel sagt.

Großveranstaltungen, wie Fußballspiele oder Festivals, wo eine Nachverfolgung der Kontakte beinahe unmöglich ist und keine Hygiene- und Abstandsregeln eingehalten werden können, seien außerdem vorerst vom Tisch: Es sei klar, „dass bis Ende Oktober das Thema Großveranstaltungen einfach tabu ist“, sagt Dreyer. Bezüglich der Urlaubsgestaltung spricht sich die Ministerpräsidentin für Familienurlaub in der Natur aus, statt Party und Strand auf Mallorca: „Es ist in diesem Jahr eher das
Ferienhaus angesagt als der Ballermann“, sagt Dreyer gegenüber der Deutschen Presse-Agentur. Dreyer sei sich aber sicher, dass die meisten Menschen in Rheinland-Pfalz dies verinnerlicht hätten.

Corona in Rheinland-Pfalz: Neuer Beschluss! Diese Veranstaltungen bleiben bis Herbst verboten

Update vom 17. Juni, 18 Uhr: Jetzt ist es also fix: Alle Schulen in Deutschland sollen spätestens nach den Sommerferien in den Regelbetrieb zurückkehren! Bedingung dafür sei eine gleichbleibend positive Entwicklung der Infektionslage. Das haben Bund und Länder bei der gemeinsamen Konferenz am Mittwoch in Berlin beschlossen, wie die Deutsche Presse-Agentur berichtet.

Beim gemeinsamen Treffen von Bundeskanzlerin Angela Merkel und den Ministerpräsidenten hat man sich zudem darauf verständigt, im Kampf gegen das Coronavirus weiter an bestehenden Regeln wie dem Mindestabstand und der Maskenpflicht festzuhalten. Diese Maßnahmen hätten sich laut Merkel bewährt und sollen folglich fortgesetzt werden.

Solange es kein Medikament und keinen Impfstoff gebe, müsse man mit der Pandemie leben. Das Infektionsgeschehen sei im Großen und Ganzen auf einer beständigen Ebene kleiner Zahlen. Gerade dort, wo Abstandsregeln systematisch nicht eingehalten werden könnten, gebe es aber Ausbrüche. Diese seien aber momentan nachverfolgbar. Großveranstaltungen bleiben zudem bis Ende Oktober verboten.

Kampf gegen Corona – DIESE Maßnahmen haben Bund und Länder beschlossen:

  • Rückkehr zum Regelbetrieb an allen Schulen bis spätestes nach den Sommerferien.
  • Abstandsregel von 1,5 Metern bleibt bestehen.
  • Maskenpflicht wird fortgesetzt.
  • Großveranstaltungen bleiben (mit Ausnahmen) bis Ende Oktober verboten.

Corona in Rheinland-Pfalz: 12 Neuinfektionen - keine Großveranstaltungen bis Jahresende?

Update vom 17. Juni: Die Corona-Lage scheint sich weiter zu entspannen. Das Gesundheitsministerium teilt am Mittwoch (17. Juni) mit, dass es in Rheinland-Pfalz zwölf Neuinfektionen gegeben hat. Damit steigt die Zahl der Corona-Fälle auf 6.858. Die Zahl der bekannten, aktiven Corona-Fälle im Bundesland liegt bei 160. Zu den bislang 233 Todesfällen kam kein neuer hinzu.

In Speyer gab es in den letzten sieben Tagen zehn Neuinfektionen auf 100.000 Einwohner. Alle weiteren Städte und Landkreise haben maximal vier Neuinfektionen je 100.000 Einwohner. In 19 der 36 Kreise und kreisfreien Städte gab es in den vergangenen sieben Tagen keine einzige Neuinfektion. Nach Angaben des Gesundheitsministeriums sind 94,3 Prozent (6.465)der bekannten Corona-Infizierten in Rheinland-Pfalz mittlerweile wieder genesen.

Corona in Rheinland-Pfalz: Keine Großveranstaltungen bis Jahresende?

Auch wenn die Corona-Zahlen weiter rückläufig sind, Kontaktverbote gelockert werden und Kitas in Rheinland-Pfalz ab August wieder zum Regelbetrieb zurückkehren: Auf Großveranstaltungen werden die Menschen in Deutschland wohl noch ziemlich lange verzichten müssen.

Eigentlich sollten Großveranstaltungen bis Ende August ausgesetzt werden. Jetzt sickert durch, dass es wohl bis mindestens Ende Oktober keine Großveranstaltungen geben könnte. Alternativ wird beim regelmäßigen Corona-Treff der Ministerpräsidenten in Berlin auch ein Aussetzen von Großveranstaltungen bis zum Jahresende diskutiert. Das berichtet der SPIEGEL. Nur Veranstaltungen, die die Hygienevorgaben einhalten und bei denen eine Kontaktverfolgung möglich ist, könnten durchgeführt werden. Laut dem Nachtichtenmagazin soll das Tragen einer Maske, das Kontaktverbot und weitere Hygieneregeln ebenfalls weiterhin gelten.

Corona in Rheinland-Pfalz: Nur 10 neue Fälle – die aktuellen Fallzahlen 

Update vom 16. Juni, 15:30 Uhr: Die Zahl der bestätigten Corona-Fälle in Rheinland-Pfalz ist am Dienstag um 10 auf insgesamt 6.846 gestiegen, wie das Gesundheitsministerium in Mainz mitgeteilt hat. Die Zahl der Todesfälle von infizierten Menschen ist um zwei auf 233 gestiegen. Aktuell sind 159 Menschen im Bundesland an Covid-19 erkrankt. Die meisten Neu-Infektionen gibt es aktuell in Mainz und Speyer mit 7 beziehungsweise 6 Neuinfektionen pro 100 000 Einwohner in den vergangenen sieben Tagen. Alle weiteren Städte und Landkreise haben maximal fünf Neuinfektionen je 100.000 Einwohner. In 18 der 36 Kreise und kreisfreien Städte gab es in den vergangenen sieben Tagen keine einzige Neuinfektion.

(Quelle: Sozialministerium Rheinland-Pfalz; Stand: 17. Juni)

Corona-Krise in Rheinland-Pfalz: Landesregierung empfiehlt neue Corona-Warn-App

Erstmeldung vom 16. Juni: Wochenlang haben SAP und Telekom an der Corona-Warn-App getüftelt. Nun ist sie fertig, steht zum Download bereit und wird am Dienstag (16. Juni) offiziell vorgestellt. Die Corona-App, die von der Bundesregierung in Auftrag geben wurde, soll die Nutzer informieren, wenn sie sich in der Nähe einer mit dem Coronavirus infizierten Person befinden. Die erkrankte Person muss aber zuvor in der Corona-Warn-App bestätigen, dass sie krank ist.

Die Landesregierung in Rheinland-Pfalz empfiehlt auf Twitter die neue Corona-App. Im Post heißt es: „Die App informiert, solltet Ihr euch länger in der Nähe einer infizierten Person befunden haben. Zu keinem Zeitpunkt erlaubt sie Rückschlüsse auf Euch oder euren Standort.“ Besonders der letzte Punkt bereitete vielen Bürgern Bauchschmerzen. Sie hatten Sorgen um ihre persönlichen Daten.

Aber: Die App speichert die Daten nur lokal auf dem eigenen Smartphone. Kanzleramtsminister Helge Braun beschwört die Sicherheit der Corona-Warn-App. „Diese App ist so sicher, wie sie nur sein kann“, sagt der CDU-Politiker dem Nachrichtenportal „t-online.de“. Der Quellcode sei offengelegt worden, ein höheres Maß an Transparenz könne man „kaum leisten“. Braun bekräftigt das Versprechen der Bundesregierung, dass die Nutzung der App freiwillig bleibt: „Es gibt keinen Zwang, die App zu installieren. Ein Gesetz, das die Deutschen zum Download der Corona-App zwingt, schließe ich ausdrücklich aus. Wir werden beim freiwilligen Modell bleiben.“ Auch SPD-Gesundheitsexperte Karl Lauterbach verspricht: „Es werden nur Zahlencodes ausgetauscht. Von diesen Zahlen aus kann niemand auf die Person schließen. Der gesamte Vorgang ist anonym.“

Corona-Pandemie in Rheinland-Pfalz: Ab August Regelbetrieb in Kitas

Das Bildungsministerium, die kommunalen und sonstigen Träger der Kitas in Rheinland-Pfalz, Gewerkschaften und Elternvertretung haben beschlossen, dass spätestens zum 1. August alle Kinder wieder betreut werden. Das teilt das Ministerium in Mainz am Montag (15. Juni) mit. Es sei aber maßgeblich, „dass die Infektionszahlen auf dem derzeit niedrigen Niveau bleiben
und die Alltagshygiene in den Einrichtungen an die Corona-Pandemie angepasst wurde“. Waldkindergärten und kleinere Einrichtungen mit nur einer Gruppe sollen ab sofort wieder zu ihrer früheren Betriebsgröße zurückkehren können. Alle weiteren Einrichtungen können ab sofort wieder Gruppen mit bis zu 25 Kindern organisieren, sofern die Hygienebedingungen dies zulassen.

Der Regelbetrieb in Kitas soll spätestens ab dem 1. August wieder starten.

Rheinland-Pfalz: Die aktuellen Corona-Fallzahlen auf einen Blick

Infizierte insgesamtdavon genesenaktive FälleTodesfälle Stand
Zahlen vom Gesundheitsministerium6.8366.44416123115. Juni

Die Zahl der Corona-Fälle in Rheinland-Pfalz steigt am Montag (15. Juni) um vier auf 6.836. Laut dem Gesundheitsministerium in Mainz bleibt die Zahl der Todesfälle unverändert bei 231. Aktuell gibt es noch 161 aktive Fälle, in 20 von 36 Kreisen und kreisfreien Städten gibt es in den vergangenen sieben Tage keine einige Neuinfektion. (pol/jol)

Das könnte Dich auch interessieren

Kommentare