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Urlaub trotz Corona: Reisewarnung für 31 Länder aufgehoben

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Von: Josefine Lenz

Corona-Krise: Ist dieses Jahr ein Sommerurlaub drin? Und wenn ja, in welche Länder kann man reisen? Wir haben die Länder-Liste:

Unser Leben hat sich aufgrund der Corona-Krise komplett verändert. Das soziale Miteinander ist wegen des Kontaktverbots auf ein Minimum reduziert, viele arbeiten im Home-Office und in Bundesländern wie Bayern gab es sogar eine Zeit lang die Ausgangssperre. Ganz allmählich kehrt jedoch der Alltag trotz Corona-Pandemie zurück – wenn auch nur sehr langsam. Nachdem sich Länder weltweit abgeschottet und die Grenzen dicht gemacht haben, fangen nun einige an diese wieder zu öffnen. Unter anderem wollen Deutschland und Österreich ihre Grenzen spätestens ab dem 15. Juni wieder zu öffnen.

Was bedeutet das nun für Deinen Sommerurlaub? Kannst Du dieses Jahr überhaupt verreisen? Oder wird es beim guten, alten Balkonien bleiben? Aufgrund der Corona-Krise verzeichnet unter anderem Hessen einen regelrechten Ansturm auf Schrebergarten, da sich die Menschen wenigstens zu Hause die Zeit vertreiben und so die Sonne genießen wollen. 

Doch ganz musst Du auf Deinen Sommerurlaub wegen Corona nicht verzichten! In einige Ländern darfst Du trotzdem verreisen und Urlaub machen. 

Corona-Krise: In welchen Ländern aktuell Sommer-Urlaub möglich ist (3. Juni):

Welche Länder zählen derzeit noch als Risiko-Gebiet? In welche kannst Du beruhigt Urlaub machen? Wir haben für Dich beliebte Reiseziele zusammengefasst. In diese Länder ist der Sommerurlaub möglich – und in diese solltest Du lieber nicht reisen (von A bis Z):

Corona-Krise: Sommerurlaub im Ausland oder in Deutschland?

In einigen Ländern ist also der Sommerurlaub höchstwahrscheinlich wieder möglich. Doch auch in Deutschland kannst Du Urlaub machen und damit die Gastronomie und Hotellerie in der schweren Zeit der Corona-Krise unterstützen. In vielen Bundesländern machen in den nächsten Tagen wieder die Hotels und Restaurants auf, allerdings unter strengen Hygieneauflagen. 

Corona-Krise: Kabinett beschließt Aufhebung der Reisewarnung

Die Bundesregierung will die weltweite Reisewarnung für Touristen ab dem 15. Juni für rund 31 europäische Staaten aufheben, falls die weitere Entwicklung der Corona-Pandemie es zulässt. Das geht aus einem Eckpunktepapier hervor, das am Mittwoch (3. Juni) vom Kabinett beschlossen wird. 

Danach soll die am 17. März für alle rund 200 Länder der Welt pauschal verhängte Warnung vor touristischen Reisen durch individuelle Reisehinweise ersetzt werden. Darin wird dann über die landesspezifischen Risiken informiert. Aufgehoben werden soll die Reisewarnung für die 26 Partnerländer Deutschlands in der Europäischen Union, das gerade aus der EU ausgetretene Großbritannien und die vier Staaten des grenzkontrollfreien Schengenraums, die nicht Mitglied in der EU sind: Island, Norwegen, die Schweiz und Liechtenstein. Die endgültige Entscheidung über die Aufhebung trifft das Kabinett noch nicht. Sie soll zu einem noch unbestimmten Zeitpunkt in den nächsten beiden Wochen erfolgen. 

Für einzelne der 31 Länder wird sich der Schritt möglicherweise noch verzögern. Für Staaten, in denen am 15. Juni noch „großflächige Ausgangsbeschränkungen" oder Einreiseverbote gelten, soll die Reisewarnung zunächst bestehen bleiben. Das könnte nach jetzigem Stand Norwegen und das Urlaubsland Nummer eins der Deutschen betreffen: Spanien. Die Regierung in Madrid will erst am 1. Juli die Grenzen für ausländische Touristen wieder öffnen. Dann soll auch die zweiwöchige Zwangsquarantäne für alle Einreisenden aufgehoben werden. Die norwegische Regierung erwägt, das bestehende Einreiseverbot bis zum 20. August aufrecht zu erhalten. 

Corona-Krise: Reisewarnung kann wieder kommen, wenn …

Die Bundesregierung macht in dem Eckpunktepapier klar, dass die Reisewarnung für bestimmte Länder oder Regionen reaktiviert werden kann, wenn die Zahl der Neuinfektionen wieder drastisch steigt. Dabei will sie sich an der für Deutschland geltenden Obergrenze von 50 Neuinfektionen auf 100.000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen orientieren. Wird diese überschritten, behält sich die Bundesregierung "Schutzmaßnahmen" vor. „Dazu können beispielsweise länder- oder regionsspezifische Reisewarnungen gehören", heißt es in dem Papier. Das gilt auch für den Fall, wenn einzelne Staaten die erforderlichen Maßnahmen zum Infektionsschutz im Tourismusbetrieb nicht ausreichend ergreifen. Grundlage werden dabei die von der EU-Kommission entworfenen Richtlinien sein. 

Noch nicht entschieden hat die Bundesregierung, wie sie mit den Ländern außerhalb der EU umgehen will. Maas hat sich dazu am Dienstag zurückhaltend geäußert. „Möglicherweise wird dies noch eine Zeit in Anspruch nehmen", sagt er. Vor allem die Türkei, die Nummer drei unter den beliebtesten Urlaubsländern der Deutschen, hofft darauf, dass auch für sie die Reisewarnung aufgehoben wird.

jol/dpa

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