Was ist erlaubt, was verboten?

Baden-Württemberg: Neue Corona-Verordnung – alle Regeln in der Übersicht

Baden-Württemberg - Was ist erlaubt und was verboten? Welche Einrichtungen sind geöffnet und welche geschlossen? Der Überblick über die aktuelle Corona-Verordnung:

  • Baden-Württemberg im Kampf gegen das Coronavirus
  • Ab dem 18. Mai 2020 gilt die neue Corona-Verordnung.
  • Bis Sommer ist ein Stufenplan für umfangreiche Lockerungen vorgesehen.
  • Was laut der aktuellen Corona-Verordnung erlaubt und verboten ist und welche Einrichtungen und Geschäfte öffnen dürfen: 

Ab dem 18. Mai gilt in Baden-Württemberg die neue Corona-Verordnung. Wie lauten die aktuellen Regeln bei Kontaktbeschränkung und Maskenpflicht? Und was ist in Baden-Württemberg aktuell erlaubt und geöffnet bzw. verboten und geschlossen? Wir haben für Dich die wichtigsten Punkte zusammengefasst: 

Corona-Verordnung für Baden-Württemberg: Die Maskenpflicht

  • Maskenpflicht: Beim Einkaufen und im Öffentlichen Nahverkehr muss ein Mund-Nase-Schutz getragen werden. Ausnahmen bilden Kinder bis 6 Jahre. Auch für Menschen mit gesundheitlichen oder psychischen Einschränkungen gibt es Ausnahmen – zum Beispiel bei Asthma und anderen Erkrankungen, bei denen die Sauerstoffversorgung bereits eingeschränkt ist. Dies muss jedoch in aller Regel durch einen ärztlichen Attest belegt werden können. 
  •  Die Alltagsmasken sind nicht nur in Läden und im Nahverkehr, sondern auch im Personenfernverkehr (Züge der DB AG) zu tragen sowie in Flughafengebäuden.

Corona-Verordnung für Baden-Württemberg: Kontaktverbot und Beschränkungen

  • Kontaktverbot: Personen aus zwei Haushalten dürfen sich treffen. Bisher durfte man sich nur mit einer weiteren nicht im Haushalt lebenden Person oder im Kreis der Angehörigen des eigenen Hausstands in der Öffentlichkeit treffen.
  • In privaten Räumen sind nun nicht mehr nur direkte Verwandte (Großeltern, Eltern, Kinder, Enkel), sondern zusätzlich auch Geschwister (Seitenlinie) und deren Nachkommen (also Kinder und Enkel) von der Fünf-Personen-Grenze bei Ansammlungen im nichtöffentlichen Raum ausgenommen.

Aktuelle Corona-Verordnung für Baden-Württemberg: Das ist erlaubt und geöffnet

  • Schulen: Viertklässler starten am 18. Mai mit dem Unterricht. Alle Schüler in Baden-Württemberg erhalten nach Pfingsten Präsenz-Unterricht mit „rollierendem System“
  • Kitas: Sollen schrittweise wieder zu einem geregelten Betrieb übergehen. Ab 18. Mai dürfen Kitas und Kindergärten wieder bis zur Hälfte der normalen Gruppengrößen betreuen. Kinder, die bereits in der Notbetreuung sind und Kinder mit besonderem Förderbedarf haben zuerst ein Anrecht auf einen Platz. Über die weitere Verteilung der Plätze müssen die Träger selbst entscheiden. Das Land macht dazu keine Vorgaben.
  • Gottesdienste dürfen unter Auflagen wieder stattfinden. Das gilt auch für Taufen, Beschneidungen, Trauungen und Trauerfeiern im kleinen Kreis.
  • Museen, Ausstellungen, Gedenkstätten, Zoos und botanische Gärten können unter Auflagen wieder öffnen.
  • Musikschulen und Jugendkunstschulen können einen eingeschränkten Betrieb aufnehmen. 
  • Fahrschulen können wieder den Betrieb aufnehmen, ebenso Flugschulen. 
  • Sonnenstudios dürfen wieder öffnen. (Hygienevorschriften werden zeitnah veröffentlicht) 
  • Weitere körpernahe Dienstleistungen mit vergleichbaren Hygienestandards wie Friseure dürfen öffnen. Dazu zählen: Massagestudios, Kosmetikstudios, Nagelstudios, Tattoo-Studios und Piercingstudios
  • Friseure sind geöffnet. In Salons sind gesichtsnahe Dienstleistungen wie wie Bartpflege, Wimpern färben und Augenbrauen zupfen wieder gestattet. Auch Kosmetikstudios dürfen diese Arbeiten durchführen. 
  • Vergnügungsstätten wie Spielbanken, Spielhallen sowie Wettvermittlungsstellen dürfen unter Hygieneauflagen wieder öffnen. Sie dürfen aber keine gastronomischen Angebote anbieten. 
  • Spielplätze sind unter Auflagen wieder geöffnet. 
  • Freiluft-Sportanlagen für Sportaktivitäten ohne Körperkontakt dürfen unter Auflagen wieder öffnen. 
  • Freiluft-Sport mit Tieren kann unter Auflagen wieder stattfinden, etwa Reitanlagen und Hundeschulen. 
  • Sportboothäfen dürfen unter Einhaltung der Abstands- und Hygieneregeln wieder den Betrieb aufnehmen. 
  • Luftsport ist wieder möglich. Dazu zählt auch der Modellflug.
  •  Die Alltagsmasken sind nicht nur in Läden und im Nahverkehr, sondern auch im Personenfernverkehr (Züge der DB AG) zu tragen sowie in Flughafengebäuden.
  • Die Begrenzung der Verkaufsfläche auf 800 Quadratmeter für Geschäfte gilt nicht mehr.
  • Speisegaststätten, Cafés und Eisdielen dürfen ab 18. Mai unter Auflagen wieder öffnen. Hygiene- und Abstandsvorschriften sind weiterhin einzuhalten. 
  • Bildungseinrichtungen jeglicher Art dürfen wieder öffnen. 
  • Der Betrieb der Fahrgastschiffahrt ist ab 18. Mai wieder erlaubt.
  • Zum 18. Mai wird es zudem eine Lockerung der Besuchsverbote in Krankenhäusern sowieAlten- und Pflegeheimen geben. 
  • Krankenhäuser: Nur ein Besuch am Tag von einer Person. Wer eine Infektion mit dem Coronavirus nicht ausschließen kann, darf keine Besuche abstatten. Hygieneregeln, Abstandsregeln und das Tragen einer Maske sind Pflicht. „Hochgradig infektionsgefährdete Patientengruppen“, zum Beispiel nach einer Knochenmarkstransplantation, dürfen nicht besucht werden.
  • Pflegeheime: Ein Besuch pro Tag gestattet, beschränkt auf zwei Besucher. Besuche müssen vorher angemeldet und registriert werden und sind nur in Bewohnerzimmern, Besucherzimmern oder anderen geeigneten Bereichen erlaubt. Besucher müssen sich vorher die Hände desinfizieren, einen Mundschutz tragen und auf die Einhaltung des Mindestabstands achten. 
  • Zahnärzte dürfen wieder alle Leistungen anbieten.
  • Freizeiteinrichtungen im Freiluftbereich, etwa Ausflugsziele, für die Eintrittsgeld zu entrichten ist, dürfen unter Auflagen öffnen.
  • Hotels, Campingplätze und Freizeitparks dürfen ab 29. Mai wieder Gäste empfangen.
  • Ab dem 2. Juni sollen auch alle öffentlichen und privaten Sportanlagen und Fitnessstudios wieder öffnen.
  • Dann dürfen auch Schwimm- und Hallenbäder wieder aufmachen. Allerdings zunächst nur, um Schwimmkurse anzubieten oder Prüfungen abzunehmen.
  • Auch die Beherbergung in Ferienwohnungen und vergleichbaren Wohnungen wird wieder zugelassen. Das gilt jeweils nur soweit eine Selbstversorgung möglich ist. Die Nutzung von Gemeinschaftseinrichtungen ist untersagt
  • Demonstrationen werden erlaubt, wenn Hygienevorgaben erfüllt werden können.

Corona-Verordnung in Baden-Württemberg: Das ist verboten und geschlossen 

  • Kultureinrichtungen jeglicher Art, insbesondere Theater, Schauspielhäuser und Freilichttheater.
  • Kinos
  • Schwimm- und Hallenbäder, Thermal- und Spaßbäder. 
  • Saunen
  • Alle öffentlichen und privaten Sportanlagen und Sportstätten, insbesondere Fitnessstudios, sowie Tanzschulen und ähnliche Einrichtungen. 
  • Jugendhäuser
  • Prostitutionsstätten, Bordelle und ähnliche Einrichtungen. 
  • Gaststätten und ähnliche Einrichtungen wie Cafés, Eisdielen, Bars, Shisha-Bars, Clubs, Diskotheken und Kneipen – der Außer-Haus-Verkauf von Gaststätten, Cafés und Eisdielen ist erlaub, ab 18. Mai dürfen Speisegaststätten unter Auflagen öffnen. 
  • Messen, nicht-kulturelle Ausstellungen, Freizeitparks und Anbieter von Freizeitaktivitäten (auch außerhalb geschlossener Räume), Spezialmärkte und ähnliche Einrichtungen. 
  • Öffentliche Bolzplätze.
  • Bis 18. Mai Beherbergungsbetriebe, Campingplätze und Wohnmobilstellplätze; eine Beherbergung darf ausnahmsweise zu geschäftlichen, dienstlichen oder, in besonderen Härtefällen, zu privaten Zwecken erfolgen. 
  • Omnibusreisen zu touristischen Zwecken.
  • Großveranstaltungen wie Volksfeste, größere Konzerte oder Messen bleiben bis mindestens 31. August 2020 verboten.
  • Für Auslandsreisen gilt die weltweite Reisewarnung bis mindestens Mitte Juni.

Corona-Verordnung in Baden-Württemberg: Der Stufenplan der Lockerungen 

Ministerpräsident Winfried Kretschmann hatte am Dienstag (5. Mai) ein Ampelsystem angekündigt, mit dem von grün bis rot Bereiche des öffentlichen Lebens nach der Corona-Infektionsgefahr unterteilt werden. So sieht der Entwurf der baden-württembergischen Regierung aus: 

Stufe 1 (hellgrün) – AB DEM 11. MAI ist Folgendes wieder erlaubt und geöffnet:

  • Sport unter freiem Himmel und ohne Körperkontakt
  • Freiluft-Sportanlagen wie Golf- oder Tennisplätze, aber auch Reitanlagen und Hundeschulen
  • Fahrschulen
  • Sportboothäfen
  • Luftsport
  • Sonnenstudios, Massage-, Kosmetik- und Nagelstudios
  • Spielbanken ohne gastronomische Angebote
  • Musikschulen (mit Einschränkungen)
  • Besuchsverbot in Krankenhäusern wird gelockert

Stufe 2 (gelb) – VOR PFINGSTEN ist Folgendes wieder erlaubt und geöffnet:

  • Außengastronomie
  • Freiluft-Ausflugsziele mit Einlasskontrolle sowie kontaktarme Freizeitangebote wie Minigolf oder Bootverleihe
  • Fahrradverleih zu touristischen Zwecken
  • Campingplätze und Wohnmobilstellplätze für Dauercamper
  • Grundschulen und weiterführende Schulen sollen nur gegebenenfalls schrittweise wieder öffnen

Stufe 3 (gelb) – VOR PFINGSTEN ist Folgendes wieder erlaubt und geöffnet:

  • Innenbereich von Speisewirtschaften
  • Kinderbetreuung soll dann gegebenenfalls schrittweise öffnen

Stufe 4 (orange) – AB PFINGSTEN ist Folgendes wieder erlaubt und geöffnet:

  • Beherbergungsbetriebe
  • Campingplätze und Wohnmobilstellplätze zu touristischen Zwecken
  • Besucherzentren
  • Freizeitparks
  • Fitnessstudios
  • Tanzschulen
  • Kletterhallen
  • Indoorsporthallen
  • Indoorspielplätze
  • Spaß- und Freizeitbäder nur für Schwimmkurse und -unterricht
  • Lockerungen für Fluss- und Bodenseeschifffahrt sind vorgesehen

Stufe 5 (rot) – DERZEIT NICHT ABSCHÄTZBAR

  • Großveranstaltungen wie Fachmessen, Publikumsmessen, Volksfeste, Vereinsfeste und Kongresse
  • Theater, Schauspiel, Ballett, Konzerte, Oper, Kino, Musikfestivals, Film-, Theater- und Musikfestivals
  • Diskotheken 
  • Innenbereich von Kneipen und Bars
  • Saunen und Wellnessbereiche
  • Zuschauerbesuche von Sportveranstaltungen
  • Freibäder und Badeseen
  • Bolzplätze und Mannschaftssport
  • Prostitutionsgewerbe

In die Stufe 5 fallen alle Bereiche des Alltags mit dem größten Infektionsrisiko. Hier müssen laut Stufenplan diverse Hygienekonzepte erarbeitetet oder geprüft werden. 

Corona-Verordnung für Baden-Württemberg: Das ändert sich ab Mai

Update vom 1. Mai: Am Donnerstag haben Bund und Länder sich erneut per Videoschalte zusammengetroffen, um über die aktuelle Corona-Lage in Deutschland zu diskutieren. Es werden einige Lockerungen getroffen, allerdings wird das Kontaktverbot um mehrere Tage verlängert. Viele wichtige Punkte wie beispielsweise die Kita-Eröffnung werden auf den 6. Mai verschoben. An diesem Tag wollen Bund und Länder sich erneut beraten. 

Alle Entscheidungen auf einen Blick:

  • Kontaktverbot: Verlängert bis 10. Mai
  • Schulen und Kitas: Entscheidung auf 6. Mai verschoben.
  • Spielplätze: Dürfen unter Auflagen öffnen
  • Museen und Gedenkstätten: Dürfen wieder aufmachen.
  • Zoos und botanische Gärten: Dürfen wieder aufmachen.
  • Gottesdienste: Wieder erlaubt
  • Gastronomie und Hotellerie: Entscheidung auf den 6. Mai verschoben.
  • Großveranstaltungen: Weiterhin bis Ende August verboten.

Unabhängig von der Konferenz gibt es in Baden-Württemberg noch diese Änderungen, die ab dem 4. Mai gelten:

  • Friseure und Fußpflege: Dürfen öffnen.
  • Geschäfte über 800 Quadratmeter: Dürfen öffnen.
  • Werkstätten für Menschen mit Behinderung sowie außerschulische Berufsbildung: Dürfen öffnen.
  • Zahnärzte: Beschränkungen werden aufgehoben.

Natürlich gelten für fast alle Lockerungen gleichzeitig Hygieneauflagen, die eingehalten werden müssen. Dazu zählt beispielsweise eine Maskenpflicht, der Mindestabstand von 1,5 Metern oder eine Obergrenze an Kunden und Besuchern. 

Baden-Württemberg: Die aktuellen Regeln der neuen Corona-Verordnung im Überblick 

Meldung vom 20. April: Ab dem 20. April gilt die 5. Fassung der Corona-Verordnung für Baden-Württemberg. Die neuen Regeln im Kampf gegen das Coronavirus sehen einige vorsichtige Lockerungen vor. So können zum Beispiel erste Läden und Geschäfte wieder geöffnet werden. Auf den Mannheimer Planken führen die Lockerungen zu langen Schlagen vor den Ladentüren. Gleichzeitig bleibt das Kontaktverbot jedoch weiterhin bestehen. Die neuen Corona-Regeln in Baden-Württemberg gelten zunächst bis einschließlich 3. Mai 2020. Ab dem 27. April besteht außerdem zusätzlich eine Maskenpflicht beim Einkaufen und in öffentlichen Verkehrsmitteln. Alles, was seit dem 20. April erlaubt ist – und was weiterhin verboten bleibt – hier im Überblick:

Corona-Maßnahmen in Baden-Württemberg: Maskenpflicht ab 27. April

Ab Montag, den 27. April, besteht in Baden-Württemberg eine Maskenpflicht. Der Mundschutz muss getragen werden, sobald man Einkaufen geht oder öffentliche Verkehrsmittel benutzt. Ministerpräsident Winfried Kretschmann begründete diese Entscheidung damit, dass sich bisher zu wenige Menschen an die dringende Empfehlung zum Tragen von Masken gehalten haben. Menschen in Baden-Württemberg, die Einkaufen gehen oder Bus und Bahn benutzen müssen jedoch keineswegs einen medizinischen Mundschutz parat haben – es reicht eine sogenannte Alltagsmaske oder sogar ein Schal oder ein Tuch, das Mund und Nase bedeckt. 

Corona-Verordnung in Baden-Württemberg: Kleinere Läden und Geschäfte ab Montag geöffnet

Das Land Baden-Württemberg folgt mit diesem ersten Schritt der Empfehlung des Bundes – und erlaubt in der neuen Corona-Verordnung, bestimmte Läden ab dem 20. April wieder zu öffnen. Diese Geschäfte und Einrichtungen dürfen aufmachen: 

  • Läden mit einer Verkaufsfläche von nicht mehr als 800 Quadratmetern
  • KfZ-Händler, Fahrradhändler und Buchhandlungen auch unabhängig von der Ladenfläche 
  • Bibliotheken (auch an Hochschulen)
  • Archive

Alle Läden und Geschäfte, die ab Montag wieder geöffnet sind, müssen sich an strenge Hygienevorgaben halten und auch die Abstandsregelungen gewährleisten. Die Läden und Geschäfte, die bereits zuvor geöffnet waren, wie Supermärkte, Getränkemärkte, Apotheken, Drogerien, Tankstellen, Banken und Waschsalons bleiben natürlich ebenfalls offen. 

Corona-Verordnung in Baden-Württemberg: Clubs, Kneipen, Veranstaltungen – das bleibt verboten oder geschlossen!

Die neue Corona-Verordnung in Baden-Württemberg besagt, dass Gaststätten, Cafés, Eisdielen, Bars, Shisha-Bars, Clubs, Diskotheken und Kneipen weiter geschlossen bleiben müssen. Allerdings dürfen Eisdielen und Cafés einen Außer-Haus-Verkauf betreiben. 

Coronavirus: Einige Läden dürfen ab Montag wieder öffnen

Diese Läden und Einrichtungen müssen außerdem weiter geschlossen bleiben: 

  • Theater, Opern, Konzerthäuser, zoologische und botanische Gärten und ähnliche Einrichtungen
  • Messen, Kinos, Freizeitparks und Anbieter von Freizeitaktivitäten (drinnen und draußen), Spielhallen, Spielbanken, Wettannahmestellen und ähnliche Einrichtungen
  • Prostitutionsstätten, Bordelle und ähnliche Einrichtungen
  • Der Sportbetrieb auf und in allen öffentlichen und privaten Sportanlagen, Schwimm- und Spaßbädern
  • Fitnessstudios
  • Spielplätze
  • Dienstleistungsbetriebe im Bereich der Körperpflege wie Kosmetikstudios
  • Massagepraxen
  • Tattoo-Studios

Auch Veranstaltungen bleiben verboten. Großveranstaltungen sollen nach Beschluss von Bund und Ländern voraussichtlich mindestens bis zum 31. August 2020 verboten bleiben. Die Details zu dieser Regel stehen allerdings noch nicht fest. 

Corona-Verordnung in Baden-Württemberg: Wann dürfen Friseure wieder öffnen?

Friseure sollen nach dem Beschluss von Bund und Ländern voraussichtlich ab dem 4. Mai wieder öffnen können – unter strengen Auflagen zum Infektionsschutz und Hygieneregeln. Das Land Baden-Württemberg hat bereits angekündigt, dass zur Öffnung der Friseure in einer späteren Änderung der Corona-Verordnung bestimmte Regelungen erlassen werden sollen. 

Neue Corona-Verordnung: Schulen werden stufenweise geöffnet, Kitas bleiben geschlossen

Die neue Corona-Verordnung von Baden-Württemberg besagt, dass die stufenweise Öffnung der Schulen am 4. Mai 2020 beginnen soll – mit den Schülern aller allgemeinbindenden Schulen, bei denen in diesem oder im nächsten Jahr die Abschlussprüfungen anstehen. Auch Abschlussklassen von beruflichen Schulen können dann wieder am Unterricht teilnehmen. Das Kultusministerium hat ein Konzept zur stufenweisen weiteren Öffnung der Schulen erarbeitet.

Kitas und Kindergärten bleiben vorerst weiterhin geschlossen. Deshalb hat die Landesregierung die Kinder-Notbetreuung ausgeweitetUnis und Hochschulen in Baden-Württemberg könnnen ab dem 20. April den Unterricht in digitaler Form wieder aufnehmen. Der Studienbetrieb bleibt jedoch noch mindestens bis zum 3. Mai 2020 ausgesetzt. 

Corona-Regeln in Baden-Württemberg: Kontaktverbot und Besuchsverbote bleiben bestehen

Das Abstandsgebot und die Kontaktbeschränkungen, die im Kampf gegen das Coronavirus in Baden-Württemberg seit dem 23. März gelten, bleiben weiter bestehen – einschließlich des Verzichts auf private Reisen und Verwandtenbesuche. Auch die Besuchsverbote in Krankenhäusern und stationären Pflegeeinrichtungen gelten weiterhin. Neu eingeführt wurde außerdem ein Betretungsverbot zu Besuchszwecken für stationäre und teilstationäre Einrichtungen der Wohnungslosenhilfe.

Ebenfalls weiter verboten sind Zusammenkünfte in Vereinen und sonstigen Sport- und Freizeiteinrichtungen sowie die Wahrnehmung von Angeboten in Volkshochschulen, Musikschulen oder sonstigen öffentlichen und privaten Bildungseinrichtungen. Ausnahmen gelten allerdings für den Bereich des Spitzensports. Auch die Einschränkungen hinsichtlich der Religionsausübung bleiben zunächst bestehen. 

Das Land Baden-Württemberg hat die wichtigsten Fragen und Antworten zur neuen Corona-Verordnung noch einmal auf einer Seite zusammengefasst. 

Coronavirus in Baden-Württemberg: Ministerpräsident Kretschmann verteidigt neue Verordnung

Ministerpräsident Winfried Kretschmann hat die bevorstehende Öffnung von Geschäften verteidigt. Zuvor hat es Kritik daran gegeben, dass in der neuen Corona-Verordnung des Landes Baden-Württemberg nur Läden unter 800 Quadratmetern öffnen dürfen. „Sinn dieser Regelung ist es, dass nicht alle Geschäfte gleichzeitig öffnen, weil das einen Sog auf unsere Haupteinkaufsstraßen und Einkaufszentren zur Folge hätte“, erklärt der Politiker. In der Rechtsprechung gelten Einzelhandelsbetriebe mit mehr Fläche als großflächig.

Von der Lockerung der Corona-Maßnahmen noch nicht betroffen sind derzeit Kindergärten und Grundschulen. Die meisten Kinder müssen (noch) zuhause bleiben. Dabei legen aktuelle Untersuchungen nahe, dass gerade Kinder unter zehn Jahren gegen das Coronavirus quasi immun sind. Die Uniklinik Heidelberg will diesem wichtigen Thema jetzt in einer landesweiten Studie nachgehen. Erste Ergebnisse werden bereits Anfang Mai erwartet. Forscher an der Universitätsmedizin Mannheim wollen auch herausfinden, wie viele Kinder infiziert sind. Dabei bekommen sie prominente Unterstützung von Deutschlands bekanntestem Virologen, Christian Drosten.

kab

Quelle: Mannheim24

Rubriklistenbild: © picture alliance/dpa

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