Aktuelle Zahlen im Überblick

Coronavirus in Baden-Württemberg: Fast 40 Tote an einem Tag – schon bald 21.000 Infizierte

Coronavirus-Fälle in Baden-Württemberg – Die aktuellen Zahlen zu Infizierten und Covid-19-Todesfällen im Bundesland auf einen Blick in unserem News-Ticker: 

  • Erster Coronavirus-Fall in Baden-Württemberg wurde am 25. Februar 2020 bestätigt.
  • Seitdem ist die Zahl der Infizierten (Stand 7. April) auf 20.635 gestiegen.
  • Das Gesundheitsamt meldet inzwischen 464 Todesopfer.
  • Karte des Sozialministeriums zeigt Ausbreitung des Coronavirus im Überblick. 
  • Alle aktuellen Zahlen der Infizierten und Corona-Toten ganz in unserem News-Ticker: 

+++ Alle weiteren Entwicklungen zur Corona-Pandemie in Baden-Württemberg liest Du ab sofort in unserem neuen News-Ticker. +++

Am 25. Februar 2020 wurde der erste Fall von Coronavirus in Baden-Württemberg bestätigt. Seitdem steigt die Zahl der Infizierten an. Täglich melden Gesundheitsamt und Sozialministerium neue Fälle von Menschen, die sich angesteckt haben. Auch die Zahl der Todesopfer im Zusammenhang mit dem Coronavirus steigt weiter. Seit dem 23. März herrscht in Baden-Württemberg im Kampf gegen die Ausbreitung des Coronavirus ein Kontaktverbot – Ministerpräsident Winfried Kretschmann sieht das Land erst am Anfang der Krise.

Wann übrigens Fitnessstudios in Baden-Württemberg wieder öffnen dürfen, erfährst Du in diesem Artikel. 

Update vom 7. April: Die Zahl der am Coronavirus erkrankten Personen in Baden-Württemberg steigt weiter an. Am Dienstag wurden dem Gesundheitsamt weitere 606 Coronavirus-Fälle gemeldet. Damit sind mittlerweile 20.635 Menschen in Baden-Württemberg an Covid-19 erkrankt. 2.685 Personen sind zwischenzeitlich wieder genesen. Das Durchschnittsalter der Infizierten liegt bei 50 Jahren. Die Zahl der Covid-19-Todesfälle ist in den vergangenen 24 Stunden auf insgesamt 464 gestiegen – das sind 37 Tote mehr als noch am Tag zuvor.

Die 37 Todesfälle in Folge einer Infektion mit dem Coronavirus wurden dem Gesundheitsamt aus den Landkreisen Alb-Donau-Kreis, Böblingen, Bodenseekreis, Breisgau-Hochschwarzwald, Emmendingen, Enzkreis, Göppingen, Heidenheim, Heilbronn, Hohenlohekreis, Konstanz, Ludwigsburg, Ortenaukreis, Rastatt, Rottweil, Sigmaringen, Tübingen und Zollernalbkreis sowie aus den Städten Heidelberg, Pforzheim und Stuttgart gemeldet.

Coronavirus in Baden-Württemberg: Die Ausbreitung im Überblick

Stadt/Landkreis

Infizierte

Todesfälle

Alb-Donau-Kreis

362

3

-Baden (Stadtkreis)

113

5

Biberach

351

3

Böblingen

971

18

Bodenseekreis

241

6

Breisgau-Hochschwarzwald

697

15

Calw

428

6

Emmendingen

418

22

Enzkreis

221

4

Esslingen

1.131

34

Freiburg im Breisgau (Stadtkreis)

695

18

Freudenstadt

298

5

Göppingen

521

16

Heidelberg (Stadtkreis)

273

7

Heidenheim

270

11

Heilbronn

555

11

Heilbronn (Stadtkreis)

277

1

Hohenlohekreis

590

17

Karlsruhe

581

12

Karlsruhe (Stadtkreis)

234

3

Konstanz

284

5

Lörrach

383

13

Ludwigsburg

1.057

19

Main-Tauber-Kreis

247

1

Mannheim (Stadtkreis)

313

2

Neckar-Odenwald-Kreis

141

6

Ortenaukreis

641

45

Ostalbkreis

429

3

Pforzheim (Stadtkreis)

77

3

Rastatt

371

3

Ravensburg

428

3

Rems-Murr-Kreis

750

11

Reutlingen

685

10

Rhein-Neckar-Kreis

693

14

Rottweil

317

4

Schwäbisch Hall

538

19

Schwarzwald-Baar-Kreis

323

3

Sigmaringen

547

19

Stuttgart

995

15

Tübingen

956

15

Tuttlingen

303

4

Ulm (Stadtkreis)

184

1

Waldshut

178

9

Zollernalbkreis

568

20

insgesamt

20.635 Infizierte

464 Todesfälle 

(Stand: 7. April)*

*Aufgrund des Meldeverzugs zwischen Bekanntwerden neuer Fälle vor Ort und der Übermittlung ans Ministerium, kann es zu deutlichen Abweichungen zu den kommunalen Gesundheitsämtern kommen.

Coronavirus in Baden-Württemberg: Jetzt über 20.000 Infizierte und 420 Tote – jüngstes Todesopfer 36 Jahre

Update vom 6. April: Am Montagabend veröffentlich das Gesundheitsministerium die aktuellen Zahlen der bestätigten Coronavirus-Fälle in Baden-Württemberg – mittlerweile wurden 20.029 Personen im Bundesland positiv auf das Coronavirus getestet. Das sind 742 mehr als noch am Tag zuvor. Das Durchschnittsalter beträgt 50 Jahre bei einer Spannweite von 0 bis 102 Jahren. Zwar sind mittlerweile wieder 1.272 Patienten geheilt, doch die Zahl der Corona-Toten ist mittlerweile auf 427 angestiegen. Das bedeutet, dass in den vergangenen 24 Stunden 44 Menschen im Zusammenhang mit dem Coronavirus gestorben sind. 

Die 44 neuen Todesfälle wurden dem Land aus den Landkreisen Böblingen, Bodenseekreis, Breisgau-Hochschwarzwald, Esslingen, Freudenstadt, Göppingen, Heidenheim, Heilbronn, Hohenlohekreis, Karlsruhe, Lörrach, Ortenaukreis, Ostalbkreis, Rems-Murr-Kreis, Rhein-Neckar-Kreis, Schwäbisch Hall, Tübingen und Waldshut sowie aus den Städten Heidelberg und Karlsruhe gemeldet. Das Alter der nun insgesamt 427 Toten in Baden-Württemberg liegt zwischen 36 und 98 Jahren – 63 Prozent der Verstorbenen waren mindestens 80 Jahre alt.

Übrigens: Alle Infos zu den neuesten Entwicklungen, Entscheidungen der Regierungen und möglichen weiteren Einschränkungen des öffentlichen Lebens findest Du in unserem anderen News-Ticker zum Coronavirus in Baden-Württemberg.

Coronavirus in Baden-Württemberg: Über 19.000 Fälle – flacht die Kurve langsam ab?

Update vom 5. April: 772 neue Fälle bestätigt das Sozialministerium für Baden-Württemberg. Damit steigt die Zahl der Infizierten insgesamt auf 19.287 an. Die Alterspanne der Erkrankten liegt zwischen 0 und 101 Jahren. Etwa 1.197 Menschen sind bereits wieder genesen. 20 weitere Todesfälle mzss das Ministerium außerdem bestätigen. Insgesamt sind 383 Menschen bislang am bzw. mit dem Coronavirus gestorben. Die Mehrheit der Verstorbenen war 80 Jahre oder älter. 

Im Vergleich zu den letzten Tagen ist die Zunahme in beiden Bereichen nicht so stark. Seit dem 1. April gab es keinen Tag unter 1.000 Fälle, erst diesen Sonntag liegt die Zahl darunter. Auch die Zahl der Todesfälle lag seit dem 30. März nicht unter 30. Ob sich so langsam die Auswirkungen des Kontaktverbots zeigen, kann aber noch nicht gesagt werden.

Update vom 4. April: Die Zahl der Corona-Fälle in Baden-Württemberg nimmt um 1.335 Fälle zu. Damit sind insgesamt 18.515 Menschen am Coronavirus erkrankt. Laut dem Sozialministerium sind ungefähr 1.112 Personen wieder genesen. Leider steigt auch die Zahl der Todesfälle weiter an. 42 neue Fälle sind bestätigt worden. Insgesamt sind 363 Personen gestorben. „Aufgeführt sind die Todesfälle, die mit und an SARS-CoV-2 verstorben sind. Mit SARS-CoV-2 verstorben bedeutet, dass die Person aufgrund anderer Ursachen verstorben ist, aber auch ein positiver Befund auf SARS-CoV-2 vorlag. An SARS-CoV-2 verstorben bedeutet, dass die Person aufgrund der gemeldeten Krankheit verstorben ist“, erklärt das Sozialministerium. Die Zahl der wirklich an Coronavirus verstorbenen Patienten könnte demnach deutlich geringer sein. 

Update, 20 Uhr: Die Zahl der Infizierten in Baden-Württemberg steigt erneut rasant an. 1.209 neue Fälle kommen seit Donnerstag hinzu. Insgesamt sind 17.180 Menschen am Coronavirus erkrankt. 997 Personen sind wieder genesen. Allein in Esslingen sind über 1.000 Personen infiziert

40 neue Todesfälle werden zudem bestätigt. Insgesamt sind 321 Menschen an Covid-19 gestorben. 62 Prozent der Todesfälle waren 80 Jahre oder älter. Die meisten Todesfälle stammen aus Esslingen oder dem Ortenaukreis.

Update vom 3. April: Im Südwesten haben sich bereits Hunderte Ärzte und Pfleger mit dem Coronavirus infiziert. Mittlerweile wurden 688 Infektionen beim medizinischen Personal an das Landesgesundheitsamt übermittelt, wie das Stuttgarter Regierungspräsidium gegenüber HEIDELBERG24 bestätigt. Eine Unterscheidung zwischen Ärzten und Pflegern sei dabei nicht möglich. Die Zahlen hätten keinen Anspruch auf Vollständigkeit, weil die Information, ob es sich bei den infizierten Personen um Ärzte oder Pfleger handele, nur dann dem Landesgesundheitsamt gemeldet werde, wenn sie dem Gesundheitsamt vor Ort vorliege. 

Die Ärzte-Gewerkschaft Marburger Bund forderte indes, dass Ärzte, die infiziert sind oder Kontakt mit infizierten Personen hatten, aber keine Symptome zeigten, nicht weiterarbeiten dürften.

Coronavirus in Baden-Württemberg: Zahl der Infizierten steigt wieder rapide an 

Update vom 2. April: Erneut steigt die Zahl der Corona-Infizierten in Baden-Württemberg extrem an: 1.391 neue Fälle werden bestätigt. Damit sind 15.971 Menschen am Coronavirus infiziert. 881 davon sind mittlerweile aber auch wieder gesund. Das Durchschnittsalter der Erkrankten liegt bei 50 Jahren.

42 neue Todesfälle meldet außerdem das Sozialministerium. Die Zahl der Toten steigt damit auf 281. Das Alter der Verstorbenen liegt zwischen 36 und 98 Jahren. 

Coronavirus in Baden-Württemberg: Karte mit der Ausbreitung im Bundesland

Das Gesundheitsamt meldet täglich die aktuellen Zahlen der Coronavirus-Fälle in Baden-Württemberg, die vom Sozialministerium auf einer Karte festgehalten werden:

Die Karte mit der Ausbreitung des Coronavirus in Baden-Württemberg. (Stand 2. April) 

(Quelle: Sozialministerium Baden-Württemberg; Stand: 2. April)*

Coronavirus in Baden-Württemberg: Extremer Anstieg – 239 Tote und 1.200 neue Fälle

Update vom 1. April: Erneut gibt es einen dramatischen Anstieg in Baden-Württemberg: 1.267 neue Fälle sind seit Dienstag hinzugekommen. Damit steigt die Zahl der Infizierten auf insgesamt 14.580. Auch die Todesfälle nehmen im Land zu. 43 weitere Todesopfer fordert die Krankheit, insgesamt sind 239 Menschen am Coronavirus gestorben

Das Durchschnittsalter der Erkrankten beträgt 50 bei einer Spannweite von 0 bis 101 Jahren. Das Alter der Todesopfer liegt zwischen 41 und 98 Jahren, 63 Prozent der Todesfälle sind 80 Jahre oder älter. Es sterben weitaus mehr Männer (156) als Frauen (83).

Coronavirus in Baden-Württemberg: Über 1.000 neue Fälle – Todesopfer bei fast 200

Update, 19:36 Uhr: Das Sozialministerium Baden-Württemberg veröffentlicht die neuen Zahlen – und diese lassen einen etwas aufschrecken. 1.056 neue Fälle sind dazugekommen. Damit steigt die Zahl der Infizierten auf 13.313 an. Die meisten Fälle haben Esslingen (833) und Stuttgart (784) zu verzeichnen.

Außerdem gibt es 33 neue Todesfälle aus den Landkreisen Böblingen, Breisgau-Hochschwarzwald, Emmendingen, Enzkreis, Esslingen, Heilbronn, Karlsruhe, Konstanz, Lörrach, Ludwigsburg, Ortenaukreis, Ostalbkreis, Schwäbisch Hall, Sigmaringen, Tübingen und Zollernalbkreis sowie aus den Städten Freiburg und Karlsruhe. Insgesamt sind 196 Menschen am Coronavirus verstorben, davon waren 132 Männer. 63 Prozent der Todesfälle sind 80 Jahre oder älter. In Esslingen und dem Ortenaukreis gibt es die meisten Todesfälle mit jeweils 18.

Die einzig erfreuliche Nachricht: 627 Personen sind wieder gesund. 

Coronavirus in Baden-Württemberg: Über 700 neue Fälle – auch Babys infiziert!

Update, 20:37 Uhr: Allein in der vergangenen Woche sind in Baden-Württemberg etwa 35.000 Menschen auf das Coronavirus getestet worden. Jedoch dauere es zu lange, bis die Ergebnisse vorliegen, sagt der Leiter des Kompetenzzentrums Gesundheitsschutz im Landesgesundheitsamt, Stefan Brockmann, der "Heilbronner Stimme". Er hält eine Ausweitung des Coronavirus-Test für sinnvoll. Vor allem ältere Menschen mit Vorerkrankungen sollen getestet werden. „Wir müssen so viel wie möglich testen - jedoch erst die, die das höchste Risiko haben“, so der Experte. 

Coronavirus in Baden-Württemberg: Über 700 neue Fälle – auch Babys infiziert!

Update vom 30. März, 19:45 Uhr: Dem Gesundheitsministerium werden am Montag 721 neue Fälle gemeldet. Damit steigt die Zahl der Infizierten auf insgesamt 12.257 an. Das Durchschnittsalter beträgt 49. Allerdings gibt das Ministerium für Soziales und Integration bekannt, dass die Spannweite zwischen 0 bis 100 Jahren liegt, das heißt, dass auch Babys sich mit dem Coronavirus infiziert haben. 500 Menschen sind wieder gesund. 

In Baden-Württemberg gibt es allerdings weitere Todesfälle. 35 Menschen sind am Coronavirus verstorben. Damit steigt die Zahl der Verstorbenen auf 163. Unter den Verstorbenen sind 111 Männer und 52 Frauen. Das Alter liegt zwischen 41 und 98 Jahren. 63 Prozent der Todesfälle sind 80 Jahre oder älter.

Coronavirus in Baden-Württemberg: Zahl der Infizierten steigt auf 11.536

Update vom 29. März, 20 Uhr: Erneut gibt es einen großen Anstieg der Infizierten-Zahlen zu verzeichnen. In Baden-Württemberg gibt es seit Sonntag 11.536 Coronavirus-Fälle. Außerdem steigt die Zahl der Toten im Zusammenhang mit Covid-19 um 10 auf 128. Die Todesopfer stammen aus den Landkreisen Bodenseekreis, Breisgau-Hochschwarzwald, Emmendingen, Esslingen, Hohenlohekreis, Ludwigsburg, Ortenaukreis und Rhein-Neckar-Kreis sowie aus der Stadt Freiburg. Unter den Verstorbenen waren 88 Männer und 40 Frauen. Die Mehrheit der Covid-19-Toten (66 Prozent) waren 80 Jahre oder älter. 

„Das Robert-Koch-Institut schätzt die Gefährdung für die Gesundheit der Bevölkerung in Deutschland derzeit als hoch ein, für Risikogruppen als sehr hoch“, teilt das Sozialministerium Baden-Württemberg am Sonntag mit. Die Wahrscheinlichkeit für schwere Krankheitsverläufe nehme mit zunehmendem Alter und bestehenden Vorerkrankungen zu.

Coronavirus: Baden-Württemberg ist Bundesland mit den meisten Todesopfern

Update vom 28. März, 21 Uhr: Wie das Landesgesundheitsamt am Freitagabend mitteilt, stammen die 17 weiteren Todesopfer aus den Landkreisen Breisgau-Hochschwarzwald, Hohenlohekreis, Karlsruhe, Ortenaukreis, Rhein-Neckar-Kreis, Schwäbisch Hall, Schwarzwald-Baar-Kreis, Sigmaringen, Tübingen und Tuttlingen sowie aus der Stadt Stuttgart. Die Zahl der Covid-19-Toten in Baden-Württemberg ist auf insgesamt 118 angestiegen. Darunter waren 81 Männer und 37 Frauen. Nach Angaben des Sozialministeriums liegt das Alter der Todesopfer zwischen 41 und 98 Jahren. 66 Prozent der Toten waren 80 Jahre oder älter. Baden-Württemberg ist nach wie vor das Bundesland mit den meisten Corona-Todesopfern

Update vom 28. März, 19 Uhr: Die Zahl der Infizierten in Baden-Württemberg ist auf 10.819 gestiegen. Das sind über 1.000 Coronavirus-Fälle mehr als noch am Vortag. Außerdem meldet das Sozialministerium 17 neue Todesopfer. Somit steigt die Zahl der Covid-19-Toten in Baden-Württemberg auf 188. 

Coronavirus: Baden-Württemberg hat die meisten Covid-19-Toten in Deutschland 

Update vom 27. März, 19 Uhr: Wie das Sozialministerium am Freitagabend mitteilt, beläuft sich die aktuelle Zahl der Infizierten in Baden-Württemberg auf 9.729 Fälle. Das ist ein Anstieg von 1.288 Fällen im Vergleich zu Vortag. Das Durchschnittsalter der Infizierten beträgt 48 Jahre bei einer Spannweite von 0 bis 99 Jahren.

Dem Landesgesundheitsamt wurden heute aus den Landkreisen Biberach, Böblingen, Breisgau-Hochschwarzwald, Emmendingen, Heidenheim, Ortenaukreis, Rems-Murr-Kreis, Reutlingen, Rhein-Neckar-Kreis, Schwäbisch Hall, Tuttlingen und Zollernalbkreis sowie aus den Städten Freiburg und Stuttgart 25 weitere Todesfälle im Zusammenhang mit dem Coronavirus gemeldet. Die Zahl der Covid-19-Toten steigt damit auf 101. Unter den Verstorbenen waren 70 Männer und 31 Frauen. Das Alter lag zwischen 41 und 98 Jahren. 65 Prozent der Todesfälle waren 80 Jahre oder älter. 

Das Robert-Koch-Institut schätzt die Gefährdung für die Gesundheit der Bevölkerung in Deutschland derzeit als hoch, für Risikogruppen als sehr hoch ein. Die Wahrscheinlichkeit für schwere Krankheitsverläufe nimmt mit zunehmendem Alter und bestehenden Vorerkrankungen zu. 

Coronavirus in Baden-Württemberg: Wieder massiver Anstieg! Über 8.000 Infizierte, 76 Tote

Update vom 26. März, 19:40 Uhr: Wie das Sozialministerium Baden-Württemberg am Donnerstagabend mitteilt, ist die Zahl der mit dem Coronavirus Infizierten von 7.252 aufmittlerweile 8.441 angestiegen. Das Durchschnittsalter beträgt 48 Jahre bei einer Spannweite von 0 bis 98 Jahren. Darüber hinaus werden dem Landesgesundheitsamt am Donnerstag aus den Landkreisen Böblingen, Breisgau-Hochschwarzwald, Esslingen, Göppingen, Heidenheim, Heilbronn, Konstanz, Ortenaukreis, Rems-Murr-Kreis, Reutlingen, Tübingen und Zollernalbkreis sowie aus den Städten Baden-Baden, Freiburg und Stuttgart 20 weitere Todesfälle im Zusammenhang mit dem Coronavirus gemeldet. Somit steigt die Zahl der Todesfälle in Baden-Württemberg von 56 auf 76.

Coronavirus in Baden-Württemberg: 7.252 Infizierte und 56 Todesopfer bestätigt

Erstmeldung vom 26. März 2020: In Baden-Württemberg gibt es (Stand 25. März) mittlerweile 7.252 Fälle des Coronavirus. Den höchsten Anstieg an Infizierten verzeichneten Gesundheitsamt und Sozialministerium von Dienstag auf Mittwoch, wo mehr als 1.000 neue Ansteckungen gemeldet wurden. Außerdem sind bereits 56 Todesopfer im Zusammenhang mit Coronavirus zu beklagen. Die Corona-Toten stammen aus den Landkreisen Böblingen, Enzkreis, Karlsruhe, Lörrach, Ludwigsburg, Rhein-Neckar-Kreis, Rottweil, Schwäbisch Hall, Tuttlingen und Zollernalbkreis sowie den Städten Freiburg und Stuttgart. 

Coronavirus in Baden-Württemberg: Kontaktverbot soll Anstieg der Fälle und Infizierten verlangsamen

Im Kampf gegen das Coronavirus wurden die Einschränkungen für das öffentliche Leben in Baden-Württemberg mit dem Kontaktverbot noch einmal verschärft. Seit dem 23. März gilt im ganzen Bundesland, dass nur noch zwei Menschen zusammen draußen unterwegs sein dürfen. Ausnahmen gibt es für Familien. Neu ist auch, dass Menschen, die nicht gemeinsam in einem Haushalt leben, in der Öffentlichkeit einen Abstand von 1,5 Metern zueinander halten sollen. Das Kontaktverbot untersagt nicht, die Wohnung zu verlassen – etwa für Arztbesuche, zum Einkaufen, um anderen zu helfen, um frische Luft zu schnappen oder um alleine Sport zu treiben. Auch der Weg zur Arbeit bleibt erlaubt. Die Einschränkungen des öffentlichen Lebens gelten zunächst für zwei Wochen.

Nicht nur das öffentliche Leben ist in Zeiten der Corona-Krise stark eingeschränkt – auch die Wirtschaft leidet unter dem Ausnahmezustand. Viele Unternehmen entscheiden sich deshalb, auf Kurzarbeit umzustellen. Doch was bedeutet das für Arbeitnehmer? 

Coronavirus in Baden-Württemberg: Ministerpräsident sieht Land erst am Anfang der Krise

Während das öffentliche Leben wegen des Coronavirus weitgehend still liegt, kämpfen Behörden, Politiker und Mediziner unermüdlich weiter gegen eine schnelle Ausbreitung des Erregers. Doch wie sehen die Prognosen bezüglich des Endes der Coronavirus-Krise aus?

Ministerpräsident Winfried Kretschmann (Grüne) sieht Baden-Württemberg erst am Anfang der Krise. Obwohl man drastische Maßnahmen ergriffen habe, steige die Zahl der infizierten Menschen weiter. „Es gilt nach wie vor Alarmstufe Rot." Das Coronavirus sei eine enorme Herausforderung für die Gesellschaft - die meisten Menschen hielten sich aber an die strengen Ausgangsbeschränkungen. Kretschmann räumte in der Radiosendung SWR1 Leute ein, die Gefahr durch das Virus am Anfang unterschätzt zu haben.

kab/jol

Quelle: Mannheim24

Rubriklistenbild: © picture alliance/dpa

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