SARS-CoV-2-Test aus dem Auto 

Coronavirus in Karlsruhe: „Drive-In“ für schnellen und sicheren Test

Karlsruhe – Sieben Coronavirus-Fälle sind in Karlsruhe bestätigt. Um den Coronavirus-Test sicher und zügig vollziehen zu können, gibt es in Karlsruher Stadtteil Stupferich nun ein „Drive-In“.

  • Es gibt sieben Coronavirus-Fälle in Karlsruhe
  • Schüler aus Ettlingen steckte sich im Skiurlaub in Südtirol an.
  • 3 Schulen bleiben geschlossen.
  • Alle aktuellen Entwicklungen aus der Region im Überblick
  • Aus dem Auto auf Coronavirus testen lassen: „Drive-In“ in Karlsruhe geöffnet.

Update vom 9. März: Südkorea hat es erfolgreich vorgemacht: Der Coronavirus-Test im „Drive-In“. Personen, die besorgt sind, können dort direkt mit dem Auto hinfahren und sich testen lassen. Dort kann man sich von einem Arzt im Schutzanzug durch dasgeöffnete Autofenster testen lassen. Am vergangenen Wochenende ist nun auch in Karlsruhe eine Zentrale Abstrichstelle in Betrieb gegangen. Nach der Abgabe der Probe kommt diese in ein Labor. Bis das Ergebnis vorliegt, müssen die Betroffenen inhäuslicher Quarantäne bleiben. Bevor sich besorgte Bürger für den Coronavirus-Test zum „Drive-In“ im Stadtteil Stupferich begeben können, müssen Sie ihren Hausarzt kontaktieren. Der Hausarzt meldet dann den Fall an das Gesundheitsamt. Erst das Gesundheitsamt fordert schließlich den potenziellen Patienten auf, zum „Drive-In“ zu kommen. 

Am Montag (9. März) ist auch im Landkreis Esslingen in Nürtigen der nächste „Drive-In“ für den Coronavirus Test an den Start gegangen. In Mannheim ist ein Coronavirus-Diagnose-Stützpunkt eingerichtet worden. Auch hier könenn sich Personen auf das Coronavirus testen lassen.

Update vom 8. März: Nachdem eine Mitarbeiterin an Schulen des Beruflichen Bildungszentrums Ettlingen erkrankt ist und positiv auf das Coronavirus getestet wurde, werden nun alle Schüler und Lehrkräfte am Beruflichen Bildungszentrum Ettlingen gebeten, zu Hause zu bleiben. Es findet vorerst kein Unterricht statt, wie die Stadt am Sonntag mitteilt. 

Bei der Erkrankten handelt es sich um eine Rückkehrerin aus Südtirol. Sie und ihre ebenfalls erkrankte Mutter befinden sich in häuslicher Isolation. Das Gesundheitsamt hat in Absprache mit den Schulen und der Schulverwaltung beschlossen, den Schulbetrieb in allen drei Schulen des BBZ in Ettlingen vorerst auszusetzen. In den kommenden Tagen werden die Kontaktpersonen möglichst exakt ermittelt, erst dann kann festgelegt werden, wann und in welcher Form der Schulbetrieb wieder aufgenommen wird.

Das Coronavirus breitet sich weltweit zunehmend aus. Covid-19-Tests können helfen die Pandemie einzudämmen. Nun stellt Bosch einen neu entwickelten Schnelltest vor.

In Ägypten ist der erste Deutsche am Coronavirus gestorben. Er ist vor einer Woche dorthin gereist. Weitere Informationen sind bislang unklar.

Update vom 7. März: Insgesamt gibt es in Baden-Württemberg 170 Coronavirus-Erkrankte. Neue Fälle in Karlsruhe sind nicht dazu gekommen. 

Update vom 6. März: In Karlsruhe gibt es mittlerweile zwei weitere bestätigte Coronavirus-Fälle. Ein Mann, der im Ausland auf einer Baustelle gearbeitet hat, wird aktuell im Klinikum behandelt. Ein weiterer Infizierter aus Bretten hat sich vermutlich im Südtirol-Urlaub angesteckt. Er und seine gesamte Reisegruppe befinden sich in Quarantäne. 

Die Zahl der Coronavirus-Fälle in ganz Baden-Württemberg ist am Freitagabend auf insgesamt 116 gestiegen. 

Coronavirus in Karlsruhe: Schüler infiziert! Steckte er zwei Schulklassen an?

Meldung vom 5. März: Am Donnerstagabend bestätigt das Sozialministerium Baden-Württemberg sieben neue Coronavirus-Fälle im Bundesland – darunter auch den 1. Fall im Kreis Karlsruhe. Laut ersten Informationen soll sich ein um einen 18-jährigen Schüler aus Ettlingen handeln, der zuvor mit einer Reisegruppe zum Skifahren in St. Christina im Grödnertal (Südtirol) war. Der junge Infizierte befindet sich in häuslicher Quarantäne und auch seine Kontaktpersonen wurden bereits isoliert.

Coronavirus in Karlsruhe: Schüler aus Ettlingen infiziert 

Wie das Landratsamt Karlsruhe am Donnerstag bestätigt, handelt es sich bei dem 1. Coronavirus-Fall in Karlsruhe um einen Schüler der Albert-Einstein-Schule in Ettlingen. Zu seinen Kontaktpersonen sollen zwei Schulklassen mit wenigen Lehrern sowie wenige Menschen aus seinem weiteren Umfeld zählen. Alle befinden sich aktuell in häuslicher Isolation. Zu seinem Gesundheitszustand sei nichts bekannt. Die Schule hält Kontakt mit dem Gesundheitsamt und hat entsprechende Maßnahmen eingeleitet. Laut Internetseite der Schule finde der Unterricht für die nicht betroffnen Klassen jedoch wie gewohnt statt. 

Ebenfalls am Donnerstag bestätigt wurden weitere Covid19-Fälle im Rhein-Neckar-Kreis, in Esslingen und dem Zollernalbkreis. Die Zahl der Infizierten in Baden-Württemberg stieg somit (Stand 5. März, 19 Uhr) auf 89. Unterdessen gibt es beim „Drive-In“ für Coronavirus-Test in Nürtingen einen großen Ansturm. 

Coronavirus: Symptome und Ansteckung – so kann man sich schützen

Das Coronavirus wird hauptsächlich über die Tröpfcheninfektion übertragen. Nach Angaben des Robert-Koch-Instituts (RKI) passiert eine Ansteckung über die Schleimhäute der Atemwege oder auch indirekt über die Hände, die dann mit Mund- oder Nasenschleimhaut sowie der Augenbindehaut in Kontakt gebracht werden. 

Wie bei der Grippe und anderen akuten Atemwegsinfektionen schützen Husten- und Nies-Etikette, gute Händehygiene sowie Abstand zu Erkrankten (ca. 1 bis 2 Meter) auch vor einer Übertragung des Coronavirus.

Man geht derzeit davon aus, dass die Inkubationszeit des Coronavirus bis zu 14 Tage betragen kann, im Durchschnitt beträgt sie laut WHO 5 bis 6 Tage. Eine Infektion mit dem Coronavirus führt zu Symptomen wie Fieber, trockenem Husten und Abgeschlagenheit. In China litten einige Patienten auch an Atemproblemen, Halskratzen, Kopf- und Gliederschmerzen und Schüttelfrost. Einige Coronavirus-Patienten litten auch an Übelkeit, einer verstopften Nase und Durchfall.

kab

Quelle: Mannheim24

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