Kontaktverbot verlängert

Coronavirus in Ludwigshafen: Über 90 Infizierte – Asylunterkunft unter Quarantäne

Ludwigshafen - Das Coronavirus breitet sich in Rheinland-Pfalz weiter aus. In Ludwigshafen gibt es mittlerweile 91 Fälle. Alle aktuellen Infos: 

  • 3.036 Coronavirus-Fälle in Rheinland-Pfalz – 25 Todesfälle.
  • 91 bestätigte Infizierte mit Coronavirus in Ludwigshafen, 121 im Rhein-Pfalz-Kreis.
  • Vier Covid-19-Patienten liegen auf der Intensivstation der Klinik, drei davon werden beatmet. 
  • Stadt Ludwigshafen ergreift härtere Maßnahmen und erlässt Betretungsverbot für öffentliche Plätze.
  • Eberthalle in Ludwigshafen steht als Notquartier für infizierte Patienten bereit.
  • Neues Kontaktverbot gilt seit 24. März. 
  • Die aktuellen Zahlen der Infizierten und die neuesten Entwicklungen zum Coronavirus in Ludwigshafen: 

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Update vom 1. April: Bund und Länder beschließen das Kontaktverbot bis über Ostern zu verlängern. Bürger dürfen ihre Osterfeiertage demanch nur mit den Angehörigen des eigenen Haushalts feiern, auf Besuche von Verwandten muss verzichtet werden. Die Verlängerung gilt bis zum 19. April. Fünf Tage zuvor werden jedoch Bund und Länder sich erneut zusammentun und die aktuelle Lage in Deutschland bewerten. Dann wird entschieden, ob das Kontaktverbot gelockert, bestehen oder gar verschärft werden muss.

Coronavirus in Ludwigshafen: Stadt stellt Bewohner von Sammelunterkunft unter Quarantäne

Aus Gründen des Gesundheitsschutzes stellt die Stadt Ludwigshafen am Mittwoch die Bewohner einer Asylunterkunft im Stadtteil Oggersheim unter Quarantäne. Zwei Personen sind laut Stadt positiv auf das Coronavirus getestet worden, weshalb sofort die notwendigen Sicherheitsmaßnahmen eingeleitet wurden. Da die Bewohner innerhalb der Unterkunft Gemeinschaftseinrichtungen nutzen oder Räumlichkeiten teilen, muss Quarantäne für alle angeordnet werden. „Wir ergreifen konsequent alle erforderlichen Maßnahmen, um eine Ausbreitung des Virus zu unterbinden. Deshalb haben wir diesen Schritt vollzogen. Wenn Menschen nah miteinander leben, ist die Gefahr, dass das Virus sich weiterverbreitet, einfach gegeben. Deshalb mussten wir schnell und entschlossen handeln", sagt Oberbürgermeisterin Jutta Steinruck. 171 Männer sind derzeit in der Unterkunft untergebracht. Die Quarantäne besteht für zwei Wochen. Die Zahl der Infizierten in Ludwigshafen steigt auf insgesamt 91 an. 

Coronavirus in Ludwigshafen: Über 80 Infizierte – Stadt entlastet Familien 

Update, 16:41 Uhr: Um Familien in Ludwigshafen während der Corona-Krise zu entlasten, erstattet die Stadt die Beiträge für Krippen- und Hortplätze. Das beschließt der Stadtvorstand am Dienstag in einer Sitzung. Lediglich die Eltern, die eine Notbetreuung für ihr Kind beantragt haben, werden keine Kosten erstattet bekommen.

Auch das Kostgeld, das Eltern für die Verpflegung in den Kitas zahlen, wird von der Stadt Ludwigshafen bezahlt. Außerdem werden Tagespflegepersonen weiterbezahlt und Musikschulgebühren werden erstattet.

„Der Stadtvorstand hat einstimmig diese Entlastungen zugunsten der Familien in Ludwigshafen beschlossen, um ein Zeichen zu setzen, dass wir um die besonderen Herausforderungen wissen, die durch die Schließung von Kindertagesstätte und Schulen entstanden sind. Gleichzeitig wollen wir ein Signal an die Tagespflegepersonen senden, dass wir ihre Arbeit sehr schätzen und ihnen mit dieser Entscheidung Sicherheit geben möchten", so Bürgermeisterin Prof. Dr. Cornelia Reifenberg. Die Eltern werden jeweils zeitnah durch die Bereiche der Stadtverwaltung weiter informiert.

Coronavirus: So will die Stadt Ludwigshafen Familien helfen. 

Update vom 31. März, 16:16 Uhr: Vier neue Fälle kommen in Ludwigshafen dazu. Damit sind 86 Menschen mit dem Coronavirus infziert. Im Rhein-Pfalz-Kreis steigt die Zahl der Fälle auf 113.

Übrigens: Alle Infos zu den neuesten Entwicklungen, Entscheidungen der Regierungen und möglichen weiteren Einschränkungen des öffentlichen Lebens findest Du in unserem neuen Rheinland-Pfalz-Ticker zum Coronavirus.

Coronavirus in Ludwigshafen: Über 80 Infizierte – viele Verstöße gegen das Kontaktverbot

Update, 17:30 Uhr: Seit Freitag hat der Kommunale Vollzugsdienst (KVD) in ganz Ludwigshafen Kontrollen durchgeführt. Das Ergebnis: Bei 64 von 200 Kontrollen wird ein Verstoß festgestellt. Meinstens handelt es sich dabei um größere Menschenansammlungen, die aufgrund der Corona-Pandemie verboten sind. Es werden mehrere Bußgeldverfahren nun in die Wege geleitet, wie die Stadt Ludwigshafen am Montagnachmittag mitteilt. Von morgens bis abends kontrollieren die Einsatzkräfte den Einzelhandel, Sportstätten, Spielplätze und Grünanlagen, um eventuelle Verstöße gegen das Kontaktverbot und die Allgemeinverfügung zu unterbinden. In einigen Fällen mussten die Einsatzkräfte Gewerbetreibende ermahnen, den erlassenen Abstands- und Hygienevorschriften nachzukommen.

Oberbürgermeisterin Jutta Steinruck mahnt zur Einhaltung der Maßnahmen, um den Anstieg der Corona-Erkrankungen zurückzudrängen. „Jede Bürgerin und jeder Bürger muss die Gefahr durch das neuartige Coronavirus ernstnehmen und bereit sein, einen persönlichen Beitrag zum Schutz der Allgemeinheit zu leisten. Der Stadtverwaltung ist bewusst, dass die Maßnahmen, um die Ausbreitung der Infektionen einzudämmen, erheblich sind, aber sie dienen dazu, Schaden von den Menschen in dieser Stadt abzuwenden“, sagt Steinruck. Erfreulich sei, dass sich die Mehrheit an diese Regeln halte.

Die Kontrollen der vergangenen Tage sind angesichts des Personaleinsatzes und der Fülle der zu kontrollierenden Sachverhalte außergewöhnlich, aber wegen der Corona-Pandemie notwendig“, erklärt Kämmerer und Ordnungsdezernent Andreas Schwarz. 

Coronavirus in Ludwigshafen: 30 neue Fälle – Zahl der Infizierten steigt auf über 80

Update vom 30. März, 16 Uhr: In Ludwigshafen gibt es 30 neue Corona-Fälle, wie die Kreisverwaltung des Rhein-Pfalz-Kreises mitteilt. Damit sind 82 Menschen in Ludwigshafen infiziert. Im Rhein-Pfalz-Kreis sind es 105. 

Update vom 29. März, 10 Uhr: Wegen der steigenden Anzahl der Coronavirus-Fälle hat sich die Stadt Ludwigshafen gut vorbereitet. Sollten die Kapazitäten der Krankenhäuser für Covid-19-Infizierte nicht mehr ausreichen, können jetzt auch Patienten in der Eberthalle versorgt werden. Die Katastrophenschutzeinheit der Hilfsorganisation hat gemeinsam mit der Lukom, dem städtischen Klinikum und die Feuerwehr in den vergangenen 10 Tagen die Halle zu einer Pflegehilfseinrichtung aufgerüstet.

Coronavirus in Ludwigshafen: Das Notquartier für Patienten in der Eberthalle

Das Klinikum Ludwigshafen wird dem Notquartier in der Eberthalle wenn nötig primär leichte Fälle zuordnen. Beatmungs- oder Intensivpatienten werden nicht dort versorgt, sondern bleiben in den Krankenhäusern. Aktuell gibt es in der Friedrich-Ebert-Halle in Ludwigshafen 128 Betten für Coronavirus-Patienten. Davon sind 56 so ausgestattet, dass Patienten auch mit Sauerstoff versorgt werden können. 

Der Betrieb der Einrichtung wird mit Personal der Schnelleinsatzgruppen des Katastrophenschutzes, Ärzten aus dem Ärztenetz Ludwigshafen GO-LU, freiwilligen Helfern mit medizinischer, pflegerischer oder rettungsdienstlicher Ausbildung und unter ärztlicher Leitung aus der Gruppe der Leitenden Notärzte der Vorderpfalz gewährleistet.

Coronavirus in Ludwigshafen: Das Notquartier für Patienten in der Eberthalle

 „Auch wenn wir hoffen, dass diese Pflegehilfseinrichtung nie benötigt wird, können wir mit Blick auf andere Länder, wie beispielsweise Italien, es nicht nur beim Hoffen belassen", betont Oberbürgermeisterin Jutta Steinruck. „Es müssen jetzt Vorbereitungen getroffen werden, damit Patienten bei Überlastung des öffentlichen Gesundheitsdienstes nicht auf den Straßen liegen müssen.“ 

Coronavirus in Ludwigshafen: Kontaktverbot – Polizei kontrolliert Einhaltung

Update vom 27. März: In den vergangenen acht Tagen sind stadtweit mehr als 400 Kontrollen – über allgemeine Streifengänge hinaus – zur Überwachung der Verfügung zur Eindämmung von Corona-Infektionen erfolgt. Dabei waren die Einsatzkräfte des Kommunalen Vollzugsdienstes (KVD) täglich vom frühen Morgen um 6 Uhr bis in die Nacht gegen 22 Uhr in Ludwigshafen gefordert, um auf die Einhaltung der Vorschriften zu achten. Im Zuge der umfangreichen Aufgabenstellung – da auch das „Alltagsgeschäft“ des KVD wie bisher bewältigt werden muss – wird der KVD auch weiterhin personell von anderen Bereichen der Stadtverwaltung unterstützt. 

Derzeit sind 87 Personalkräfte zusätzlich abgeordnet, den KVD bei den Kontrollen von Sportstätten, Spielplätzen und Grünanlagen zu entlasten. Damit wirken mehr als 100 Personalkräfte an Kontrollen und Streifengängen mit. 

Coronavirus in Ludwigshafen: Bürger zeigen sich größtenteils einsichtig 

Der KVD wies unter anderem mehrfach Gewerbetreibende auf deren Verstöße gegen die Allgemeinverfügung hin, wenn etwa Verkaufsstellen verbotenerweise geöffnet waren oder die Abstandsvorschriften nicht eingehalten wurden. Größenteils beseitigten die Gewerbetreibenden nach einem Infogespräch die Mängel oder schlossen. Falls die Einsicht ausblieb, setzten die Einsatzkräfte die Allgemeinverfügung entsprechend durch. 

An einigen öffentlichen Plätzen klärten die Patrouillen Gruppen von mehreren Personen über die Vorsorgemaßnahmen gegen Corona-Infektionen auf, woraufhin sich die Gruppen auflösten und damit den KVD-Anweisungen nachkamen.

Coronavirus in Ludwigshafen: So teuer kann ein Verstoß werden 

„Wenn sich alle Bürgerinnen und Bürger an die Vorgaben halten, können wir als Stadtgemeinschaft gemeinsam an einem Strang ziehen, um möglichst viele Menschen vor Corona und ernsten Krankheitsverläufen zu schützen“, wies Oberbürgermeisterin Jutta Steinruck nochmals darauf hin, wie wichtig es ist, die Vorsichtsmaßnahmen zur Eindämmung von Erkrankungen einzuhalten und dass bei Verstößen gemäß des Infektionsschutzgesetzes unter anderem Bußgelder bis zu 25.000 Euro drohen

„Die flächendeckenden Kontrollen sowie das entschiedene Vorgehen der Stadtverwaltung haben Wirkung gezeigt. Grobe Verstöße bildeten die Ausnahme und auch Hinweise aus der Bevölkerung an die Einsatzkräfte auf Verstöße gegen die Allgemeinverordnung sind zurückgegangen“, ergänzt Kämmerer und Ordnungsdezernent Andreas Schwarz.

So hoch sind die Bußgelder im Einzelnen: 

  • Bei Nichteinhaltung des Mindestabstandes von 1,5 Metern: bis zu 100 Euro Bußgeld
  • Zusammenkünfte in der Öffentlichkeit von mehr als zwei Personen: 200 Euro
  • Verstöße gegen das Besuchsverbot in Krankenhäusern oder Pflegeheimen: 200 Euro
  • Verkaufsstelle aus dem Einzelhandel, Dienstleister im Bereich der Körperpflege (Friseur, Nagelstudio, Massagesalon), Fahrschule oder Spielplatz geöffnet: 2.500 Euro Strafe.
  • Café, Restaurant, Hotel, Theater, Fitnessstudio, Kino, Bordell, Museum oder Spielhalle geöffnet: 4.000 bis 5.000 Euro Strafe  
  • Coronavirus in Ludwigshafen: 52 Infizierte

    Update, 16:28 Uhr: Die Zahl der Fälle in Ludwigshafen steigt weiter an. Insgesamt sind 52 Menschen am Coronavirus erkrankt. In Rheinland-Pfalz sind es insgesamt 2.101 bestätigte Fälle. 11 Personen sind an der Krankheit verstorben.

    Coronavirus: Stadt Ludwigshafen ergreift Maßnahmen

    Update vom 27. März, 10 Uhr: In Ludwigshafen ist die Zahl der Coronavirus-Fälle am Freitag auf 48 gestiegen – das sind 8 mehr Infizierte als am Vortag. Wie das Gesundheitsamt außerdem mitteilt, wurdenim gesamten Rhein-Pfalz-Kreis inzwischen 57 Fälle gemeldet. In Frankenthal sind es mittlerweile 16 und in Speyer 20 Infizierte. 

    Coronavirus in Ludwigshafen: So viele Covid-19-Patienten liegen auf der Intensivstation

    Update vom 27. März, 9:30 Uhr: Im Klinikum in Ludwigshafen werden aktuell 4 Covid-19-Patienten auf der Intensivstation behandelt. Drei davon müssen beatmet werden, teilt eine Sprecherin der Klinik auf Anfrage mit. Zwei der drei beatmeten Coronavirus-Patienten hätte Ludwigshafen aus dem Uniklinikum in Straßburg übernommen, das Deutschland wegen der zunehmenden Belastung durch das Coronavirus um Unterstützung gebeten hatte. Alle vier Intensiv-Patienten seien laut Sprecherin über 60 Jahre alt. 

    Coronavirus in Ludwigshafen: Regierung macht Klinik zum „Maximalversorger“

    Update vom 26. März, 17 Uhr: Mit neuen Netzwerken und einem Frühwarnsystem soll die Versorgung der weiter steigenden Zahl an Corona-Patienten in Rheinland-Pfalz flächendeckend sichergestellt werden. Das kündigt Gesundheitsministerin Sabine Bätzing-Lichtenthäler (SPD) am Donnerstag in Mainz an.

    Städtisches Klinikum Ludwigshafen wird zum Maximalversorger in der Coronakrise.

     Fünf große Kliniken - Maximalversorger genannt - sollen die Betreuung von an der Lungenkrankheit Covid-19 leidenden Patienten, aber auch Patienten mit anderen Krankheiten in ihrer jeweiligen Region koordinieren. „Wir befinden und in einer Ausnahmesituation", betont die Ministerin. Als Koordinatoren wurden das Gemeinschaftsklinikum Mittelrhein im Norden, die Unimedizin Mainz, das Klinikum Ludwigshafen , das Westpfalz-Klinikum in Kaiserslautern und das Trierer Klinikum Mutterhaus der Borromäerinnen auserkoren.

    Coronavirus in Ludwigshafen: Klinikum hat eine Schlüsselrolle 

    In Absprache mit anderen Kliniken in den Regionen sollen sie Kapazitäten planen, Krankheitsverläufe verfolgen sowie Medikamente oder Material austauschen. Im Rahmen eines Frühwarnsystems soll ein Alarm ausgelöst werden, wenn in einer Region 80 Prozent aller Intensivbetten belegt sind. So könne rechtzeitig geschaut werden, wo vor Ort weitere Kapazitäten geschaffen oder in welche andere Region Patienten gebracht werden könnten, erklärt die Ministerin. 

    Städtisches Klinikum Ludwigshafen wird in der Corona-Krise zum Koordinator in der Region. (Archivbild)

    Bätzing-Lichtenthäler sagte, es sei in der aktuellen Krise am besten, auf bestehende Strukturen zurückzugreifen. Es werde derzeit keine Notwendigkeit für Not- oder Behelfskrankenhäuser gesehen. Patienten sollten auch nicht in Turnhallen oder Feldbetten behandelt werden.

    Update vom 26. Februar, 9 Uhr: In Ludwigshafen kommen fünf neue Corona-Fälle dazu. Insgesamt sind 40 Menschen erkrankt. Das teilt die Kreisverwaltung Rhein-Pfalz-Kreis am Donnerstag mit. 

    Coronavirus in Ludwigshafen: Börse für Menschen in Not eingerichtet

    Update, 17:50 Uhr: Beim Dezernat für Soziales und Integration der Stadt Ludwigshafen sind ab sofort eine Telefonnummer und eine E-Mail-Adresse eingerichtet, an die sich Bürger hilfesuchend wenden können, wenn sie sich in sozialer Notlage aufgrund der Corona-Pandemie befinden und keine Angehörigen oder Freunde haben, die unterstützen können. Die Telefonnummer lautet 0621 504-4994, die E-Mail-Adresse ist notfaelle.beduerftige@ludwigshafen.de. „Wir versuchen, nach besten Möglichkeiten zu beraten und weiter zu helfen, wenn sich Ludwigshafener Bürger*innen in einer sozialen Notlage befinden", so Beate Steeg, Dezernentin für Soziales und Integration. Die Dezernentin stellt klar, dass es sich nicht etwa um eine Hotline für medizinische Notfälle handelt, sondern um eine vorübergehende Hilfebörse für die Zeit der Corona-Krise, die sich auch nur auf den erhöhten aktuellen Hilfebedarf wegen der Pandemie-Situation bezieht.

    Coronavirus in Ludwigshafen: 10 neue Fälle – Zahl der Infizierten steigt auf 35

    Update vom 25. März, 11:30 Uhr: Wie das Gesundheitsamt Rhein-Pfalz-Kreis am Mittwoch mitteilt, ist die Zahl der Coronavirus-Fälle in Ludwigshafen erneut gestiegen. Es wurden 10 neue Infizierte gemeldet – die Zahl der Fälle steigt damit auf 35. Im Rhein-Pfalz-Kreis sind außerdem 44 Coronavirus-Fälle bestätigt, in Frankenthal 11 und in Speyer 17. 

    Coronavirus in Ludwigshafen: 25 Infizierte – Stadt bereitet sich auf Extrem-Situation vor

    Update vom 24. März, 20:30 Uhr: Ludwigshafen erhält für die Bekämpfung des Coronavirus vom Land rund 4,3 Millionen Euro. Das Geld soll so schnell wie möglich der Stadt zur Verfügung stehen. Die Mittel werden über einen Nachtragshaushalt bereitgestellt, über den die Abgeordneten des Landtags Rheinland-Pfalz am kommenden Freitag abstimmen wollen. Das Geld soll anschließend über das Landesamt für Soziales, Jugend und Versorgung ausgezahlt werden.

    Die Landesregierung hat am 24. März 2020 einen enormen Rettungsschirm zur Bekämpfung der Corona-Pandemie und ihrer Folgen angekündigt. Es werden die Strukturen der Gesundheitsversorgung gestärkt, Kommunen unterstützt sowie Selbstständigen und Unternehmen geholfen", so die beiden Ludwigshafener SPD-Landtagsabgeordneten Heike Scharfenberger und Anke Simon.

    Coronavirus in Ludwigshafen: 25 Infizierte – Stadt bereitet sich auf Extrem-Situation vor!

    Update, 14:40 Uhr: Für den Fall, dass die Fieberambulanz und die Krankenhäuser die steigende Zahl der Corona-Patienten nicht versorgen können, breitet sich die Stadt Ludwigshafen vor. Sie will Behelfskrankenhäuser errichten, wie die Stadt am Dienstag berichtet. „Wir bereiten uns auf solch ein Szenario vor, hoffen aber, dass es letztlich nicht eintritt. Gleichwohl rufe ich alle Personen, die eine medizinische Ausbildung haben und sich in der Lage sehen, helfen zu können, dazu auf, die geplanten Einrichtungen zu unterstützen", so Sozialdezernentin Beate Steeg. Es sei wichtig, der weiteren Ausbreitung des Coronavirus immer einen Schritt voraus zu sein, wie die Stadt Ludwigshafen schreibt.

    Um über ausreichend Personal zu verfügen, wird die Unterstützung durch Ärzte, Krankenschwestern und Pfleger oder Menschen mit einer Ausbildung im Rettungsdienst benötigt. „Wer zu diesem Personenkreis zählt und sich körperlich in der Lage sieht unterstützen zu können, wird dringend gebeten sich unverzüglich mit der Stadtverwaltung Ludwigshafen in Verbindung zu setzen“, heißt es abschließend.

    Die Meldung kann telefonisch erfolgen, entweder telefonisch unter der Rufnummer 0621 504 6000 oder per E-Mail an die Adresse helfer.corona@ludwigshafen.de. Wichtig sind Angaben zu Erreichbarkeit, Ausbildung und Verfügbarkeit. Die Koordinierungsstelle wird sich mit den Freiwilligen direkt in Verbindung setzen.

    Coronavirus in Ludwigshafen: Gesundheitsamt meldet 25 Infizierte!

    Update vom 24. März, 11 Uhr: Das Gesundheitsamt Rhein-Pfalz-Kreis hat am Dienstag 8 neue Coronavirus-Fälle in Ludwigshafen gemeldet. Die Zahl der Infizierten in der Stadt steigt somit auf insgesamt 25. Im gesamten Rhein-Pfalz-Kreis gibt es nun insgesamt 39 Fälle, in Frankenthal 11 und in Speyer 17.  

    Coronavirus in Ludwigshafen: Zahlungsaufschub für Schulden möglich

    Update vom 23. März, 21:30 Uhr: Angesichts der jüngsten Entwicklungen rund um das Coronavirus gewährt die Stadt Ludwigshafen, allen wirtschaftlich stark von der Corona-Krise Betroffenen, in begründeten Fällen auf Antrag, einen Zahlungsaufschub von städtischen Forderungen. Dieser Aufschub gilt zunächst bis 30. September 2020. Zinsen und Säumniszuschläge werden dafür nicht erhoben. Die schriftlichen Anträge sind formlos, insbesondere bei der Stundungsstelle, der Steuerverwaltung oder der Stadtkasse der Stadtverwaltung, zu stellen. Auch wenn die Entscheidungen jeweils einzelfallbezogen getroffen werden, soll über begründete Anträge unbürokratisch entschieden werden. 

    Unterdessen berührt ein Video aus Ludwigshafen das Netz: Eine Sängerin macht mit einem emotionalen Fenster-Konzert ihrer ganzen Nachbarschaft Mut in der Krise. 

    Coronavirus in Ludwigshafen: Schulden müssen erst Ende September bezahlt werden 

    Mitteilungen über die Entscheidungen der Anträge ergehen nur im Fall einer Ablehnung. Für alle anderen Antragsteller gilt, dass ohne schriftliche Bestätigung oder Mitteilung der begründete Antrag genehmigt ist und ein entsprechender Zahlungsaufschub gewährt wird. Sollte sich die wirtschaftliche Lage bis zum Ende des Zahlungsaufschubs noch nicht geändert haben, kann ein entsprechender Folgeantrag gestellt werden, über den ebenfalls „in gleicher Weise" dann entschieden wird. „Wir wollen als Stadt hier schnell und unbürokratisch helfen. Die Lage ist ernst und stellt Menschen und Unternehmen teilweise vor existenzielle Probleme, weil das Einkommen wegbricht. Daher haben wir uns als Stadtvorstand entschieden, allen soweit wie möglich unter die Arme zu greifen. Solidarität und Verantwortungsbewusstsein für das Allgemeinwohl sind das Gebot der Stunde", erklären Oberbürgermeisterin Jutta Steinruck und Kämmerer Andreas Schwarz den Schritt.

    Coronavirus in Ludwigshafen: Eberthalle als Notquartier bezugsfertig

    Update vom 23. März, 15:20 Uhr: Wie die Rheinpfalz berichtet, steht die Eberthalle in Ludwigshafen ab sofort als Notquartier bereit, sollte es im Klinikum zu Engpässen kommen. Trennwände und Feldbetten wären in der Halle aufgebaut worden. Aktuell gibt es in Rheinland-Pfalz 1.285 bestätige Coronavirus-Fälle, 17 davon in Ludwigshafen. Auch vier Todesfälle wurden gemeldet, einer in Mayen-Koblenz, einer in Neuwied, einer im Westerwaldkreis und einer in Neustadt an der Weinstraße.

    Coronavirus in Ludwigshafen: Kontaktverbot ab Dienstag

    Update vom 23. März, 7:50 Uhr: Die rheinland-pfälzische Landesregierung will wegen der Corona-Krise heute ein weitgehendes Kontaktverbot beschließen. Die Verordnung soll von Dienstag (0 Uhr) an gelten, wie Ministerpräsidentin Malu Dreyer (SPD) am Sonntag ankündigte. Zuvor hatten sich Bund und Länder in einer Telefonkonferenz gemeinsam auf das Kontaktverbot geeinigt. Was ist jetzt noch erlaubt und was verboten?

    Ab Dienstag sind Ansammlungen von mehr als zwei Personen öffentlich (und möglichst auch privat) verboten. Ausnahmen gelten etwa für Familien. Die Regierung will die direkten sozialen Kontakte stark einschränken, um eine weitere Ausbreitung des Coronavirus einzudämmen. Während das Kontaktverbot gilt, wird aber erlaubt bleiben, zur Arbeit zu gehen, Ärzte aufzusuchen oder Einkäufe zu erledigen. Auch Spaziergänge oder Joggen sind weiterhin möglich, nur eben nicht in Gruppen. In der Öffentlichkeit muss zu Personen außerhalb des eigenen Haushalts möglichst ein Mindestabstand von 1,5 Metern eingehalten werden. Weil sich das Kontaktverbot in Privathäusern schwer überprüfen lassen, appellierte Malu Dreyer am Sonntag an die Rheinland-Pfälzer, ihre ihre sozialen Kontakte auch im Privaten einzuschränken. Es gehe um Leben und Tod sagte sie mit Blick auf die dramatische Situation in Italien oder Frankreich.

    Coronavirus in Ludwigshafen: Polizei gabelt Unbelehrbare auf – Entscheidung über Ausgangssperre

    Update vom 22. März um 17:30 Uhr: Für die Stadt Ludwigshafen wurden am Sonntag keine weiteren Coronavirus-Fälle bestätigt. Die Zahl ist nach Angaben des Gesundheitsministeriums in Rheinland-Pfalz bei 17 geblieben. Es bleibt jedoch abzuwarten, ob es tatsächlich keine weiteren Infektionen gab, oder ob die gleichbleibende Zahl der Covid19-Erkrankten in Ludwigshafen lediglich der Tatsache geschuldet ist, dass das Ministerium bereits am Sonntagmorgen die aktualisierten Zahlen herausgegeben hatte – für gewöhnlich wurden diese bislang erst am Nachmittag herausgegeben. Zwischenzeitlich haben sich Bund und Länder dazu entscheiden, im Kampf gegen die Ausbreitung des Coronavirus ein umfassendes Kontaktverbot zu beschließen. Dieses gilt ab Montag (23. März) auch in Rheinland-Pfalz.

    Coronavirus in Ludwigshafen: Polizei gabelt Unbelehrbare auf – 17 Infizierte bestätigt

    Update vom 22. März: Kommt jetzt die Ausgangssperre? Darüber beraten Bundeskanzlerin Angela Merkel und die 16 Ministerpräsidenten der Länder am Sonntagmittag um 14 Uhr. Nach der Verschärfung des Maßnahmen im Kampf gegen die weitere schnelle Ausbreitung des Coronavirus wollten die Landesregierungen vor allen Dingen den Samstag abwarten und auf Grundlage der Verhaltensweisen in den Städten und Landkreisen einschätzen, ob eine drastische Maßnahme wie eine Ausgangssperre vonnöten ist. 

    Die ersten Signale von Seiten der Polizeipräsidien in Rheinland-Pfalz waren positiv – in der Nacht zum Sonntag wurden kaum Verstöße gegen die verschärften Maßnahmen zur Eindämmung des Coronavirus festgestellt worden. Vereinzelt gab es zwar Unbelehrbare, wie beispielsweise in Ludwigshafen, wo nach Polizeiangaben vier junge Männer einer Anzeige wegen einer Ordnungswidrigkeit entgegensehen, weil sie am Samstagabend von Beamten an einer Autowaschanlage angetroffen wurden, doch unterm Strich haben sich die Bürger an die neuen Corona-Regeln gehalten.

    In Ludwigshafen gibt es aktuell 17 bestätigte Coronavirus-Fälle. In Rheinland-Pfalz ist die Zahl der an Covid19 Erkrankten erstmals auf über 1.000 gestiegen.

    Coronavirus in Ludwigshafen: 17 Infizierte bestätigt – Stadt will Eberthalle zu Notquartier umbauen

    Update vom 21. März um 15 Uhr: Die Zahl der Mit dem Coronavirus infizierten Personen in Ludwigshafen ist mittlerweile auf 17 gestiegen. Am Mittag veröffentlichte das Gesundheitsministerium die aktuellen Zahlen – die Zahl der an Covid19 Erkrankten in Rheinland-Pfalz liegt nun bei 1.062. Das sind 172 mehr als noch am Tag zuvor. Bislang sind in Rheinland-Pfalz zwei Todesfälle (jeweils ein Patient in Mayen-Koblenz und im Westerwaldkreis)in Folge einer Infektion mit dem  Coronavirus bekannt.

    Update vom 21. März: Das Coronavirus hat Rheinland-Pfalz fest im Griff! Bislang gibt es 890 bestätigte Fälle, in Ludwigshafen sind es bislang 13 Covid19-Kranke. Um der noch folgenden Herausforderungen Herr zu werden, und um die Versorgung für weitere Coronavirus-Patienten gewährleisten zu können, will die Stadt Ludwigshafen offenbar die Eberthalle - und andere dafür infrage kommenden Einrichtungen - zu Notquartieren umbauen. Das will die Rheinpfalz „aus gut unterrichteten Kreisen erfahren“ haben. Damit wolle man Abhilfe schaffen, falls die Zahl der Coronavirus-Patienten die Kapazitäten des Klinikums in den kommenden Wochen sprengen sollte. 

    Coronavirus in Ludwigshafen: Stadt beschließt Ausgangsbeschränkung – DAS ist jetzt verboten

    Update vom 20. März, 19:30 Uhr: Die Stadt Ludwigshafen hat die Regeln für den Aufenthalt im öffentlichen Raum erneut verschärft. Im Kampf gegen das Coronavirus gelten folgende Maßnahmen ab Samstag: Die Stadt spricht ein Betretungsverbot für öffentliche Orte aus – dazu zählen vor allem Straßen, Wege, Gehwege, Plätze, öffentliche Grünflächen und Parkanlagen sowie das Rheinufer. 

    Es gelten allerdings einige Ausnahmen„Wenn es zur Abwendung einer unmittelbaren Gefahr für Leib, Leben und Eigentum erforderlich ist, dürfen öffentliche Orte betreten werden. Es ist erlaubt, Lebensmittel oder andere Dinge zur Deckung der notwendigen Grundbedürfnisse einzukaufen, den Arzt zu besuchen oder zur Arbeit zu gehen. Eltern, die ihre Kinder zur Notbetreuung bringen, können dies auch weiterhin tun. Ebenfalls erlaubt ist es, alleine, zu zweit oder mit Personen, die im eigenen Haushalt leben, spazieren zu gehen, zu joggen oder mit dem Hund Gassi zu gehen“, teilt die Stadt Ludwigshafen mit. Der Öffentliche Personennahverkehr darf ebenfalls nur für Fahrten zum Einkaufen, zum Arzt oder zur Arbeit benutzt werden.

    Bei dem Verbot, das ab Samstag und vorerst bis zum 3. April gilt, handelt es sich NICHT um eine Ausgangssperre, sondern lediglich um eine Ausgangsbeschränkung. Hier liest Du, was der Unterschied dieses Verbots zu einer Ausgangssperre ist.

    Coronavirus in Ludwigshafen: Weitere Läden geschlossen – auch Friseure

    Entsprechend den Beschlüssen der Landesregierung vom Freitag werden auch in Ludwigshafen ab Samstag alle Gaststätten geschlossen. Das gilt sowohl für die Innen- als auch die Außengastronomie und betrifft auch Eisdielen, Eiscafés, Internetcafés, Shishabars, mobile und stationäre Eisverkaufsstände. 

    Außerdem geschlossen bleiben folgende Läden:

    • Sonnenstudios
    • Kosmetik- und Nagelstudios
    • Friseure und Friseurbetriebe oder Barber Shops
    • Floristen
    • Autowaschanlagen

    Weiterhin geöffnet bleiben:

    • Einzelhandelsbetriebe für Lebensmittel
    • Wochenmärkte
    • Abhol- und Lieferdienste
    • Getränkemärkte
    • Apotheken
    • Wochenmärkt
    • Abhol- und Lieferdienste
    • Getränkemärkte
    • Apotheken
    • Sanitätshäuser
    • Drogerien
    • Tankstellen
    • Banken und Sparkassen
    • Poststellen, Reinigungen
    • Waschsalons
    • Zeitungsverkauf
    • Bau-, Gartenbau- und Tierbedarfsmärkte

    Coronavirus in Ludwigshafen: 13 Infizierte – zwei Todesopfer in Rheinland-Pfalz

    Update vom 20. März um 16 Uhr: In Ludwigshafen wurde ein weiterer Coronavirus-Fall bestätigt – damit steigt die Zahl der Infizierten auf insgesamt 13. Am Freitagnachmittag veröffentlichte das Gesundheitsministerium die aktualisierten Zahlen für das Land. In Rheinland-Pfalz gibt es mittlerweile 890 positiv auf das Coronavirus getestete Personen – am Morgen wurde das zweite Todesopfer im Land bestätigt.

    Im Kampf gegen die weitere Ausbreitung des Coronavirus weitet Rheinland-Pfalz seine Maßnahmen weiter aus: Laut Ministerpräsidentin Malu Dreyer (SPD) soll ab Mitternacht eine weitgehende Ausgangsbeschränkung gelten.

    Update vom 20. März: In Rheinland-Pfalz ist inzwischen ein zweiter Mensch an dem Coronavirus gestorben. Es handelt sich um einen 80-Jährigen aus dem Landkreis Mayen-Koblenz, der in einem Koblenzer Krankenhaus starb. 

    Coronavirus in Ludwigshafen: 12 Infizierte bestätigt – erstes Todesopfer in Rheinland-Pfalz

    Update vom 19. März um 15:30 Uhr: Wie der neu veröffentlichten Tabelle des Gesundheitsministeriums Rheinland-Pfalz zu entnehmen ist, steigen die Zahlen der am Coronavirus erkrankten Personen weiter an. Im Land sind es mittlerweile 749 bestätigte Fälle – 12 davon in Ludwigshafen. Das sind zwei mehr Coronavirus-Patienten als noch am Tag zuvor. Außerdem bestätigt das Ministerium am Donnerstagnachmittag den ersten Todesfall im Zusammenhang mit Coronavirus in Rheinland-Pfalz. Dabei handelt es sich um eine 84-jährige Frau aus dem Westerwaldkreis. 

    Coronavirus in Ludwigshafen: Zahl der Infizierten steigt weiter – OB Steinruck mit emotionalem Appell

    Update vom 18. März um 18 Uhr: Die Zahl der am Coronavirus infizierten Personen in Rheinland-Pfalz steigt weiter in die Höhe – mittlerweile wurden dem Gesundheitsministerium 603 Fälle bestätigt. In Ludwigshafen sind bis Mittwochabend 10-Coronavirus-Fälle bekannt. 

    Während die Stadt im Zuge der geltenden Allgemeinverfügung zu immer drastischeren Maßnahmen greift, um die weitere Ausbreitung des Coronavirus-Pandemie zu verlangsamen, wendet sich Ludwigshafens Oberbürgermeisterin Jutta Steinruck nun mit einem emotionalen Appell an die Bürger: „Wir alle stehen in diesen Tagen vor großen Herausforderungen. Gemeinsam müssen wir alles daransetzen, die Verbreitung des Corona-Virus einzudämmen. Dies geschieht durch das konsequente Unterbrechen möglicher Infektionsketten. Aus diesem Grund haben wir in den vergangenen Tagen zu drastischen Maßnahmen gegriffen. Sie betreffen das öffentliche Leben in vielen Facetten. Sie sind für viele von uns spürbar. Sie schränken uns ein. Sie verändern unser Leben. Aber sie sind absolut notwendig. Mit unseren Maßnahmen leisten wir einen Beitrag, in der derzeitigen Lage wichtige Zeit zu gewinnen. Angesichts der großen Herausforderungen sowie dem Ernst der Lage habe ich keinerlei Verständnis für Ignoranz und Fahrlässigkeit. Verantwortungsbewusstsein, Vernunft und Besonnenheit sind das Gebot der Stunde“, so Steinruck. 

    Die Oberbürgermeisterin pocht darauf, dass alle Vorsorgemaßnahmen sowie die Verhaltens- und Hygieneregeln einzuhalten sind, ruft zu Achtsamkeit und Rücksicht im Umgang miteinander auf: „Der Umgang mit dem Corona-Virus ist eine große Herausforderung für die Gesellschaft. Wenn wir uns aber auf unsere Stärken und unsere Werte besinnen, können wir gestärkt aus dieser schwierigen Zeit hervorgehen.

    Coronavirus in Ludwigshafen: 9 Fälle bestätigt! Stadt schränkt öffentliches Leben weiter ein

    Update vom 18. März, 6:42 Uhr: Wie eine Sprecherin der Kreisverwaltung dem „Mannheimer Morgen“ bestätigt, sind weitere Corona-Fälle in Ludwigshafen bekannt geworden. Insgesamt sind neun Menschen am Coronavirus erkrankt. In allen Fällen zeigen die Infizierten nur leichte Symptome. 

    In Ludwigshafen wird das öffentliche Leben weiter stark eingeschränkt. Die Grundversorgung ist zwar weiterhin gewährleistet, viele Geschäfte und Lokale haben jedoch verkürzte Öffnungszeiten oder komplett geschlossen. Friseure können (vorerst) geöffnet bleiben. So sind ab Mittwoch alle Dienstellen des Jobcenters und der Agentur für Arbeit geschlossen, in der Rhein-Galerie haben nur neun von 110 Geschäfte offen und auch Restaurants müssen ab 18 Uhr die Rollläden herunterfahren. 

    Coronavirus in Ludwigshafen: 9 Fälle bestätigt! Stadt schränkt öffentliches Leben weiter ein

    Upate vom 17. März, 19:25 Uhr: Die Stadtverwaltung Ludwigshafen hat ihre Allgemeinverfügung zur Kontaktreduzierung erweitert. Demnach wird unter anderem die Öffnung von Verkaufsstellen des Einzelhandels, Spezialmärkte, Spielplätzen, Freizeit- und Tierparks, Bars, Clubs, Produktionsstätten und Konzerthäuserverboten. Außerdem werden die Öffnungszeiten von Restaurants und Gaststätten auf 6 bis 18 Uhr begrenzt. Die neue Verfügung in Ludwigshafen gilt ab Mittwoch (18. März), um 0 Uhr.

    Von dieser Regelung nicht betroffen sind:

    • Einzelhandelsbetriebe für Lebensmittel
    • Wochenmärkte
    • Abhol- und Lieferdienste
    • Getränkemärkte
    • Apotheken
    • Sanitätshäuser
    • Drogerien
    • Tankstellen
    • Banken und Sparkassen
    • Poststellen
    • Friseure
    • Reinigungen
    • Waschsalons
    • Zeitungsverkaufsstellen
    • Bau-, Gartenbau und Tierbedarfsmärkte
    • Großhandel

    Coronavirus in Ludwigshafen:6 Fälle bestätigt! Zahl im Bundesland steigt rapide

    Update vom 17. März, 15:30 Uhr: Das Sozialministerium Rheinland-Pfalz hat die neue Zahl der Coronavirus-Fälle im Bundesland mitgeteilt. Demnach gibt es in Rheinland-Pfalz nun 435 Infizierte. Auch die Zahl der Coronavirus-Fälle in Ludwigshafen ist von 3 Infizierten auf 6 gestiegen. Außerdem gibt es nun bereits zwei bestätigte Fälle im Rhein-Pfalz-Kreis sowie einen in Frankenthal.

    Die Zahl der Infektionen in Ludwigshafen hat sich verdoppelt, Schulen und viele weitere öffentliche Einrichtungen haben geschlossen. Doch hat das Coronavirus auch Auswirkungen auf die Bauarbeiten an der Hochstraße Süd? So ist die aktuelle Situation auf der Großbaustelle in Ludwigshafen

    Coronavirus in Ludwigshafen: 3 Fälle – großer Andrang bei Infektionsambulanz

    Update vom 17. März, 14:30 Uhr: Seit Montag gibt es am Ludwigshafener Klinikum eine Infektionsambulanz. Sie hat täglich von 8 bis 16 Uhr geöffnet und befindet sich gegenüber vom Klinik-Haupteingang in der Bremserstraße. Laut Rheinpfalz haben bis zum Nachmittag rund 120 Patienten die Ambulanz in Ludwigshafen aufgesucht, von etwa einem Drittel sei ein Abstrich entnommen worden. Dieser werde auf das Coronavirus getestet. Die anderen Personen haben sich nicht in einem Risikogebiet aufgehalten oder krankheitstypische Symtpome aufgezeigt. „Wir müssen auch mit den Abstrichen sorgfältig und sparsam umgehen“, sagt Klinikum-Geschäftsführere Hans-Friedrich Günther der Rheinpfalz. Es werden derzeit zwei Patienten, die am Coronavirus erkrankt sind, im Klinikum behandelt. Das Krankenhaus sei auf weitere Infizierte vorbereitet.

    Coronavirus in Ludwigshafen: 2 neue Fälle – Parkfest und Stadtfest abgesagt

    Update, 20 Uhr: Um die weitere Ausbreitung des Coronavirus in Ludwigshafen zu verlangsamen, schränkt die Stadtverwaltung ab Dienstag (17. März) den Publikumsverkehr stark ein, schließt Verwaltungsgebäude für die Öffentlichkeit. Kunden des Bürgerbüro Rathaus erhalten nur noch nach Terminvereinbarung und bei wichtigen Fällen Zugang. Unter ☎ 0621 - 504 3724 können alle aktuellen Infos zur Terminvereinbarung eingeholt werden. Dort oder am Eingangsbereich des Rathauses kann außerdem geklärt werden, wann es sich um dringende Fälle handelt. Die Bürgerbüros Oggersheim und Oppau bleiben ab 17. März bis auf Weiteres geschlossen.

    Im Zuge der Coronavirus-Krise wurden zudem nun nach der Ankündigung in der vergangenen Woche ganz offiziell folgende Veranstaltungen abgesagt:

    • SRH Dämmer Marathon (für 9. Mai vorgesehen)
    • Parkfest (vom 11. bis 21. Juni vorgesehen)
    • Ludwigshafener Stadtfest (für 26. bis 28. Juni) vorgesehen)
    • Stadtlauf (für 27. Juni vorgesehen)

    Aktuell gibt es drei Coronavirus-Infizierte in Ludwigshafen. Nun Rheinland-Pfalz gibt es bislang 297 bestätigte Fälle.

    Coronavirus in Ludwigshafen: 2 neue Fälle – Bars, Clubs und Fitness-Studios geschlossen!

    Update von 16:55 Uhr: In Rheinland-Pfalz wird der Betrieb von Gastronomieeinrichtungen verboten. Auch in Ludwigshafen schließen – zunächst bis zum 10. April – alle Kinos, Theater, Saunen, Museen, Fitness- und Gymnastikstudios, Vergnügungsstätten, Clubs und Discotheken, Shisha-Bars, Spielhallen, Tanzschulen, Prostitutionsstätten sowie Indoorspielplätze. „Ausgenommen von den Verboten sind Speiselokale und Betriebe, in denen überwiegend Speisen zum Verzehr an Ort und Stelle oder zum Mitnehmen abgegeben oder ausgeliefert werden. Zudem sind Hotels ausgenommen, soweit ausschließlich Übernachtungsgäste bewirtet werden“, teilt die Stadt Ludwigshafen am Montagnachmittag mit. Innerhalb von 24 Stunden hatte sich die Zahl der mit Coronavirus infizierten Menschen in Rheinland-Pfalz fast verdoppelt. Es wurden mittlerweile 297 Fälle bestätigt. 

    Coronavirus in Ludwigshafen: 2 neue Fälle – Veranstaltungen ab 75 Personen verboten

    Update von 14:32 Uhr: Wie eine Sprecherin der Kreisverwaltung dem Mannheimer Morgen mitteilt, gibt es zwei neue Coronafälle in Ludwigshafen. Beide seien Rückkehrer aus einem Skigebiet in Triol und Südtirol. Damit gibt es insgesamt drei Coronafälle in Ludwigshafen.

    Update von 10:30 Uhr: Die Stadt Ludwigshafen verbietet wegen des Coronavirus alle Veranstaltungen von mehr als 75 Personen. Wie die Verwaltung am Montag mitteilt, wurde diese Allgemeinverfügung nun an den Erlass des Landes Rheinland-Pfalz angepasst. „Im Zuge der fortlaufenden Verbreitung des Coronavirus hat die Stadt Ludwigshafen ihre Richtlinien zur Durchführung öffentlicher Veranstaltungen verschärft“, teilt die Stadt mit. 

    Coronavirus in Ludwigshafen: Schulen und Kitas zu – das müssen Eltern jetzt wissen

    Update vom 16. März, 8:50 Uhr: Schulen und Kitas werden in Ludwigshafen geschlossen. Wie die Stadt in einer Pressemitteilung berichtet, gehe man davon aus, dass alle Eltern – soweit es ihnen möglich ist – eine häusliche Betreuung sicherstellen. Für die Eltern, die keine Betreuung gewährleistet können, bietet die Stadt eine Notbetreuung an. Alle Kitas in Ludwigshafen (Ausnahme KTS Ernst-Reuter-Siedlung wegen eines Schließungstages, der den Eltern seit längerem bekannt ist) haben für den Notfall geöffnet. Die Notbetreuung richtet sich vor allem an Berufsgruppen, deren Tätigkeit zur Aufrechterhaltung der öffentlichen Sicherheit und Ordnung des Staates und der Grundversorgung der Bevölkerung notwendig sind, wie zum Beispiel Angehörige von Gesundheits- und Pflegeberufen, Polizei, Justiz und Justizvollzugsanstalten, Feuerwehr, Lehrkräfte und Erzieher  oder Angestellte von Energie- und Wasserversorgung.

    Update vom 13. März, 22:30 Uhr: Nachdem wegen des Coronavirus alle Veranstaltungen über 75 Personen von der Landesregierung verboten wurden, meldet sich jetzt der erste Club in Ludwigshafen zu Wort: Der Musikpark hat geschlossen! Noch schlimmer sieht es Mannheim aus. Denn da hat die Stadt beschlossen alle Clubs, Bars, Kinos und Schwimmbäder zu schließen

    Coronavirus in Ludwigshafen: Auch kleine Veranstaltungen abgesagt – Schulen und Kitas geschlossen 

    Update vom 13. März, 17:43 Uhr: Die Stadt Ludwigshafen weitet die Allgemeinverfügung aus und beschließt strengere Regeln, um das Coronavirus einzudämmen. So beschließt die Stadt Ludwigshafen, vorerst alle Großveranstaltungen bis zum Sommer abzusagen: „Die Stadtverwaltung bittet die Bürger*innen um Verständnis, dass aufgrund der aktuellen Entwicklungen alle größeren Veranstaltungen in der Stadt bis Ende Juni abgesagt werden müssen. Details dazu folgen in der kommenden Woche.“

    Es wird Einschränkungen bei städtischen Behörden wie Bürgerdienste, Straßenverkehr, Öffentliche Ordnung, Stadtkasse und Finanzen geben. Ab Montag (16. März) sind dort persönliche Vorsprachen nur eingeschränkt oder gar nicht mehr möglich. Das Standesamt hat wiederum geöffnet und Eheschließungen werden weiterhin durchgeführt. Allerdings behält sich das Standesamt vor, die Gästezahl für Eheschließungen bei Bedarf zu begrenzen. Die ab Montag geplanten Prüfungen für das mündliche Abitur sollen erst in der Woche ab dem 23. März 2020 stattfinden

    Coronavirus in Ludwigshafen: Auch kleine Veranstaltungen sollen abgesagt werden 

    Die Zahl der Infizierten beläuft sich in Rheinland-Pfalz auf 101. Die Landesregierung in Rheinland-Pfalz hat Veranstaltungen mit mehr als 75 Teilnehmern untersagt, um die Ausbreitung des Coronavirus zu verlangsamen. Das Kabinett habe am Freitag einen Erlass beschlossen, der alle Stadt- und Kreisverwaltungen anweist, bis zum kommenden Montag entsprechende Allgemeinverfügungen zu veröffentlichen, sagte Gesundheitsministerin Sabine Bätzing-Lichtenthäler (SPD).

    Coronavirus in Ludwigshafen: Schulen und Kitas in Rheinland-Pfalz müssen schließen

    Update vom 13. März, 11:15 Uhr: Wie der SWR am Freitagmittag berichtet, wurde in einer Sondersitzung vom Land entschlossen, alle Schulen und Kitas in Rheinland-Pfalz ab Montag zu schließen. Auch der Semester-Start an Unis und Hochschulen verschiebt sich auf den 20. April. Zuvor hatten bereits mehrere Bundesländer, darunter das Saarland, bekanntgegeben, Schulen wegen des Coronavirus zu schließen. Laut Rheinpfalz-Informationen sei der Druck nach den angekündigten Schulschließungen im Saarland und in Bayern zu groß geworden. Aus Sicht der Virologen sei diese Entscheidung nicht zwingend notwendig gewesen. 

    Mit den Schließungen von Schulen und Universitäten soll die Ausbreitung des Coronavirus um ein Vielfaches verlangsamt werden. 

    Coronavirus in Ludwigshafen: Zahl der Infektionen im Land steigt

    Update vom 12. März, 15 Uhr: Die Zahl der Infektionen mit dem Coronavirus in Rheinland-Pfalz ist nach Angaben des Gesundheitsministeriums innerhalb eines Tages von 29 auf 52 gestiegen. Die neue Zahl zum Stand um 10:30 Uhr am Mittwoch nennt Ministerin Sabine Bätzing-Lichtenthäler: „Wir befinden uns momentan in einer Krisensituation", stellt die SPD-Politikerin fest und fügte hinzu: „Wir sind gut vorbereitet, wir sind auch vorbereitet auf das, was noch kommt.“ Jeweils erste Fälle melden unter anderem die zuständigen Behörden im Westerwaldkreis, im Kreis Südliche Weinstraße sowie in der Stadt Trier. Infiziert wurden zumeist Urlauber aus Italien und Österreich.

    Coronavirus in Ludwigshafen: Stadt schränkt Besuche in Altenheimen ein 

    Ältere Menschen, besonders jene, die bereits Vorerkrankheiten leiden, sind besonders durch das Coronavirus gefährdet. Um diese Menschen besser zu schützen, hat die Stadt Ludwigshafen auf Empfehlung des Gesundheitsamtes des Rhein-Pfalz-Kreises eine Verfügung mit sofortiger Wirkung für Pflegeeinrichtungen und Altenheime in Ludwigshafen erwirkt. 

    Darin ist geregelt, dass folgende Personen als Besucher bis zum Erlass einer anderslautenden oder einer aufhebenden Verfügung Alten- und Pflegeheime nicht betreten dürfen: 

    • Personen, die sich innerhalb der letzten 14 Tage in einem Gebiet aufgehalten haben, welches das Robert Koch Institut (RKI) als „Risikogebiet“ oder als „Besonders betroffene Gebiete in Deutschland“ bezeichnet
    • Personen, die mit einer an Covid-19 erkrankten Person direkten Kontakt hatten
    • Personen mit Fieber
    • Personen, die an akuten respiratorischen Symptomen (Husten, Atemnot) leiden
    • Personen, die ein positives Testergebnis für das neue Corona-Virus haben
    • Personen, die von einem Gesundheitsamt als Kontaktperson eingestuft worden sind und Personen, denen die häusliche Quarantäne durch das Gesundheitsamt oder einen Arzt empfohlen wurde

    Coronavirus in Ludwigshafen: Keine Vorstellungen im Theater Pfalzbau

    Update vom 12. März, 13:53 Uhr: Im Ludwigshafener Theater im Pfalzbau wird es vorerst keine Veranstaltungen geben. Aufgrund des Coronavirus werden auf unbestimmte Zeit alle Aufführungen gestrichen. Die Veranwortlichen des Theaters im Pfalzbau erkären: „Aufgrund der Allgemeinverfügung bezüglich öffentlicher Veranstaltungen der Stadt Ludwigshafen werden alle Veranstaltungen der Pfalzbau Bühnen bis auf Weiteres vorerst abgesagt. Bereits erworbene Karten können an der Theaterkasse zurückgegeben werden. Abonnenten erhalten eine Gutschrift für die entgangene Vorstellung. Wir bedauern die kurzfristige Absage sehr und bitten um Verständnis. Über das weitere Vorgehen unterrichten wir Sie fortlaufend.“

    Coronavirus in Ludwigshafen: Weitere Infizierte in Umgebung

    Update vom 12. März, 13 Uhr: Mit einem neuen Infizierten in Schifferstadt gibt es nun auch den ersten Coronavirus-Fall im Rhein-Pfalz-Kreis. Das berichtet die Rheinpfalz am Donnerstag. Demnach soll es sich um einen 57-jährigen Mann handeln.

    Coronavirus in Ludwigshafen: 1. Fall bestätigt – Stadt schließt über 20 Einrichtungen

    Update vom 11. März, 17:21 Uhr: Aufgrund der aktuellen Lage ergreift die Stadt Ludwigshafen weitere Vorsichtsmaßnahmen. Wie die Stadt in am Mittwochnachmittag in einer Pressemitteilung erklärt, werden aus „Vorsorgegründen“ ein großer Teil der Einrichtungen geschlossen. Außerdem wird es ab Donnerstag, 8 Uhr, Einschränkungen bei städtischen Dienstleistungen und Servicestellen geben. Wichtige Aufgaben und Funktionen werden aber weiterhin erfüllt. „Ziel dieser weitreichenden Vorsichtsmaßnahmen ist es, die Verbreitung des Virus durch das frühzeitige und konsequente Unterbrechen möglicher Infektionsketten einzudämmen“, heißt es weiter. 

    Da vor allem Menschenansammlungen als eine wesentliche Ursache für die Verbreitung des Coronavirus angesehen wird, werden deshalb Sporthallen, Bäder, Musee, Theater und Bibilotheken geschlossen. Für wie lange, ist bislang unklar. Die Stadt schreibt außerdem, dass es neben dem bestätigten Coronavirus-Fall einen weiteren Verdachtsfall in Ludwigshafen gibt. Dieser betrifft die Kita in der Karl-Krämer-Straße, die geschlossen bleibt, bis das Testergebnis vorliegt. „Die kommenden Tage wird uns alle etwas Geduld abnötigen, die wir aber im Interesse der allgemeinen Gesundheit gerne aufbringen sollten", so die Oberbürgermeisterin Jutta Steinruck.

    Coronavirus in Ludwigshafen: Diese Einrichtugen bleiben auf unbestimmte Zeit geschlossen

    • Kultureinrichtungen: Stadtbibliothek einschließlich der Stadtteilbibliotheken
Theater im Pfalzbau, 
Wilhelm-Hack-Museum, Stadtmuseum, Rudolf-Scharpf-Galerie,
Schillerhaus Oggersheim
, Musikschule
, Kulturzentrum DasHaus, Ernst Bloch Zentrum
 
    • Kinder- und Jugendeinrichtungen:
 Alle offenen Kinder- und Jugendeinrichtungen der Stadt einschließlich der Einrichtungen der Bürgerinitiativen, Schullandheim Ramsen

    • Sportanlagen und Schwimmbäder: Schulsporthallen und Bezirkssportanlagen für den Vereinsbetrieb (Ausnahme Schulsport), Leichtathletikhalle (Ausnahme Schulsport), Südwest-Stadion Hallenbad Süd 
Hallenbad Oggersheim
    • Soziales: Soziale Stadt Büros
, Abteilung Wohngeld
, Schuldnerberatungsstelle
, Drogenberatung (Goethestraße 12), Stadthaus Nord
 (Öffnungszeiten vorerst nur Donnerstag 9 bis 12 Uhr)
    • Senioren: 
Seniorentreffs und Seniorenzentren, 
Seniorenförderung Walzmühle (Öffnungszeiten vorerst nur Donnerstag 9 bis 12 Uhr) 
    • Beschäftigungsförderung
: Kleidertreffs 
    • Volkshochschule: 
Anmeldung geschlossen
, Sprachberatung geschlossen, 
Alle Kurse und Veranstaltungen werden abgesagt
, Prüfungsrelevante Kurse finden statt 
    • Das Haus der Naturpädagogik
    • Außerdem finden keine Trauerfeiern mehr statt

    Coronavirus in Ludwigshafen: Oberbürgermeisterin Steinruck – „Kein Grund für Panik“

    Wir haben uns sehr genau überlegt, welche Schritte wir nun gehen wollen und Maßnahmen gegeneinander abgewogen. Es gibt keinen Grund für größte Besorgnis oder gar für Panik. Deutschland – und ein so starker Standort wie Ludwigshafen – ist auf viele schwierige Situationen vorbereitet. Wir unternehmen aktuell angemessene Schritte, um eine weitere Verbreitung des Virus auch bei uns einzudämmen. Das ist zum jetzigen Zeitpunkt der richtige Schritt. Wir müssen dafür sorgen, dass keine unnötigen Infektionsketten entstehen. Denn genau das könnte zu einer Zunahme der Erkrankungen führen. Dies gilt es im Interesse der Gesundheit unserer Bürger*innen sowie auch unseres öffentlichen Gesundheitssystems und der dort arbeitenden Menschen und auch unserer Verwaltung zu verhindern. Mit unseren Maßnahmen leisten wir einen Beitrag, in der derzeitigen Lage wichtige Zeit zu gewinnen. Diese Ziele hat auch die Bundeskanzlerin heute im Anschluss an Konsultationen mit ihren europäischen Partnern so formuliert. Wir alle – und eben auch als Kommune – sind gehalten, die Infektionsrisiken zu minimieren. Dazu tragen wir durch abgestimmte und durchdachte Maßnahmen bei", erläutert Oberbürgermeisterin Jutta Steinruck.

    Coronavirus: Erster Fall in Ludwigshafen bestätigt! 

    Update vom 11. März, 14:50 Uhr: In Ludwigshafen wurde der erste Coronavirus-Fall bestätigt. Wie das Gesundheitsamt am Mittwoch mitteilt, habe sich der 25-jähriger Ludwigshafener offenbar bei einer Reise in ein Risikogebiet infiziert. Er befinde sich in häuslicher Quarantäne. 

    Coronavirus in Ludwigshafen: Neues Verbot – ALLE Großveranstaltungen abgesagt

    Update 10. März, 17 Uhr: Die Stadt Ludwigshafen hat die Richtlinien aufgrund der Coronavirus-Entwicklungen aktualisiert. Dabei werden vor allem die Empfehlungen des Bundesgesundheitsministeriums berücksichtigt. Demnach werden Veranstaltungen in geschlossenen Räumen ab 1.000 Teilnehmer verboten. Das bestätigt die Stadt Ludwigshafen in einer Mitteilung am Dienstag. Für alle anderen Veranstaltungen gilt weiterhin, dass der Veranstalter sicherzustellen und zu bestätigen hat, dass diese gemäß den jeweils gültigen und aktuellen Hinweisen und Empfehlungen des Robert-Koch-Instituts durchgeführt werden.

    Coronavirus in Ludwigshafen: Weitere Veranstaltungen abgesagt! 

    Update vom 10. März, 11:45 Uhr: Wegen der anhaltenden Verbreitung des Coronavirus hat die Stadt Ludwigshafen nun entschieden, die geplanten Veranstaltungen der Städtischen Musikschule abzusagen. Deswegen finden das Kindermusizieren am 11. März, das Frühjahrskonzert am 14. März und das Konzert Musica Viva am 21. März nicht statt. Auch die Veranstaltung „Sporteln in der Familie“ am Sonntag, 15. März im Hallenbad Süd wurde abgesagt. 

    Coronavirus: Ludwigshafen will „Fieberambulanz“ einrichten

    Update vom 9. März, 17:40 Uhr: In Neustadt ist eine Testambulanz eingerichtet worden. Diese dient als Anlaufstelle für Patienten, die Coronavirus-Symptome aufweisen und sich testen lassen wollen. Auch Ludwigshafen möchte die sogenannte "Fieberambulanz". Laut dem rheinland-pfälzischen Ministerium für Soziales, Arbeit, Gesundheit und Demografie laufen hierfür bereits die Vorbereitungen. Ziel ist es, durch die Testambulanzen Arztpraxen zu entlassen. Patienten dürfen erst nach telefonischer Anmeldung sich dort testen lassen. 

    Coronavirus in Ludwigshafen: BASF betroffen – jetzt auch die Stadtverwaltung?

    Update 9. März, 15:45 UhrErster Fall von Coronavirus in Ludwigshafen: Laut Oberbürgermeisterin Jutta Steinruck gibt es den „ersten sehr wahrscheinlich“ Coronavirus-Fall. Wie die Rheinpfalz berichtet, habe Steinruck kurz vor einer Stadtratssitzung davon erfahren. Es handele sich um eine „Kontaktperson der Stadtverwaltung“. Man überlege nun weiter Maßnahmen, damit sich das Coronavirus nicht weiter ausbreitet. So sollen die drei Feuerwachen keinen Kontakt mehr haben und die Arbeit eventuell umstrukturiert werden. Einen Bezug zur Stadtspitze gebe es aber nicht. 

    Coronavirus in Ludwigshafen: Erster BASF-Mitarbeiter erkrankt!

    Update, 14:50 Uhr: In der BASF gibt es einen Coronavirus-Fall. Das bestätigt das Unternehmen am Sonntagnachmittag in einer Pressemitteilung. Es handelt sich um ein in Ludwigshafen beschäftigten BASF-Mitarbeiter aus Neustadt. Er ist positiv auf das neuartige Virus getestet worden. „Das zuständige Gesundheitsamt in Neustadt und BASF kontaktieren in enger Zusammenarbeit die im unmittelbaren Arbeitsumfeld tätigen BASF-Mitarbeiter direkt“, so der Chemie-Riese weiter. Die Kontaktpersonen sowie der Infizierte stehen nun unter häuslicher Quarantäne. Doch wie genau verhält man sich in Isolation?Der werksärztliche Dienst der BASF arbeitet weiter eng mit den zuständigen Behörden zusammen und erwägt in Absprache mit den Behörden im Umfeld des betroffenen Mitarbeiters weitere Maßnahmen“, heißt es abschließend.

    Auch der Softwarekonzern SAP beklagt infizierte Mitarbeiter. Deshalb muss das Unternehmen sogar einen Standort im Saarland auf unbestimmt Zeit schließen.

    In Ägypten ist der erste Deutsche am Coronavirus gestorben. Er ist vor einer Woche dorthin gereist. Weitere Informationen sind bislang unklar.

    Update, 12:11 Uhr: Auch das Klinikum in Ludwigshafen reagiert auf das Coronavirus undschränkt die Besucher pro Patient ein. „Aufgrund der zurzeit erhöhten Ansteckungsgefahr bitten wir Sie, Patientenbesuche auf einen Besucher pro Patient pro Tag zu beschränken“, schreibt das Klinkium auf Facebook. Patienten mit einem ambulanten Termin sollen – wenn möglich – alleine erscheinen. „Da Menschenansammlungen dazu beitragen, dass sich Viren schneller verbreiten, müssen wir Veranstaltungen in unserem Hause bis auf weiteres absagen“, heißt es weiter.

    Coronavirus in Ludwigshafen: BASF ist auf Ausbruch vorbereitet 

    Update vom 8. März, 10 Uhr: Die BASF ist für den Fall einer Coronavirus-Pandemie vorbereitet. Denn der Chemiekonzern besitzt seit der Sars-Epidemie 2003 einen stufenweisen Pandemieplan. Würde bei der BASF eine Infektion festgestellt werden, so würde das Unternehmen eng mit Krankenhäusern und entsprechenden Instituten zusammenarbeiten. BASF-Chef Martin Brudermüller betont aber, dass es wichtig sei, nicht in Panik zu verfallen, sondern schrittweise und umsichtig zu reagieren. 

    Das neue Coronavirus wird nach Einschätzung des weltgrößten Chemiekonzerns die Weltwirtschaft deutlich belasten. Folgen der Maßnahmen gegen die Ausbreitung von Sars-CoV-2 seien eine geringere Nachfrage und Produktionsausfälle in vielen Branchen, sagt Brudermüller vor kurzem bei Vorlage der Jahreszahlen. Vor allem im ersten und zweiten Quartal rechnet BASF mit negativen Effekten. „Ich warne davor, zu früh Entwarnung zu geben, nur weil die Zahlen der Erkrankten in China zurückgehen", unterstreicht der BASF-Chef. Er erwarte nicht, dass die Coronavirus-Effekte im Jahresverlauf vollständig ausgeglichen werden können.

    Coronavirus in Ludwigshafen: Erste Veranstaltungen abgesagt – Stadt ergreift Maßnahmen

    Update von 18:10 Uhr: Auch die BASF in Ludwigshafen hat auf die Vorsichtsmaßnahmen der Stadt Ludwigshafen reagiert und zwei Veranstaltungen abgesagt. Dabei handelt es sich um zwei Konzerte im BASF-Gesellschaftshaus. Abgesagt wurden das Kinderkonzert „Eine Nacht im Museum“ am Samstag (7. März) und das Konzert „Pictures“ am Sonntag (8. März). Karten können an den Vorverkaufsstellen zurückgegeben werden.

    Coronavirus in Ludwigshafen: Erste Veranstaltungen abgesagt 

    Das Coronavirus breitet sich weiter im Bundesland aus – und kommt näher. In Rheinland-Pfalz gibt es aktuell zum Beispiel bestätigte Fälle in Kaiserslautern, Germersheim, Bad Dürkheim und Mainz. Auch wenn in Ludwigshafen bisher noch kein Coronavirus-Fall nachgewiesen wurde, reagiert die Stadt dennoch mit Vorsichtsmaßnahmen. So wurden beispielsweise Richtlinien für Veranstaltungen erlassen:

    Coronavirus in Ludwigshafen: Diese Maßnahmen ergreift die Stadt 

    Wie die Stadt Ludwigshafen am Freitag (6. März) mitteilt, wurden wegen der anhaltenden Verbreitung des Coronavirus Richtlinien zur Durchführung für alle öffentlichen Veranstaltungen festgelegt. Demnach dürfen nur noch öffentliche Veranstaltungen durchgeführt werden, bei denen die Veranstalter sichergestellt und bestätigt haben, dass diese gemäß den aktuellen Hinweisen des Robert-Koch-Instituts (RKI) durchgeführt werden. 

    Das RKI warnt davor, dass Großveranstaltungen dazu beitragen können, dass sich das Coronavirus schneller verbreitet und hat auch Kriterien veröffentlicht, die helfen sollen, das Risiko bestimmter Veranstaltungen abzuschätzen. 

    Coronavirus in Ludwigshafen: Erste Veranstaltung abgesagt – „Rudelsingen“ findet nicht statt

    In einer weiteren Mitteilung verkündet die Stadt Ludwigshafen, dass das beliebte „Rudelsingen“ wegen der Verbreitung des Coronavirus in Rheinland-Pfalz abgesagt wurde. Die Veranstaltung, bei der sich jedes Jahr zahlreiche Leute zum gemeinsamen Singen versammeln, hätte ursprünglich am Dienstag (10. März) stattfinden sollen. Die bereits gekauften Tickets behalten ihre Gültigkeit und werden auf das nächste „Rudelsingen“ am 5. Mai 2020 umgebucht. 

    Coronavirus in Ludwigshafen:  Trauerfeier für Alt-OB Dr. Werner Ludwig (†93) verschoben

    Bereits Anfang der Woche hatte die Stadt beschlossen, die für Sonntag (8. März) geplante Trauerfeier für den ehemaligen Oberbürgermeister Dr. Werner Ludwig im Pfalzbau wegen des Coronavirus zu verschieben. Zu der Feier für den im Alter von 93 Jahren verstorbenen Alt-OB wurdenüber 1.000 Menschen erwartet. Oberbürgermeisterin Jutta Steinruck hatte mitgeteilt, sie sehe „keinen anderen Weg, weil wir jede Gesundheitsgefährdung für die Gäste der Feier sowie der Öffentlichkeit ausschließen wollen.“ Die Entscheidung sei der Stadt nicht leicht gefallen, hieß es weiter. Die Trauerfeier soll zu einem späteren Zeitpunkt nachgeholt werden. 

    Ludwigshafen: Coronavirus-Falschmeldung an Schule – Gesundheitsamt erstattet Anzeige

    Wie die Rheinpfalz am Freitag berichtet, hätte in Ludwigshafen eine E-Mail die Runde gemacht, in der vor einem „begründeten Corona-Verdachtsfall“ am Theodor-Heuss-Gymnasium gewarnt worden sei. Laut Bericht hatte das Gesundheitsamt daraufhin wegen der Verbreitung einer Falschmeldung Anzeige erstattet. Aktuell kursieren regelmäßig Falschmeldungen über Coronavirus-Fälle in den Sozialen Medien – unter anderem auch in Kaiserslautern oder Heidelberg. 

    Coronavirus: Symptome und Ansteckung – so kann man sich schützen

    Das Coronavirus wird hauptsächlich über die Tröpfcheninfektion übertragen. Laut Robert-Koch-Institut (RKI) passiert eine Ansteckung mit Covid19 über die Schleimhäute der Atemwege oder auch indirekt über die Hände, die dann mit Mund- oder Nasenschleimhaut sowie der Augenbindehaut in Kontakt gebracht werden. Wie bei der Grippe und anderen akuten Atemwegsinfektionen schützen Husten- und Nies-Etikette, gute Händehygiene sowie Abstand zu Erkrankten (ca. 1 bis 2 Meter) auch vor einer Übertragung des Coronavirus.

    Man geht derzeit davon aus, dass die Inkubationszeit des Coronavirus bis zu 14 Tage betragen kann, im Durchschnitt beträgt sie laut WHO 5 bis 6 Tage. Eine Infektion mit dem Coronavirus führt zu Symptomen wie Fieber, trockenem Husten und Abgeschlagenheit. In China litten einige Patienten auch an Atemproblemen, Halskratzen, Kopf- und Gliederschmerzen und Schüttelfrost. Einige Coronavirus-Patienten litten auch an Übelkeit, einer verstopften Nase und Durchfall.

    kab/jol/dpa

    Quelle: Ludwigshafen24

    Rubriklistenbild: © picture alliance / Uwe Anspach/dpa

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