Alle Entwicklungen im News-Ticker

Coronavirus in Rheinland-Pfalz: Kirchen und Co. bald wieder geöffnet? Malu Dreyer glaubt fest daran!

Das Coronavirus breitet sich nur noch langsam in Rheinland-Pfalz aus. Welche Einrichtungen können bald wieder öffnen? Alle Entwicklungen und Zahlen in unserem News-Ticker:

  • Das Coronavirus sorgt in Rheinland-Pfalz für einen Ausnahmezustand. Seit Ende März besteht das Kontaktverbot.
  • Die Zahl der Infizierten liegt in Rheinland-Pfalz bei 5.493, die der Covid-19-Toten bei 107 –  3.419 Menschen sind wieder genesen.
  • Alle aktuellen News und Zahlen zum Coronavirus in Rheinland-Pfalz: 
  • Schulen in Rheinland-Pfalz sollen stufenweise geöffnet werden
  • Geschäfte bis 800 Quadratmeter dürfen wieder eröffnen.
  • Rheinland-Pfalz geht bei Ladenöffnungen Sonderweg. 
  • Dürfen im Mai die Gebetshäuser wieder geöffnet werden?

>>>> HIER GEHT'S ZUM AKTUELLEN RHEINLAND-PFALZ-TICKER

Update um 16:45 Uhr: In Rheinland-Pfalz ist die Zahl der Covid-19-Fälle auf 5.493 gestiegen. Die meisten Erkrankten kommen aus Mainz. Ludwigshafen belegt mit 249 Erkrankten auf dem fünften Platz der Liste. Allerdings sind auch schon wieder 3.419 Personen im ganzen Bundesland genesen. Insgesamt sind schon 107 Menschen mit dem Coronavirus gestorben. 

Landkreis/Stadt

Infizierte

Todesfälle

Ahrweiler

111

1

Altenkirchen

127

4

Alzey-Worms

162

3

Bad Dürkheim

301

6

Bad Kreuznach

166

2

Bernkastel-Wittlich

122

1

Birkenfeld

70

0

Bitburg-Prüm

156

3

Cochem-Zell

124

1

Donnersbergkreis

105

2

Germersheim

122

2

Kaiserslautern

95

0

Kusel

83

0

Mainz-Bingen

321

10

Mayen-Koblenz

331

7

Neuwied

213

3

Rhein-Hunsrück

152

1

Rhein-Lahn-Kreis

147

4

Rhein-Pfalz-Kreis

193

2

Südliche Weinstr.

141

1

Südwestpfalz

101

2

Trier-Saarburg

162

4

Vulkaneifel

102

1

Westerwaldkreis

315

16

Frankenthal

36

2

Kaiserslautern

104

1

Koblenz

234

11

Landau i.d.Pfalz

52

0

Ludwigshafen

249

1

Mainz

434

8

Neustadt Weinst.

90

1

Pirmasens

30

0

Speyer

55

0

Trier

94

1

Worms

158

6

Zweibrücken

35

0

Gesamt:

5.493

107

Quelle: Sozialministerium Rheinland-Pfalz Stand: 19. April

Normalerweise kontrolliert die Polizei Mainz die Einhaltung der Corona-Regeln. Doch jetzt müssen die Beamten selbst gegen ihre Kollegen ermitteln.

Coronavirus in Rheinland-Pfalz: Malu Dreyer will Gebetshäuser im Mai wieder öffnen

Update vom 19. April: Seit dem Beginn des „Shutdowns“ in Deutschland sind neben zahlreichen Geschäften auch Kirchen, Moscheen, Synagogen und alle anderen Gebetshäuser geschlossen. Wenn es nach der rheinland-pfälzischen Ministerpräsidentin Malu Dreyer geht, könnte sich das aber bald ändern. „Die Landesregierung und die Kirchen und Religionsgemeinschaften im Land wollen gemeinsam sehr schnell gute Lösungen für die Gläubigen finden“, sagt die 59-Jährige nach einer Telefonkonferenz am Samstag (18. April) mit den führenden Geistlichen des Landes. 

Wer ein „überzeugendes Schutzkonzept“ vorlege, könne bereits nach dem 30. April schon wieder Gottesdienste halten. Dazu werde Dreyer in den nächsten Tagen auch noch Gespräche mit der jüdischen Gemeinschaft und mit dem Runden Tisch Islam führen. Die Ministerpräsidenten aller Länder werden zuvor noch ein Gespräch mit Kanzlerin Angela Merkel führen. 

Coronavirus in Rheinland-Pfalz: Kirchen legen Konzepte für Gottesdienste vor

Die Kirchen legen nun konkrete Schutzkonzepte für die Diözesen und Landeskirchen vor, die in der nächsten Woche mit Bund und Ländern abgestimmt werden. Christian Schad, Präsident der evangelischen Kirche der Pfalz, betont, dass beim Feiern von Gottesdiensten der Schutz von Gesundheit und Leben auch weiterhin oberste Priorität habe. „Unter diesen Voraussetzungen ab dem 3. Mai unsere Kirchen wieder für Gottesdienste zu öffnen, trägt sowohl den notwendigen Schutzanforderungen Rechnung als auch dem Grundrecht auf freie Religionsausübung“, erklärt Schad.

Coronavirus in Rheinland-Pfalz: Über 5.000 Fälle im Bundesland

Update von 15:45 Uhr: In Rheinland-Pfalz ist die Zahl der infizierten Corona-Fälle auf 5.402 gestiegen. Das Gesundheitsministerium kommt damit auf einen Anstieg von 2,3 Prozent im Vergleich zu gestern. Seit Ende Februar sind zudem 106 infizierte Menschen gestorben. Insgesamt 3.265 sind allerdings auch schon wieder genesen. 

Coronavirus in Rheinland-Pfalz: Malu Dreyer mahnt zu Geduld

Update vom 18. April: Im Rahmen der Lockerungen der Corona-Maßnahmen ab Montag mahnen Politiker und Experten vor dem leichtsinnigen Umgang mit der Pandemie. „Alles, was Sie bisher tun durften, bleibt auch weiterhin erlaubt. Dazu gibt es erste Lockerungen. Wenn wir uns alle diszipliniert und geduldig verhalten, sind vielleicht bald weitere möglich“, erklärt Ministerpräsidentin Malu Dreyer in Mainz. Die Landesregierung fordert zudem über Twitter auf, trotz Lockerungen nicht locker zu lassen. Man solle weiterhin den Mindestabstand von eineinhalb Metern einhalten, der umgerechnet etwa 18 Weinflaschen entspreche. 

Die fortbestehende Kontaktbeschränkung hat Auswirkungen auf die Hochschulen in Rheinland-Pfalz. So könne das Sommersemester ab Montag nur digital starten. Erst Anfang Mai könnten zudem Mündliche Prüfungen und Praxisveranstaltungen unter besonderen Hygiene- und Schutzmaßnahmen stattfinden. „Anstelle von Präsenz üben wir uns nun aus gutem Grund in Distanz“, sagt Wissenschaftsminister Konrad Wolf dazu. Insgesamt hat sich die Ausbreitung von Covid-19 in Rheinland-Pfalz im Vergleich zur Vorwoche gesenkt. Die Steigerungsrate ab dem 13. April liegt zwischen 1,4 und 2,5 Prozent – in der Woche vom 6. bis zum 12. April sind es noch bis zu 5,5 Prozent gewesen! 

Coronavirus in Rheinland-Pfalz: Zoos und Tiergarten dürfen wieder öffnen

Update vom 17. April, 21 Uhr: Die Zoos und Tierparks in Rheinland-Pfalz dürfen ab Montag wieder öffnen. Allerdings nur unter strengen Auflagen: Es müssen Zutrittskontrollen durchgeführt werden und nur die Außenbereiche dürfen zugänglich sein, wie die Staatskanzlei am Freitag mitteilte. „Selbstverständlich freuen wir uns über die Entscheidung“, sagte Thorsten Höffner vom Zoo in Neuwied. Die Verantwortlichen seien mit Hochdruck dabei, ein Konzept für eine geordnete Wiedereröffnung zu entwickeln. 

Allerdings wüssten die Betreiber noch nicht, wie die neuen Regelungen genau aussehen werden. „Wir gehen derzeit nicht davon aus, dass wir schon am Montag wieder öffnen können“. Der Zoo werde seine Besucher über Facebook und die eigene Homepage informieren, sobald es einen Termin gebe. Den anderen Zoos im Land geht es ähnlich. „Wir warten derzeit auf die neue Rechtsverordnung“, sagte Nina Scharer, Pressesprecherin des Wormser Tiergartens. Die Stadt habe daher beschlossen, den Tiergarten am Montag noch nicht zu öffnen.

Die Verantwortlichen des Parks hätten aber schon angefangen, ein Konzept zu erarbeiten: Über ein Online-Buchungssystem könnten Tickets reserviert und die Anzahl der Besucher koordiniert werden. „Aus wirtschaftlicher Sicht ist es ganz, ganz wichtig, dass es wieder losgeht“. Aufgrund der Maßnahmen zur Bekämpfung der Corona-Pandemie vom 23. März wurden alle Zoos in Deutschland geschlossen. Infolgedessen kam es bei den Tierparks zu großen finanziellen Problemen, da die Kosten für die Versorgung der Tiere weiterhin anfielen. Die erheblichen finanziellen Einbrüche seien auch für den Zoo Landau eine große Belastung, sagte der Zoodirektor Jens-Ove Heckel. 

Coronavirus - Die Zoos in Rheinland-Pfalz dürfen ab Montag wieder öffnen. 

Dennoch sei er „als Leiter dieses Landauer Zoos Stolz zu sehen, wie konstruktiv und kooperativ das gesamte Zooteam die zurückliegenden Wochen der Schließung mitgetragen haben.“ Das Team sehe nun mit Zuversicht der Wiederöffnung des Zoos entgegen.„Gerade jetzt ist ein - wenn auch eingeschränkter - Ausflug ins Freie Balsam für die Seele. Nicht nur die Besucherinnen und Besucher, sondern auch die Zoobetreiber können jetzt erstmal aufatmen", teile die rheinland-pfälzische Umweltministerin Ulrike Höfken am Freitag mit.

Coronavirus in Rheinland-Pfalz: Dürfen Friseure doch nicht öffnen? 

Update vom 17. April, 19:10 Uhr: Die langerwartete neue Fassung der Corona-Verordnung für Rheinland-Pfalz ist da und birgt eine Überraschung: Geht die rheinland-pfälzische Regierung wieder einen Sonderweg? Schon in der Frage um Ladenöffnungen weicht die Regierung von der Entscheidung von Bund und Ländern ab und erlaubt auch Ladenöffnungen von Geschäften, die größer als 800 Quadratmetern sind. Größere Läden dürfen eine räumliche Trennung vornehmen, sodass der Verkaufsraum nicht mehr als 800 Quadratmeter beträgt. 

Am Freitagabend geht die neue Corona-Verordnung des Landes Rheinland-Pfalz online. In der wird festgelegt, dass Friseure erst einmal nicht öffnen dürfen. „Dienstleistungsbetriebe im Bereich der Körperpflege, bei denen der Mindestabstand von 1,5 Metern von Mensch zu Mensch nicht eingehalten werden kann, insbesondere Friseure, Tattoostudios, Piercingstudios, Nagelstudios, Kosmetiksalons, Massagesalons und ähnliche Einrichtungen“ bleiben geschlossen. 

Hier kannst Du die vollständige neue Corona-Verordnung des Bundeslandes Rheinland-Pfalz nachlesen.  

Obwohl Friseure in der neuen Corona-Verordnung weiterhin als „geschlossen“ aufgeführt werden, ist es wahrscheinlich, dass sich dies nur auf den aktuellen Zeitraum bis zum nächsten Treffen von Bund und Ländern am 20. April bezieht. Die Friseure werden wahrscheinlich in der nächsten Corona-Verordnung aufgeführt werden, wenn geklärt ist, wie die Hygiene-und Anstandsregeln in Friseursalons konkret umgesetzt werden sollen. Bundeskanzlerin Angela Merkel und auch Ministerpräsidentin Malu Dreyer hatte angekündigt, dass Friseure am 4. Mai wieder öffnen dürfen. 

Hinweis der Redaktion: In einer früheren Version des Artikels hieß es, dass Friseure in Rheinland-Pfalz nicht öffnen dürfen. Die Ungenauigkeit in der Formulierung bitten wir zu entschuldigen. 

Coronavirus in Rheinland-Pfalz: Regierung wünscht Lockerung für Gastro und Hotellerie

Update, 14:53 Uhr: Am Freitag beraten Ministerpräsidentin Malu Dreyer und Bundesfinanzminister Olaf Scholz über die Wirtschaft in Rheinland-Pfalz in Zeiten der Corona-Krise. Hintergrund sind hierbei die neuen Verordnungen von Bund und Länder, die am Mittwoch entschieden wurden. Das Ergebnis stellen sie mittags in einer Pressekonferenz vor. „Wir müssen eine neue Normalität entwickeln, die uns viele Monate und wahrscheinlich bis ins neue Jahr hinein begleiten wird“, so Olaf Scholz. Bis ein Impfstoff gefunden werde, müsse sich die Bevölkerung so organisieren, dass die Ausbreitung des Coronavirus weiter verlangsamt werde und gleichzeitig ein gutes soziales und wirtschaftliches Leben möglich seien.

Allerdings müssen dafür weitere Lockerungen her – das weiß auch Malu Dreyer. Denn der Umstand, dass Hotellerie und Gastronomie weiterhin geschlossen bleiben, findet die Ministerpräsidentin enttäuschend. Auch Wirtschaftsminister Volker Wissing wünscht sich eine baldige Lockerung für die Branchen. Die Landesregierung möchte ihnen schnellstmöglich wieder eine Perspektive geben können. Dabei müsse beachtet werden, dass die Branche in Rheinland-Pfalz von vielen kleinen Lokalen geprägt sei. Man wolle daher ein klaren Signal bei der nächsten Tagung von Bund und Ländern setzen. Auch dass das Kurzarbeitergeld fortgeführt wird, sieht Dreyer als wichtig an. 

73 Prozent der Anträge auf Soforthilfe habe man laut Wirtschaftsminister Volker Wissing bereits abgearbeitet. Olaf Scholz erklärt, dass es ein neues Schnellkreditprogramm gibt, das bereits stark nachgefragt werde. 

Nach der Pressekonferenz stellt das Sozialministerium für Rheinland-Pfalz zudem die neuen Fallzahlen vor. Die Zahl der Infizierten steigt um 2,4 Prozent auf 5.279 an. Sieben Menschen sind verstorben, damit steigt die Zahl der Todesfälle auf 97. Über die Hälfte der Infizierte (3.102) sind bereits wieder gesund. 

Coronavirus in Rheinland-Pfalz: Die Ausbreitung im Überblick

Landkreis

Zahl der Infizierten

Tote

Ahrweiler

110

1

Altenkirchen

118

4

Alzey-Worms

151

3

Bad Dürkheim

288

6

Bad Kreuznach

162

1

Bernkastel-Wittlich

121

Birkenfeld

68

Bitburg-Prüm

149

3

Cochem-Zell

122

1

Donnersbergkreis

105

2

Germersheim

117

1

Kaiserslautern

94

Kusel

83

Mainz-Bingen

310

9

Mayen-Koblenz

325

6

Neuwied

212

3

Rhein-Hunsrück

149

1

Rhein-Lahn-Kreis

143

4

Rhein-Pfalz-Kreis

184

2

Südliche Weinstraße

140

1

Südwestpfalz

100

2

Trier-Saarburg

159

4

Vulkaneifel

101

1

Westerwaldkreis

296

13

Stadt

Zahl der Infizierten

Tote

Frankenthal

33

2

Kaiserslautern

97

1

Koblenz

226

10

Landau in der Pfalz

50

Ludwigshafen

232

1

Mainz

390

7

Neustadt/Weinstraße

89

1

Pirmasens

30

Speyer

52

Trier

92

1

Worms

147

6

Zweibrücken

34

insgesamt

5.279

97

(Stand: 17. April/15 Uhr)*

* Aufgrund des Meldeverzugs zwischen Bekanntwerden neuer Fälle vor Ort und der Übermittlung ans Sozialministerium Rheinland-Pfalz, kann es zu deutlichen Abweichungen zu den kommunalen Gesundheitsämtern kommen.

Coronavirus in Rheinland-Pfalz: Nibelungen-Festspiele abgesagt

Update, 13:02 Uhr: Wegen der Corona-Krise fallen die Nibelungen-Festspiele in Worms (17. Juli bis 2. August) nicht statt. „Wir haben uns schweren Herzens entschlossen, dem Gesellschafterausschuss und dem Stadtrat eine Absage der diesjährigen Festspiele zu empfehlen", sagt Intendant Nico Hofmann einer am Donnerstag veröffentlichten Pressemitteilung zufolge. Der Beschluss soll in der kommenden Woche formell gefasst werden. Das für 2020 geplante Stück "Hildensaga. Ein Königinnendrama" von Regisseur Roger Vontobel könnte der Festivalleitung zufolge 2022 aufgeführt werden. Das Szenario einer möglichen Verkleinerung der Zuschauerzahl, um eine Durchführung rechnerisch möglich zu machen, sei keine Alternative. Die Nibelungen-Festspiele finden seit 2002 vor dem Wormser Dom statt. Für 2021 schreibt der Georg-Büchner-Preisträger Lukas Bärfuss ein Stück über den Reformator Martin Luther.

Update vom 17. April, 7:13 Uhr: Am Freitag soll die neue Fassung der Corona-Verordnung für Rheinland-Pfalz veröffentlicht werden. Bislang sind die groben Schritte im Umgang mit der Pandemie bekannt, allerdings so manches Details noch nicht. In der Staatskanzlei um 12:30 Uhr wollen Bundesfinanzminister Olaf Scholz (SPD), Ministerpräsidentin Malu Dreyer und der rheinland-pfälzische Wirtschaftsminister Volker Wissing (FDP) über Ergebnisse berichten. 

Lockerung der  Corona-Maßnahmen: Rheinland-Pfalz geht Sonderweg bei Laden-Öffnungen 

Update, 19:22 Uhr: Rheinland-Pfalz weicht als zweites Bundesland bei der Öffnung der Geschäfte vom Beschluss der Ministerpräsidenten mit Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) ab. „In Rheinland-Pfalz können ab Montag alle Geschäfte öffnen, wenn Waren nur auf bis zu 800 Quadratmetern Verkaufsfläche angeboten werden. Größere Geschäfte erhalten so die Chance, einen Teil ihrer Verkaufsfläche abzutrennen“, sagt Regierungssprecherin Andrea Bähner am Donnerstag der Deutschen Presse-Agentur in Mainz. 

Der Bund hatte am Mittwoch eine Grenze von 800 Quadratmetern genehmigter Verkaufsfläche vorgesehen. „Für uns ist dies ein Gebot der Gleichbehandlung und der rechtlichen Klarheit“, erläuterte Bähner die Abweichung. Für alle gelte natürlich weiterhin die Einhaltung von Hygienevorgaben, Abstandsregelungen und eine Kundenbegrenzung von einem Kunde pro zehn Quadratmeter

Die rot-gelb-grüne Landesregierung empfiehlt zudem beim Einkaufen dringend das Tragen einer nicht-medizinischen Alltagsmaske in Form einer textilen Barriere. Zuvor hatte Nordrhein-Westfalen auch Einrichtungshäusern und Babyfachmärkten unabhängig von der Verkaufsfläche erlaubt, am Montag wieder zu öffnen. 

Coronavirus in Rheinland-Pfalz: Die aktuellen Zahlen 

Seit dem ersten Auftreten der Corona-Pandemie Ende Februar sind in Rheinland-Pfalz 90 infizierte Menschen gestorben. Das sind sieben mehr als am Vortag. Unter den Todesopfern waren elf aus dem Westerwaldkreis, zehn aus der Stadt Koblenz und acht aus dem Kreis Mainz-Bingen. Die meisten Infektionen mit dem Virus wurden in der Stadt Mainz registriert - bis Dienstag waren in der Landeshauptstadt 378 Fälle bekannt. Danach folgten der Kreis Mayen-Koblenz (321), der Kreis Mainz-Bingen (297) und der Westerwaldkreis (292). 

Bei den in den letzten zwei Wochen neu erkrankten Menschen liegt Ludwigshafen mit 52 Fällen pro 100.000 Einwohnern an der Spitze, vor dem Kreis Bad Dürkheim (38) sowie dem Donnersbergkreis und der Stadt Mainz (jeweils 32). Von den mit dem Virus Sars-CoV-2 infizierten Menschen sind nach Angaben des Gesundheitsministeriums 2953 inzwischen wieder genesen.

Coronavirus in Rheinland-Pfalz: Kontaktverbot, Schulen, Veranstaltung – das musst Du jetzt wissen!

Update vom 16. April, 6:15 Uhr: Ab dem 27. April geht es für die Schüler wieder zurück in die Schule, die ihren Abschluss noch in diesem Jahr machen. Ab dem 4. Mai folgen dann Schüler, die im kommenden Jahr die Schule beenden werden sowie die vierten Klassen von Grundschulen. Das haben am Mittwoch Bund und Länder beschlossen. Lehrervertreter in Rheinland-Pfalz reagieren grundsätzlich positiv auf diese schrittweise Eröffnung. Cornelia Schwarz, Vorsitzende des Philologenverbandes Rheinland-Pfalz, sagt gegenüber der Deutschen Presse-Agentur, dass nun geprüft werden muss, wie in den Schulen und Klassen der Mindestabstand eingehalten werden kann. 

Landeselternsprecher Reiner Schladweiler zeigt sich jedoch skeptisch. Er bezweifelt, dass die schulträger und die Schulbeförderung die notwendige Hygieneregeln so schnell umsetzen könnten. „Dafür ist die Zeit zu kurz.“ 

Der Landesvorsitzende der Lehrergewerkschaft VBE, Gerhard Bold, sagt, viele Lehrer und Schüler hätten endlich mehr Gewissheit, wie das Schuljahr 2019/20 weitergehen werde. Insbesondere Schüler, die vor einem Schulwechsel oder gar Abschluss stünden, könnten nun besser planen. Die Corona-Pandemie habe aber auch gezeigt, welche Baustellen in Angriff genommen werden müssten: Schulbaurichtlinien erneuern, dem Infektionsschutzgesetz und Hygienerichtlinien Sorge tragen, digitales Lernen vorantreiben, und Home-Schooling ermöglichen, sagt Bold.

Coronavirus in Rheinland-Pfalz: Die wichtigsten Entscheidungen der Gipfel-Konferenz

Update vom 15. April, 19:15 Uhr: Nach der Gipfel-Konferenz zur Corona-Krise von Kanzlerin Merkel mit den Regierungschefs der Länder äußert sich Ministerpräsidentin Malu Dreyer (SPD) – die wichtigsten Entscheidungen im Überblick

  • Die Schulen und Kitas in Rheinland-Pfalz bleiben auch nach den Osterferien geschlossen; Die bestehende Notbetreuung wird fortgesetzt. Frühestens ab dem 27. April sollen erste Schüler wieder in die Schulen gehen, am 4. Mai sollen weitere Schülergruppen folgen.
  • In Rheinland-Pfalz bleiben die umfassenden Kontaktbeschränkungen vorerst bestehen. Ein genaues Datum für eine Beendigung der Maßnahmen nennt Dreyer nicht.  
  • Großveranstaltungen – einschließlich Fußballspiele – sind bis zum 31. August untersagt
  • Geschäfte bis zu einer Größe von 800 Quadratmetern dürfen auch in Rheinland-Pfalz wieder öffnen. Die Ministerpräsidentin bittet allerdings „dringend“ darum, in Geschäften und im öffentlichen Nahverkehr freiwillig Schutzmasken zu tragen. Eine Masken-Pflicht bestehe weiterhin nicht
Ministerpräsidentin Malu Dreyer (l.) gibt Entscheidungen des Corona-Gipfels bekannt. 

Wie die Stadt Ludwigshafen am Mittwochnachmittag (15. April) bekannt gibt, haben sich in der Asylunterkunft in Oggersheim 59 Bewohner mit dem Coronavirus infiziert.

Coronavirus Rheinland-Pfalz: Geschäfte sollen bald wieder öffnen dürfen 

Update vom 15. April, 17:22 Uhr: Nach Informationen de Bild-Zeitung sollen Großveranstaltungen bis zum 31. August verboten bleiben. Außerdem sollen sich Bund und Länder gegen eine Maskenpflicht, sondern lediglich für eine Empfehlung ausgesprochen haben. So wäre es sinnvoll in öffentlichen Verkehrsmitteln und beim Einkaufen eine Maske zu tragen, um andere vor einer Infektion zu schützen. 

Bund will Öffnung von Geschäften bis 800 Quadratmeter

Update vom 15. April, 15:50 Uhr: Die Kontrollen an deutschen Grenzen sollen bis zum 4. Mai fortgesetzt werden, teilt das Bundesinnenministeriums am Mittwoch (15. April)  in Berlin mit. Über die Einzelheiten wird Bundesinnenminister Horst Seehofer (CDU) mit den Ministerpräsidenten der betreffenden Bundesländer sprechen. Weitere Informationen findest Du in unserem Corona-Ticker!

Update vom 15. April, 14:44 Uhr: In einer Beschlussvorlage des Corona-Kabinetts, die der Deutschen Presse-Agentur vorliegt, heißt es, dass Geschäfte ab 800 Quadratmeter, Friseure, Zoos, Bibliotheken, Buchhandlungen sowie Kfz- und Fahrradhändler schon bald wieder aufmachen dürfen. Auch Abschlussklassen sowie die letzte Klasse der Grundschule dürfe ab dem 4. Mai wieder in die Einrichtungen zurückkehren. Allerdings haben die Ministerpräsidenten den Vorschlägen noch nicht zugestimmt. 

Update vom 15. April, 11:20 Uhr: Der Bund will den Ländern vorschlagen das Kontaktverbot bis mindestens 3. Mai zu verlängern. Das berichtet die Süddeutsche Zeitung. Es soll aber Ausnahmen geben – allerdings nicht für die Gastronomie.

Coronavirus in Rheinland-Pfalz: Schul- und Kita-Eröffnung – Fällt heute die Entscheidung?

Update vom 15. April, 6:35 Uhr: Steht am Mittwochabend fest, wann die Schulen und Kitas in Deutschland wieder eröffnen dürfen? Bund und Länder wollen sich am Nachmittag zusammensetzen und genau darüber entscheiden. Wichtig ist hierbei, dass alle 16 Länder an einem Strang ziehen. Denn bislang hat jedes Bundesland seine eigene Vorstellung, wann und wie die Kitas und Schulen wieder aufmachen sollen. Während das Robert-Koch-Institut und einige Länder mit den höheren Klassen beginnen wollen, wollen andere wiederum mit den Kleinsten anfangen und die Grundschule zu erst eröffnen. Allerdings: Jüngere Kinder können vermutlich schlechter die Corona-Maßnahmen, wie beispielsweise das Abstandhalten, einschätzen und einhalten als die ältere Generation. Ministerpräsidentin von Rheinland-Pfalz, Malu Dreyer, sagt dazu: „Wir werden beim Schulstart einen Stufenplan vorsehen, um immer wieder sehen zu können, wie sich das Infektionsgeschehen entwickelt".

Auch das Thema Mundschutz-Pflicht soll am Mittwoch besprochen werden. Bayerns Ministerpräsident Markus Söder könne sich eine Lockerung der Corona-Maßnahmen, etwa im Handel, vorstellen. Aber nur, wenn klare Auflagen wie Abstandsgebote, Obergrenzen für Personenzahlen, Hygiene-Konzepte und Schutzmasken existieren. Er fordert mit Blick auf den Einzelhandel „mindestens ein Maskengebot, ein Mundschutzgebot.“

Coronavirus in Rheinland-Pfalz: Schulen nur stufenweise eröffnen

Update vom 14. April, 17:30 Uhr: Bei der künftigen Öffnung von Schulen in Rheinland-Pfalz zeichnet sich ein stufenweises Vorgehen ab. Einen Tag vor den Beratungen über das weitere Vorgehen in der Corona-Krise sagt die rheinland-pfälzische Bildungsministerin Stefanie Hubig (SPD): „Klar ist, dass der Gesundheitsschutz ganz oben steht und Schulen nur stufenweise geöffnet werden können.“ Auf kritische Einwände von Lehrerverbänden stieß die Empfehlung der nationalen Wissenschaftsakademie Leopoldina, zuerst Grundschulen und die Sekundarstufe I schrittweise zu öffnen. 

Maßgeblich bliebe das Gespräch der Ministerpräsidenten mit der Kanzlerin am Mittwoch (15. April), dann würden Pläne vorgestellt und Absprachen getroffen, so Hubig, die auch Vorsitzende der Kultusministerkonferenz (KMK) ist. 

Coronavirus Rheinland-Pfalz: Philologenverband will Oberstufe wieder in die Schule bringen 

Der Philologenverband Rheinland-Pfalz sprach sich dagegen aus, die Sekundarstufe II zunächst weiter ausschließlich digital zu unterrichten. „Das ist überhaupt nicht in unserem Sinne", so die Verbandsvorsitzende Cornelia Schwartz. „Wir müssen die Oberstufe zuerst wieder in die Schule bringen - sonst sind in ein paar Jahren keine gescheiten Abiturzeugnisse möglich.“Die älteren Schüler bräuchten die Möglichkeit für Rückfragen zu den digital vermittelten Lerninhalten. 

Coronavirus - wer darf zuerst wieder in die Schule?

Dies sei auch in Videokonferenzen möglich -„da hätten wir gern vom Bildungsministerium datenschutzkonforme Systeme“. Die geforderten Kursarbeiten könnten auch in Turnhallen und Aulen organisiert werden, wenn dort Tische und Stühle mit dem nötigen Abstand zum Schutz vor Corona-Infektionen aufgebaut würden.

Coronavirus in Rheinland-Pfalz: Fast 5.000 bestätige Fälle

Wie das Sozialministerium Rheinland-Pfalz am 14. April mitteilt, beläuft sich die Zahl der Infizierten aktuell auf 4.939 Personen. 77 Menschen sind bisher an den Folgen einer Covid-19-Erkrankung gestorben. „Die Zahl der COVID-19-Patientinnen und Patienten, die ins Krankenhaus eingeliefert werden mussten, hat sich in der letzten Woche nur geringfügig erhöht“, sagte Gesundheitsministerin Sabine Bätzing-Lichtenthäler. 

Coronavirus Rheinland-Pfalz: So viele Patienten lagen auf der Intensivstation

Am 7. April wurden 349 Patienten wegen Covid-19 in den rheinland-pfälzischen Kliniken behandelt, 133 lagen auf der Intensivstation. Hiervon mussten 107 beatmet werden. Am 14. April waren es 358 Patienten, von denen 120 intensivpflichtig waren und 108 beatmet wurden. Auch in den Tagen dazwischen bewegten sich die Zahlen auf einem vergleichbaren Niveau. Das Sozialministerium unterstützt die Krankenhäuser bei der Schaffung zusätzlicher Beatmungsplätze. Gemeinsames Ziel ist eine Steigerung der Beatmungsplätze um 50 Prozent.

Coronavirus in Rheinland-Pfalz: Über 4.800 Infizierte! Tabelle zeigt Fälle in den Regionen

Update vom 13. April, 17:45 Uhr: Die Zahl der Infizierten ist nach Angaben des Sozialministeriums Rheinland-Pfalz am Ostermontag auf 4.842 gestiegen. Das sind 69 Neu-Infektionen seit Ostersonntag. Die Zahl der Todesopfer im Zusammenhang mit Covid-19 liegt mittlerweile bei insgesamt 71 – zwei mehr als am Vortag.

Coronavirus: Ausbreitung in Rheinland-Pfalz und Deutschland (Stand: 13. April)

Coronavirus: Leopoldina-Wissenschaftler mit Zeitplan für Ende der Kontaktsperren 

Update vom 13. April, 16:30 Uhr: Die Erkenntnisse der Nationalen Akademie der Wissenschaften Leopoldina gelten als wichtige Leitlinie in der Diskussion um die Lockerung der Corona-Maßnahmen. Die Wissenschaftler präsentieren in ihrer Studie, die am Montag veröffentlicht wurde, einen Zeitplan zurück zur Normalität – und raten dazu, Schulen so bald wie möglich wieder zu öffnen. Nach Ostern will Bundeskanzlerin Angela Merkel gemeinsam mit Ministerpräsidenten auf Basis der Leopoldina-Studie diskutieren, wie es in der Coronavirus-Krise weitergeht. Der Fahrplan der Leopoldina-Forscher für das Ende der Kontaktsperre zum Nachlesen.

Coronavirus in Rheinland-Pfalz: Bestatter wappnen sich für Anstieg der Todesopfer

Update vom 13. April, 13:50 Uhr: Die Bestatter in Rheinland-Pfalz bereiten sich auf einen möglichen Anstieg von Corona-Toten vor. Die einen treibt die Sorgen vor einem Mangel an Schutzausrüstung und Desinfektionsmitteln um, die anderen treffen Vorkehrungen für eine ordnungsgemäße Kühlung gestorbener Covid-19-Infizierter. Vorerst sieht sich die Branche trotz allem gut gerüstet. Christian Jäger, Präsident des BestatterverbandsRheinland-Pfalz, spricht von einer bislang vergleichsweise niedrigen Zahl an coronabedingten Todesfällen im Land. „Wir bereiten uns aber dennoch auch auf einen möglichen Anstieg vor.“ In dem Verband sind 195 Bestatter organisiert. Bei den meisten sehe es noch gut aus, aber schon seit Mitte Februar sei einEngpass an Schutzausrüstung spürbar. Mittlerweile müssten viele Bestatter auf ihre eigenen Bestände zurückgreifen. 

Coronavirus in Rheinland-Pfalz: Besondere Vorsicht bei Umgang mit Corona-Toten

Beim Umgang mit dem Leichnam eines Corona-Toten ist erhöhte Vorsicht geboten: Bestatter müssen infizierte Verstorbene in ein mit Desinfektionsmittel getränktes Tuch einschlagen und in eine Leichenhülle legen. Außerdem muss der verschlossene Sarg von außen gut sichtbar mit dem Warnhinweis „infektiös“ gekennzeichnet werden. Hies vom Koblenzer Krematorium sagte mit Blick auf die Vorkehrungen: „Wir haben vorsorglich zwei Kühlcontainer besorgt.“ 

Coronavirus in Rheinland-Pfalz: Bestatter wappnen sich für Anstieg der Todesopfer (Symbolfoto)

Mindestens 48 Stunden müssen die Verstorbenen verwahrt werden, bevor sie beigesetzt werden können. In dieser Woche seien sieben Corona-Tote eingeäschert worden. Steige die Zahl der Verstorbenen, sei eine ordnungsgemäße vorübergehende Aufbewahrung wichtig. 

Coronavirus in Rheinland-Pfalz: Die aktuellen Zahlen im Überblick

Update vom 12. April, 15:40 Uhr: Die Zahl der Infizierten in Rheinland-Pfalz ist am Ostersonntag auf insgesamt 4.773 gestiegen. Das sind nur 72 Neu-Infektionen seit Samstag. Die Zahl der Covid-19-Toten ist laut Sozialministerium um vier auf insgesamt 69 gestiegen. Die aktuellen Zahlen in den einzelnen Landkreisen und Städten:

Corona-Regeln in Rheinland-Pfalz: Forscher aus Mainz warnt – die Stimmung könnte kippen!

Update vom 12. April, 12:20 Uhr: Der Mainzer Resilienzforscher Raffael Kalisch hat im Interview mit dem SWR darüber gesprochen, dass die Stimmung in Deutschland angesichts derharten Corona-Regeln bald kippen könnte. Noch akzeptieren die Menschen die Maßnahmen – doch wie geht es weiter, wenn das Kontaktverbot noch länger besteht? „Wir befinden und wahrscheinlich gerade an einem möglichen Kipp-Punkt in dieser Krise“, sagt Kalisch im SWR-Interview. Die eigentliche Krise beginne jetzt, wo man die ökonomischen und wirtschaftlichen Folgen zu spüren bekomme und wo es „Leuten wirklich weh tut“, sich an das Kontaktverbot zuhalten. Die entscheidende Frage für die Gesellschaft sei laut Kalisch nun: „Wie viel Selbstlosigkeit und Rücksicht soll ich eigentlich aufbringen und ist es noch gerechtfertigt?“


Auch eine Psychologin in Erfurt hat kürzlich ebenfalls Alarm geschlagen, dass die Stimmung in der Corona-Krise nun kippen könnte. Wie der Spiegel berichtet, habe sie in einem wöchentlichen Psychogram die Stimmungslage in Deutschland ausgewertet. Die Auswertung der aktuellen Befragung sei laut Bericht beunruhigend. Die Angst der Menschen vor dem Coronavirus schwinde – und die wirtschaftlichen Sorgen der Menschen rückten in den Vordergrund. Nach und nach würde die bisher hohe Akzeptanz für die Corona-Maßnahmen bröckeln. 

Die Maßnahmen im Kampf gegen das Coronavirus gelten aktuell noch bis zum 19. April. Am Mittwoch nach Ostern soll eine mögliche Lockerung der Regeln Thema der gemeinsamen Konferenz zwischen den Landesministern und Bundeskanzlerin Angela Merkel sein. 

Coronavirus in Rheinland-Pfalz: Grafik macht Hoffnung – Wende geschafft? 

Update vom 12. April, 9:10 Uhr: Gebannt wartet Deutschland auf die Entscheidung nach Ostern: Können die Maßnahmen im Kampf gegen das Coronavirus endlich gelockert werden? Wissenschaftler vom Max-Planck-Institut machen jetzt Hoffnung. Sie sagen: Die Wende ist geschafft. Der Beweis ist eine Grafik, die das Institut nach einer Studie veröffentlicht hat. Darin sehe man die klare Wirkung der Corona-Maßnahmen. Die Forscher geben auch eine Prognose, wann die Lockerung der Maßnahmen stattfinden sollte.

Coronavirus in Rheinland-Pfalz: Über 4.700 Infizierte – neue Todesopfer gemeldet

Update vom 11. April, 14:30 Uhr: Die Zahl der Coronavirus-Fälle in Rheinland-Pfalz ist am Samstag auf 4.701 gestiegen. Das sind rund 100 Infizierte mehr als am Freitag. Das Sozialministerium meldet außerdem weitere Todesopfer im Zusammenhang mit Covid-19. Die Zahl der Toten in Rheinland-Pfalz ist am Samstag von 52 auf 65 gestiegen.

Coronavirus in Rheinland-Pfalz: Klinik in Grünstadt dicht – 14 Mitarbeiter infiziert!

Update vom 10. April, 17:28 Uhr: Weil sich mindestens 14 Mitarbeiter des Kreiskrankenhauses in Grünstadt mit dem Coronavirus infiziert haben, nimmt die Klinik keine neuen Patienten mehr auf. „Bis auf Weiteres gilt ein Aufnahmestopp“, sagte Udo Langenbacher, Verwaltungsdirektor der Klinik, am Freitag. Patienten der Intensivstation seien bereits in umliegende Krankenhäuser verlegt worden. Nach Klinikangaben sind derzeit noch die 50 Patienten im Haus, die weiter behandelt werden. Normalerweise versorgt das Krankenhaus zwischen 130 und 150 Patienten.

Coronavirus in Rheinland-Pfalz: Über 4.500 Fälle und 60 Todesopfer

Update vom 10. April, 14:40 Uhr: Das Sozialministerium in Rheinland-Pfalz hat die neuen Corona-Zahlen veröffentlicht. Demnach gibt es seit Donnerstag 185 neue Infizierte – somit steigt die Zahl der Coronavirus-Fälle in Rheinland-Pfalz auf insgesamt 4.592. 

Leider gibt es am Karfreitag auch 8 neue Todesopfer im Zusammenhang mit demCoronavirus zu vermeldet. Die Zahl der Covid-19-Toten in Rheinland-Pfalz steigt damit auf 60. Die Todesopfer stammen aus den Landkreisen Mainz-Bingen (2), Mayen-Koblenz (1), Südliche Weinstraße (1), Westerwaldkreis (1) und aus den Städten Mainz (1) und Worms (2). 

Coronavirus in Rheinland-Pfalz: Dreyer will Läden nach und nach öffnen

Update vom 9. April um 19 Uhr: „Gemeinsam sind wir stärker als das Virus!“ Am Donnerstag richtet sich die rheinland-pfälzische Ministerpräsidentin Malu Dreyer in einer Fernsehansprache an die Bevölkerung, ruft dabei zu diszipliniertem Abstandhalten in der Corona-Krise. Zwar gingen die aktuelle Entwicklung der Infektionszahlen in die richtige Richtung, für eine Entwarnung gebe es jedoch noch keinen Grund. Ziel der engen Absprachen mit einem Expertenteam sei die Beantwortung der Frage, wie man zu einer Lockerung der harten Corona-Maßnahmen kommen könne – dabei bereite man verschiedene Szenarien vor.

Laut Dreyer könnten in einem ersten Schritt all jene Geschäfte und Betriebe wieder öffnen, bei denen es möglich sei, die Anstandsregeln sicher einhalten zu können. Der Vorschlag einer stufenweisen Lockerung der Laden- und Betriebsschließungen soll nächste Woche bei Gesprächen mit Angela Merkel und den Ministerpräsidenten der Länder angebracht werden. „Jede Lockerung der Einschränkungen muss mit Augenmaß geschehen, um einen erneuten Infektionsausbruch zu verhindern“, so Dreyer und fügt hinzu: „Klar ist aber schon jetzt: Es wird keinen bestimmten Tag geben, an dem auf einen Schlag alles wieder ist wie zuvor.

Coronavirus in Rheinland-Pfalz: Über 4.400 Infizierte – doch Statistik macht Hoffnung

Update vom 9. April um 16:30 Uhr: Die Zahl der bestätigten Coronavirus-Fälle in Rheinland-Pfalz ist innerhalb eines Tages auf 4.407 gestiegen – das entspricht einem Zuwachs von 3,8 Prozent. Die aktualisierten Zahlen aus Rheinland-Pfalz bestätigten den Trend einer allmählichen Abschwächung der täglichen Steigerungsraten, die Corona-Maßnahmen tragen Früchte: In dieser Woche blieb die Steigerungsrate unter fünf Prozent, nachdem sie in der Vorwoche meist zwischen fünf und zehn Prozent lag. Ende März waren die Raten gar noch zweistellig. Die Zeitspanne, in der sich die Infektionen verdoppeln, liegt jetzt rückblickend bei etwa zwölf Tagen.

Das Gesundheitsministerium in Rheinland-Pfalz hat mittlerweile 52 Todesfälle in Verbindung mit dem Coronavirus bestätigt – zwei mehr als am Vortag. Unter den Verstorbenen waren jeweils acht in der Stadt Koblenz und im Westerwaldkreis. Die meisten Coronavirus-Infektionen wurden in der Stadt Mainz registriert - bis Donnerstag waren in der Landeshauptstadt 317 Fälle bekannt. Danach folgten der Kreis Mayen-Koblenz (289), der Westerwaldkreis (257) und der Kreis Bad Dürkheim (244). 

Coronavirus in Rheinland-Pfalz: So könnte die Lockerung der Maßnahmen aussehen!

Update vom 9. April, 10 Uhr: Trotz der sinkenden Zahlen an neu Infizierten wird sich das Leben in Rheinland-Pfalz so schnell nicht wieder komplett normalisieren. Nach Ansicht der rheinland-pfälzischen Ministerpräsidentin Malu Dreyer (SPD) sagte am Mittwoch in Mainz, dass es zum Beispiel nicht so bald wieder möglich sein werde, zu Großveranstaltungen zu kommen. Am Mittwoch nach Ostern sei die Konferenz der Minister mit Bundeskanzlerin Angela Merkel. Hier würde auch über mögliche erste Lockerungen von den Corona-Maßnahmen nach dem 19. April gesprochen. Denkbar sei zum Beispiel, dass kleinere Läden wieder öffnen dürfen – unter der Bedingung, dass dort die Abstandsregeln eingehalten würden. 

Malu Dreyer zu möglicher Lockerung der Corona-Maßnahmen (Archivfoto)

Noch müsse aber abgewartet werden, betonte Dreyer. „Das Virus ist ein starker Gegner.“ Der Präsident der Deutschen Krankenhausgesellschaft, Gerald Gaß, erwartet den Höhepunkt der aktuellen Phase der Corona-Pandemie in den Krankenhäusern Mitte kommender Woche. Dreyer sagte weiter, sie hoffe, dass nach der Schaltkonferenz auch eine Entscheidung zum Vorgehen an den Schulen stehe. Wenn diese wieder öffneten, brauche es einen gewissen Vorlauf.

Coronavirus in Rheinland-Pfalz: Über 4.000 Infizierte und 50 Tote 

Erstmeldung vom 8. April: Seit rund drei Wochen kämpft die Bevölkerung gegen das Coronavirus an. In Rheinland-Pfalz steht das öffentliche Leben beinahe still, nur sogenannte systemrelevante Geschäfte, wie Supermärkte, Apotheken und Baumärkte haben weiterhin geöffnet. Grund ist das Kontaktverbot, das seit dem 24. März wegen der Corona-Krise in Rheinland-Pfalz und ganz Deutschland besteht. Bürger sind dazu aufgefordert möglichst zu Hause zu bleiben. Wer sich nicht an die Corona-Verordnungen hält, der macht sich strafbar. Die aktuellen Entwicklungen und Zahlen von Infizierten in unserem News-Ticker: 

Die Zahl der mit Coronavirus Infizierten in Rheinland-Pfalz ist am Donnerstag auf 4.247 gestiegen. Es gibt mittlerweile 50 Covid-19-Tote. Die Ausbreitung des Coronavirus in Rheinland-Pfalz im Überblick: 

Coronavirus - Mainz

Coronavirus in Rheinland-Pfalz: Infizierte Krankenhaus-Kräfte weiter im Einsatz

Nach Informationen der „Rheinpfalz“ haben sich sieben Mitarbeiter des Kreiskrankenhauses in Grünstadt mit dem Coronavirus infiziert. Die Mitarbeiter sind alle auf einer Station tätig, jedoch nicht auf einer in der Covid-19-Patienten behandelt werden. Die Station auf der sie arbeiten, wurde isoliert. Trotz der Infektion arbeiten sie dort weiter, werden allerdings nicht in anderen Bereichen eingesetzt. Diejenigen, die Kontakt zu den Infizierten Kontakt gehabt haben und nicht für den laufenden Betrieb essenziell sind, befinden sich in Quarantäne.

Unverzichtbare Kontaktpersonen arbeiten mit Mund-Nase-Schutz weiter und wurden bereits am Dienstag getestet. Die Abstriche werden alle zwei bis drei Tage wiederholt. Wer Symptome hätte, müsse zuhause bleiben. Alle Patienten die Kontakt mit den Infizierten hatten, müssen nach ihrer Entlassung 14 Tage in häusliche Quarantäne. 

Übrigens: Die aktuellen Zahlen und Entwicklungen der Corona-Krise in Baden-Württemberg und Hessen findest Du in unseren anderen News-Tickern!

Coronavirus in Rheinland-Pfalz: Weniger Kriminalität in der Krise – dafür werden Trickbetrüger immer raffinierter

Das Landeskriminalamt Rheinland-Pfalz erklärt am Mittwoch (8. April) in einer Pressemitteilung, dass sich das Coronavirus deutlich auf die Kriminalität auswirkt. „Die Polizei beobachtet derzeit eine insgesamt rückläufige Kriminalitätsentwicklung, die maßgeblich von den Corona-Einschränkungen beeinflusst sein dürfte", sagt Innenminister Roger Lewentz in Mainz. Da die Menschen während der Corona-Krise in Rheinland-Pfalz aufgrund des Kontaktverbots in ihrer Bewegungsfreiheit massiv eingeschränkt sind, komme es zu einer rückläufigen Straßenkriminalität. Delikte wie Laden- und Taschendiebstähle, Betrügereien, Streitereien, Sachbeschädigungen, Drogenhandel sowie Körperverletzung werden seither seltener festgestellt. Es ergeben sich laut des Landeskriminalamts Rheinland-Pfalz sehr deutliche Rückgänge, zum Teil im zweistelligen Bereich. 

Allerdings: Das Coronavirus stellt auch für die Polizei eine enorme Herausforderung dar. Die Polizei bewältige professionell und strukturiert diese Situation und sorge gemeinsam mit der Bundespolizei und den kommunalen Ordnungskräften dafür, dass es zu keinen nennenswerten Störungen durch die Corona-Lage komme, so Lewentz. „In der weiteren Zeit der Kontaktbeschränkungen können sich allerdings in einzelnen Phänomenbereichen noch Veränderungen ergeben. Wir beobachten diese Entwicklungen sehr genau und stellen uns auf das neue Vorgehen von Tätern ein, die die aktuelle Situation für sich ausnutzen wollen", sagt er weiter. Die Polizei rechnet damit, dass neue Betrugsvarianten gefunden werden, die Cyberkriminalität und die Fälle der häuslichen Gewalt zunehmen könnten. Es hat bereits Vorfälle gegeben, in denen vermeintliche Mitarbeiter eines Gesundheitsamts vor Ort kostenpflichtige Corona-Schnelltests anbieten. Eine fiese Abzocke, um den besorgten Menschen während der Corona-Krise das Geld aus der Tasche zu ziehen. 

Coronavirus in Rheinland-Pfalz: Lockerung der Maßnahmen – Malu Dreyer äußert sich 

Laut dem Inspekteur der Polizei, Jürgen Schmitt, halte sich die Mehrheit der Bürger in Rheinland-Pfalz an die derzeitigen Beschränkungen aufgrund des Coronavirus. Wie lange diese Maßnahmen bestehen bleiben, ist aktuell noch unklar. Am 14. April wollen sich Bund und Länder zusammensetzen und die aktuelle Corona-Lage in Deutschland bewerten. Hierbei werde vermutlich auch eine Entscheidung über das bestehende Kontaktverbot, das offiziell am 19. April außer Kraft gesetzt wird, gefällt. Ob eine Lockerung, eine Beibehaltung oder gar eine Verschärfung vorgesehen ist, kann derzeit nur spekuliert werden. 

Coronavirus - Mainz

Am 8. April gegen 16 Uhr will Ministerpräsidentin Malu Dreyer über die aktuelle Lage in Rheinland-Pfalz informieren. Die Coronavirus-Pandemie zu bremsen und alles für den Gesundheitsschutz der Bevölkerung zu tun, bleibe weiterhin das vorrangige Ziel, betont die Landesregierung.

Coronavirus in Rheinland-Pfalz: Geschäfte bleiben über Ostern geschlossen

An Ostern dürfen Geschäfte wie Supermärkte nicht aufmachen, das hat die Landesregierung beschlossen. Es sei wichtig, dass die Mitarbeiter in dieser schwierigen Situation einen Ausgleich von der Arbeit bekommen und Zeit mit der Familie verbringen können. „Aus diesem Grund haben wir uns dafür entschieden, dass die Geschäfte wie üblich und ohnehin praktiziert auch an Sonn- und Feiertagen geschlossen bleiben“, sagte Bätzing-Lichtenthäler.

Das Kontaktverbot bleibt außerdem während bestehen. „Wir werden auch über die Osterfeiertage im öffentlichen Raum stärker präsent sein, die Bürgerinnen und Bürger auf die geltende Rechtslage hinweisen und wenn nötig im Einzelfall auch sanktionieren", so Jürgen Schmitt, Inspekteur der Polizei.

jol

Quelle: Mannheim24

Rubriklistenbild: © picture alliance/dpa

Das könnte Dich auch interessieren

Kommentare