Sprachnachrichten über Whatsapp

Kaufland-Schließungen wegen Coronavirus? Ministerium warnt vor Fake-News

Schließen Supermärkte wegen des Coronavirus? Was unglaublich klingt, verbereitet sich gerade über die sozialen Netzwerke und Whatsapp wie ein Lauffeuer. Das ist dran an den Gerüchten:  

  • Coronavirus breitet sich weiter in Deutschland aus.
  • 977 Infizierte in Baden-Württemberg
  • Fake-News über Ausgangssperren und Kaufland-Schließungen machen per Whatsapp die Runde. 
  • Was an den Gerüchten rund um das Coronavirus dran ist:    

Diese angeblichen „News“ werden gerade überall geteilt: Supermärkte schließen, weil wegen des Coronavirus Lieferketten unterbrochen sind und die Supermärkte dem Ansturm von Käufern nicht mehr Herr werden. Das Bundesministerium für Gesundheit plane Ausgangssperren verhängen. Ein Arzt kenne ein Mittel gegen Covid19, er dürfe es aber niemandem verraten. All diese Gerüchte über angebliche weitere Einschränkungen, Schließungen von Supermärkten und Wundermittel gegen das Coronavirus machen vor allem per Sprachnachricht auf Whatsapp die Runde. 

Coronavirus: Fake-News werden über Whatsapp verbreitet 

„Ein Bekannter eines Freundes arbeitet im Ministerium“, „Der Schwager des Bruders ist beim Katastrophenschutz“, „Ein Arzt empfiehlt, aber es soll unter Verschluss gehalten werden“ - plötzlich scheint jeder Insiderinformationen zugesteckt zu bekommen. Bei diesen Sprachnachrichten handelt es sich allesamt um Fake-News

Kaufland schließt wegen Coronavirus? Alles nur Fake! 

Obwohl es aktuell einen größeren Ansturm auf Supermärkte gibt, wird die Versorgung mit Lebensmitteln und Hygieneartikel weiterhin gewährleistet. Auch wird keine Kaufland-Filiale geschlossen. 

Eine weitere Sprachnachricht besagt, dass Ibuprofen zur Vermehrung des Coronavirus beiträgt - auch das stimmt nicht.

Wer sich informieren will, sollte vertrauenswürdige Quellen wie das Robert-Koch-Institut oder das Sozialministerium für Soziales und Integration nutzen. 

Coronavirus in Heidelberg: Leere Regale in Rewe - Mitarbeiter bitten Kunden um Geduld 

Die Nachricht, dass Kitas und Schulen in Baden-Württemberg, Rheinland-Pfalz und Hessen geschlossen werden sollen verleitet die Menschen wieder zu Panikkäufen. Ein Rewe-Markt in Heidelberg-Rohrbach appelliert an die Kunden mehr Geduld zu haben. 

Das Essen werde auf keinen Fall ausgehen, bis eine neue Lieferung käme, würde es jedoch zwei bis drei Tage dauern.  

Coronavirus: Nach Fake-News - jetzt meldet sich Bundesministerium für Gesundheit

Sogar das Bundesministerium für Gesundheit meldet sich jetzt auf Twitter zu Wort, um mit den Gerüchten um weitere Einschränkungen wie Ausgangssperren aufzuräumen:

Das Ministerium appelliert an die Bürger auch in schwierigen Zeiten besonnen zu bleiben und diese Falschmeldungen zum Coronavirus nicht auch noch zu verbreiten.  

Polizei warnt vor Coronavirus-Betrügern 

Manche wollen die Angst vor dem Coronavirus nicht nur für ihre Späße nutzen, sondern wollen sich damit noch eine goldene Nase verdienen. So warnt die Polizei Mannheim vor dem neuen Enkeltrick. Anrufer geben sich wie gewohnt bei Senioren als ihre Enkel aus, behaupten in diesem Fall jedoch an Covid19 erkrankt zu sein und Geld für eine Behandlung im Krankenhaus zu brauchen. Die Anrufer verlangten mehrere tausend Euro und wollen einen Bekannten losschicken, um das Geld bei den Senioren abzuholen.

Glücklicherweise ist im Raum Mannheim und Heidelberg bisher noch niemand auf diesen „Corona-Trick“ hereingefallen. Alle Betroffenen haben aufgelegt und dann die Polizei angerufen.  

kp

Quelle: Mannheim24

Rubriklistenbild: © dpa/HEIDELBERG24

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