Feuer machte Haus unbewohnbar

So geht es einer Schwetzinger Familie nach dem schlimmen Brand 

+
Waldemar Kulik spielt mit seinen beiden Kindern (2 und 4 Jahre) im Hotelzimmer. Viele Spielsachen wurden den Brandopfern gespendet. 

Es ist ein schlimmes Schicksal, das Waldemar Kulik und seiner Familie widerfahren ist: Ein Feuer hat ihr Haus unbewohnbar gemacht. Nun lebt die Familie im Hotel und erfährt viel Hilfe.

"Ich habe plötzlich Lärm gehört und bin sofort aus dem Schlaf geschreckt. Als ich aus dem Fenster sah, kam mir schon der dichte Qualm aus der Wohnung unter uns entgegen. Keine zwei Minuten später gingen im ganzen Haus die Rauchmelder los", erzählt Waldemar Kulik der Schwetzinger Zeitung/Hockenheimer Tageszeitung.

Er schildert jene Nacht, die von jetzt auf gleich sein Leben und das der anderen Bewohner in dem Mehrfamilienhaus durcheinander würfelte: Von Sonntag auf Montag brannte es in einer Wohnung in der Walter-Rathenau-Straße in Schwetzingen (wir berichteten). Der Familienvater ist einer der Bewohner, die durch den Brand alles verloren haben. Der 32-Jährige hatte noch versucht, das Feuer, welches in der Wohnung unter ihm durch einen technischen Defekt ausgebrochen war, zu löschen. Doch es war schon zu groß. Er rannte zurück, holte seine Kinder aus der Wohnung und brachte sie ins Freie. Bis die Feuerwehr eintraf, waren alle Bewohner schon vor dem Haus. Nicht zuletzt auch, weil ein aufmerksamer Taxifahrer die Rettungskräfte alarmiert hatte. Nach kurzer Zeit war der Brand gelöscht.

"Wir waren alle fix und fertig. Meine Frau stand unter Schock, andere weinten und schrien. Dann wurden wir alle unverzüglich von den Rettungsleuten in die Krankenwagen gebracht und ärztlich versorgt", berichtete Waldemar Kulik der Schwetzinger Zeitung.

Schwetzingens Bürgermeister Dirk Elkemann kümmerte sich, dass die Familie schnell in das Achat-Hotel ziehen konnte. "Völlig berührt hat uns das Angebot von Simone Reimann von der Wohnungsbaugenossenschaft Flüwo Schwetzingen. Sie hat uns eine neue Wohnung in Heidelberg in Aussicht gestellt. In den nächsten Tagen haben wir bereits einen Besichtigungstermin", wird Waldemar Kulik in der Schwetzinger Zeitung zitiert. 

Trotz des Unglücks sind alle froh, dass nichts Schlimmeres passiert ist. Kleidung, Spielzeug, Mobiliar – dies ist alles ersetzbar. Ein Menschenleben dagegen nicht.

jna/kb

Quelle: Mannheim24

Mehr zum Thema

Impressionen von der Gimmeldinger Mandelblüte

Impressionen von der Gimmeldinger Mandelblüte

Pfälzerin Jenny (30) rettet Straßenhunde vor dem Tod!

Pfälzerin Jenny (30) rettet Straßenhunde vor dem Tod!

Vier Schwerverletzte auf Landstraße

Vier Schwerverletzte auf Landstraße

Kommentare