Untersuchungen dauern an

Identifiziert: Pächter starb in Klosterschänke

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Pächter starb in Klosterruine

Bad Dürkheim - Am Freitag teilt die Staatsanwaltschaft Frankenthal mit, dass es sich bei der Leiche, die in der Klosterschänke gefunden wurde, um den Pächter handelt:

Am 14. Juli mussten Einsatzkräfte eine männliche Leiche aus der verbrannten Schänke der Klosterruine Limburg bergen. Erst am Freitag kann geklärt werden, um wen es sich bei dem Leichnam handelt. Laut Hubert Ströber, Leiter der Staatsanwaltschaft Frankenthal, ist der Pächter des Lokals bei dem Feuer ums Leben gekommen. Der Mann sei mittels DNA-Probe identifiziert worden. 

Die Todesursache wurde bereits bei einer Obduktion bekannt. Beim Ausbruch des Brandes kam es zu einer Kohlenmonoxyd-Vergiftung. Soweit die Ermittler feststellen können, liegen keine Hinweise auf Gewaltanwendung Dritter oder einen Suizid vor.

Brandursache weiterhin unklar

Wir kennen die Brandursache nicht“, meint Ströber. Eine erneute Begehung des Brandortes sei am Donnerstag ohne Erfolg geblieben. Nun muss ein aufwendiges Gutachten in Auftrag gegeben und der Brandschutt abgetragen werden. Die Untersuchungen können demnach noch länger dauern.

Hintergrund

Am Freitag den 14. Juli melden um 00:45 Uhr Zeugen ein Feuer bei der der Klosterruine Limburg. Vor Ort stellt eine Streife der Polizeiinspektion Bad Dürkheim fest: Das Dachgeschoss der als Gaststätte genutzten Klosterschänke brennt lichterloh!

Die Feuerwehren aus Bad Dürkheim, dem Landkreis Bad Dürkheim und dem Rhein-Pfalz-Kreises bekämpfen den Brand mit 45 Einsatzfahrzeugen und etwas mehr als 200 Einsatzkräften.

Gegen 7:00 Uhr finden die Einsatzkräfte während der Löscharbeiten eine Leiche im Inneren der Gaststätte. Die Identität des Toten konnte bisher noch nicht festgestellt werden.

Ein Brandgutachter soll noch am Freitag gemeinsam mit dem Fachkommissariat der Kriminalinspektion Neustadt die abgebrannte Gaststätte untersuchen um herauszufinden, was den Brand verursacht hat. Die zweite Begehung findet am Montag statt. Auch wird ein Brandmittelspürhund eingesetzt.

Nach ersten Schätzungen beträgt der Sachschaden etwa 600.000 Euro. Das Obergeschoss ist total ausgebrannt, die Gaststätte im Erdgeschoss nicht mehr nutzbar.

dpa/jol

Quelle: Mannheim24

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