Haftbefehl gegen 26-Jährigen

29-Jähriger am Bahnhof Eberbach fast totgeprügelt! Not-OP rettet Opfer das Leben

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Eberbach - Am Wochenende kommt es zu einem brutalen Vorfall am Bahnhofsvorplatz. Hier wird ein 29-Jähriger fast zu Tode geprügelt. Nun sitzt ein 26-Jähriger wegen wegen des Verdachts des versuchten Totschlags in Haft.

Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Heidelberg wurde durch das Amtsgericht Haftbefehl gegen einen Mann (26) aus Eberbach erlassen – er soll versucht haben, einen 29-Jährigen am Samstagabend (1. Juni) in Eberbach zu töten.

Der Fall: Gegen 22:30 Uhr hält sich das spätere Opfer mit mehreren Freunden am Bahnhof in Eberbach auf, als plötzlich ein dunkler Wagen vorgefahren kommt, aus dem mehrere Männer steigen. Die gehen daraufhin zielstrebig auf den 29-Jährigen zu – und prügeln brutal auf ihn ein

Der tatverdächtige 26-Jährige soll dem Mann mehrfach heftig in den Bauch getreten und geschlagen und mehrmals mit voller Wucht ins Gesicht geschlagen haben. Auch eine Passantin, die dem Opfer helfen will, bekommt einen Schlag ab. Der lebensgefährlich verletzte 29-Jährige kann sich mit Unterstützung der Zeugin in ein Gebüsch flüchten und sich vor dem brutalen Angreifer verstecken.

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Versuchter Totschlag in Eberbach: Not-OP rettet 29-Jährigem das Leben

Wie sich kurz darauf herausstellt, erleidet der 29-Jährige bei der Attacke lebensgefährliche innere Blutungen, muss in ein Krankenhaus eingeliefert werden. Hier wird dem Mann noch in der Nacht in einer Notoperation ein verletztes Organ entnommen und die Blutungen gestillt, die zum Tod des Eberbachers geführt hätten.

Im Rahmen der Ermittlungen der Kripo Heidelberg kann der Aufenthaltsort des 26-jährigen Schlägers festgestellt werden, wo ihn Fahndungskräfte schließlich festnehmen. 

Die Ermittlungsrichterin am Amtsgericht Heidelberg erlässt auf Antrag der Staatsanwaltschaft Heidelberg am Donnerstag (6. Juni) Haftbefehl gegen den Tatverdächtigen, der im Anschluss in eine Justizvollzugsanstalt eingeliefert wird. 

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Die Ermittlungen von Staatsanwaltschaft und Kriminalpolizeidirektion Heidelberg dauern an. Zeugen, die den Vorfall beobachtet haben und sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich beim Kriminaldauerdienst der Kriminalpolizeidirektion Heidelberg, ☎ 0621/174-4444 zu melden.

pol/rob

Quelle: Mannheim24

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