Extra gegründete Ermittlungsgruppe

"EG Eigentum" macht Jagd auf Einbrecher in Region!

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Die Zahl der Einbrüche nimmt mehr und mehr zu – nicht nur in der Metropolregion Rhein-Neckar (Symbolbild).

Die Zahl der Einbrüche in Wohnungen und Häuser in der Region hat dramatisch zugenommen! Deshalb hat die "Ermittlungsgruppe Eigentum" des Polizeipräsidiums Mannheim alle Hände voll zu tun.

Aktuelle Meldung aus dem gestrigen Polizeibericht: Während der Wohnungsinhaber auf der Terrasse seines Hauses in Hemsbach ein Nickerchen machte, schlich sich am 22. August ein unbekannter Eindringling an ihm vorbei und betrat durch die unverschlossene Terrassentür die Wohnräume. Der kaltschnäuzige Dieb durchsuchte mehrere Räume, erbeutete Ringe und Armbanduhren im Gesamtwert von rund 3.000 Euro. Der 77-jährige Rentner erwachte erst nach der Tat, als der Einbrecher längst über alle Berge war.

Nur eines von vielen traurigen Beispielen der letzten Tage und Wochen (wir berichteten mehrfach).

"Ob in der Ferienzeit, nachts oder in der sogenannten 'dunklen Jahreszeit' spielt heutzutage keine Rolle mehr! Die Täter sind immer aktiv", berichtet der erfahrene Polizeisprecher Dieter Klumpp.

Heißt: Man muss derzeit eigentlich immer Angst vor Einbrechern haben, seine eigenen vier Wände möglichst so absichern (Alarmanlage, Fensterschlösser, etc.), dass Langfinger kein leichtes Spiel haben!

Denn wenn ein Einbruchsversuch nicht nach zwei bis drei Minuten klappt, suchen die Gauner meist sofort das Weite. Doch Viele machen es den Einbrechern zu einfach, lassen etwa Terrassentüren offen stehen.

Sehr viel Arbeit für die erst im Januar 2014 im Zuge der Zusammenlegung des Polizeipräsidiums Mannheim mit der Direktion Heidelberg neu gegründete, zwölfköpfige "Ermittlungsgruppe Eigentum", die sich speziell um Einbrüche in privaten Wohnraum kümmert.

Denn die Zahl der Wohnungseinbrüche im Bereich des neuen 'Super-Präsidiums' Mannheim war im Jahr 2013 geradezu explodiert:

In Mannheim um 207 auf 587 Fälle (plus 54 Prozent), in Heidelberg um 138 auf 350 Fälle (plus 65 Prozent) und im Rhein-Neckar-Kreis um 213 auf 670 Fälle (plus 46 Prozent).

Bedenklich dagegen die Aufklärungsquote mit mageren 10,5 Prozent. Doch seit Gründung der "EG Eigentum" hat sich dieser Wert leicht verbessert, was sehr zur Motivation der Ermittler beiträgt.

Oft handelt es sich bei den Einbrüchen um Beschaffungskriminalität, jedoch auch um organisierte Banden. Dabei sind die materiellen Folgen eines Einbruchs oftmals nicht einmal das Schlimmste!

Klumpp: "Das Sicherheitsgefühl der Opfer ist weg, sie fühlen sich in den eigenen vier Wänden nicht mehr wohl! Hinter diesen psychischen Folgen stecken nicht selten Schicksale."

Manche Studien sprechen sogar von bis zu 25 Prozent der Geschädigten, die danach über einen Umzug nachdenken.

Um es erst gar nicht so weit kommen zu lassen, erhalten die Bürger professionelle Tipps der Experten der polizeilichen Beratungsstelle, die die Sicherheitslage der Hilfesuchenden vor Ort kostenlos beurteilen.

"Uns ist der Bereich Prävention besonders wichtig! Bewohner in Mehrfamilienhäusern sollten zum Beispiel nicht einfach die Haustür öffnen, wenn jemand klingelt und 'Post' in die Sprechanlage ruft. Oder die Fenster gekippt lassen, wenn sie nur kurz zum Einkaufen gehen...", so der Polizeisprecher.

pek

Quelle: Mannheim24

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