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Europapark: Neue Attraktion ab 2022 – Eine Achterbahn ist es nicht

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Von: Marten Kopf

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Rust - Der Europapark kündigt für 2022 ein neues Erlebnis an, das durch den Magen geht – doch es ist keine Achterbahn. Das patentierte Konzept soll weltweit einzigartig ein:

Nach einem mageren Corona-Jahr hat mit dem Europa-Park in Rust in Baden-Württemberg endlich Deutschlands größter Freizeitpark am 21. Mai wieder seine Pforten geöffnet. Und jetzt starten die Betreiber so richtig durch. Erst vor Kurzem hatte Geschäftsführer Michael Mack den Bau einer neuen, spektakulären Achterbahn womöglich schon im Jahr 2023 angekündigt, jetzt legen die Park-Betreiber noch einmal nach: Auf einer Sitzung des Zweckverbands Tourismus (ZVT) stellen sie mit „Eatrenalin“ das nächste Großprojekt vor, wie die Lahrer Zeitung berichtet. Und schon der Name lässt es erahnen – es wird ein Gastronomiebetrieb sein. Entstehen soll aber nicht einfach ein Restaurant, sondern nicht weniger als ein weltweit einzigartiges Restaurant-Erlebnis. Und eröffnen soll es schon Ende 2022.

NameEuropa-Park
OrtRust, Baden-Württemberg
Besucher5,8 Millionen (2019)
Eröffnung12. Juli 1975

Europapark Rust: Neueröffnung „Eatrenalin“ – Kulinarische Reise mit Sterneküche

Wie Michael Thoma, Justiziar des Europa-Parks, erklärt, sei es das Ziel, die Gäste emotional zu berühren, so die Lahrer Zeitung weiter. Auf einer Art kulinarischer Reise durch das „Eatrenalin“ würden die Gäste in Gruppen von maximal 16 Leuten auf fahrbaren Stühlen und Tischen durch verschiedene Welten geführt. Dabei passieren sie innerhalb von eineinhalb Stunden sechs verschiedene Räume, in denen jeweils auf die Umgebung angepasste Speisen serviert werden, so Thoma.

Die dazu verwendeten Transportsysteme sollen von dem nahe Freiburg beheimateten Herstellers „Mack Rides“ stammen. Das der Parkbetreiberfamilie gehörende Unternehmen hatte schon den 2009 eröffneten „Blue Fire Megacoaster“ gebaut und soll auch – Überraschung! – die für 2023 geplante neue Achterbahn liefern, den „Big Dipper“. Außerdem soll Medientechnik von Mack Animation und Mack Next zum Einsatz kommen. Das Essen werde von Zwei-Sterne-Koch Peter Hagen vom Parkrestaurant „Ammolite“ kredenzt. Über die neue Attraktion im Europapark berichtet auch bw24.de*.

Konzept „Eatrenalin“ im Europapark: Bald in Städten weltweit?

Entwickelt haben das Konzept Europa-Park-Gesellschafter Thomas Mack und Gastronomie-Experte Oliver Altherr bereits im Juni. Die Bürgermeister Kai-Achim Klare (Rust) und Pascal Weber (Ringsheim) zeigen sich begeistert und begrüßen das Konzept: „Es ist Teil einer kompletten Innovation und unterscheidet sich im Gebäudetypus ganz von der Architektur von Kronasar“, sagte Klare gegenüber der Lahrer Zeitung, womit er auf ein bekanntes Erlebnis-Hotel des Parks anspielt.

Wie tief Gäste des „Eatrenalin“ zukünftig für ihr Essen in die Tasache greifen müssen, darüber schweigen sich die Parkbetreiber bislang aus. Auch über die Gelder, die in das Projekt fließen, ist noch nichts bekannt. Auch über Optik und Gestaltung der zukünftigen Attraktion ist noch nichts bekannt. Wie es innen aussehen soll, wird ebenfalls streng geheim gehalten.

Bekannt ist aber, dass das Gebäude von außen recht schlicht, modern und kubisch gehalten sein wird. Ein Beauftragter der Geschäftsleitung verriet außerdem, dass das Modell des Erlebnis-Restaurants schon patentiert sei und in der Zukunft in großen Städten weltweit zum Einsatz kommen soll. (mko) *HEIDELBERG24 und bw24.de sind ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

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