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Europapark-Fans bemängeln Qualität – einer entdeckt „absolute Preiskanone“

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Von: Sina Alonso Garcia

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Teure Preise zu mäßiger Qualität - so lautet das Feedback einiger Europapark-Besucher, die sich derzeit mitunter über das Essensangebot beschweren.

Rust - Eigentlich gilt der Europapark Rust als eines der beliebtesten Ausflugsziele in Deutschland. Hin und wieder kämpfen die Betreiber allerdings auch mit Kritik. So schimpften Fans kürzlich über den verteuerten Park-Eintritt in der neuen Saison und auch der Aufpreis für Spontan-Besucher sorgte für Ärger. Nun äußerten Park-Fans erneut ihren Unmut und beschwerten sich über die Qualität des Essens und lange Wartezeiten, wie BW24 berichtet.

Europapark: Facebook-Nutzer kritisieren Angebot – „Essen war grausam“

„Wir mussten 1,5 Stunden in der Schlange anstehen. Und das Essen war einfach grausam“, schreibt ein Nutzer auf der Facebook-Seite des Europa-Parks. Ein weiterer fügt hinzu: „Ich muss leider sagen, dass die Restaurants gut sind, aber ich das Essen an den Imbissständen sehr gruselig finde.“

Andere stimmen der Beobachtung zu. „Hoffentlich wird die Qualität wieder besser. Gerade in Irland hat diese letztes Jahr extrem gelitten. Aber es war quer durch den Park erkennbar. Bitte wieder an alte Standards anknüpfen“, wünscht sich ein Park-Fan.

Europapark: Besucher beklagen Preis-Steigerungen beim Essen

Neben der Qualität des Essens bemängelten die Besucher auch die Preise in den Restaurants. „Ich finde krass, wie die Preise im Vergleich zum Vorjahr gestiegen sind“, schreibt ein Besucher. „Im Seerestaurant gibt es noch ein einziges Gericht unter zehn Euro (Spaghetti Bolognese). Der Spargelteller im Balthasar kostete früher 18 Euro, jetzt 22. Einen halben Liter Weizenbier gibt es an gewissen Orten für 5,90 Euro. Letztes Jahr lag der Preis noch bei 5,40 Euro und im Vergleich dazu in Tripsdrill bei nur 3,90 Euro.“

Als „absolute Preiskanone“ empfindet der Nutzer den „Ed-Eisbecher“ für 9,20 Euro (früher 6 bis 7 Euro). „Eine gewisse Teuerung ist ja klar, aber der Europa-Park übertreibt meiner Meinung nach.“ Doch nicht nur in Deutschlands größtem Freizeitpark steigen die Preise enorm: Auch bei Kaufland, Lidl und Co. werden immer mehr Alltags-Lebensmittel „erheblich“ teurer.

Neben negativem Feedback: Auch lobende Kommentare zur Essensauswahl im Europapark

Für „unbegreiflich“ hält eine weitere Facebook-Nutzerin auch die Erfahrung einer Europa-Park-Besucherin, die berichtet: „Wir waren gestern im Park und sind fast verdurstet: Kaum eine Fressbude war offen. Und wenn mal eine offen war, musste man sich ewig anstellen. Nach 13 Uhr ging es dann. Einzige Chance war, in ein Restaurant zu gehen, was sehr schade war bei dem Wetter.“

Während die einen sich unzufrieden über das Essensangebot im Park äußern, gibt es viele andere, die daran nichts auszusetzen haben. „Man kann richtig lecker im Park essen“, sagt ein Nutzer. Dem stimmen einige Fans zu. „Vom Fischbrötchen bis zum Flammkuchen: Die Auswahl ist sehr groß. Für jeden Geschmack ist etwas dabei“, kommentiert jemand. „Wir kommen schon 31 Jahre in den Park und sind immer zufrieden gewesen mit dem Essen und dem Service“, heißt es von anderer Seite.

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