Brandexperten untersuchen zerstörtes Wohnhaus

Nach Explosion in Wiesloch: Bewohner (75) stirbt in Spezialklinik!

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Großeinsatz der Feuerwehr am Dienstag in Wiesloch nach Wohnhaus-Explosion 

Wiesloch - Großeinsatz der Feuerwehr und Polizei am Dienstagnachmittag (22. April) in Wiesloch. Was bisher bekannt ist: 

  • Am Dienstag (23. April) erschüttert eine Explosion ein Wohnhaus in Wiesloch.
  • Das Gebäude in der Schwetzinger Straße wird massiv beschädigt und gilt seitdem als einsturzgefährdet.
  • Ein 75-jähriger Bewohner hält sich während der Explosion in Wiesloch im Wohnhaus auf und wird schwer verletzt.
  • Die Ursache für die Explosion ist noch unklar.
  • Ermittler stellen eine Propangasflasche sicher. 
  • Vier Wochen später stirbt der Bewohner des Hauses in einer Spezialklinik.

Update vom 29. Mai: Nach der Explosion eines Mehrfamilienhauses in Wiesloch am 23. April ist der 75-jährige Bewohner verstorben. Wie die Polizei am Mittwoch mitteilt, hatte sich der Gesundheitszustand des Mannes zunächst gebessert. In den letzten Tagen sei es ihm jedoch immer schlechter gegangen. Am Dienstagvormittag – rund vier Wochen nach der Explosion – erlag er in einer Spezialklinik in Ludwigshafen seinen Verletzungen. 

Über die Ursache der Explosion liegen noch immer keine Ergebnisse vor. Die Ermittlungen der Kripo Heidelberg und des LKA Baden-Württemberg dauern an. Fest steht nur, dass die Katastrophe in Wiesloch seinen Ausgang im Bereich eines Gasherdes nahm.

In Wiesloch ereignet sich ebenfalls ein Hochhaus-Brand. Die Feuerwehr evakuiert auch dieses Gebäude.

Explosion in Wiesloch: Bewohner (75) außer Lebensgefahr – Gasherd flog in die Luft! 

Update vom 26. April: Nach wie vor rätseln die Ermittler über die definitive Ursache der verheerenden Explosion in Wiesloch. Klar ist: Das Geschehen nahm seinen Ausgang im Bereich eines Gasherdes in Verbindung mit einer Propangasflasche. Ob ein technischer Defekt oder fahrlässiges Verhalten zur Explosion in Wiesloch geführt hat, ist laut Polizei Gegenstand weiterer Ermittlungen. Der 75-jährige Bewohner, der bei der Explosion lebensgefährlich verletzt wurde, befindet sich auf dem Weg der Besserung. Wie die Polizei am Freitag mitteilt, besteht keine Lebensgefahr mehr. Die Ermittler haben sich von seinen Aussagen einen wichtigen Beitrag zur Klärung der Umstände in Wiesloch erhofft. 

Ob es in Birkenau pure Absicht war, muss ab dem 20. August die Staatsanwaltschaft Darmstadt feststellen: Rüdiger K. soll sein Haus mit einem selbstgebauten Zeitzünder zur Explosion gebracht zu haben. Verletzt wurde dort glücklicherweise niemand.

Explosion in Wiesloch: Ermittler stellen Propangas-Flasche sicher

Update, 16:20 Uhr: Die Ursache der verheerenden Explosion in einem Mehrfamilienhaus in der Wieslocher Innenstadt ist nach wie vor unklar. Der 75-jährige Bewohner liegt nach wie vor in einer Ludwigshafener Klinik und wird dort intensivmedizinisch behandelt.

Die Brandexperten sowie die Kriminaltechnik der Kriminalpolizeidirektion Heidelberg nehmen am Mittwochnachmittag die Ermittlungen im Objekt auf. Im Laufe des Donnerstages werden zusätzlich Brandermittler des Landeskriminalamts Stuttgart an den Ermittlungen beteiligt.

Die Ermittler stellen vor Ort eine Propangasflasche sicher. Sie soll ebenfalls kriminaltechnisch untersucht werden.

Einen wichtigen Beitrag zur Klärung der Umstände erhoffen sich die Ermittler von den Aussagen des 75-jährigen Bewohners. Allerdings ist er derzeit noch nicht vernehmungsfähig. Am Mittwoch schildern Nachbarn wie sie die Explosion erlebt haben

Explosion in Wiesloch: Haus-Bewohner (75) schwebt in Lebensgefahr!

Update, 8 Uhr: Wie die Polizei am Mittwochmorgen mitteilt, schwebt der 75-jährige Wieslocher, der sich während der Explosion in der Schwetzinger Straße in dem Wohnhaus aufhielt, in Lebensgefahr. Er wird in einer Klinik intensivmedizinisch versorgt. Noch am Dienstagabend wurde das Haus in Wiesloch, das am Nachmittag von einer Explosion erschüttert wurde, teilweise abgerissen. Dachgeschoss und 1. Stock waren stark einsturzgefährdet. Nun können Brandexperten der Kriminalpolizei Heidelberg das Haus betreten und die Ermittlungen aufnehmen. Die Sperrung der Schwetzinger Straße in Wiesloch konnte wieder aufgehoben werden. 

Update, 24. April: Bei dem durch die Explosion in einem Haus schwer verletzten Mann handelt es sich um einen 75-jährigen Bewohner. Sein Zustand ist auch am Mittwochmorgen unverändert. Er hat sich während der Explosion im ersten Stock des Hinterhauses in Wiesloch aufgehalten. Die Ursache des Unglücks ist weiter unklar. Wie die Polizei am Mittwoch mitteilt, dauern die Ermittlungen noch an. Das Gebäude ist einsturzgefährdet, große Haustrümmer wurden bei der Explosion auf die Straße geschleudert. 

Haus explodiert in Wiesloch: Bewohner lebensgefährlich verletzt – Nachbarn schildern schreckliche Szenen!

Wohnhaus-Explosion in Wiesloch: Bewohner rettet sich in letzter Sekunde vor den Flammen

In Wiesloch hat sich am Dienstagnachmittag (23. April) gegen 15:40 Uhr eine dramatische Explosion ereignet. Ein Gebäude in der Schwetzinger Straße ist dabei massiv in Mitleidenschaft gezogen worden – nach Angaben des Polizeipräsidiums Mannheim sind bei der Explosion ganze Teile des Gebäudes weggesprengt worden. Gegen 15:45 Uhr wird die Feuerwehr alarmiert - aus dem Dachstuhl des Wohnhauses schlagen meterhohe Flammen. 

Nach Informationen durch den Kreisbrandmeister Udo Dentz sind insgesamt 118 Einsatzkräften Vorort und werden sowohl von einem Polizei- und Rettungshubschrauber, als auch durch die Werksfeuerwehr der Heidelberger Druck Maschinen unterstützt. 

Fotos: Wohnhaus nach Explosion in Wiesloch einsturzgefährdet

Die Schwetzinger Straße ist großräumig gesperrt - außerdem werden die anliegenden Gebäude vorsorglich evakuiert.

Explosion in Wiesloch: Person im Gebäude rettet sich in letzter Sekunde

Die Eingetroffene Feuerwehr kann einen Mann aus dem brennenden Gebäude retten. Über einen beherzten Sprung auf das Rettungspolster kann sich der Bewohner gerade so aus der Flammenhölle retten und wird anschließend mit einem Rettungshubschrauber in ein Krankenhaus geflogen. 

Nach Explosion in Wiesloch: Gebäude in der Schwetzinger Straße einsturzgefährdet 

Im Zuge der massiven Beschädigungen durch die Explosion ist das Gebäude akut einsturzgefährdet - ein Abriss wird in Erwägung gezogen.  

Die Ursache für die Explosion ist aktuell noch völlig unklar. Feuerwehrleute vor Ort gehen von einer Gasexplosion aus. Die Polizei kann das gegenwärtig noch nicht bestätigen - die Kriminaltechnik wird die Ermittlungen bis in die Nacht fortsetzen.

Explosion in Wiesloch verursacht sechsstelligen Sachschaden

Das Polizeipräsidium Mannheim geht von einem Gesamtschaden in Höhe von 200.000 Euro aus. Durch die Explosion werden zusätzlich zwei Fahrzeuge aus unmittelbarer Nähe erheblich beschädigt. Bei einem Seat Alhambra liegt ein Totalschaden in Höhe von circa 15000 Euro vor. Ein weiterer Fahrzeug (Skoda Fabia) schlägt der Schaden mit etwa 3.000 Euro zu Buche.

Der Tag nach der Explosion in Wiesloch: Fotos zeigen Ausmaß der Verwüstung!

Erst Ende März erschütterte die Explosion eines Wohnhauses in Birkenau die Anwohner des beschaulichen Städtchens. Nachdem der Bewohner erst als vermisst gilt, rückt er im Laufe der Zeit selbst in den Fokus der Ermittler und wird schließlich verhaftet.  

PM/esk   

Quelle: Mannheim24

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