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Mannheim: Fahrlachtunnel bleibt länger gesperrt – Öffnung erst 2023

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Von: Daniel Hagen

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Mannheim - Die Sperrung des Fahrlachtunnels dauert länger, als bislang erwartet. Die Öffnung soll demnach erst Anfang 2023 passieren.

Der Fahrlachtunnel in Mannheim ist bereits seit dem 3. August 2021 aus „Gründen der Verkehrssicherheit“ komplett gesperrt. Damals sind im Zuge gutachterlicher Untersuchungen Defizite in der Tunnellüftung, den Rettungswegen und weiteren sicherheitstechnischen Einrichtungen festgestellt worden. Eigentlich hätte im dritten Quartal dieses Jahres zumindest eine Spur für Autos in beide Richtungen wieder geöffnet werden sollen.

NameMannheim (Baden-Württemberg)
Fläche144,96 km²
Einwohnerzahl309.721 (31. Dez. 2020)
OberbürgermeisterDr. Peter Kurz (SPD)

Fahrlachtunnel in Mannheim wird erst Anfang 2023 wieder geöffnet

Doch wie Bürgermeisterin Prof. Dr. Diana Pretzell am Dienstag (21. Juni) in der gemeinsamen Sitzung des Ausschusses für Umwelt und Technik und des Betriebsausschusses Technische Betriebe erklärt, wird sich dieser Termin erstmal verschieben. Mit einer Öffnung des Fahrlachtunnels in Mannheim könne erst im Frühjahr 2023 gerechnet werden – wahrscheinlich im März.

„Wir stellen aufgrund der momentanen Lieferkettenprobleme fest, dass wir die ursprüngliche Planung mit einer Öffnung im dritten Quartal dieses Jahres, nicht mehr aufrechterhalten können. Wir wissen um die Tragweite dieser Angelegenheit. Eine einspurige Öffnung des Fahrlachtunnels im Notbetrieb hat weiterhin höchste Priorität. Wir setzen alles daran, den neuen Termin zu halten“, sagt Diana Pretzell.

Mannheim: Das sind die Gründe für spätere Öffnung des Fahrlachtunnels

Grund für die Verzögerung seien massive Lieferprobleme. Manche Materialien seien gar nicht oder nicht in der nötigen Güteklasse vorhanden, vor allem im Bereich der Elektrik. Hinzu sorgen intensive Vorplanungen für Verzögerungen.

„Der schlechte Gesamtzustand der Anlage als auch die teilweise veraltete oder nicht mehr vorhandene Dokumentation aus der Bauzeit haben den Prozess verzögert. Aufgrund von neu aufgetretenen Herausforderungen und Problemen kam es immer wieder zu zeitintensiven Umplanungen“, sagt der zuständige Projektkoordinator Alexandre Hofen-Stein. (pm/dh)

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