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Ski-Saison am Feldberg: 2G-Hammer – Ungeimpfte bleiben auf der Strecke

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Von: Marten Kopf

Coronavirus - Skifahrer Feldberg
Skifahrer auf dem Feldberg (Schwarzwald) © Patrick Seeger/dpa

Im Skigebiet Feldberg im Schwarzwald planen die Liftbetreiber für die kommende Skisaison eine sogenannte „2G-Plus-Regel“. Ungeimpfte müssen zuschauen.

Mit 1493 Metern Höhe ist der Feldberg im schönen Südschwarzwald in Baden-Württemberg der höchste Berg Deutschlands außerhalb der Alpen – und nicht zuletzt ein kleines Mekka für Wintersportbegeisterte. Insgesamt umfasst das beliebte Skigebiet 14 Liftanlagen und 16 Skipisten mit über 30 Kilometern Pistenlänge, es gehört zu den wichtigsten Tourismuszielen im „Ländle“. Und nachdem die Corona-Pandemie den Betrieb in der vergangenen Saison unmöglich gemacht hat, gehen die Liftbetreiber in diesem Winter auf Nummer sicher.

Ski-Saison am Feldberg: „2G“ für Erwachsene – „Plus“ für Kinder

Für die kommende Skisaison planen die Liftbetreiber eine sogenannte „2G-Plus-Regel“. Wer nicht gegen Corona geimpft oder genesen ist, darf nicht rauf auf die Piste. Die Liftkarten sollten im Idealfall vor Ankunft online gebucht und gleichzeitig mit der Buchung auch die Nachweise für Impfung oder Genesung gegen das Virus direkt online erbracht werden. Das spart Aufwand und Zeit vor Ort. Denn eine Kontrolle erst am Lift ist bei der schieren Menge an Besuchern kaum umzusetzen.

Die 2G-Regelung am Feldberg soll für alle Erwachsenen gelten,* wie auch echo24.de berichtet. Die gute Nachricht für diejenigen, die während der Schulferien mit Kind und Kegel auf die Piste wollen, ist das angehängte „Plus“: Für schulpflichtige Kinder reichen nämlich ein negativer Test beziehungsweise der Schülerausweis, wie eine Sprecherin des Liftverbunds am Montag (20. September) gegenüber der Deutschen Presse-Agentur erläutert. Denn: „Schüler werden an den Schulen ohnehin durchgetestet“.

Skifahren am Feldberg: 8 Millionen Euro Miese durch Corona

An einem Gesamtkonzept werde aber derzeit noch gearbeitet. In den nächsten Wochen wolle man dies offiziell vorstellen, so die Sprecherin weiter. Je nach Schneelage beginnt die Wintersaison am Feldberg etwa Mitte Dezember. Die vergangene Saison hatte Mitte März diesen Jahres wegen der Corona-Beschränkungen ohne einen einzigen Tag der Pistenöffnung geendet. Die Umsatzverluste hatte der Liftverbund dabei auf mindestens acht Millionen Euro beziffert. (dpa/mko) *HEIDELBERG24 und echo24.de sind ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

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