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Großbrand im Rhein-Neckar-Kreis – alte Auto-Akkus in Flammen

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Von: Peter Kiefer

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Rhein-Neckar-Kreis - Stundenlanger Kampf der Feuerwehr gegen in Flammen stehende Lithium-Ionen-Batterien im Industriegebiet in Reilingen. Der schwierige Einsatz:

Update vom 15. Dezember, 12:41 Uhr: Die Polizei nennt neue Details zum Feuer in Reilingen: Demnach haben dort aus bislang unbekannter Ursache recycelte E-Akkus gebrannt – genauer gesagt sechs Tonnen alte Auto-Akkus, die außerhalb des Firmengebäudes gelagert werden.

Die Feuerwehren Reilingen und Hockenheim haben den Brand schnell eingedämmt und so ein Übergreifen auf naheliegende Gebäude verhindert. Der Sachschaden beläuft sich auf 7.000 Euro. Die Ermittlungen zur genauen Brandursache hat das Polizeirevier Hockenheim übernommen und dauern weiter an.

Flammen-Hölle im Rhein-Neckar-Kreis – in Zelt gelagerte Batterien brennen

Erstmeldung vom 15. Dezember, 7:02 Uhr: Brenzliger Einsatz für die Feuerwehr gegen 3:15 Uhr im Industriegebiet in Reilingen im Rhein-Neckar-Kreis (Baden-Württemberg). Seit Stunden sind Polizei, Feuerwehr und Rettungsdienst auf dem Gelände einer Firma, wo laut Informationen HEIDELBERG24 von vor Ort in einem Zelt gelagerten Lithium-Ionen-Batterien brennen.

Großbrand im Rhein-Neckar-Kreis: Lithium-Ionen-Batterien in Flammen

Eine dichte und weithin sichtbare Rauchwolke steht über der Industriestraße in Reilingen, weil bei der Firma DellCon die Batterien in Flammen stehen.

Das Unternehmen ist spezialisiert auf die gesamten Leistung-Anforderungen der Batterie-Reverse Logistik aus der E-Mobilität und alternativen Energiespeichermedien.

In Reilingen im Rhein-Neckar-Kreis (Baden-Württemberg) standen bei der Firma DellCon in einem Zelt gelagerten Lithium-Ionen-Batterien.
In Reilingen im Rhein-Neckar-Kreis (Baden-Württemberg) standen bei der Firma DellCon in einem Zelt gelagerten Lithium-Ionen-Batterien. © HEIDELBERG24/PR-Video/René Priebe

Bei Feuer in Reilingen – Temperaturen bis 1.200 Grad

Besonders gefährlich: Die Löscharbeiten gestalten sich als extrem schwierig, da sich die Batterien sich immer wieder entzünden. Laut Angaben der Firmeninhaberin entstehen dabei hohe Temperaturen von rund 1.200 Grad.

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Über die Brandursache und ob es Verletzte gibt kann derzeit noch keine Auskunft gegeben werden, wie das zuständige Polizeipräsidium Mannheim mitteilt. Es wird nachberichtet. (pol/pek)

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