48 Verletzte, 10 Schwerverletzte

Schwerer Unfall mit Schulbus in Eberbach

Am Dienstagmorgen (16. Januar 2018) kracht ein voll besetzter Schulbus in der Odenwaldstraße in Eberbach ungebremst in eine Hauswand. Bei dem Unfall werden 48 Menschen verletzt, 10 von ihnen schwer. Unter den Verletzten sind viele Kinder. Der Bus war mit Schülern im Alter von 9 bis 15 Jahren besetzt. Fünf schwerst verletzte Kinder müssen in Krankenhäuser geflogen werden. Die Ursache des Unfalls ist noch unbekannt. © HEIDELBERG24/PR-Video/Priebe
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Busunglück mit 48 teils schwer Verletzten in Eberbach.
Am Dienstagmorgen (16. Januar 2018) kracht ein voll besetzter Schulbus in der Odenwaldstraße in Eberbach ungebremst in eine Hauswand. Bei dem Unfall werden 48 Menschen verletzt, 10 von ihnen schwer. Unter den Verletzten sind viele Kinder. Der Bus war mit Schülern im Alter von 9 bis 15 Jahren besetzt. Fünf schwerst verletzte Kinder müssen in Krankenhäuser geflogen werden. Die Ursache des Unfalls ist noch unbekannt. © HEIDELBERG24/PR-Video/Priebe
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Busunglück mit 48 teils schwer Verletzten in Eberbach.
Am Dienstagmorgen (16. Januar 2018) kracht ein voll besetzter Schulbus in der Odenwaldstraße in Eberbach ungebremst in eine Hauswand. Bei dem Unfall werden 48 Menschen verletzt, 10 von ihnen schwer. Unter den Verletzten sind viele Kinder. Der Bus war mit Schülern im Alter von 9 bis 15 Jahren besetzt. Fünf schwerst verletzte Kinder müssen in Krankenhäuser geflogen werden. Die Ursache des Unfalls ist noch unbekannt. © HEIDELBERG24/PR-Video/Priebe
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Busunglück mit 48 teils schwer Verletzten in Eberbach.
Am Dienstagmorgen (16. Januar 2018) kracht ein voll besetzter Schulbus in der Odenwaldstraße in Eberbach ungebremst in eine Hauswand. Bei dem Unfall werden 48 Menschen verletzt, 10 von ihnen schwer. Unter den Verletzten sind viele Kinder. Der Bus war mit Schülern im Alter von 9 bis 15 Jahren besetzt. Fünf schwerst verletzte Kinder müssen in Krankenhäuser geflogen werden. Die Ursache des Unfalls ist noch unbekannt. © HEIDELBERG24/PR-Video/Priebe
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Busunglück mit 48 teils schwer Verletzten in Eberbach.
Am Dienstagmorgen (16. Januar 2018) kracht ein voll besetzter Schulbus in der Odenwaldstraße in Eberbach ungebremst in eine Hauswand. Bei dem Unfall werden 48 Menschen verletzt, 10 von ihnen schwer. Unter den Verletzten sind viele Kinder. Der Bus war mit Schülern im Alter von 9 bis 15 Jahren besetzt. Fünf schwerst verletzte Kinder müssen in Krankenhäuser geflogen werden. Die Ursache des Unfalls ist noch unbekannt. © HEIDELBERG24/PR-Video/Priebe
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Busunglück mit 48 teils schwer Verletzten in Eberbach.
Am Dienstagmorgen (16. Januar 2018) kracht ein voll besetzter Schulbus in der Odenwaldstraße in Eberbach ungebremst in eine Hauswand. Bei dem Unfall werden 48 Menschen verletzt, 10 von ihnen schwer. Unter den Verletzten sind viele Kinder. Der Bus war mit Schülern im Alter von 9 bis 15 Jahren besetzt. Fünf schwerst verletzte Kinder müssen in Krankenhäuser geflogen werden. Die Ursache des Unfalls ist noch unbekannt. © HEIDELBERG24/PR-Video/Priebe
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Busunglück mit 48 teils schwer Verletzten in Eberbach.
Am Dienstagmorgen (16. Januar 2018) kracht ein voll besetzter Schulbus in der Odenwaldstraße in Eberbach ungebremst in eine Hauswand. Bei dem Unfall werden 48 Menschen verletzt, 10 von ihnen schwer. Unter den Verletzten sind viele Kinder. Der Bus war mit Schülern im Alter von 9 bis 15 Jahren besetzt. Fünf schwerst verletzte Kinder müssen in Krankenhäuser geflogen werden. Die Ursache des Unfalls ist noch unbekannt. © HEIDELBERG24/PR-Video/Priebe
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Busunglück mit 48 teils schwer Verletzten in Eberbach.
Am Dienstagmorgen (16. Januar 2018) kracht ein voll besetzter Schulbus in der Odenwaldstraße in Eberbach ungebremst in eine Hauswand. Bei dem Unfall werden 48 Menschen verletzt, 10 von ihnen schwer. Unter den Verletzten sind viele Kinder. Der Bus war mit Schülern im Alter von 9 bis 15 Jahren besetzt. Fünf schwerst verletzte Kinder müssen in Krankenhäuser geflogen werden. Die Ursache des Unfalls ist noch unbekannt. © HEIDELBERG24/PR-Video/Priebe
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Busunglück mit 48 teils schwer Verletzten in Eberbach.

Eberbach - Ein vollbesetzter Schulbus kracht in eine Hauswand in der Odenwaldstraße. Mehr als 40 Menschen verletzt, 10 davon schwer. Zeitweise sind über 150 Rettungskräfte im Einsatz!

Albtraum aller Eltern – ein vollbesetzter Schulbus kracht in eine Hauswand! 

+++ UPDATE 17. Januar (8:43): Nach dem schrecklichen Unfall mit 44 Verletzten fordert ein Experte nun mehr Sicherheit im Bus - vor allem für stehende Mitfahrer. 

Aktuell ist die Buskonstruktion selbst das Problem. Für Stehende gibt es keine Gurte“, sagt Johannes Hübner, Sicherheitsexperte beim Internationalen Bustouristik-Verband. Bis auf die erste Reihe gilt in Linienbussen keine Anschnallpflicht. 

Neue Busse vorgesehen: Man arbeite an Bussen mit einer Art gepolsterten Bügelbrettern, an die man sich anschnallen könne, so Hübner. Die ersten Tests mit jenen Bussen sollen aber erst in fünf Jahren anlaufen.

+++ UPDATE 17. Januar (8:40 Uhr): Die Polizei wird diesen Mittwoch mit der Befragung von Zeugen beginnen. Da es sehr viele sind, wird das eine Weile dauern. Unter den Zeugen ist auch der Busfahrer, der bisher noch nicht befragt werden konnte.

+++ UPDATE (19:07 Uhr) : Das Busunternehmen nimmt Stellung. Es bezeichnet den Fahrer als erfahrenen Mann, der die Strecke täglich gefahren ist.

+++ UPDATE (16:35 Uhr): Das Polizeipräsidium gibt neue Details zum Unfallhergang bekannt: Der Busfahrer ist in einer abschüssigen leichten Linkskurve nach rechts von der nassen Straße abgekommen. Zunächst stößt der Bus an einen geparkten Kleinbus und zwei weiteren Kleinwagen, anschließen kracht er frontal in das Schaufenster. Warum er genau in der Linkskurve abkommt, ist allerdings weiterhin unklar.

Die Anzahl der Verletzten steigt auf 44 Personen, darunter 37 Kinder beziehungsweise Jugendliche. Auch der Busfahrer und ein Insasse des Kleinbusses werden bei dem Unfall verletzt. Nach derzeitigem Ermittlungsstand sind sechs Kinder und zwei Erwachsene schwer verletzt, darunter der Busfahrer.

Die Unfallstelle ist großräumig abgesperrt. Das Verkehrskommissariat Heidelberg hat die Ermittlungen aufgenommen.

Der Sachschaden am Gebäude und den Fahrzeugen beläuft sich auf weit über 200.000 Euro.

+++ UPDATE (14 Uhr): Der Aufprall des Busses gegen die Hauswand ist so heftig, dass Teile der Mauer in den Verkaufsraum des darin befindlichen Elektroladen geschleudert werden. Experten prüfen nun, ob das Haus womöglich einsturzgefährdet ist! 

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Der Unfall ereignet sich gegen 7 Uhr in Höhe der Einmündung Odenwaldstraße/Wiesenstraße in einer Linkskurve. 

Ein vollbesetzter Schulbus fährt aus bislang ungeklärter Ursache ungebremst zunächst in mehrere Fahrzeuge, bevor er frontal gegen die Hauswand eines Elektrogeschäfts kracht!

Der Bus ist größtenteils mit Schulkindern im Alter zwischen 9 und 15 Jahren, aber auch mit Erwachsenen besetzt. Bei dem Unfall werden 43 Menschen verletzt, darunter 36 Kinder

Nach derzeitigem Stand gibt es 10 Schwerverletzte. Ersten Informationen zufolge wurden im vorderen Busteil fünf bis sechs Kinder schwerer verletzt. Sie werden in umliegende Kliniken ausgeflogen. Lebensgefahr kann derzeit nicht ausgeschlossen werden!

Weist lautes Brummen auf die Unfall-Ursache hin?

Ein Gutachter soll nun klären, wie es zum Unfall kommen konnte. Der Bus sei mit einem digitalen Kontrollgerät ausgestattet gewesen, das noch ausgewertet werden soll. Einigen Kindern zufolge soll es vor dem Aufprall ein lautes Brummen gegeben haben – das wollte die Polizei zunächst nicht bestätigen.

Für die unverletzten Kinder und Eltern wurde in der Güterbahnhofstraße 4 eine Sammelstelle eingerichtet. Angehörige können sich hier unter ☎ 06271-920946 melden.

An der Abholstation stapeln sich Mobiltelefone und Regenschirme. Leichtverletzte sind zu sehen, mit Beulen und Schrammen im Gesicht und mit bandagierten Händen. „Ich fühle mich, als sei ein Panzer über mich gefahren“, sagt eine Mutter. 

Bereits am späten Morgen laufen einige Eltern mit ihren Kindern an den Händen aufs Gelände, um liegengelassene Kleider, darunter ein einzelner Schuh, oder Rucksäcke abzuholen. Auch Julia ist mit ihrem Vater gekommen, nach Sprechen ist dem Mädchen nicht zumute. Es will nur seinen Ranzen holen – und dann schnell nach Hause.

Die Unfallstelle bleibt großräumig abgesperrt. 

Über 150 Rettungskräfte im Einsatz

Im Einsatz sind drei Rettungshubschrauber, mehrere Notärzte, 17 Seelsorger, zehn Rettungsfahrzeuge sowie das THW und Feuerwehren der umliegenden Gemeinden.

Zeitweise sind mehr als 150 Rettungskräfte im Unfallbereich vor Ort, berichtet Markus Lenk, Kommandant der Freiwilligen Feuerwehr Eberbach. Die Stadtwerke stellen umgehend zwei Linienbusse zur Verfügung, die die Leichtverletzten in die nahegelegene GRN-Klinik bringen. Die schwerer Verletzten werden in umliegende Krankenhäuser gebracht.

Bürgermeister dankt Anwohnern für ihre Hilfe

Wegen des starken Regens stellen Anwohner und angrenzende Handwerksbetriebe Häuser, Garagen und Werkstätten für die Versorgung der Verletzten zur Verfügung.

Bürgermeister Peter Reichert zeigt sich „tief betroffen von diesem Unfall. Unsere Gedanken sind bei den betroffenen Kindern und ihren Eltern. Wir hoffen, dass es den Betroffenen baldmöglichst wieder gut geht“, so das Eberbacher Stadtoberhaupt.

Reichert bedankt sich für den reibungslosen Einsatz der Rettungskräfte und das Engagement der Bürger: „Ein herzliches Dankeschön auch an die Anwohner! Soweit mir bekannt haben zwei Anwohner ihre Häuser geöffnet, und haben jeweils 10 bis 15 verletzte Kinder betreut. Das ist eine hervorragende Leistung, da sind wir sehr froh, solche Menschen in der Stadt zu haben!

GRN-Klinik löst Krankenhausalarmplan aus

Der Leitende Notarzt Patrick Schottmüller lobt die reibungslos funktionierende Rettungskette. Innerhalb von 50 Minuten waren alle Verletzten gesichtet, versorgt und in umliegende Krankenhäuser gebracht, berichtet der Notarzt: „Mein Dank gilt auch der GRN-Klinik Eberbach, die sofort den Krankenhausalarmplan ausgelöst hat. OPs wurden gestoppt, in der Ambulanz wurde eine Erstversorgungstelle eingerichtet.

Es sei ein tragisches Ereignis, das Spuren hinterlasse, „gerade weil Kinder betroffen sind. Wir hoffen aber, dass alles ein gutes Ende nimmt“, so Schottmüller. Er sei kurz nach dem ersten Notarzt am Ort gewesen. „Die Kinder haben geschrien, es war ganz schlimm“, sagt er. 

Viele seien in der Dunkelheit und im Regen auf die Straße gelaufen, einige seien von Anwohnern erstversorgt worden und hätten Unterschlupf gesucht, beschreibt er die Eindrücke. „Zum Glück steht das Krankenhaus nur 500 Meter Luftlinie vom Unfallort entfernt, sonst wäre es mit der Versorgung sehr eng geworden.

+++ Dieser Text wird fortlaufend aktualisiert. +++

pol/kab/rmx/dpa

Quelle: Mannheim24

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