Försterpaar ,adoptiert' Jungtier

Rehkitz Kurt (3 Tage alt) lebt jetzt bei den Steffens

Das Rehkitz Kurt ist etwa drei Tage alt. Seine Mutter verstößt ihn, nachdem er von einer Frau berührt wird.
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Das Rehkitz Kurt ist etwa drei Tage alt. Seine Mutter verstößt ihn, nachdem er von einer Frau berührt wird.
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Das Rehkitz Kurt ist etwa drei Tage alt. Seine Mutter verstößt ihn, nachdem er von einer Frau berührt wird.
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Das Rehkitz Kurt ist etwa drei Tage alt. Seine Mutter verstößt ihn, nachdem er von einer Frau berührt wird.
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Das Rehkitz Kurt ist etwa drei Tage alt. Seine Mutter verstößt ihn, nachdem er von einer Frau berührt wird.
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Das Rehkitz Kurt ist etwa drei Tage alt. Seine Mutter verstößt ihn, nachdem er von einer Frau berührt wird.
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Das Rehkitz Kurt ist etwa drei Tage alt. Seine Mutter verstößt ihn, nachdem er von einer Frau berührt wird.
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Das Rehkitz Kurt ist etwa drei Tage alt. Seine Mutter verstößt ihn, nachdem er von einer Frau berührt wird.
Das Rehkitz Kurt ist etwa drei Tage alt. Seine Mutter verstößt ihn, nachdem er von einer Frau berührt wird.
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Das Rehkitz Kurt ist etwa drei Tage alt. Seine Mutter verstößt ihn, nachdem er von einer Frau berührt wird.

Gaiberg/Rhein-Neckar-Kreis - Nicht jedes Tierbaby, das vermeintlich einsam oder schutzlos im Wald liegt, braucht die Hilfe des Menschen! Dafür ist der kleine Kurt das beste Beispiel. 

Kurt wird von seiner Mutter verstoßen – nachdem ein Mensch ihn berührt. Jetzt kümmern sich Anne und Ralph Steffen um den Kleinen. Und: Das Ganze ist ein schöner – aber mit Sicherheit kein leichter Job, weiß seine neue Mama.

Anne: „Es ist eine Rundum-Aufgabe. Ab sofort wird sich jeder Tag um den kleinen Kurt drehen.“ Steffen spricht aus Erfahrung. Das erste Kitz zieht sie bereits vor 25 Jahren groß. Das Letzte, Lutzi, erst 2017.

Diese sei, im Übrigen, auch indirekt der Grund, weswegen Kurt seinen Namen hat. Damals habe Tierarzt Kurt Fischer die Steffens „ganz wunderbar“ unterstützt, sagt die Försterfrau: „Deswegen haben wir ihn so getauft.“

Mittlerweile ist sie selbst quasi ein alter Hase in der Rehaufzucht und kennt auch schon den einen oder anderen Kniff. Für die Milch, nach der das Tier alle zwei Stunden verlange, besorgt sie sich beispielsweise einen Babywärmer: „Damit  die Temperatur konstant bleibt. Kalte Milch trinkt er nämlich nicht, der Kurt.“

Irgendwann werde der Speiseplan dann auf Kräuter und Beeren umgestellt, bevor das Kitz dann, etwa ab der vierten Woche, Pellets oder Haferflocken essen dürfe.

Ab Oktober beginne für ihn dann der Ernst des Lebens. Denn irgendwann müsse Kurt auch lernen, selbstständig Nahrung zu finden. 

Dann heiße es leider Abschied nehmen: „Es  ist am Ende aber trotzdem ein super Gefühl, wenn man weiß, dass man es geschafft hat“, erzählt Anne Steffen. Auch, wenn Ralph Steffen sich irgendwie über den Zuwachs freue, hätte das Ganze leicht vermieden werden können

Samstagnachmittag habe ihn der Anruf einer Frau ereilt, die das Kitz am Waldrand gefunden hat. Ralph: „Rehmütter  legen ihre Jungen oft ab und holen sie dann wieder – das ist relativ normal. Wobei das Kitz zugegebenermaßen dicht neben dem Weg lag.“

Dennoch wäre es ratsamer gewesen, wenn die Frau zunächst den Förster angerufen oder einem Jäger Bescheid gegeben hätte: „Wenn man es berührt, geht man das Risiko ein, dass das Kitz Menschengeruch annimmt. Dann wird es von der Mutter verstoßen“, weiß Steffen.

Ausziehen werde Kurt übrigens schon in zwei Wochen – jedoch nur in den Garten. Dafür habe er extra einen kleinen Stall mit Heubett gebaut, wo das tapfere Reh-Bübchen es sich gemütlich machen kann.

pri/gs

Quelle: Mannheim24

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