Jetzt im Automuseum Ladenburg

Mit Säge & Spaten! Die Bergung des Benz-Oldtimers

Der völlig zugewucherte Benz-Oldtimer steht jetzt vorm Automuseum Ladenburg.
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Der völlig zugewucherte Benz-Oldtimer steht jetzt vorm Automuseum Ladenburg.

Ladenburg – Jahrzehnte ist der Benz-Oldtimer mit dem Dschungel des Erzgebirges verwachsen. Getreu dem Motto „Ich bin ein Stern – Holt mich hier raus!“ befreit ihn das Automuseum-Team:

Es war ein Ausflug ins Ungewisse – genauer gesagt ins Erzgebirge...

Ein aufmerksamer Ski-Tourist gibt dem Team des Automuseums Dr. Carl Benz einen heißen Tipp: In dem kleinen Ort Eibenstock (7.000 Einwohner) bei Zwickau stünden auf einem verlassenen Grundstück hinter einem morschen Brettertor die Überreste von zwei alten Autos!

Der Zahn der Zeit habe schon deutlich an den Oldtimern genagt: Bäume, Sträucher, heruntergefallene Äste und Laub hätten beide Wagen fast komplett vereinbart.

Auf Nachfrage bei der örtlichen Stadtverwaltung erfährt Museum-Gründer Winfried A. Seidel (77), dass der Besitzer längst im Pflegeheim verstorben sei, es jedoch einen Erben gibt.

Mit dem ist zwei Wochen später ein Besichtigungstermin im Vogtland vereinbart. Mit Kennerblick ist schnell klar, dass es sich bei einem der Rostlauben um einen Mercedes-Benz Typ Stuttgart (Ottomotor, 38 PS) handelt – Baujahr 1930.

Oldtimer-Experte Seidel: „Der zweite Wagen war kaum noch zu identifizieren. Wir waren uns aber alle im Klaren darüber, dass es sich wohl um irgendeinen ‚Amerikaner‘ aus den frühen 30iger Jahren handeln musste.  Gegen einen kleinen Betrag, der den Schrottpreis kaum übertraf, durften wir die Fahrzeuge bergen.

Also macht sich ein fünfköpfiges Team in einem Autotransporter auf den 430 Kilometer langen Weg. Um die zugewucherten ‚Schätze‘ zu befreien, haben die Männer schwere Gerät wie Kettensäge, Wagenheber, Spaten und Rechen dabei.

Doch nachdem dünne Bäume weggesägt, der die platten Reifen hochwachsende Humusboden weggeschaufelt und die Vorderräder freigelegt waren, passiert zunächst nichts! 

Vor den Augen zahlreicher Schaulustiger setzt sich die störrische Rostlaube erst dank des Radladers des benachbarten Skilift-Betreibers in Bewegung und wird schließlich per Seilwinde auf den Autotransporter gezogen.

Laut Seidel reifte auf der sechsstündigen Rückfahrt die ungewöhnliche Idee, den uralt Benz noch einmal so auszustellen, wie man ihn im fernen Erzgebirge geborgen hatte.

Übrigens: Das gleiche Fahrzeug steht im Automuseum Dr. Carl Benz in erster Reihe auf der Mercedes-Allee – restauriert und fahrbereit.

Das sehenswerte Automuseum Dr. Carl Benz ist mittwochs, samstags, sonntags und an Feiertagen jeweils von 14 bis 18 Uhr geöffnet. Erwachsene kosten fünf Euro Eintritt, Kinder drei Euro.

Alle weiteren Infos findest Du online unter  www.automuseum-ladenburg.de.

pek

Quelle: Mannheim24

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