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Bevölkerung in ‚heller‘ Aufregung: BASF-Fackel erleuchtet die Region

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Von: Klaudia Kendi-Prill

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Ludwigshafen - Wegen eines technischen Defekts bei der BASF ist von Sonntagabend bis Montagmittag ein heller Schein am Himmel zu sehen. Dies führt sogar bis nach Darmstadt zu Verunsicherung bei der Bevölkerung!

BASF-Fackel erleuchtet nach einem technischen Defekt 16 Stunden lang die Region.
1 / 24BASF-Fackel erleuchtet nach einem technischen Defekt 16 Stunden lang die Region. © Manuel Laurito
BASF-Fackel erleuchtet nach einem technischen Defekt 16 Stunden lang die Region.
2 / 24BASF-Fackel von Weinheim aus fotografiert. © Andreas Sachs
BASF-Fackel erleuchtet nach einem technischen Defekt 16 Stunden lang die Region.
3 / 24BASF-Fackel erleuchtet nach einem technischen Defekt 16 Stunden lang die Region. © Stephanie Mackert
BASF-Fackel erleuchtet nach einem technischen Defekt 16 Stunden lang die Region.
4 / 24Die BASF-Fackel von Heidelberg aus. © Celo Artero
BASF-Fackel erleuchtet nach einem technischen Defekt 16 Stunden lang die Region.
5 / 24BASF-Fackel erleuchtet nach einem technischen Defekt 16 Stunden lang die Region. © Daniel Kischi
BASF-Fackel erleuchtet nach einem technischen Defekt 16 Stunden lang die Region.
6 / 24BASF-Fackel erleuchtet nach einem technischen Defekt 16 Stunden lang die Region. © Dorina Poli
BASF-Fackel erleuchtet nach einem technischen Defekt 16 Stunden lang die Region.
7 / 24BASF-Fackel erleuchtet nach einem technischen Defekt 16 Stunden lang die Region. © Andrea Tritschler
BASF-Fackel erleuchtet nach einem technischen Defekt 16 Stunden lang die Region.
8 / 24BASF-Fackel erleuchtet nach einem technischen Defekt 16 Stunden lang die Region. © Doris Neber
BASF-Fackel erleuchtet nach einem technischen Defekt 16 Stunden lang die Region.
9 / 24BASF-Fackel erleuchtet nach einem technischen Defekt 16 Stunden lang die Region. © Matthias Daniela Trekce
BASF-Fackel erleuchtet nach einem technischen Defekt 16 Stunden lang die Region.
10 / 24BASF-Fackel erleuchtet nach einem technischen Defekt 16 Stunden lang die Region. © Jenny Andres
BASF-Fackel erleuchtet nach einem technischen Defekt 16 Stunden lang die Region.
11 / 24Die BASF-Fackel ist auch von Neustadt aus zu sehen. © Jasmin Maria Becker
BASF-Fackel erleuchtet nach einem technischen Defekt 16 Stunden lang die Region.
12 / 24Die BASF-Fackel aus Mundenheim fotografiert. © Andrea Tritschler
BASF-Fackel erleuchtet nach einem technischen Defekt 16 Stunden lang die Region.
13 / 24BASF-Fackel erleuchtet nach einem technischen Defekt 16 Stunden lang die Region. © Jenny Andres
BASF-Fackel erleuchtet nach einem technischen Defekt 16 Stunden lang die Region.
14 / 24Die BASF-Fackel von Mannheim aus fotografiert. © Duda Kryeziu
BASF-Fackel erleuchtet nach einem technischen Defekt 16 Stunden lang die Region.
15 / 24BASF-Fackel erleuchtet nach einem technischen Defekt 16 Stunden lang die Region. © Andrea Tritschler
BASF-Fackel erleuchtet nach einem technischen Defekt 16 Stunden lang die Region.
16 / 24BASF-Fackel erleuchtet nach einem technischen Defekt 16 Stunden lang die Region. © Tufan Sahin
BASF-Fackel erleuchtet nach einem technischen Defekt 16 Stunden lang die Region.
17 / 24BASF-Fackel erleuchtet nach einem technischen Defekt 16 Stunden lang die Region. © Christine Canan Aslan
BASF-Fackel erleuchtet nach einem technischen Defekt 16 Stunden lang die Region.
18 / 24Blick von der Kurt-Schumacher-Brücke. © Stefan Gaadt
BASF-Fackel erleuchtet nach einem technischen Defekt 16 Stunden lang die Region.
19 / 24BASF-Fackel erleuchtet nach einem technischen Defekt 16 Stunden lang die Region. © Marco Kuhn
BASF-Fackel erleuchtet nach einem technischen Defekt 16 Stunden lang die Region.
20 / 24Stefan hat die BASF-Fackel von der Friesenheimer Insel aus fotografiert. © Stefan Gaadt
BASF-Fackel erleuchtet nach einem technischen Defekt 16 Stunden lang die Region.
21 / 24Michael sieht die Fackel sogar von Darmstadt aus. © Michael Kaulard
BASF-Fackel erleuchtet nach einem technischen Defekt 16 Stunden lang die Region.
22 / 24Die BASF-Fackel leuchtet bis nach Bermersheim. (35 Kilometer von Ludwigshafen entfernt) © Karina Brück
BASF-Fackel erleuchtet nach einem technischen Defekt 16 Stunden lang die Region.
23 / 24BASF-Fackel erleuchtet nach einem technischen Defekt 16 Stunden lang die Region.
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24 / 24Die BASF Fackel von Ludwigshafen-Oppau aus fotografiert. © Thomas Ankert

Ein technischer Defekt im Stearmracker der BASF löst am Sonntagabend (20. Mai) in Ludwigshafen eine Betriebsunterbrechung aus - und auch Anrufe bei der Polizei in Südhessen. „Die Anrufer hatten die Himmelserscheinung nicht deuten können“, sagt am Montag ein Sprecher der Polizei im von Ludwigshafen rund 60 Kilometer entfernten Darmstadt. Es hätten sich zahlreiche Bürger gemeldet.

Auch in unserer Facebook-Community sorgt der erleuchtete Himmel für helle Aufregung. So berichtet Leser Patrick B., dass er den Schein sogar hinter Wiesbaden (90 Kilometer) gesehen hat! Doch es ist nicht nur hell, sondern auch laut. So schreibt Marion H.: „Es rauscht und grummelt als würde ein Überschallflieger unterwegs sein am Himmel und ich wohne gute 10 km weg davon.“

Andreas M. meint, das Abfackeln sogar 20 Kilometer weit weg körperlich zu spüren: „Schlimmer als sehen, ist das Brummen der Fackel. Man bekommt selbst in Kleinniedesheim Kopfschmerzen.“

Nathalie S. freut sich jedoch: „Ein schönes Morgenrot ist in Maxdorf zu sehen durch die Wolken. Sieht das richtig romantisch aus.“ 

Auch Karina kann sich dem Zauber nicht entziehen: „Bermersheim, 10km vor Alzey. Bin eigentlich aus Maxdorf. Sieht man hier aber immer so schön und hören tut man ihn hier in Bermersheim auch immer.“

Viele nehmen es mit Humor 

Chris D.: „Geht das nicht ein bisschen heller, es ist so dunkel um die Uhrzeit. Sehe meinen Captain kaum im Glas.“

Michael K. witzelt: „Ludwigshafen - keine Stadt hat mehr Olympia-Flair...“ 

Der beste Kommentar kommt aber eindeutig von Benjamin K.: „Bei mir sind zwei aufgeregte Hobbits vorbeigelaufen. Als ich gefragt habe wo sie hinwollten, zeigten sie zum orangenen Himmel und meinten da hinten liegt Mordor.“

Hintergrund

Laut BASF hat es am Sonntagabend eine Störung in einem Steamcracker gegeben, wo Rohbenzin mit Hilfe von Wasserdampf („Steam") in Gase aufgespalten wird. Ein elektrisches Bauteil sei ausgefallen. Die Sicherheitssysteme hätten wie vorgesehen reagiert. Das Rohgas sei die Nacht hindurch fast 16 Stunden über eine riesige Fackel verbrannt worden. 

Der helle Feuerschein in großer Höhe sei bis Montagmittag zu sehen gewesen. Verletzte habe es keine gegeben. 

FOTOS

Steamcracker zählen nach BASF-Angaben zu den größten Produktionsanlagen in Ludwigshafen. Dort entstünden eine Reihe wichtiger chemischer Grundbausteine für die Produktion am Standort. Das Rohbenzin wird bei etwa 850 Grad Celsius aufgespalten. Dabei entstehen unter anderem Ethylen und Propylen. Daraus werden Kunststoffe, Lacke, Waschrohstoffe und Pflanzenschutzmittel hergestellt.

dpa/kp

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