Im Zollhafen

Die Dreharbeiten zum „Tatort“ in Ludwigshafen

Voller Action: Der "Tatort"-Dreh mit Ulrike Folkerts und Andreas Hoppe unter der Schumacher-Brücke.
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Voller Action: Der "Tatort"-Dreh mit Ulrike Folkerts und Andreas Hoppe unter der Schumacher-Brücke.
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Voller Action: Der "Tatort"-Dreh mit Ulrike Folkerts und Andreas Hoppe unter der Schumacher-Brücke.
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Voller Action: Der "Tatort"-Dreh mit Ulrike Folkerts und Andreas Hoppe unter der Schumacher-Brücke.

Ludwigshafen – Jede Menge Action am Montag unter der Kurt-Schumacher-Brücke: LUDWIGSHAFEN24 bei den Dreharbeiten zum neuen „Tatort“ mit Kommissarin Odenthal im Kampf gegen die Mafia.

Dieser ‚Tatort‘ wird actionreicher als viele zuvor!“ +++

Schauspielerin Ulrike Folkerts (55) bringt es auf den Punkt. Denn als LUDWIGSHAFEN24 am Montag beim dritten von neun Drehtagen in der Chemie-Stadt bei strahlendem Sonnenschein unter der Kurt-Schumacher-Brücke an der „Rhein-Galerie“ dabei ist, springt jemand von der Brücke, werden Leute aus dem Auto gezerrt und quietschen Autoreifen.

Die spektakulären Dreharbeiten zum 66. Ludwigshafen-„Tatort“ mit dem verheißungsvollen Arbeitstitel „Der sprechende Tote“.

Für den gesamten Dreh haben wir mit unserem rund 40-köpfigen Team 25 Tage. Die in Sizilien spielenden Szenen, wo mehrere ‚Leichen‘ gefunden werden, haben wir aufgrund der bereits bestehenden Infrastruktur nach Spanien verlegt, sogar ein Polizei-Auto der Carabinieri importiert“, erklärt Produktionsleiter Jürgen Weissenrieder.

Und weil Andreas Hoppe (56) alias Mario Kopper 2016 sein 20-jähriges ‚Dienst-Jubiläum‘ als Ermittler feiert, kommt ihm bei dem im Mafia-Milieu spielenden „Tatort“ eine zentrale Rolle zu. 

In den letzten ‚Tatorten‘ war Kopper eher weniger präsent. Er ermittelt seit 1996 mit Lena Odenthal, rückt deshalb diesmal eher in den Mittelpunkt – auch wegen der persönlichen Verbindung zu Kronzeuge Sandro“, erklärt der ausführende Produzent Nils Reinhardt.

Wir wollen wieder mehr in Ludwigshafen drehen, weil dies einfach authentischer ist. So sind wir diesmal etwa auch an der Pegeluhr auf der Parkinsel und wieder im Hemshof“, so Reinhardt weiter.

Die Handlung

Hauptkommissar Kopper (Andreas Hoppe) ist gerade mit seinem alten italienischen Jugendfreund Sandro Giangreco (Michele Cuciuffo) in einer Kneipe, als der plötzlich angegriffen wird. Der verängstigte Sandro bittet Kopper inständig um Hilfe: Als Steuerberater hat er mehr von den Geschäften des Mafia-Zweigs Stidda mitbekommen, als gut für ihn ist. 

Sandro ist bereit, als Kronzeuge auszusagen, wenn Kopper ihm hilft, ins Zeugenschutzprogramm zu kommen. Sandros Angst vor dem langen Arm der Stidda passt nur allzu gut zu dem Selbstmord, den Lena Odenthal (Ulrike Folkerts) und Johanna Stern (Lisa Bitter) gerade bearbeiten. Denn in der JVA hat sich ein Mafia-Zeuge umgebracht, bevor er nach Italien überführt werden konnte. 

Odenthal, Stern und LKA-Kommissarin Karin Manz (Saskia Vester) sind überzeugt, dass der Zeuge zum Selbstmord gezwungen wurde, können es aber nicht beweisen. Weil Kopper fürchtet, dass Sandro ein ähnliches Schicksal droht, versteckt er den Freund, ohne Lena und den Kollegen etwas davon zu erzählen...

Ludwigshafen und die Mafia – ich glaube, da ist etwas! Das ist ja ein offenes Geheimnis. Unser Autor hat sich in das Thema vertieft, gründlich recherchiert. Herausgekommen ist ein starkes Buch mit einer starken Geschichte“, gibt sich ‚Commissario‘ Kopper geheimnisvoll. Und schwärmt bei dessen „Tatort“-Premiere in höchsten Tönen über seinen Kollegen Michele Cuciuffo als „tollen Schauspieler“.

Die Szene unter der Brücke

Kopper versucht, Lena dazu zu bewegen, dass sie Sandro ins Zeugenschutzprogramm verhilft. Sie ist misstrauisch Sandro gegenüber – immerhin hat der Kopper unter Berufung auf die alte Freundschaft in diese Sache hineingezogen. 

Da Sandro eigentlich noch nicht mal Lena traut, hat Kopper schon gegen ziemlich viele Regeln verstoßen, weil er sich gemeinsam mit dem potentiellen Zeugen versteckt, der aber noch nicht sagt, was er weiß. Nachdem Kopper Lena gebeten hat, für den Zeugenschutz zu sorgen und sich keine Sorgen um ihn zu machen, fährt er Sandro davon, ohne zu sagen, wohin. 

Profilerin Johanna beobachtet das Geschehen. Lena wollte sie eigentlich raushalten, aber sie steht bereit, um einzugreifen, falls notwendig. Und findet das Ganze natürlich nicht so toll. Weil Kopper diesen Alleingang macht, kommt es zum Konflikt mit Lena…

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Unser Regisseur Roland Suso Richter zieht Szenen zusammen, lässt längere Parts durchspielen. Da bleibt uns Spielraum zur Improvisation. Wenn auch nicht so sehr wie in ‚Babbeldasch‘, der mir sehr gut gefallen hat und wo ich schon sehr auf die Reaktion des Publikums gespannt bin“, so Ulrike Folkerts dick in einen Daunenmantel ‚eingepackt‘ in einer Drehpause.

Und selbst die über den Köpfen der Szene im Zollhafen donnernden Straßenbahnen bringen die erfahrenen Schauspieler nicht aus dem Konzept: „Ich finde das hier eine geile Location, liebe dieses Industrielle, den Beton. Und wenn dann mal eine Straßenbahn kommt, reden wir einfach etwas lauter – oder müssen notfalls nochmal für eine Extraschicht zum Synchronisieren ins Studio“, lacht Folkerts.

Alle „Tatort“-Fans müssen sich jedoch noch gedulden: „Der sprechende Tote“ wird erst im Spätjahr 2017 in der ARD ausgestrahlt. Nur eines steht fest: Es wird sonntags um 20:15 Uhr sein.

>>> 66. „Tatort“ in LU: Odenthal & Kopper gegen die Mafia!

SWR/pek

Quelle: Ludwigshafen24

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