Warnstreik in Region

Etwa 3.000 Demonstranten bei Verdi-Kundgebung am Paradeplatz

Etwa 3.000 Mitarbeiter des öffentlichen Dienstes nehmen an der Kundgebung teil.
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Etwa 3.000 Mitarbeiter des öffentlichen Dienstes nehmen an der Kundgebung teil.

Mannheim-Innenstadt - Um mehr Druck auf die Arbeitgeber aufzubauen, hat ‚Verdi‘ zu einem Warnstreik aufgerufen. In Mannheim finden deshalb Demonstrationen und eine Kundgebung statt:

Etwa 3.000 Menschen treffen sich am Mittwochmorgen (11. April) am Paradeplatz. Ihr Ziel: Durch einen Warnstreik wollen sie den Druck auf ihre Arbeitgeber erhöhen! ‚Verdi‘ veranstaltet ab 8:30 Uhr eine Kundgebung und hat ihre streikenden Leidensgenossen eingeladen. Die lassen sich nicht zweimal bitten und erscheinen zahlreich mit Fahnen und Trillerpfeifen. Der gesamte Bereiche rund um den Paradeplatz wird gesperrt.

Der Tag beginnt aber schon um 7:30 Uhr in der Käfertaler Straße, am Willy-Brandt-Platz und in der Möhlstraße. Dort bilden sich drei große Demonstrationszüge, die von Pfiffen und Hup-Geräuschen der Müllfahrzeuge bis zum Paradeplatz begleitet werden. Extra für diesen Tag haben sich auch Leute aus Heidelberg und anderen Orten eingefunden. 

Kundgebung mit Verdi-Vorsitzendem

Auf der Bühne werden die Streikenden des öffentlichen Dienstes begrüßt und eingeschworen. Man kann die Entschlossenheit der Anwesenden beinahe spüren. Der Redner findet dabei klare Worte für die derzeitige Situation: „Auf dieses Verhalten der Arbeitgeber gibt es nur eine Antwort: Streik, Streik, Streik!

Besonders stolz sei man bei ‚Verdi‘ darauf, dass zum ersten Mal die Mitarbeiter der öffentlichen Verkehrsbetriebe mitmachen. Der Redner wisse, dass die Bürger unter dem Streik leiden, doch würde die Arbeiter ja auch keiner Fragen, wie sehr sie unter ihren Arbeitsbedingungen leiden. Für diese Rede erhält er tosenden Applaus

Danach singt eine Band und beginnt passenderweise mit AC/DCs „Highway to Hell“ – den die Arbeiter jeden Tag durchmachen. Später tritt dann noch der Verdi-Vorsitzende Frank Bsirske auf und bedankt sich erstmal bei allen Anwesenden für ihr Erschienen. Er fühle sich überwältigt, wie viele Menschen sich versammeln, um für ihr Recht zu kämpfen.

Quelle: Mannheim24

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