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Der Barbarenschatz von Rülzheim

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Von: Florian Römer

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Speyer - Vom 15. Oktober bis 4. Januar zeigt das Historische Museum der Pfalz einen illegal ausgegrabenen Barbarenschatz. Einige Exponate der Sonderausstellung.

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1 / 10Goldapplikationen dieser Art sind aus herausragend ausgestatteten, hunnischen oder ostgermanischen Gräbern der Völkerwanderungszeit bekannt. © Peter Haag-Kirchner/Historisches Museum der Pfalz
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2 / 10Die ursprüngliche Funktion dieser Gegenstände gibt den Forschern heute noch Rätsel auf. © Peter Haag-Kirchner/Historisches Museum der Pfalz
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3 / 10Vermutlich handelt es sich bei den weiblichen Personen auf dem Silberblech um eine Darstellung der drei Grazien. Das Blech könnte die dekorative Rückseite eines antiken Handspiegels darstellen. © Peter Haag-Kirchner/Historisches Museum der Pfalz
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4 / 10Goldapplikationen dieser Art sind aus herausragend ausgestatteten, hunnischen oder ostgermanischen Gräbern der Völkerwanderungszeit bekannt. © Peter Haag-Kirchner/Historisches Museum der Pfalz
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5 / 10Die Silberplatte wurde schon in der Antike als Beute in mehrere Stücke geteilt. © Peter Haag-Kirchner/Historisches Museum der Pfalz
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6 / 10Parallelen für diese Silberschale finden sich im ostgermanisch-hunnischen Siedlungsgebiet des Karpatenbeckens. Die Schale ist daher ein starkes Indiz für die Herkunft des Besitzers des Rülzheimer Schatzes aus dem osteuropäischen Raum. © Peter Haag-Kirchner/Historisches Museum der Pfalz
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7 / 10Zum „Klappstuhl“ gehören insgesamt vier Zierzapfen aus massivem Silber, deren Oberfläche noch Spuren von Vergoldung aufweist. Sie bildeten die dekorativen Enden zweier Eisenstangen, an denen die Sitzfläche aus vergänglichem Material montiert war. © Peter Haag-Kirchner/Historisches Museum der Pfalz
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8 / 10Das dünne Silberblech war ursprünglich Teil einer silbernen Verzierung. Es wurde vermutlich schon in der Antike nach dem Materialwert als Beute zerteilt. © Peter Haag-Kirchner/Historisches Museum der Pfalz
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9 / 10Die Frauenfiguren aus teilvergoldetem Silberblech waren Teil eines reich verzierten „Klappstuhls“. © Peter Haag-Kirchner/Historisches Museum der Pfalz
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10 / 10Diese Büste aus teilvergoldetem Silberblech war Teil eines reich verzierten „Klappstuhls“. © Sigmar Fitting/GDKE, Generaldirektion Kulturelle Erbe

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