Namenswahl meist klassisch

Beliebteste Vornamen: So nennen die Frankenthaler ihre Babys in 2019

Baby in Klinik f¸r Geburtshilfe
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Die Frankenthaler Babynamen sind oft individuell und international. (Symbolbild) 

Frankenthal - Wie nennen die Frankenthaler ihre Babys? Insgesamt 355 Kinder werden im Jahr 2019 beim Frankenthaler Standesamt angemeldet. Das sind die beliebtesten Vornamen: 

Auch im Jahr 2019 zeichnet sich in Frankenthal der Trend der letzten Jahre ab: Insgesamt werden weniger Kinder geboren, aber bei der Namensgebung bleiben die Frankenthaler traditionell: Im Jahr 2019 kommen in Frankenthal insgesamt 355 Kinder zur Welt – zum Vergleich: in 2018 waren es 419 und in 2017 sogar 422.

Bei den Mädchennamen ergattert Sophie/Sophia den ersten Platz mit elf Nennungen. Der häufigste Jungenname in 2019 ist Luca(s) bzw. Lukas mit neun Nennungen. Der überwiegende Teil der 2019er Babys bleibt bei einem Vornamen.

Die wohl ungewöhnlichsten Namen des Jahres 2019 tragen Nepomuk, Aurinia und Calypso. Wie die Stadt Frankenthal bekannt gibt, musste sie allerdings bei keinem Namensvorschlag die Gesellschaft für deutsche Sprache in Anspruch nehmen, um die Zulässigkeit der Namen zu prüfen.

Frankenthal: Die beliebtesten Mädchennamen in 2019

  1. Sophie/Sophia (11 Nennungen)
  2. Alina/Lina (8 Nennungen)
  3. Emilia/Emilie/Emily (6)
  4. Maria/Marie (6 Nennungen)
  5. Mia/Mila (6 Nennungen)
  6. Clara/Klara (5 Nennungen)
  7. Emma (5 Nennungen)
  8. Luisa/Louise (4 Nennungen)
  9. Ida (3 Nennungen)
  10. Katharina (3 Nennungen)

Frankenthal: Die beliebtesten Jungennamen in 2019

  1. Luca(s)/Lukas (9 Nennungen)
  2. Elias (7)
  3. Leon/ard (6)
  4. Fabian (4)
  5. Henri/Heinrich (4)
  6. Max/imilian (4)
  7. Ben/jamin (3)
  8. Felix (3)
  9. Moritz (3)

Frankenthal: Das sind die beliebtesten Babynamen 2018

Gegenüber den Vorjahren ging die Geburtenrate damit zwar leicht zurück (2017: 422, 2016: 431), die Namenswahl der meisten Eltern fiel aber klassisch aus. 

Von den 209 in Frankenthal angemeldeten Mädchen tragen elf den Vornamen Marie beziehungsweise Maria. Bei den Jungen liegen Philipp und Benjamin mit jeweils neun Nennungen vorn. 

2017 belegten noch Sophie/Sophia und Leon die ersten Plätze. 

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Die beliebtesten Mädchennamen im Jahr 2018 in Frankenthal 

1. Marie/Maria (11 Nennungen) 

2. Alina/Lina (9)

3. Sofia/Sophie/Sophia (8)

4. Emily/Emilia (6)

5. Lena/Leni (6)

6. Mila/Mia (5)

7. Lea (4), Mira (4) und Luise/Luisa (4)

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Die beliebtesten Jungennamen im Jahr 2018 in Frankenthal

1. Philip (9), Benjamin (9)

2. Paul (5), Moritz (5) 

3. Jonas (4), Max bzw. Maximilian (4)

4. Anton (3), Emilio (3), Leon (3) und Simon (3)

Der überwiegende Teil (264) bleibt bei einem Vornamen, neun Babys dürfen sogar drei Vornamen ihr Eigen nennen.

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Frankenthaler Babynamen sind individuell und international 

Dass bei über 400 Geburten elf beziehungsweise sechs Nennungen für die ersten Plätze reichen, zeigt aber auch, dass der Trend zu individuellen Namen geht. Damit zusammen hängt auch, dass neben 354 Babys mit deutscher Staatsangehörigkeit 86 Kinder mindestens noch eine zusätzliche Staatsangehörigkeit besitzen.

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Vertreten waren außer der Antarktis und Australien alle Kontinente: von Japan über China, zum Vereinigten Königreich, von Südafrika über die Dominikanische Republik bis nach Kolumbien. Insgesamt 43 verschiedene Nationen waren vertreten!

Die größte Gruppe bildete die Europäische Union mit 53 Neugeborenen (Deutschland ausgenommen). 

Babystärkste Bevölkerungsgruppen sind Italien und Rumänien mit jeweils 15 Babys. Nach der EU folgen dann die türkischen Familien (21 Neugeborene). 

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Exotische Vornamen in Frankenthal 

Die internationalen Eltern bereicherten mit im Heimatland verankerten Namen wie Nchekwube aus Nigeria, Thiago aus Kuba sowie Hiro aus Japan.

Als nicht alltägliche Vornamen dürften Fee, Mailen, Theis und Kajsa durchgehen. Freyja, die nordische Göttin der Liebe schenkte 2018 gleich zwei Mädchen ihren Namen: einmal in der klassischen Variante und einmal in der modernen Form „Freya“.

Wallon als Jungenname erlaubt? 

Nur in einem Fall nahm das Standesamt die Gesellschaft für deutsche Sprache in Anspruch: beim männlichen Vornamen „Wallon“. Die Gesellschaft bestätigte, dass die – wenn auch ungewöhnliche Schreibweise – durchaus als Vorname eingetragen werden kann. Zur Sicherheit entschied sich die Mutter in diesem Fall aber noch für einen weiteren eindeutigen Vornamen.

pm/kp

Quelle: Mannheim24

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