Fremdenfeindliches Motiv?

Autofahrer schießt auf jungen Mann aus Eritrea – kurze Zeit später machen Ermittler Schock-Fund

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Die Industriestraße in Frankfurt. Hier schoss der Täter mehrfach auf einen 26-jährigen Eritreer.

Frankfurt - Ein 26-jähriger wird am Montagmittag aus einem fahrenden Auto heraus von Schüssen getroffen. Er wird schwer verletzt. Kurz darauf machen Polizisten eine schlimme Entdeckung: 

  • Ein 26-jähriger Mann aus Eritrea wird in Frankfurt auf offener Straße angeschossen.
  • Wenig später finden die Polizei den mutmaßlichen Schützen leblos in seinem Auto.
  • Das Hessische LKA und die Generalstaatsanwaltschaft vermuten bei der Tat in Frankfurt ein fremdenfeindliches Motiv. 

Update vom 23. Juli: Wie die BILD berichtet, spielten sich bei der Tat in der Industriestraße in Frankfurt dramatische Szenen ab. Laut Bericht sei der Autofahrer die Straße in Frankfurt entlang gefahren und habe „wie ein Scharfschütze“ mehrfach auf den jungen Mann aus Eritrea geschossen. Der 26-jährige sei einmal im Bauch getroffen worden.

Im Bericht der BILD heißt es weiter, dass die Polizei mit Hubschrauber nach dem flüchtigen Schützen gefahndet hätte. Bei dem mutmaßlichen Täter soll es sich demnach um den 55-jährigen Roland K. aus dem Main-Kinzig-Kreis handeln. Der Mann wurde leblos in seinem Wagen gefunden, starb wenig später im Krankenhaus. Laut BILD habe er sich selbst mit einem Kopfschuss gerichtet.

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Frankfurt: Autofahrer schießt auf Mann aus Eritrea – dann machen Ermittler Schock-Fund

Am Montagmittag, um kurz nach 13 Uhr, wird ein 26-jähriger Mann aus Eritrea in Frankfurt durch Schüsse schwer verletzt. Die Hintergründe der Tat sind noch völlig unklar. Der mutmaßliche Täter soll in Frankfurt aus einem Auto heraus auf sein Opfer geschossen haben. Nach der Tat flüchtet der Schütze zunächst in unbekannte Richtung. Sein Opfer muss in Frankfurt notoperiert werden – wie die Polizei mitteilt, hat sich sein Zustand mittlerweile stabilisiert. Während die Beamten in Frankfurt nach dem Schützen fahnden, machen sie jedoch eine schreckliche Entdeckung.

Frankfurt: Mann von Schüssen aus Auto getroffen – Ermittler fahnden nach Täter

Gegen 16:15 Uhr finden Polizisten in Frankfurt ein Fahrzeug, in dem ein lebloser 55-jähriger Mann sitzt. Auch er wird sofort in ein Krankenhaus gebracht, wo er später verstirbt. Nach derzeitigen Erkenntnissen gehen die Ermittler in Frankfurt davon aus, dass es sich bei dem Mann aus dem Main-Kinzig-Kreis um den mutmaßlichen Schützen handelt. Die Ermittlungen, insbesondere zu den Hintergründen der Tat in Frankfurt, dauern an.

Erst im Juni war in Frankfurt auf offener Straße eine Frau erschossen worden. Wochenlang war der mutmaßliche Killer auf der Flucht – doch dann erschien er persönlich bei der Polizei. Seitdem sitzt der 42-Jährige in Untersuchungshaft. 

Frankfurt: Junger Mann auf Straße angeschossen – Ermittler vermuten fremdenfeindliches Motiv

Nach der schrecklichen Attacke auf einen 26-jährigen Mann aus Eritrea in Frankfurt haben auch das Hessische Landeskriminalamt und die Generalstaatsanwaltschaft die Ermittlungen aufgenommen. Ermittler ziehen ein fremdenfeindliches Motiv in Betracht. Zeugen können Foto- und Filmaufnahmen der Tat in Frankfurt sowie Hinweise über hinweis@polizei-hinweise.de oder jede Polizeidienststelle abgeben.

Auch Anfang des Jahres waren die Ermittler in Frankfurt mit einer schrecklichen Tat in Frankfurt beschäftigt: Ein 35-jähriger Mann hatte seine Ex-Freundin in einer Hofeinfahrt niedergestochen. Für die 32-jährige Frau kam jede Hilfe zu spät. 

Hinweis der Redaktion: Generell berichten wir nicht über Selbsttötungen, damit solche Fälle mögliche Nachahmer nicht ermutigen. Eine Berichterstattung findet nur dann statt, wenn die Umstände eine besondere öffentliche Aufmerksamkeit erfahren. Wenn Du oder eine dir bekannte Person unter einer existentiellen Lebenskrise oder Depressionen leidet, kontaktiere bitte die Telefonseelsorge unter der Nummer: 0800-1110111. Weitere Infos findest Du auf der Webseite www.krisendienst-psychiatrie.de/.

pol/kab

Quelle: Mannheim24

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