Polizeiposten erfunden

Falscher Polizist ‚glänzt‘ durch mangelnde Ortskenntnis

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Falscher Polizist fällt durch mangelnde Ortskenntnis auf.

Gaiberg - Ein 67-Jähriger bekommt am Dienstagabend einen Anruf von der Polizei. Der Angerufene erkennt allerdings schnell, dass es sich bei dem Anrufer um einen Trickbetrüger handelt: 

Anruf am Abend.

Gegen 21:30 Uhr klingelt am Dienstag (2. Oktober) bei einem 67-jährigen Gaiberger das Telefon. Am anderen Ende: Ein Polizist vom ‚Polizeiposten Gaiberg‘. 

Der ‚Polizist‘ tischt dem Angerufenen die bekannte Trickbetrugs-Geschichte von zwei festgenommenen Männern auf, die einen Einbruch bei dem Gaiberger planten. Plötzlich bricht das Telefongespräch ab.

Oft gelesen: Polizei warnt: Wer diesen Mann sieht, soll sofort 110 wählen!

Der 67-Jährige wittert den versuchten Trickbetrug und alarmiert sofort die echte Polizei: In Gaiberg gibt es nämlich gar keinen Polizeiposten!

Die Polizei rät

Um sich effektiv vor Telefonbetrügern zu schützen, weist die Polizei auf folgendes hin: 

  • Am Telefon nicht unter Druck setzen lassen. Hörer auflegen. So werden Sie Betrüger los.
  • Bei Forderungen nach schnellen Entscheidungen, Kontaktaufnahme mit Fremden sowie Herausgabe von persönlichen Daten, Bargeld, Schmuck oder Wertgegenständen misstrauisch werden! 
  • Über den Notruf 110 die Polizei verständigen und den Sachverhalt mitteilen. Nicht die Rückruftaste nutzen, da Sie sonst wieder bei den Tätern landen. 
  • Am Telefon nicht über Ihre persönlichen und finanziellen Verhältnisse sprechen 
  • Mit Familie oder Personen beraten, denen Sie vertrauen

pol/rmx

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